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Pressemitteilung Nr. 18 | 13. Juni 2017
DFG-Jahresversammlung vom 2. bis 5. Juli 2017 in Halle (Saale)

Förderorganisation tagt in Leopoldina und Martin-Luther-Universität / Festveranstaltung mit Ministerpräsident Haseloff / Rede von Präsident Strohschneider über Freiheit und Verantwortung von Forschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hält ihre Jahresversammlung 2017 vom 2. bis 5. Juli in Halle (Saale) ab. Sie folgt damit einer Einladung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die in diesem Jahr auf das 200. Jubiläum der Vereinigung ihrer beiden Standorte blicken kann. Während der Jahresversammlung tagen alle zentralen Gremien der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungseinrichtung für die Wissenschaft in Deutschland – vom Präsidium über Senat und Hauptausschuss bis zur Mitgliederversammlung.

In der Mitgliederversammlung am 5. Juli im Löwengebäude der Martin-Luther-Universität werden DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider und Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek den Repräsentanten der Mitgliedseinrichtungen einen Rückblick auf das Förderhandeln der DFG seit der letztjährigen Mitgliederversammlung im Juli 2016 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz geben. Weitere Themen werden der kürzlich angelaufene Wettbewerb in der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder sowie spezifische Maßnahmen der DFG zur weiteren Verbesserung der Gleichstellung in der Wissenschaft sein. Zudem steht die Entscheidung über den Aufnahmeantrag der Bauhaus-Universität Weimar als neues, dann 96. Mitglied der DFG auf der Tagesordnung.

Ebenfalls in der Mitgliederversammlung wird der „Jahresbericht 2016“ mit den wichtigsten Zahlen und Daten zur Förderarbeit der DFG und der Darstellung ausgewählter Förderprojekte vorgestellt.

Darüber hinaus stehen Wahlen im Präsidium und im Senat, dem wichtigsten wissenschaftlichen Gremium der DFG, an. Im Präsidium kandidieren drei Mitglieder für eine weitere Amtszeit von vier Jahren: Vizepräsidentin Prof. Dr. Katja Becker, Biochemie und Molekularbiologie, Universität Gießen, Vizepräsidentin Prof. Dr. Marlis Hochbruck, Angewandte und Numerische Mathematik, Karlsruher Institut für Technologie, sowie Vizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Schön, Max-Planck-Institut für Steuerrecht und öffentliche Finanzen, München. Im Senat sind für 13 der 36 wissenschaftlichen Plätze Wahlen angesetzt.

Die Festveranstaltung im Rahmen der Jahresversammlung findet am Dienstag, dem 4. Juli, ab 19 Uhr im Festsaal der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina statt. Zu Beginn der Veranstaltung werden DFG-Präsident Strohschneider und der Präsident der Leopoldina, Prof. Dr. Jörg Hacker, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft begrüßen. Als Festgäste werden der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka sowie die Bremer Wissenschaftssenatorin und Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) Prof. Dr. Eva Quante-Brandt erwartet, die jeweils ein Grußwort sprechen. In seiner anschließenden Rede wird der DFG-Präsident über die Freiheit und die Verantwortung der Wissenschaften in Zeiten ihrer populistischen Bedrohung sprechen.

Bereits am Montag, dem 3. Juli, wird der diesjährige Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes verliehen. Die mit 50 000 Euro dotierte Auszeichnung erhält der Geologe und Klimaforscher Dr. Stefan Kröpelin. Der Wissenschaftler von der Universität zu Köln wird für die langjährige und wirkungsvolle öffentliche und mediale Vermittlung seiner Forschungsarbeiten über die Sahara gewürdigt, die nicht zuletzt zur Anerkennung verschiedener Regionen als UNESCO-Weltnaturerbe beigetragen haben. In seinem Festvortrag wird Kröpelin unter dem Titel „Von weißen Flecken, Tigerenten und dem Silicon Valley“ Wege der Forschungskommunikation beleuchten. Die Preisverleihung durch DFG-Präsident Strohschneider und den Präsidenten des Stifterverbandes, Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, findet ab 19 Uhr in den Franckeschen Stiftungen zu Halle statt.

Weiterführende Informationen

Medienkontakt:

  • Marco Finetti,
    Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG,
    Tel. +49 228 885-2230,
    Marco.Finetti@dfg.de

DFG-Jahresbericht 2016:

Der „Jahresbericht 2016“ wird in der Mitgliederversammlung der DFG am Mittwoch, dem 5. Juli, offiziell vorgestellt. Exemplare mit entsprechender Sperrfrist können angefordert werden bei:

  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG,
    Tel. +49 228 885-2109,
    presse@dfg.de

Zusatzinformationen

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