Förderatlas 2015 - page 158

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4 Fachliche Förderprofile von Forschungseinrichtungen
zum anderen darauf, die Verwertung von
Forschungsergebnissen in kleinen und mitt-
leren Unternehmen (KMU) zu fördern.
Hochschulen sind wichtiger Kooperations-
partner in den geförderten Verbünden: Auf
sie entfällt etwa 60 Prozent des Fördervolu-
mens. Tabelle 4-25 weist die in den zwei För-
derlinien im Berichtszeitraum 2011 bis 2013
jeweils führenden Hochschulen aus. Unter
bietet Tabelle Web-
25 eine umfassende Übersicht der weiteren
Standorte.
Insgesamt verteilt sich die Förderung der
zwei von der AiF betreuten Förderlinien im
Berichtszeitraum auf 167 Hochschulen. Am
IGF-Programm sind 99 Hochschulen, an der
ZIM-KOOP-Förderlinie 164 Hochschulen be-
teiligt. Den größten Anteil am Fördervolu-
men dieser Programme haben mit deutlichem
Abstand die
TH Aachen
sowie die
TU Dres-
den.
Weiterhin zählen die
TU München,
die
TU Chemnitz
und die
U Stuttgart
zu den
fünf am stärksten geförderten Hochschulen.
Darüber hinaus zeigt der Vergleich mit der die
DFG-Bewilligungsvolumina ausweisenden
Übersicht in Tabelle 4-23, dass acht von zehn
Hochschulen mit dem höchsten Bewilli-
gungsvolumen im Rahmen der von der AiF
betreuten Förderlinien auch die Rangfolge
in der DFG-Förderung in den Ingenieurwis-
senschaften anführen. Bei der AiF sehr aktiv
sind aber auch weitere Standorte, so etwa die
TU Chemnitz,
die den größten Anteil an der
Förderung in der ZIM-KOOP-Förderlinie auf
sich vereint.
4.7.2 Maschinenbau und
Produktionstechnik
Tabelle 4-26 weist die DFG-Bewilligungsvolu-
mina im Fachgebiet Maschinenbau und Pro-
Tabelle 4-25:
Die Hochschulen mit der höchsten FuE-Förderung des Bundes im Rahmen der Programme IGF und ZIM-KOOP 2011 bis 2013
Gesamt
IGF
ZIM-KOOP
Hochschule
Mio €
Hochschule
Mio €
Hochschule
Mio €
Aachen TH
42,8 Aachen TH
28,1 Chemnitz TU
26,1
Dresden TU
40,6 München TU
26,2 Dresden TU
25,3
München TU
33,8 Dresden TU
15,3 Aachen TH
14,7
Chemnitz TU
31,4 Darmstadt TU
11,4 Karlsruhe KIT
12,4
Stuttgart U
21,2 Hannover U
11,0 Stuttgart U
12,0
Karlsruhe KIT
18,7 Stuttgart U
9,2 Berlin TU
11,5
Darmstadt TU
17,4 Braunschweig TU
6,6 Cottbus-Senftenberg BTU
10,3
Hannover U
16,9 Karlsruhe KIT
6,3 München TU
7,6
Berlin TU
16,0 Chemnitz TU
5,3 Berlin HU
6,1
Cottbus-Senftenberg BTU
12,4 Erlangen-Nürnberg U
4,7 Darmstadt TU
6,0
Braunschweig TU
11,2 Dortmund TU
4,7 Mannheim HS
6,0
Paderborn U
9,9 Paderborn U
4,6 Hannover U
5,9
Magdeburg U
9,3 Berlin TU
4,5 Ilmenau TU
5,8
Erlangen-Nürnberg U
9,1 Clausthal TU
4,2 Magdeburg U
5,4
Duisburg-Essen U
8,1 Duisburg-Essen U
4,1 Köln FH
5,4
Clausthal TU
7,8 Magdeburg U
3,9 Paderborn U
5,3
Dortmund TU
7,0 Hamburg-Harburg TU
3,6 Zwickau HS
4,8
Ilmenau TU
7,0 Hohenheim U
3,2 Braunschweig TU
4,6
Hamburg-Harburg TU
6,8 Kassel U
3,0 Freiberg TU
4,5
Freiberg TU
6,7 Kaiserslautern TU
2,7 Erlangen-Nürnberg U
4,5
Rang 1–20
334,2 Rang 1–20
162,3 Rang 1–20
184,2
Weitere HS
1)
206,8 Weitere HS
1)
30,9 Weitere HS
1)
163,5
HS insgesamt
541,0 HS insgesamt
193,3 HS insgesamt
347,7
Basis: N HS
167
Basis: N HS
99
Basis: N HS
164
1)
Daten zu weiteren Hochschulen gehen aus der Tabelle Web-25 unter
hervor
Datenbasis und Quelle:
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF): Fördermittel für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) und das
Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand – Kooperationen (ZIM-KOOP) 2011 bis 2013
Berechnungen der DFG
1...,148,149,150,151,152,153,154,155,156,157 159,160,161,162,163,164,165,166,167,168,...199
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