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Gemeinsame Pressemitteilung

Pressemitteilung Nr. 41 | 25. August 2015
Deutschland wirbt in den USA um deutschen Forschernachwuchs

15. Jahrestreffen des German Academic International Network (GAIN) in San Francisco

Gemeinsame Pressemitteilung der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Die Perspektiven des Wissenschaftssystems in Deutschland und die eigenen Karrieremöglichkeiten stehen im Mittelpunkt der 15. GAIN-Jahrestagung. Sie bietet jungen deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Nordamerika die Möglichkeit, sich vor Ort mit hochrangigen Vertretern aus der deutschen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft auszutauschen und wichtige Kontakte für die weitere berufliche Laufbahn in Deutschland zu knüpfen. In diesem Jahr findet die Tagung in San Francisco statt. Vom 28. bis 30. August werden mehr als 300 in den USA und Kanada tätige deutsche Nachwuchsforscher erwartet. Es ist die größte Messe außerhalb Europas für Karrieren in der Wissenschaft in Deutschland.

„Die USA sind mit Abstand das wichtigste Land für mobile deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Für sie ist GAIN eine zentrale Plattform, um sich über Karrieremöglichkeiten in Deutschland zu informieren. Ich freue mich ganz besonders, dass neben den Forschungseinrichtungen auch immer mehr deutsche Wirtschaftsvertreter und besonders auch mittelständische Unternehmen GAIN nutzen, um deutschen Spitzenkräften attraktive Karrieremöglichkeiten zu bieten“, sagt DAAD-Präsidentin Prof. Margret Wintermantel.

„In Deutschland genauso wie in den USA werden viel mehr hervorragende Nachwuchsforscher ausgebildet, als es feste Stellen an Universitäten und Forschungseinrichtungen für sie gibt. Die GAIN-Tagung ist der ideale Ort, um wissenschaftliche und alternative Karrierewege, etwa in der Wirtschaft oder in eigenen Startups, zu diskutieren“, sagt Enno Aufderheide, Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung. „Unser Ziel ist, das enorme Potential unseres wissenschaftlichen Nachwuchses zu nutzen und Karrierewege flexibler und durchlässiger zu machen“, so Aufderheide.

„Wir kommen mit positiven Botschaften nach San Francisco. Im deutschen Wissenschaftssystem ist vieles in Bewegung geraten, und gerade in diesen Wochen ist die Diskussion über bessere und verlässlichere Perspektiven für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in vollem Gange, ebenso wie die zur Weiterführung und Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative. Davon können alle, die für sich über eine Zukunft in der Wissenschaft in Deutschland nachdenken, nur profitieren“, sagt DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek.

Auf der Tagung sprechen hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft, darunter Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Prof. Dr. Sabine Kunst, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg,Professor Dr. Jörg Hacker, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und u.a. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Prof. Dr. Horst Hippler, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, sowie führende Vertreter deutscher Wirtschaftsunternehmen. Die diesjährige GAIN-Tagung thematisiert „Forschungs- und Wissenschaftsmanagement“. Die Teilnehmer – darunter eine Delegation des deutschen Bundestags – können in verschiedenen Workshops und Networking-Events miteinander diskutieren, Kontakte knüpfen und Politikern sowie Wissenschaftsvertretern aus Deutschland ihre Wünsche und Anregungen übermitteln.

Bei einer Karrieremesse mit über 70 Ausstellern haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusätzlich die Möglichkeit, mit deutschen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Kontakt zu kommen und sich über aktuelle Arbeitsangebote und Stipendienprogramme zu informieren. Die Messe wird von GAIN zusammen mit der Hochschulrektorenkonferenz und der German Scholars Organization organisiert.

Über GAIN:

Das German Academic International Network (GAIN) wurde als Gemein­schaftsinitiative der Alexander von Humboldt-Stiftung, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft gegründet. Zu den assoziierten Mitgliedern gehören die Fraunhofer-Gesellschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Deutsche Krebshilfe e.V., die Studienstiftung des deutschen Volkes e.V. und die Hochschulrektorenkonferenz. Mit über 5.000 Mitgliedern hat sich GAIN inzwischen als transatlantisches Diskussionsforum für deutsche Wissen­schaftlerinnen und Wissenschaftler etabliert. GAIN fördert mit Veranstaltungen und Publikationen einen besseren Informationsfluss in beide Richtungen über den Atlantik. GAIN unterstützt die Rückkehr deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf attraktive Positionen in Deutschland ebenso wie die Kooperationen zwischen Forschenden in Deutschland und Nordamerika.

Weitere Informationen unter

Kontakt:

  • Dr. Gerrit Rößler,
    GAIN-Programmleiter,
    DAAD-Außenstelle New York
    Tel. (+1) 212 758 3223,
    Anschluss 217,
    E-Mail: roessler@daad.org

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