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II. Quartal 2016

DFG begrüßt Bund-Länder-Vereinbarung zur Förderung von Spitzenforschung an Universitäten

(22.04.16) Die DFG hat die heute in der GWK beschlossene neue Bund-Länder-Vereinbarung zur Nachfolge der Exzellenzinitiative begrüßt. Sie sei „ein tragfähiger Rahmen für einen produktiven Wettbewerb zur weiteren Förderung und Stärkung von Spitzenforschung an den Universitäten“, so Präsident Peter Strohschneider. In dem neuen Wettbewerb soll die DFG das Verfahren um die künftigen Exzellenzcluster durchführen. Über die Durchführung des Verfahrens werden die DFG-Gremien Anfang Juli auf der Jahresversammlung in Mainz beschließen.

Communicator-Preis 2016 an Andreas Zick

(08.04.16) Der Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes geht in diesem Jahr an den Sozialpsychologen und Konfliktforscher Professor Dr. Andreas Zick. Der Wissenschaftler von der Universität Bielefeld erhält die mit 50 000 Euro dotierte Auszeichnung für die vielfältige, langjährige und besonders engagierte mediale und öffentliche Vermittlung seiner Forschungsergebnisse zu Ursachen, Formen und Folgen innergesellschaftlicher Konflikte, Diskriminierung und Gewalt. Die Preisverleihung ist am 4. Juli im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Mainz.

Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ geht in die zweite Runde

(06.04.16) Unter dem Dach der Initiative „Research in Germany“ schreibt die DFG zum zweiten Mal den Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ aus. Deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen können Konzepte einreichen, die sie als starke Kooperationspartner international sichtbarer positionieren oder die um hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen oder für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland werben. Entsprechende Konzepte zum internationalen Forschungsmarketing nimmt die DFG bis zum 1. September 2016 entgegen.

DFG und Leopoldina informieren Wissenschaftler zum Thema Sicherheitsrelevante Forschung (Dual Use)

(05.04.16) Um Universitäten und Forschungsinstitute zur Diskussion über sicherheitsrelevante oder sogenannte Dual-Use-Forschung anzuregen und ihnen Tipps und Handreichungen zum Umgang mit solcher Forschung zu geben, laden die DFG und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina am 14. April 2016 zu einer Informationsveranstaltung in Berlin ein. Zentrales Thema ist die Einrichtung von „Kommissionen für Ethik sicherheitsrelevanter Forschung“ (KEFs) an Universitäten und Forschungsinstituten.


 

I. Quartal 2016

Copernicus-Preis 2016 für deutsch-polnische Zusammenarbeit in der molekularen Zellbiologie

(24.03.16) Für ihre Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Wissenschaft erhalten Professor Dr. Agnieszka Chacińska, Internationales Institut für Molekular- und Zellbiologie Warschau, und Professor Dr. Peter Rehling, Georg-August-Universität Göttingen, den Copernicus-Preis 2016 der DFG und der FNP. Die Jury der beiden Organisationen sprach dem Wissenschaftlerduo den Preis für ihre „Pionierarbeit“ auf dem Feld der molekularen Zellbiologie zu. Der Copernicus-Preis wird am 7. Juni 2016 in Warschau verliehen.

Fünf Forscherinnen und fünf Forscher erhalten wichtigsten deutschen Nachwuchspreis

(22.03.16) Die diesjährigen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Fünf junge Wissenschaftlerinnen und fünf junge Wissenschaftler bestimmte der von der DFG und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzte Auswahlausschuss jetzt in Bonn für die Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2016. Ihnen wird die mit je 20 000 Euro dotierte Auszeichnung am 18. Mai in Berlin verliehen.

DFG richtet 17 neue Schwerpunktprogramme ein

(21.03.16) Die DFG richtet 17 neue Schwerpunktprogramme (SPP) für das Jahr 2017 ein. In den SPP sollen wissenschaftliche Grundlagen besonders aktueller oder sich gerade bildender Forschungsgebiete untersucht werden. Vom Senat der DFG wurden die neuen SPP aus insgesamt 76 zuvor bei der DFG eingereichten Initiativen ausgewählt. In den kommenden Monaten werden die Programme einzeln von der DFG ausgeschrieben. Für die 17 neuen Initiativen stehen in einer ersten Förderperiode in den kommenden drei Jahren insgesamt rund 108 Millionen Euro zur Verfügung.

Sechs Universitäten erhalten neuartige Röntgenmikroskope

(21.03.16) Die DFG stattet sechs Universitäten in Deutschland mit neuartigen Röntgenmikroskopen aus. Im Rahmen ihrer aktuellen Großgeräteinitiative stellt sie 13,4 Millionen Euro zur Verfügung, um die Technik an den Standorten Bremen, Dortmund, Erlangen-Nürnberg, Halle, Hannover und Saarbrücken zu etablieren. Die Anträge dieser Standorte wählte der Hauptausschuss der DFG aus einem Feld von insgesamt 19 Anträgen aus.

Rüge und Ausschluss von Antragsberechtigung für drei Jahre

(18.03.16) Die DFG zieht erneut Konsequenzen aus einem Fall von wissenschaftlichem Fehlverhalten. Der Hauptausschuss sprach jetzt auf seiner Sitzung in Bonn gegen eine Lebenswissenschaftlerin wegen bewusster Datenmanipulation eine „schriftliche Rüge“ und den „Ausschluss von der Antragsberechtigung für drei Jahre“ aus. Beide Maßnahmen erfolgten gemäß der DFG-Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten und auf Empfehlung des DFG-Ausschusses zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens.

Vier neue Forschergruppen eingerichtet

(18.03.16) Die DFG richtet vier neue Forschergruppen ein. Dies beschloss der Senat der DFG jetzt in Bonn. Die Forschungsverbünde ermöglichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren. Die maximale Förderdauer von Forschergruppen beträgt zweimal drei Jahre. In der ersten Förderperiode erhalten die vier neuen Einrichtungen insgesamt rund sieben Millionen Euro. Im Ganzen fördert die DFG damit aktuell 197 Forschergruppen.

Ergebnis der DFG-Fachkollegienwahl 2015 steht fest

(04.03.16) Mit der Kenntnisnahme durch den Senat der DFG am 3. März 2016 steht das Ergebnis der DFG-Fachkollegienwahl 2015 endgültig fest. Amtsbeginn der 613 gewählten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in insgesamt 48 Fachkollegien oder 213 Fächern sind die jeweils konstituierenden Sitzungen der einzelnen neu gewählten Fachkollegien im April und Mai 2016.

Leibnizpreisverleihung 2016: Ministerin Kunst, Prof. Rodnina, Prof. Charpentier, Bundesministerin Wanka, Prof. Cremers, Prof. Savoy (vorne v.l.) Prof. Frost, Prof. Bradke, Prof. List, DFG-Präsident Strohschneider, Prof. Hasse, Prof. Scholze (hinten v

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2016

(02.03.16) Am 1. März 2016 hat die DFG in Berlin den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis an zehn herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen. Von den zehn Preisträgerinnen und Preisträgern kommen jeweils drei aus den Lebens-, den Natur- sowie den Geistes- und Sozialwissenschaften und einer aus den Ingenieurwissenschaften.

Tierversuche in der Forschung: Neuauflage von DFG-Informationsbroschüre

(29.02.16) Die Senatskommission für tierexperimentelle Forschung der DFG hat jetzt eine überarbeitete Ausgabe der Informationsbroschüre „Tierversuche in der Forschung“ veröffentlicht. Sie informiert auf 76 Seiten umfassend und allgemein verständlich über das Thema Forschung und Tierschutz in Deutschland und richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, Lehrpersonal an Schulen und Hochschulen, Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und von Behörden sowie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Verfahrensleitfaden zur guten wissenschaftlichen Praxis erschienen

(18.02.16) Wie können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Verdachtsfällen von wissenschaftlichem Fehlverhalten umgehen? An wen können sie sich mit welchen Informationen wenden, wie werden solche Verdachtsfälle überprüft und mit welchen Folgen? Das versucht der neue „Verfahrensleitfaden zur guten wissenschaftlichen Praxis“ zu beantworten, der die Regeln, Verfahren und Erfahrungen der DFG und die Fragen vieler Ratsuchender aufgreift.

Die Jagd auf Gravitationswellen

(12.02.16) Zu der am 11. Februar 2016 bestätigten Messung von Gravitationswellen am amerikanischen Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory (LIGO) haben deutsche Forscherinnen und Forscher beigetragen, unter anderem im DFG-geförderten Exzellenzcluster QUEST, dem Einstein-Institut Hannover und am Messgerät Geo600. Einblicke in die Arbeit liefert unter anderem die zehnteilige Filmserie "Die Wellenjäger" in der Mediathek "DFG bewegt" aus dem Jahr 2009.

Twitter-Kanal @dfg_public lädt zu mehr Publikumsdialog ein

(01.02.16) Die DFG informiert ab sofort auch mit dem Twitter-Kanal @dfg_public über ihre Aktivitäten für die breite Öffentlichkeit. Dieses Angebot soll ebenso wie Podiumsdiskussionen, allgemein verständliche Vorträge, Ausstellungen oder Preisverleihungen die Gelegenheit geben, über Forschung ins Gespräch zu kommen. @dfg_public liefert Termine und aktuelle Informationen sowie Hintergründe. Darüber hinaus entsteht ein neuer Raum, um sich über die angebotenen Formate auszutauschen und mit den Beteiligten bei der DFG in Kontakt zu treten.

DFG begrüßt „Imboden-Bericht“ zur Exzellenzinitiative

(29.01.16) Zu dem am 29. Januar 2016 in Berlin vorgestellten Bericht der „Imboden-Kommission“ erklärt DFG-Präsident Peter Strohschneider: „Der Bericht ist ein unmissverständliches Plädoyer für die gezielte Förderung von Spitzenforschung in Universitäten. Wir teilen das positive Fazit zu den beiden bisherigen Phasen der Exzellenzinitiative und freuen uns besonders über die Bewertung der Exzellenzcluster. Und wir betrachten die Empfehlungen der Kommission als richtungsweisend für die Ausgestaltung einer neuen Bund-Länder-Initiative“.

Wissenschaftspolitischer Jahresauftakt 2016: DFG unterstreicht Erwartungen an neue Exzellenzinitiative

(11.01.16) Die DFG hat zum Auftakt des wissenschaftspolitischen Jahres die Erwartungen der Wissenschaft an die Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative unterstrichen. In einem Pressegespräch nahmen Präsident Professor Dr. Peter Strohschneider und Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek in Berlin Stellung zu den möglichen Zielen und zum Zuschnitt einer neuen Runde des Programms. Am Abend begrüßte die DFG rund 350 Repräsentanten aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu ihrem Neujahrsempfang. Zentrales Thema der Rede des DFG-Präsidenten war auch hier die Exzellenzinitiative.

Alles Gute und viel Erfolg für 2016

(04.01.16) Für die deutsche Wissenschaft und das Wissenschaftssystem stehen 2016 bedeutsame Entscheidungen an: Die Ausgestaltung einer neuen Bund-Länder-Initiative zur Exzellenzinitiative wird wichtige Weichen stellen. Wir hoffen, dass die DFG sich auch dabei als Sachwalterin bester Forschung und ihrer Förderung einbringen kann.

Mit Beginn des neuen Jahres werden auch die frischgewählten Fachkollegien der DFG die Arbeit aufnehmen, ein sichtbares Zeichen für die Selbstverwaltung der Wissenschaft – und für uns ein Grund, uns bei allen Beteiligten, Kandidierenden und Wählerinnen und Wählern zu bedanken.

Und so wie bei den Fachkollegien gilt für die DFG und das Wissenschaftssystem insgesamt: Sie leben von den Menschen, die sie tragen. Daher wünschen wir Ihnen für 2016 alles Gute und viel Erfolg – bei der Arbeit und im Privaten!

Ihr Peter Strohschneider und Ihre Dorothee Dzwonnek


 

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