Allgemeine Fragen zu Planungsphase

Schon vor dem eigentlichen Antrag gibt es Dinge, um die sich Antragsteller*innen frühzeitig kümmern müssen und die sie schon bei der Konzeption des Antrags berücksichtigen sollten.

Grundsätzlich gelten für die Antragstellung die unten genannten Grundlagen und Rahmenbedingungen. Dazu gehört die Gute Wissenschaftliche Praxis ebenso wie verschiedene Aspekte der Diversity, aber auch rechtliche Vorgaben.

Wenn für das geplante Projekt im nennenswerten Umfang Infrastruktur-Ressourcen wie Geräte oder Informationsinfrastrukturen nötig sind, sollte bereits während der Vorbereitung des Projektes geprüft werden, ob entsprechende Ressourcen im Forschungsumfeld bereits existieren und ob sie nutzbar sind. Einen Überblick über in Deutschland verfügbare Forschungsinfrastrukturen finden Sie in unserem Informationsportal RISources.

Sind im Antrag Versuche am Menschen oder an vom Menschen entnommenem Material geplant, so bedarf es in aller Regel einer dem Antrag beigelegten Stellungnahme der zuständigen Ethikkommission. Diese sollte möglichst früh beantragt werden, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden.

Werden in dem geplanten Projekt systematisch Forschungsdaten erhoben, die für eine Nachnutzung geeignet sind, sollte der Antrag ein entsprechendes Konzept für die Überführung der Forschungsdaten in vorhandene Datenbanken oder Repositorien enthalten. Häufig ist es in diesem Fall sinnvoll, bereits in der Planungsphase Kontakt zu den Ansprechpersonen der entsprechenden Infrastrukturen aufzunehmen, um existierende Standards nutzen zu können oder um gegebenenfalls anfallende Kosten für diese Schritte in den Antrag integrieren zu können.

Beinhaltet das geplante Projekt die Sammlung und den Transport von biologischem Material außerhalb Deutschlands, könnte es unter die Bestimmungen des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ („Convention on Biological Diversity“ - CBD) fallen. In einem solchen Fall sollten sich die Antragstellenden frühzeitig über die im Gastland existierenden Bestimmungen informieren und Kooperation zu Wissenschaftler*innen im Gastland suchen.

Die DFG bittet Antragstellende, die Vertrauensdozent*in der jeweiligen Einrichtung von der Antragstellung zu unterrichten.

Die DFG möchte zu Klimaneutralität und Ressourcenschonung beitragen. Sie ermöglicht daher eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel.

Elektonische Antragstellung und Informationssyteme

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