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Pressemitteilung Nr. 47 | 21. Oktober 1999
Die DFG ruft deutsche Wissenschaftler zum Urnengang auf

In einem Pilotprojekt werden Fachgutachter auch per Mausklick gewählt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ruft rund 100.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Forschungseinrichtungen auf, in der Zeit vom 1. bis 12. November 1999 650 Fachgutachter/-innen in 189 Fachgebieten zu wählen. Die wissenschaftlichen Fachverbände haben rund 2.500 Kandidatinnen und Kandidaten nominiert. An der Universität Kaiserslautern werden die 400 wahlberechtigten Wissenschaftler erstmals ihre Stimme auch per Mausklick über das Internet abgeben können. Sie nehmen an einem Pilotprojekt teil, das die Tauglichkeit des elektronischen Wahlverfahrens in der Praxis prüfen soll. Gelingt der Versuch, soll das netzbasierte Verfahren zukünftig bundesweit einsetzen werden. Die Fachgutachter/-innen der DFG werden alle vier Jahre von den an einer Mitgliedseinrichtung der DFG in der Grundlagenforschung tätigen Wissenschaftlern in freier und geheimer Wahl gewählt. Die Wahlberechtigten müssen seit mindestens drei Jahren promoviert sein. Die ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachter bilden das Rückgrat des Begutachtungssystems der DFG, denn sie prüfen die Anträge auf Forschungsförderung und geben dann eine Förderempfehlung an die Entscheidungsgremien der DFG ab. Sie beurteilen dabei die wissenschaftliche Qualifikation der antragstellenden Person und die fachliche Qualität ihres Projekts sowie den Zweck und den Umfang der beantragten Fördermittel.

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