Förderumfang

Wer erfolgreich DFG-Mittel einwirbt

Drittmittel sowie ausländische Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler konzentrieren sich auf große und leistungsstarke Hochschulen. Aber auch kleinere Standorte punkten mit ausgeprägten fachlichen Profilen. Der Förderatlas 2015 zeigt, in welchen Fächern welche Einrichtungen herausragen.

Förderatlas 2015

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Drittmittel, insbesondere der DFG, gelten als Indikator für die Qualität von Forschung. Denn die Projekte durchlaufen vor einer Bewilligung einen rigiden, mehrstufigen Begutachtungsprozess. Sie sind also ein Ausweis der Güte von Idee und Umfeld. Ob jedoch immer mehr Drittmittel – die mit aufwändigen Anträgen und Begutachtungen sowie erheblicher Mehrarbeit bei Abwicklung und Verwaltung einhergehen – kreativer Wissenschaft genügend Raum lassen, bleibt eine offene Frage.

Der Förderatlas 2015 zeigt wie seine Vorgänger, welche Hochschulen besonders erfolgreich DFG-Mittel eingeworben haben. Folgende Fakten fallen ins Auge: An immer mehr Hochschulen gibt es mittlerweile DFG-geförderte Projekte und Verbünde. Zusätzlich nivellieren sich bei den Gesamtsummen der DFG-Drittmittel die Unterschiede zwischen den einzelnen Standorten. Und auch die Spitzengruppe der Hochschulen, an die das meiste Geld geflossen ist, hat sich verändert: Einerseits sind die Ludwigs-Maximilians-Universität München und die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen quantitativ nach wie vor „Spitzenreiter“ – aufgeschlossen hat jedoch die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Der Förderatlas 2015 zeigt also insgesamt eine stabile Entwicklung der forschungsstarken Hochschulen in Deutschland, weist aber auch Veränderung aus. Er ist also – gleichsam ein Seismograph für das Gesamtsystem.

Klicken Sie auf die Tabellen und erfahren Sie detailliert, welche Hochschulen wieviel Geld in welchen Fachgebieten bei der DFG und anderen Förderern eingeworben haben!

Tabelle 3-3: Die Hochschulen mit den höchsten DFG-Bewilligungen für 2011 bis 2013 insgesamt und in den verschiedenen Wissenschaftsbereichen (xls)

Tabelle 4-5: Die Hochschulen mit den absolut und personalrelativiert höchsten DFG-Bewilligungen für 2011 bis 2013 in den Geistes- und Sozialwissenschaften (xls)

Tabelle 4-10: Die Hochschulen mit den absolut und personalrelativiert höchsten DFG-Bewilligungen für 2011 bis 2013 in den Lebenswissenschaften (xls)

Tabelle 4-16: Die Hochschulen mit den absolut und personalrelativiert höchsten DFG-Bewilligungen für 2011 bis 2013 in den Naturwissenschaften (xls)

Tabelle 4-23: Die Hochschulen mit den absolut und personalrelativiert höchsten DFG-Bewilligungen für 2011 bis 2013 in den Ingenieurwissenschaften (xls)

Tabelle Web-23: FuE-Projektförderung des Bundes 2011 bis 2013 nach Hochschulen und Fördergebieten (in Mio. €) (xls)

Tabelle Web-25: FuE-Förderung des Bundes im Rahmen der Programme IGF und ZIM-KOOP 2011 bis 2013 nach Hochschulen (in Mio. €) (xls)

Tabelle Web-26: FuE-Fördermittel im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm 2007 bis 2013 nach Hochschulen und Fördergebieten (in Mio. €) (xls)

Abbildung 3-3: DFG-Bewilligungen für 2011 bis 2013 nach Hochschulen und Fachgebieten (png)

ZUM DOWNLOADBEREICH

http://www.dfg.de/download/pdf/dfg_im_profil/zahlen_fakten/foerderatlas/2015/abbildungen/dfg-foerderatlas2015_abb_3-6.png