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Pressemitteilung Nr. 28 | 1. Juli 2009
Neue Gesichter im DFG-Senat

Mitgliederversammlung in Leipzig wählt sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Neue Gesichter im wichtigsten politischen Gremium von Deutschlands größter Forschungsförderorganisation. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wählte am heutigen Mittwoch in Leipzig sieben neue Mitglieder für den Senat der DFG. Von den sieben Senatsplätzen waren je zwei in den Bereichen Biologie/Medizin/Agrarwissenschaften und Mathematik/Naturwissenschaften sowie je einer in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften und Ingenieurwissenschaften zu besetzen; zudem war für einen der beiden Industrieplätze im Senat ein neuer Vertreter zu wählen.

Zwei der neuen Senatsmitglieder sind Frauen. Mit ihnen gehören dem 39-köpfigen Senat nunmehr 15 Wissenschaftlerinnen an, eine mehr als bislang.

Folgende sieben Mitglieder wurden für zunächst drei Jahre in den Senat der DFG gewählt: Professor Andreas Gutsch, Verfahrens- und Prozesstechnik, Degussa AG, Hanau; Professor Jürgen Heinze, Biologie, Universität Regensburg; Professor Gerhard Hirt, Werkstofftechnologie, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen; Professor Ingrid Kögel-Knabener, Bodenwissenschaften, Technische Universität München; Professor Detlev Leutner, Bildungswissenschaften, Universität Duisburg/Essen; Professor Antje Schwalb, Geologie/Paläontologie, Universität Braunschweig; Professor Clemens Simmer, Meteorologie, Universität Bonn.

Vier Senatsmitglieder wurden für eine zweite Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt: Professor Regine Kahmann, Entwicklungs- und Zellbiologie, Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie, Marburg; Professor Katharina Krause, Kunstgeschichte/Philosophie, Universität Marburg; Professor Daniela N. Männel, Theoretische Medizin, Universität Regensburg; Professor Peter Westhoff, Pflanzenwissenschaften, Universität Düsseldorf.

Nach zwei Amtsperioden ausgeschieden sind: Professor Bertram Brenig, Agrarwissenschaften, Universität Göttingen; Professor Martin Claußen, Atmosphärenforschung, Max-Planck-Institut für Meterologie, Hamburg; Dr. Siegfried Dais, Fahrzeugindustrie/Zulieferindustrie, Robert Bosch GmbH, Stuttgart; Professor Monika Hilker, Tierphysiologie, Freie Universität Berlin; Professor Detlef Löhe, Werkstoffwissenschaften, Universität Karlsruhe; Professor Roland Mäusbacher, Geowissenschaften, Universität Jena; Professor Manfred Prenzel, Erziehungswissenschaften, Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel.

Der Senat ist das wissenschaftspolitische Gremium der DFG. Er nimmt übergeordnete Anliegen der Forschung wahr, fördert ihre Zusammenarbeit und berät Regierungen, Parlamente und Behörden durch wissenschaftlich begründete Stellungnahmen. Durch die Einrichtung von Schwerpunktprogrammen und Forschergruppen setzt er Akzente in der Forschungsplanung. Der Senat besteht aus 39 wissenschaftlichen Mitgliedern, von denen 36 von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Kraft Amtes gehören die Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und der Max-Planck-Gesellschaft dem Senat an. Die Präsidenten der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und der Fraunhofer-Gesellschaft sowie der Vorsitzende des Wissenschaftsrates sind ständige Gäste.

Weitere Informationen

Eine Liste der Mitglieder des Senats sowie weitere Informationen sind abrufbar unter:

  • www.dfg.de/dfg_im_profil/struktur/gremien/senat/

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