Internationalität

Wie attraktiv Deutschland ist

„Brain Gain“ heißt es neudeutsch, wenn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Ausland nach Deutschland kommen. Der Förderatlas 2015 beleuchtet, woher wer kommt und wo und in welchem Wissenschaftsbereich er oder sie forscht.

Förderatlas 2015

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Das Schlagwort „Internationalisierung“ beschäftigt die deutsche Forschungspolitik seit Langem. Die Forschung soll international sichtbar und Deutschland ein attraktives Umfeld für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sein. Wer sich entscheidet, an einer deutschen Einrichtung zu arbeiten, sucht sich seine Institution sorgfältig aus. Dabei spielen neben den fachlichen Schwerpunkten Infrastruktur und finanzielle Ausstattung eine Rolle; insgesamt also, ob der Aufenthalt der Karriere förderlich ist.

Bei den ausländischen Forscherinnen und Forschern können vor diesem Hintergrund laut des Förderatlas 2015 vor allem Metropolen und klassische Universitätsstädte punkten. Ein Argument für einen Standort ist für viele offenbar eine Förderung in der Exzellenzinitiative. Doch der Förderatlas zeigt auch, dass an kleinen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen für manche alles passt. Denn die Wünsche und Anforderungen sind so individuell wie die Menschen und ihre Forschung. Dabei beeinflusst der Statistik zufolge die Karrierestufe die Entscheidung für Umzug und Ziel. So ziehen Graduiertenschulen oder eine Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) verstärkt Nachwuchskräfte aus Asien, Südamerika und Russland an. Mit dem DAAD kommen außerdem etliche junge Menschen aus Mittel- und Osteuropa nach Deutschland. Etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind im Vergleich eher in Exzellenzclustern aktiv oder kommen mit einer Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH). Sie stammen oft aus klassischen Wissenschaftsregionen wie den USA oder Westeuropa. Aber auch vielen Chinesinnen und Chinesen sowie Inderinnen und Indern ermöglichen die Preise und Stipendien der Humboldt-Stiftung einen Deutschlandaufenthalt. Insgesamt arbeitet der Förderatlas 2015 heraus, dass Deutschland im internationalen Vergleich gut da steht und die Forschung von dem Blick über die Grenzen profitiert.

Lesen Sie nach, wohin es besonders viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zieht und woher diese kommen!

Tabelle 3-2: Anzahl der AvH- und ERC-Geförderten nach Art der Einrichtung (xls)

Tabelle 4-6: Die am häufigsten gewählten Hochschulen von AvH-, DAAD- und ERC-Geförderten in den Geistes- und Sozialwissenschaften (xls)

Tabelle 4-11: Die am häufigsten gewählten Hochschulen von AvH-, DAAD- und ERC-Geförderten in den Lebenswissenschaften (xls)

Tabelle 4-17: Die am häufigsten gewählten Hochschulen von AvH-, DAAD- und ERC-Geförderten in den Naturwissenschaften (xls)

Tabelle 4-24: Die am häufigsten gewählten Hochschulen von AvH-, DAAD- und ERC-Geförderten in den Ingenieurwissenschaften (xls)

Abbildung 2-11: AvH- und DAAD-Geförderte 2009 bis 2013 nach Herkunftsländern und Wissenschaftsbereichen (png)

Abbildung 3-14: Internationalität der Graduiertenschulen und Exzellenzcluster – Herkunftsländer der beteiligten Personen 2013 (png)

ZUM DOWNLOADBEREICH
http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/zahlen_fakten/foerderatlas/2015/abbildungen/dfg-foerderatlas2015_abb_3-14.png