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Pressemitteilung Nr. 51 | 2. Oktober 2009
DFG gratuliert Jörg Hacker zur Wahl als Leopoldina-Präsident

Kleiner: "Ein Glücksfall für die ganze deutsche Wissenschaft"

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, hat dem neuen Präsidenten der Leopoldina, Professor Jörg Hinrich Hacker, zu seiner Wahl gratuliert und ihm für seine neue Aufgabe viel Glück und gutes Gelingen gewünscht. Hacker, der bis Ende Juni 2009 sechs Jahre lang DFG-Vizepräsident war und derzeit Präsident des Robert Koch-Instituts ist, war am Donnerstag zum Nachfolger von Professor Volker ter Meulen an die Spitze der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina - Nationale Akademie der Wissenschaften gewählt worden.

"Die DFG und ich ganz persönlich freuen uns sehr über die Wahl von Jörg Hacker. Für Jörg Hacker ist das neue Amt eine weitere große Herausforderung und eine neue Stufe in einem glänzenden wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Lebenslauf, für die Leopoldina und für die ganze deutsche Wissenschaft ist seine Wahl in dieses Amt ein Glücksfall", sagte Kleiner am Freitag in Bonn.

Bereits durch sein vielfältiges Engagement in der DFG und anderen Positionen habe Hacker der deutschen Wissenschaft und ihrer Selbstverwaltung unschätzbare Dienste erwiesen, hob Kleiner hervor. "Dabei hat er sich gleichermaßen als hervorragender Wissenschaftler, aufmerksamer Beobachter und erfolgreicher Moderator hervorgetan", so der DFG-Präsident.

In der DFG war der Virologe Hacker unter anderem als Fachgutachter und als Vorsitzender der Senatskommission für Grundsatzfragen der Genforschung tätig, bevor er 2003 zum Vizepräsidenten gewählt wurde. Als solcher vertrat er ganz maßgeblich die Positionen der DFG und der Wissenschaft in den Diskussionen um den Einsatz embryonaler humaner Stammzellen oder der Grünen Gentechnik. Auch an der im Juli dieses Jahres vorgelegten gemeinsamen Stellungnahme von DFG, acatech und Leopoldina zu dem neuen Forschungsfeld der Synthetischen Biologie war Hacker führend beteiligt. "Bei all diesen Fragen und in den damit verbundenen, oft kontroversen Diskussionen hat sich Jörg Hacker stets für die Balance zwischen der Freiheit und der ethischen Verantwortung der Forschung eingesetzt", betonte DFG-Präsident Kleiner. "Diese Balance wird für ihn zweifellos auch in seinem neuen Amt hohe Priorität haben."

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