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Gemeinsame Pressemitteilung

Pressemitteilung Nr. 24 | 17. Juni 2016
DFG und Wissenschaftsrat begrüßen Einigung von Bund und Ländern über „Exzellenzstrategie“

Wichtiger Impuls für weitere Förderung und Stärkung der Spitzenforschung an Universitäten

Zum Ergebnis der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder über die neue Bund-Länder-Initiative zur Förderung von Spitzenforschung an den Universitäten („Exzellenzstrategie“) erklären der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Dr. Peter Strohschneider, und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Professor Dr. Manfred Prenzel:

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat begrüßen die am gestrigen Abend von der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten erzielte Einigung über die „Exzellenzstrategie“ des Bundes und der Länder. Damit geben der Bund und die Länder nach einem langen politischen Diskussions- und Entscheidungsprozess einen dringend erwarteten Impuls für die weitere Förderung und Stärkung der Spitzenforschung an den Universitäten.

Die nunmehr beschlossene „Exzellenzstrategie“ mit ihren beiden Förderlinien Exzellenzcluster und Exzellenzuniversitäten ist eine gute Grundlage für einen produktiven Wettbewerb, um die durch die bisherige Exzellenzinitiative erreichten Erfolge weiter auszubauen und die damit in das Wissenschaftssystem gelangte Dynamik zu verstetigen. Dies ist sowohl im Interesse der universitären Wissenschaft als auch des Wissenschaftssystems in Deutschland insgesamt.

Dass die DFG und der Wissenschaftsrat wie bereits bei der bisherigen Exzellenzinitiative auch in dem neuen Wettbewerb mit der Durchführung der Verfahren betraut werden, werten wir als Ausdruck des politischen Vertrauens in Funktion und Arbeitsweise unserer Organisationen. Nach der jetzigen politischen Entscheidung werden nun Anfang Juli auf der Jahresversammlung der DFG in Mainz sowie auf der Sommersitzung des Wissenschaftsrates in Kiel die jeweils zuständigen Gremien die Beteiligung von DFG und Wissenschaftsrat an der Exzellenzstrategie beschließen. Bei der Durchführung werden DFG und Wissenschaftsrat eng zusammenarbeiten und ihr Augenmerk besonders auf die Qualität der Verfahren richten, um Förderentscheidungen von breiter Akzeptanz in der Wissenschaft zu gewährleisten.

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