Förderatlas 2015 - page 149

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4.6 Förderprofile in den Naturwissenschaften
gebiet sind im Vergleich mit insgesamt 195
Millionen Euro relativ gering, jedoch seit
dem Zeitraum 2008 bis 2010 um mehr als
20 Millionen Euro gestiegen (vgl. Tabelle
4-20). Einer der Hauptstandorte der DFG-
geförderten Mathematik ist die
U Bonn,
die
auf ihrer Webseite die Mathematik dement-
sprechend auch als einen ihrer wichtigsten
Profilbereiche hervorhebt. Sichtbares Zei-
chen für ihre Ausrichtung auf das Fach ist
der Exzellenzcluster
„Mathematik: Grundla-
gen, Modelle, Anwendungen“
am
Hausdorff-
Center for Mathematics.
Einen deut-
lichen Zuwachs an DFG-Bewilligungen
konnte die
TU Berlin
verzeichnen. Dies ist
auch auf die Graduiertenschule
„Berlin Ma-
thematical School“
zurückzuführen, die Wis-
senschaftlerinnen und Wissenschaftler der
TU Berlin
gemeinsam mit der
FU Berlin
und der
HU Berlin
aufgebaut haben.
Übersichten der bei der DFG insgesamt ak-
tiven Hochschulen und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen in der Mathematik
gehen aus Tabelle Web-10 und Web-19 unter
hervor.
4.6.5 Geowissenschaften
In den Geowissenschaften nehmen die
norddeutschen Universitäten eine führende
Rolle ein. Von den insgesamt 255 Millionen
Euro, die in diesem Fachgebiet durch die
DFG bewilligt wurden, geht ein Fünftel an
die beiden Standorte
U Bremen
und
U Hamburg
(vgl. Tabelle 4-21). Die Exzel-
lenzcluster
„MARUM“
an der
U Bremen
beziehungsweise
„Clisap – Integrierte Klima-
systemanalyse und -vorhersage“
an der
U Hamburg
bieten einen sichtbaren Kris-
tallisationspunkt der entsprechenden For-
schungsschwerpunkte. Die
U Bremen
konnte im Zeitraum 2011 bis 2013 sowohl
in der Atmosphären- und Meeresforschung
als auch in der Geologie und Paläontologie
hohe Summen einwerben.
Auch andere Universitäten weisen Spezia-
lisierungen auf: Der
U Heidelberg
gelang
es, mehrere Forschergruppen in der Geoche-
mie, Mineralogie und Kristallographie ein-
zurichten, sie ist darüber hinaus in einschlä-
gigen Schwerpunktprogrammen der DFG
aktiv. In der Wasserforschung konnte, wie
schon 2008 bis 2010 (DFG, 2012: 147), die
U Stuttgart
die meisten DFG-Mittel ein-
werben.
Übersichten der bei der DFG insgesamt
aktiven Hochschulen und außeruniversitä-
ren Forschungseinrichtungen in den Geo-
wissenschaften gehen aus Tabelle Web-10
und Web-19 unte
hervor.
Tabelle 4-20:
Die Hochschulen mit den höchsten DFG-Bewilligun-
gen für 2011 bis 2013 im Fachgebiet Mathematik
Hochschule
Gesamt
Mio €
Bonn U
22,1
Berlin TU
18,9
Bielefeld U
11,6
Darmstadt TU
10,1
Berlin HU
9,6
Münster U
9,5
Berlin FU
8,0
Aachen TH
6,2
Göttingen U
6,0
Mainz U
5,9
Karlsruhe KIT
5,3
Stuttgart U
4,5
Freiburg U
4,5
München TU
4,1
Hannover U
4,1
Hamburg U
4,0
Erlangen-Nürnberg U
3,5
Bochum U
3,4
Köln U
3,3
Dresden TU
3,1
Rang 1–20
147,6
Weitere HS
1)
47,0
HS insgesamt
194,6
Basis: N HS
71
1)
Daten zu weiteren Hochschulen gehen aus der Tabelle Web-10 unter
hervor
Datenbasis und Quelle:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG): DFG-Bewilligungen für
2011 bis 2013
Berechnungen der DFG
1...,139,140,141,142,143,144,145,146,147,148 150,151,152,153,154,155,156,157,158,159,...199
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