Förderatlas 2015 - page 30

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2 Öffentlich geförderte Forschung in Deutschland – ein Überblick
gen die Helmholtz-Zentren den größten
Teil des Personals, gefolgt von Instituten
der Fraunhofer-Gesellschaft, der Max-Planck-
Gesellschaft und der Leibniz-Gemeinschaft.
Wie in der letzten Ausgabe des DFG-Förder-
atlas nehmen auch in dieser Ausgabe Kenn-
zahlen zum Thema Gleichstellung einen
wichtigen Platz ein, wobei ein Teil der Be-
richterstattung in das jährlich erscheinende
„Chancengleichheits-Monitoring“ der DFG
(DFG, 2014a) überführt wurde.
Tabelle 2-3 weist neben den reinen Kopf-
zahlen daher auch die Anteile von Frauen
und Männern am wissenschaftlichen Perso-
nal je Einrichtungsart aus. Wie der Vergleich
zeigt, ist der Anteil von Frauen im Hochschul-
system an Universitäten mit 38,5 Prozent am
höchsten. Gegenüber den im letzten Förder-
atlas für das Jahr 2009 ausgewiesenen Zahlen
hat der Frauenanteil bei den Universitäten
um 2 Prozentpunkte zugenommen, bei den
Fachhochschulen stieg der Frauenanteil um
mehr als 3 Prozentpunkte auf über 28 Pro-
zent.
Im Bereich der außeruniversitären For-
schung weisen Wissenschaftliche Bibliothe-
ken und Museen mit 54,5 Prozent den größ-
ten Frauenanteil auf, gefolgt von der Leibniz-
Gemeinschaft (40,5 Prozent). Besonders er-
folgreich waren bei den außeruniversitären
Forschungsstätten vor allem die Leibniz-Ge-
meinschaft mit einem Plus von 4,8 Prozent-
punkten sowie die Wissenschaftlichen Biblio-
theken und Museen (plus 3,9 Prozentpunkte)
(DFG, 2012: 32)
3
.
3
Weiterführende Informationen zur Chancengleich-
heit im Wissenschaftssystem sowie Zeitreihen zu
diesem Thema hat die Gemeinsame Wissenschaft-
liche Kommission zusammengestellt (GWK, 2014a).
Entwicklung der Drittmitteleinnahmen der Hochschulen nach Mittelgebern 2003 bis 2012
Datenbasis und Quelle:
Statistisches Bundesamt (DESTATIS): Finanzen der Hochschulen 2012. Fachserie 11, Reihe 4.5.
DFG
Bund
EU
Stiftungen
Industrie
Weitere
Datenbasis und Quelle:
Statistische Bundesamt (DESTATIS): Bildung und Kultur. Finanzen der Hochschulen 2012. Fachserie 11, Reihe 4.5.
Berechnungen der DFG.
Jahr
2003
2004
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
Drittmitteleinnahmen (in Prozent)
0
20
40
60
80
100
Abbildung 2-5:
1...,20,21,22,23,24,25,26,27,28,29 31,32,33,34,35,36,37,38,39,40,...199
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