Emmy Noether-Treffen 2011

Namensgeberin des Programms - Ausnahmemathematikerin Emmy Noether

23. Dezember 2014 Emmy Noether-Lecture

Die Emmy Noether-Lecture, die seit 2003 spannende Berichte der Geförderten über ihre eigene Forschung präsentiert, nutzte der Festkörperphysiker Christian Ast anlässlich des Jubiläums ausnahmsweise zu einem Vortrag über die Namensgeberin des Programms.

Christian Ast bei der Emmy Noether-Lecture

Entlang der Eckdaten ihres Lebenslaufes, mit vielen Zitaten und einer Einführung in die physikalische Relevanz ihrer Forschung zeichnete er ein Bild der Ausnahmemathematikerin Emmy Noether, die, weil sie eine Frau war zeitlebens keine feste Stelle inne hatte und um Anerkennung ringen musste. „Oft wird sie so charakterisiert, dass sie ihre eigene Situation relativ unbekümmert ließ.

Nicht nur in der Mathematik, sondern auch im täglichen Leben hat sie sich auf das für sie Wesentliche konzentriert“, sagte Ast und zog den Schluss, dass die DFG in diesem Sinne vielleicht keine bessere Namenspatin für das ein Programm finden konnte, das dem wissenschaftlichen Nachwuchswissenschaftler ermöglicht, „sich zumindest für eine Zeit lang mehr oder weniger unbekümmert auf das Wesentliche konzentrieren zu können.“