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Pressemitteilung Nr. 53 | 19. November 2018
Talkreihe SCIENCE ON: Hirnforschung – Was können wir wissen?

Diskussionsveranstaltung am 27. November in der Bundeskunsthalle / Prominentes Podium zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und ihren Auswirkungen

Im menschlichen Gehirn organisieren sich Milliarden von Nervenzellen in Netzwerken und steuern, was wir wahrnehmen, denken, fühlen und tun. Die moderne Hirnforschung versucht, Prozesse wie das Lernen und Erinnern, aber auch unser Bewusstsein und die Entstehung von Krankheiten zu verstehen. Mit bildgebenden Verfahren hat sie völlig neue Einblicke in das Gehirn ermöglicht. Im Computer lassen sich Hirnprozesse simulieren. Und aus Stammzellen züchten Wissenschaftler im Labor Mini-Gehirne, die zur Erforschung der Hirnentwicklung dienen.

Was leisten diese Methoden und welche Fragen können sie beantworten? Wie altert unser Gehirn? Kann es sich nach Störungen regenerieren? Was passiert im Gehirn, wenn wir lernen? Und welche Folgen ergeben sich daraus für unser Leben – zum Beispiel für die Schulen?

Auf diese Fragen suchen am 27. November ab 19 Uhr im Rahmen der Talkreihe SCIENCE ON Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit dem Publikum nach Antworten. Auf Einladung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Bundeskunsthalle diskutieren der Neurophilosoph Sascha Benjamin Fink, der Hirnforscher John-Dylan Haynes, der Stammzellforscher Gerd Kempermann und die Neuropsychologin Sarah Weigelt. Geleitet wird die Diskussion von der Moderatorin Cécile Schortmann, bekannt aus der 3sat-Sendung „Kulturzeit“. Ihr Co-Moderator Kilian Reichert lässt das Publikum zu Wort kommen.

Die Diskussionsveranstaltung zur Hirnforschung ist die vierte in der 2017 gemeinsam von DFG und Bundeskunsthalle initiierten Reihe SCIENCE ON. Diese bringt Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft mit Gästen aus anderen gesellschaftlichen Bereichen und dem Publikum zu aktuellen und kontroversen Themen aus der Wissenschaft ins Gespräch. Diskutiert wurde bereits über Künstliche Intelligenz, über die Chancen und Risiken des Genome Editing und über die Zukunft der Demokratie.

Weiterführende Informationen

Informationen zur Reihe SCIENCE ON unter:

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