Aus der DFG

Bienenvölker im DFG-Garten

27. Juni 2019 Umweltbewusstsein

Die Grünanlagen der DFG-Geschäftsstelle bieten jetzt zwölf Honigbienenvölkern eine Heimstatt. Dabei fungiert die Imkerei der Universität Bonn als professioneller Kooperationspartner.

Aufbau der Bienenstöcke auf dem Gelände der DFG-Geschäftsstelle

Können Bienen die Welt retten? Sicher nicht, aber sie können dazu beitragen, ein Bewusstsein für bedrohte Naturkreisläufe, Insektensterben und den Artenschutz zu entwickeln, gerade mit Blick auf den Nahbereich. Hinzu kommt der Trend zum Imkern in Stadt und Großstadt. Beide Anliegen macht sich nun auch die DFG in Bonn-Bad Godesberg zu eigen, die jetzt zwölf Honigbienen-Völker als Dauergäste in ihrer Grünanlage rund um die Geschäftsstelle begrüßen konnte.

Die Lehr- und Versuchsimkerei am Lehrstuhl für Agrarökologie und Organischen Landbau der Universität Bonn hat damit im Bonner Süden einen neuen Standort in Betrieb genommen. Die DFG-Geschäftsstelle in der Kennedyallee 40 hat zwölf Jungvölker erhalten, die sich an diesem Standort entwickeln sollen. Im Vorfeld war bereits eine stabile, witterungsbeständige Terrasse für die Bienenvölker gebaut worden.

„Die Umgebung mit Grasflächen und Wildblumenarealen, der angrenzende, artenreiche Friedhof und viel Stadtgrün bieten den Honigbienen attraktive Lebensgrundlagen“, unterstreicht Imkermeister Dete Papendieck von der Universität Bonn. Man gehe von einem Flugradius von 2,5 bis 3 Quadratkilometern für die Bienen aus, so Papendieck, der auch Bienensachverständiger der Stadt Bonn ist und sich zukünftig mit seinem Team um die Tiere kümmern wird.

„Wir hoffen und wünschen uns, dass sich die Bienen hier wohlfühlen werden“, betonte DFG-Abteilungsleiter und Mit-Initiator Jurij von Kreisler bei Ankunft der Tiere. „Die Probleme und die Bedeutung der Bienen für uns alle sind ja mittlerweile auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Wir möchten einfach unsere Möglichkeiten nutzen, einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation zu leisten“, so von Kreisler.