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Pressemitteilung Nr. 45 | 29. September 2016
DFG schreibt Communicator-Preis 2017 aus

50 000 Euro für die beste Vermittlung von Wissenschaft in Medien und Öffentlichkeit

Zum 18. Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den „Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft“ aus. Dieser persönliche Preis ist mit 50 000 Euro dotiert und wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Fachgebieten vergeben, die in herausragender Weise die Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit sowie die ihres Faches in die Medien und die nicht wissenschaftliche Öffentlichkeit vermitteln. Mit der Auszeichnung soll der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gestärkt und zugleich dafür geworben werben, dass die Vermittlung von Wissenschaft als Teil der Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einen höheren Stellenwert erhält.

Die wichtigsten Kriterien für die Vergabe des Preises sind die Breite und Vielfalt sowie die Originalität und Nachhaltigkeit der Vermittlungs- und Dialogleistung. Bewerbungen auf Grundlage eines einzelnen Projekts sind nicht möglich. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen im deutschen Sprachraum tätig sein.

Der Preis kann sowohl an einzelne Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an eine Gruppe von Forscherinnen und Forschern verliehen werden. Größere Einheiten, wie Fakultäten oder ganze Universitäten mit ihren Kommunikationsstrategien, können nicht berücksichtigt werden.

Es sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge für Preisträgerinnen und Preisträger möglich. Die Bewerbungen sollen aussagefähige Unterlagen über die Vermittlungsleistung enthalten (maximal 50 Seiten als repräsentativer Querschnitt der Gesamtarbeit, bei audiovisuellen Beiträgen nur eine Kassette oder DVD, bei Online-Blogs und anderen Social-Media-Beiträgen Hinweise in Link-Form). Bei Selbstbewerbungen ist die schriftliche Einschätzung eines zweiten Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin erforderlich, die deutlich auf die Kommunikationsleistung abhebt. Zu jeder Bewerbung wird darüber hinaus ein Lebenslauf erbeten; wissenschaftliche Publikationsverzeichnisse sollen ausdrücklich nicht beigefügt werden.

Bewerbungen und Vorschläge können – möglichst in digitaler Form – ab sofort bis spätestens 31. Dezember 2016 bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, eingereicht werden.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury aus Kommunikationswissenschaftlern, Journalisten, PR-Fachleuten sowie ausgewählten Wissenschaftlern unter Vorsitz eines DFG-Vizepräsidenten. Die Auswahl und Bekanntgabe des Preisträgers erfolgt im Frühjahr 2017, die Preisverleihung findet am Montag, 3. Juli 2017, im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Halle statt.

Weiterführende Informationen

Informationen zum Preis und den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern unter:

Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle der DFG:

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