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Pressemitteilung Nr. 25 | 5. Juli 2017
DFG nimmt Bauhaus-Universität Weimar auf

Thüringische Hochschule ist 96. Mitglied der Förder- und Selbstverwaltungsorganisation

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat ein neues Mitglied: Die Bauhaus-Universität Weimar wurde am Mittwoch, dem 5. Juli 2017, von der Mitgliederversammlung im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Halle (Saale) in die größte Forschungsförderorganisation und zentrale Selbstverwaltungsorganisation der Wissenschaft in Deutschland aufgenommen. Die in Thüringen ansässige Hochschule ist damit das 96. Mitglied der DFG.

Die Aufnahme der Bauhaus-Universität Weimar erfolgte auf der Grundlage von Paragraf 3 der DFG-Satzung, demzufolge Hochschulen dann Mitglieder werden können, wenn sie „Einrichtungen der Forschung von allgemeiner Bedeutung sind“. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk darauf, ob unabhängige Forschung zu den grundlegenden Aufgaben der Institution gehört und welchen Umfang die Forschung im Verhältnis zu ihren übrigen Aktivitäten hat.

Die Bauhaus-Universität wird diesen Anforderungen nach Überzeugung der Mitgliederversammlung gerecht. Sie ist, wie sie in ihrer Selbstbeschreibung festhält, eine „Forschungseinrichtung mit besonderem Profil“. Das Fächerspektrum und die Forschungsaktivitäten sind in vier Fakultäten in den Bereichen Architektur und Urbanistik, Bauingenieurwesen, Kunst und Gestaltung sowie Medien konzentriert. Mit den Forschungsfeldern „Digital Engineering“ und „Kulturwissenschaftliche Medienforschung“ hat die Hochschule fakultätsübergreifende Schwerpunkte gesetzt.

Nachdem die Bauhaus-Universität im Juli 2016 ihren Antrag auf Mitgliedschaft bei der DFG eingereicht hatte, wurde dieser im Präsidium und im Ad-hoc-Ausschuss für die Prüfung von Mitgliedschaftsanträgen beraten; im Februar 2017 fand schließlich eine Begehung vor Ort in Weimar statt, an der auch der DFG-Vorstand teilnahm. Im Anschluss empfahlen Ad-hoc-Ausschuss und DFG-Senat der Mitgliederversammlung einstimmig, die Hochschule aufzunehmen. „Mit der Bauhaus-Universität haben wir eine Institution vorgefunden, die in den vergangenen Jahren viel über sich selbst gelernt hat und deren Leitung ein klares Ziel verfolgt, wie sie die Hochschule weiter profilieren will“, sagte DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider in der Mitgliederversammlung. „Die Fokussierung auf die ausgewählten Forschungsschwerpunkte erscheint folgerichtig – diese und viele andere Aktivitäten werden sich weiterhin positiv auf die Rahmenbedingungen der Hochschule auswirken, allerbeste Forschung zu ermöglichen.“

Die Bauhaus-Universität ist das erste neue DFG-Mitglied seit 2011, als die bestehende Mitgliedschaft der Staatlichen Museen zu Berlin (SMB) auf die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) ausgeweitet wurde. Insgesamt zählen damit 70 wissenschaftliche Hochschulen, 15 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sieben Akademien der Wissenschaften und vier wissenschaftliche Verbände zum Kreis der Mitglieder. Die Bauhaus-Universität Weimar ist die dritte DFG-Mitgliedseinrichtung aus Thüringen. Als Mitglied hat sie künftig Stimmrecht bei den Wahlen der Mitglieder für die zentralen DFG-Gremien vom Präsidium über den Senat bis hin zur Mitgliederversammlung.

Die Mitgliedschaft einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in der DFG gilt zudem als Ausweis besonderer Forschungsstärke. Die Beantragung von Fördergeldern bei der DFG ist hingegen unabhängig davon. Antragsberechtigt sind bei den Fördermöglichkeiten für Organisationen alle Universitäten. Bei den Fördermöglichkeiten für Personen sind alle promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland oder an einer deutschen Forschungseinrichtung im Ausland zur Antragstellung berechtigt, auch wenn ihre jeweilige Einrichtung nicht zum Kreis der Mitgliedseinrichtungen gehört.

Weiterführende Informationen

Medienkontakt:

  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG,
    Tel. +49 228 885-2109,
    presse@dfg.de

Eine Liste aller Mitglieder der DFG findet sich unter:

Die Satzung der DFG ist im Volltext abrufbar unter:

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