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Pressemitteilung Nr. 50 | 6. Dezember 2017
Außerordentlich erfolgreiche Karrieren

Heinz Maier-Leibnitz-Preise: DFG-Erhebung zum weiteren Werdegang der Ausgezeichneten / Wichtigster Preis für wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland

Wer den wichtigsten Preis für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland erhält, hat nicht nur bereits viel erreicht, sondern macht auch danach in aller Regel erfolgreich Karriere in der Wissenschaft. Dies zeigt jetzt eine Erhebung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). In ihr wurde der weitere Werdegang der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler untersucht, die seit 1997 von der DFG und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet wurden.

Insgesamt haben in den beiden vergangenen Jahrzehnten 147 Nachwuchsforscherinnen und -forscher den Heinz Maier-Leibnitz-Preis erhalten, darunter 51 Frauen und 96 Männer. Nahezu alle Ausgezeichneten sind danach im Wissenschaftssystem verblieben, so der Befund der jetzt als „DFG-Infobrief“ veröffentlichten Untersuchung. Zwei Drittel der Preisträgerinnen und Preisträger arbeiten heute an deutschen Universitäten, rund 18 Prozent an außeruniversitären Einrichtungen in Deutschland und ebenfalls rund 18 Prozent sind im Ausland tätig.

Fast drei Viertel der Ausgezeichneten hatten 2017 eine Professur oder äquivalente Stellung inne; mit Ausnahme der erst in den vergangenen drei Jahren Ausgezeichneten sind es sogar fast 90 Prozent. Einer überdurchschnittlich frühen Promotion mit 28 Jahren schließt sich in der Regel eine überdurchschnittlich frühe Berufung mit etwa 36 Jahren an. Ein Großteil der Preisträgerinnen und Preisträger wird dabei sogleich auf W3-Professuren berufen. Für zahlreiche Ausgezeichnete folgten auf den Heinz Maier-Leibnitz-Preis weitere Preise und Ehrungen.

Der nach dem Atomphysiker und früheren DFG-Präsidenten benannte Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird seit 1977 verliehen. Seit 1997 erfolgt die Verleihung ohne Festlegung auf Fachgebiete, weshalb die Studie auf die Preisrunden seither fokussiert. Die Ergebnisse der Untersuchung untermauern nicht zuletzt die Zielsetzung des Preises, der nach den Worten seines Namenspatrons eine „Anerkennung als Ansporn“ sein soll.

Weiterführende Informationen

Medienkontakt:

Der vollständige Bericht zur Erhebung ist unter dem Titel „Anerkennung als Ansporn – Karriereerfolg von Heinz Maier-Leibnitz-Preisträgerinnen und -Preisträgern“ als „DFG-Infobrief 1.17“ erschienen und abrufbar unter:

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