Förderatlas 2015 - page 160

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4 Fachliche Förderprofile von Forschungseinrichtungen
einem Volumen von jeweils rund 3 Millionen
Euro.
Übersichten der bei der DFG insgesamt ak-
tiven Hochschulen und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen in diesem Fachge-
biet gehen aus Tabelle Web-11 und Web-19
unter
hervor.
4.7.3 Wärmetechnik/Verfahrenstechnik
Tabelle 4-27 weist die 20 bewilligungsak-
tivsten Hochschulen sowie die Gesamtbewil-
ligung im Fachgebiet Wärmetechnik/Verfah-
renstechnik aus. Im vorherigen Förderatlas
wurde dieses Fachgebiet, wie auch das Fach-
gebiet Materialwissenschaft und Werkstoff-
technik, noch nicht gesondert ausgewiesen,
sondern im Fachgebiet Maschinenbau zu-
sammengefasst.
Insgesamt wurden im Berichtszeitraum
Vorhaben an 70 Hochschulen mit einem Be-
willigungsvolumen von insgesamt 222 Millio-
nen Euro gefördert. Die
TH Aachen
vereint
über 10 Prozent der DFG-Förderung in die-
sem Bereich auf sich. Zusammen mit den
Hochschulen
TU Darmstadt, KIT Karlsru-
he
und
U Erlangen-Nürnberg
bildet sie
eine Gruppe, deren Bewilligungsvolumen
sich von dem der anderen Hochschulen ab-
setzt und insgesamt annähernd die Hälfte des
Bewilligungsvolumens im Fachgebiet aus-
macht.
In den beiden Forschungsfeldern des Fach-
gebiets profilieren sich jeweils unterschied-
liche Standorte. Im Forschungsfeld Verfah-
renstechnik und Technische Chemie hat die
U Erlangen-Nürnberg
mit Abstand das
höchste DFG-Bewilligungsvolumen erhalten –
sie erscheint dementsprechend auch in Abbil-
dung 4-15 als der Standort mit dem höchsten
Mittelanteil für dieses Forschungsfeld. Im
Forschungsfeld Wärmeenergietechnik, Ther-
mische Maschinen und Strömungsmechanik
bilden
TH Aachen, TU Darmstadt
und
U Stuttgart
eine Spitzengruppe. Das Gebiet
ist aber auch, wiederum mit Blick auf Abbil-
dung 4-15, für die kleinere
TU Ilmenau
pro-
filprägend.
In der außeruniversitären Forschung wirbt
in diesem Fachgebiet das
Deutsche Zen-
trum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
in Köln mit einer DFG-Bewilligungssumme
von rund 5 Millionen Euro im Zeitraum
2011 bis 2013 die meisten DFG-Mittel ein.
Die weiteren der rund 16 Millionen Euro in
diesem Fachgebiet, die an außeruniversitäre
Forschungseinrichtungen gehen, verteilen
sich auf mehr als 40 Einrichtungen.
Übersichten der bei der DFG aktiven Hoch-
schulen und außeruniversitären Forschungs-
einrichtungen in diesem Fachgebiet gehen
aus Tabelle Web-11 und Web-19 unter
hervor.
4.7.4 Materialwissenschaft und
Werkstofftechnik
Für Vorhaben im Fachgebiet Materialwissen-
schaft und Werkstofftechnik wurden im Be-
richtszeitraum insgesamt knapp 260 Millio-
Tabelle 4-28:
Die Hochschulen mit den höchsten DFG-Bewilligun-
gen für 2011 bis 2013 im Fachgebiet Materialwis-
senschaft und Werkstofftechnik
Hochschule
Gesamt
davon
WER
MTW
Mio €
Mio €
Mio €
Aachen TH
23,8
12,3
11,6
Erlangen-Nürnberg U
21,5
9,8
11,7
Karlsruhe KIT
20,9
9,6
11,3
Freiberg TU
20,0
16,5
3,5
Darmstadt TU
18,5
8,6
9,9
Bochum U
14,4
8,4
6,0
Chemnitz TU
12,1
11,8
0,3
Dresden TU
9,7
3,9
5,8
Dortmund TU
9,6
9,6
Kiel U
8,5
1,2
7,2
Clausthal TU
8,1
2,9
5,3
Hannover U
8,0
6,7
1,3
Bayreuth U
5,7
3,1
2,6
Hamburg-Harburg TU
4,7
1,3
3,4
Bremen U
4,6
3,1
1,5
Stuttgart U
4,4
1,3
3,1
Saarbrücken U
4,2
2,1
2,1
Jena U
4,2
1,0
3,2
Kaiserslautern TU
3,9
3,4
0,5
Braunschweig TU
3,8
2,8
0,9
Rang 1–20
210,7 119,6
91,2
Weitere HS
1)
47,9
14,9
33,0
HS insgesamt
258,7 134,5
124,2
Basis: N HS
76
58
63
WER: Forschungsfeld Werkstofftechnik
MTW: Forschungsfeld Materialwissenschaft
1)
Daten zu weiteren Hochschulen gehen aus der Tabelle Web-11 unter
hervor
Datenbasis und Quelle:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): DFG-Bewilligungen für
2011 bis 2013
Berechnungen der DFG
1...,150,151,152,153,154,155,156,157,158,159 161,162,163,164,165,166,167,168,169,170,...199
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