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III. Quartal 2014

DFG verleiht geowissenschaftliche Preise im Rahmen der „GeoFrankfurt 2014“

(15.09.14) Mit dem Albert Maucher-Preis und dem Bernd Rendel-Preis verleiht die DFG am 23. September 2014 im Rahmen der „GeoFrankfurt 2014" in Frankfurt am Main gleich zwei Auszeichnungen in den Geowissenschaften. Dr. Kathryn E. Fitzsimmons erhält den Albert Maucher-Preis 2014 für ihre Arbeiten zur Lumineszenzdatierung; mit Mandy Freund und Haytham El Atfy zeichnet die DFG mit dem Bernd Rendel-Preis 2014 eine Meteorologin und einen Paläoklimatologen aus.

Deutschland wirbt in den USA um Spitzenkräfte

(25.08.14) Die Perspektiven des Wissenschaftssystems in Deutschland und die eigenen Karrieremöglichkeiten stehen im Mittelpunkt der 14. GAIN-Jahrestagung, die vom 5. bis 7. September in Boston stattfindet. Sie bietet jungen deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den USA die Möglichkeit, sich mit hochrangigen Vertretern aus der deutschen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft auszutauschen und Kontakte für die weitere berufliche Laufbahn in Deutschland zu knüpfen. Das Treffen ist die größte Messe außerhalb Europas für Karrieren in der Wissenschaft in Deutschland.

Voller Erfolg: Mehr als 130 000 Besucher bei „MenschMikrobe“-Ausstellung von DFG und Robert Koch-Institut

(08.08.14) Eine überaus positive Bilanz konnten die DFG und das Robert Koch-Institut (RKI) jetzt nach dem Abschluss ihrer gemeinsamen Ausstellung „MenschMikrobe – Das Erbe Robert Kochs und die moderne Infektionsforschung“ ziehen: Mehr als 130 000 Besucherinnen und Besucher haben die interaktive Schau während ihrer vierjährigen Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz besucht. Die Ausstellung wurde im Mai 2010 in Berlin erstmals präsentiert und zog alle Altersgruppen an, darunter fast 1400 Schulklassen mit rund 33 000 Schülerinnen und Schülern.

Emmy Noether-Treffen 2014 - Gruppenbild

Emmy Noether-Treffen 2014

(29.07.14) Zum dreizehnten Mal haben sich vom 18. bis zum 20. Juli 2014 knapp 150 aktuelle und ehemalige Geförderte des Emmy Noether-Programms in Potsdam getroffen, um sich mit anderen Geförderten und der DFG-Geschäftsstelle auszutauschen und konkrete Fragen ihrer täglichen Arbeit zu diskutieren. Höhepunkte waren der wissenschaftspolitische Abend und die Emmy-Lecture.

DFG-Senatskommission legt 50. MAK- und BAT-Werte-Liste vor

(23.07.14) Zum 50. Mal legt die Ständige Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der DFG im Jahr 2014 die MAK- und BAT-Werte-Liste als wissenschaftliche Grundlage für die Gesetzgebung zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz vor. Am 23.Juli überreichte DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider in Berlin die Liste an Hans-Peter Viethen, Ministerialdirektor im Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

DFG fördert weltweit erstes Magnetic Particle Imaging-Gerät

(10.07.14) Das von der DFG geförderte, weltweit erste Magnetic Particle Imaging (MPI)-Gerät kommt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zum Einsatz. Mit dem am 10. Juli 2014 übergebenen Gerät ist die medizinische Bildgebung an Kleintieren möglich, um herauszufinden, welche Anwendungen für den Menschen relevant und hilfreich sein könnten. Die DFG fördert das von der Firma Philips Healthcare entwickelte MPI-Gerät im Rahmen der Großgeräteinitiative mit rund vier Millionen Euro.

Gruppenbild: Die rheinland-pfälzische Forschungsministerin Doris Ahnen, DFG-Präsident Strohschneider, Bundeskanzlerin Merkel, Universitätspräsident Müller-Esterl, DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek und der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein (v.r.)

Bundeskanzlerin zu Gast bei der DFG

(02.07.14) Die Bundeskanzlerin zu Gast: Zur Festveranstaltung im Rahmen ihrer Jahresversammlung an der Frankfurter Goethe-Universität konnte die DFG am 2. Juli Dr. Angela Merkel begrüßen. In ihrer Ansprache betonte die Kanzlerin die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die Politik der Bundesregierung – und die Bedeutung der DFG für die Forschungsförderung und das Wissenschaftssystem.

DFG-Jahrespressekonferenz in Berlin: Dringender Appell an die Politik

(03.07.14) Die DFG hat den Bund und die Länder aufgefordert, ihre jüngsten Einigungen in der Wissenschaftspolitik rasch und einvernehmlich umzusetzen. „Der Rahmen ist endlich gesetzt, jetzt muss er ausgefüllt werden. Dies gilt für die Änderung des Grundgesetzes zur erweiterten Mitwirkung des Bundes an den Hochschulen genauso wie für die Verwendung der zusätzlichen Milliardenmittel, die der Bund für die Länder freimacht", sagte Präsident Professor Peter Strohschneider auf der Jahrespressekonferenz in Berlin. Auch zur Verstetigung der Exzellenzinitiative und der Programmpauschale brauche die Wissenschaft schnell Klarheit und verlässliche Planungsperspektiven.

Novelle der DFG-Satzung

(03.07.14) Die DFG hat auf ihrer Jahrespressekonferenz ihre novellierte Satzung vorgestellt. Die Novelle war am Tag zuvor von der DFG-Mitgliederversammlung beschlossen worden. Sie verfolgt das Hauptziel, die Satzung an die Aufgaben der DFG und ihrer Organe und an die Abläufe im Förderhandeln anzupassen, die sich seit der Wiedergründung der DFG 1951 vielfältig entwickelt und verändert haben. „Die Satzung ist vor allem realitäts- und praxisnäher geworden. Und sie ist systematischer, transparenter und moderner formuliert", so Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek.

Neun neue Gesichter im DFG-Senat

(02.07.14) Die Mitgliederversammlung der DFG hat am 2. Juli 2014 in Frankfurt/Main neun neue Mitglieder in das wichtigste wissenschaftspolitische Gremium der DFG gewählt. Von den neun Senatsplätzen waren vier im Bereich Ingenieurwissenschaften, drei im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften sowie je einer in den Bereichen Biologie/Medizin/Agrarwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zu besetzen. Drei der neuen Senatsmitglieder sind Wissenschaftlerinnen, damit gehören dem 39-köpfigen Senat nunmehr 13 Wissenschaftlerinnen an.

Rüge und Ausschluss von der Antragsberechtigung für vier Jahre

(02.07.14) Die DFG zieht erneut Konsequenzen aus wissenschaftlichem Fehlverhalten. Der Hauptausschuss sprach jetzt auf seiner Sitzung im Rahmen der DFG-Jahresversammlung 2014 in Frankfurt/Main eine „schriftliche Rüge“ und den „Ausschluss von der Antragsberechtigung für vier Jahre“ gegen den Mediziner Dr. Dennis Rottländer aus. Beide Maßnahmen erfolgten gemäß der DFG-Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten und auf Empfehlung des DFG-Ausschusses zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens.

DFG fördert fünf neue Forschergruppen

(02.07.14) Die DFG richtet fünf neue Forschergruppen ein. Dies beschloss der Senat der DFG im Rahmen der Jahresversammlung 2014 der DFG in der Goethe-Universität in Frankfurt/Main. In der ersten Förderperiode erhalten sie für zunächst drei Jahren insgesamt rund acht Millionen Euro. Wie alle DFG-Forschergruppen werden die neuen Einrichtungen orts- und fächerübergreifend arbeiten. Sie untersuchen dabei Themen wie dauerhafte Straßenbefestigungen, soziale Vergleichsprozesse oder Knochenheilungsvorgänge.

Drei neue Mitglieder im DFG-Präsidium

(02.07.14) Die Gießener Biochemikerin und Molekularbiologin Professor Dr. Katja Becker, die Karlsruher Mathematikerin Professor Dr. Marlis Hochbruck und der Münchner Rechtswissenschaftler Professor Dr. Wolfgang Schön wurden am 2. Juli 2014 von der Mitgliederversammlung der DFG in Frankfurt/Main in das DFG-Präsidium gewählt. Becker folgt auf den Mülheimer Chemiker Professor Dr. Ferdi Schüth, Hochbruck auf die Karlsruher Informatikerin Professor Dr. Dorothea Wagner, und Schön übernimmt das Amt der Berliner Rechtswissenschaftlerin Professor Dr. Christine Windbichler.

Prof. Dr. Onur Güntürkün

Verleihung des Communicator-Preises der DFG 2014

(02.07.14) Im Rahmen ihrer Jahresversammlung an der Goethe-Universität in Frankfurt/Main hat die DFG am 1. Juli 2014 den Communicator-Preis an Professor Onur Güntürkün von der Ruhr-Universität Bochum verliehen. Der Biopsychologe erhielt den mit 50.000 Euro dotierten Preis für die herausragende Kommunikation seiner wissenschaftlichen Arbeit in die Öffentlichkeit und die Medien.


 

II. Quartal 2014

„Wissenschaftsfreiheit und Wissenschaftsverantwortung“

(26.06.14) Am 26. Juni 2014 haben die DFG und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina gemeinsamen Empfehlungen „Wissenschaftsfreiheit und Wissenschaftsverantwortung“ in Berlin vorgestellt. Mit der Publikation reagieren die Forschungsorganisationen darauf, dass die Wissenschaft ethische Prinzipien sowie Mechanismen zum verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsfreiheit und Forschungsrisiken auch selbst entwickeln muss. Insofern kommen sie zugleich ihrem satzungsgemäßen Auftrag zur Beratung von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit nach.

Ausschreibung für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2015

(25.06.14) Die DFG schreibt wieder den Heinz Maier-Leibnitz-Preis für junge Wissenschaftler/innen aus.
Vorschlagsberechtigte nominieren bis zum 31. August 2014 herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen für die insgesamt zehn mit jeweils 20.000 € dotierten Preise.

MenschMikrobe: Letzte Station in Halle eröffnet

(18.06.14) In der Leopoldina in Halle wurde jetzt die 15. und letzte Station von MenschMikrobe, der Gemeinschaftsausstellung von DFG und Robert Koch-Institut zur Infektionsforschung, eröffnet – Abschluss einer Erfolgsgeschichte, die seit 2010 im In- und Ausland mehr als 120.000 Besucherinnen und Besucher verfolgt haben. Im Bild Leopoldina-Präsident und Festredner Jörg Hacker, DFG-Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek und RKI-Präsident Reinhard Burger.

Empfehlungen und Leitlinien für gute Kommunikation: Der Siggener Aufruf

(11.06.14) Wissenschaftskommunikatoren, Wissenschaftler und Journalisten haben im Rahmen einer Tagung auf dem Holsteinischen Gut Siggen einen gemeinsamen Aufruf zur zukünftigen Gestaltung der Wissenschaftskommunikation entwickelt. Er befasst sich insbesondere mit den Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger und mit ihren Erwartungen an die Wissenschaftskommunikation. Das Papier thematisiert die Rollen der verschiedenen Akteure und formuliert notwendige Veränderungen im Wissenschaftssystem.

DFG begrüßt Bundeskanzlerin zur Jahresversammlung in Frankfurt/Main

(10.06.14) Die DFG hält ihre Jahresversammlung 2014 vom 30. Juni bis 2. Juli an der Goethe-Universität Frankfurt/Main ab. Sie folgt damit einer Einladung der Universität, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. Während der Jahresversammlung tagen alle zentralen Gremien. Zur Festveranstaltung am 2. Juli wird Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erwartet, die damit zum dritten Mal eine Jahresversammlung der DFG besucht.

Hochschulmedizin: Für bessere Rahmenbedingungen der klinischen Forschung

(10.06.14) Die Rahmenbedingungen für die klinische Forschung in der Hochschulmedizin in Deutschland müssen nach Ansicht der DFG grundlegend verbessert werden. Die Ständige Senatskommission für Grundsatzfragen in der Klinischen Forschung der DFG (SGKF) hat dazu jetzt eine Stellungnahme erarbeitet. In ihr wird der Ausbau von Forschungszeiten und Infrastruktur, die Sicherung der programmunabhängigen Förderung und ein Systemzuschlag für klinische Leistungen gefordert.

Ausgezeichnet: Die sechs Europa-Preisträger 2014 mit Gratulator DFG-Vizepräsident Ferdi Schüth (Mitte)

DFG-Europa-Preis für sechs Bundessieger von „Jugend forscht“

(02.06.14) Gleich sechs junge Forscher hatten jetzt bei der diesjährigen Preisverleihung des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ in Künzelsau doppelten Grund zur Freude: Sie wurden in zwei Teams in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien als Bundessieger ausgezeichnet – und erhielten zusätzlich den Europa-Preis der DFG.

„Global Research Council“ in Peking: Für gemeinsame Standards

(28.05.14) Weltweit interessierende Fragen der Forschung und Forschungsförderung standen im Mittelpunkt des dritten Jahrestreffens des Global Research Council (GRC) in Peking. Drei Tage berieten Spitzenvertreterinnen und -vertreter von mehr als 60 Organisationen über Maßnahmen, mit denen die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der freie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen (Open Access) auf eine gemeinsame Grundlage gestellt werden können. Deutschland wurde dabei von der DFG und deren Präsidenten Peter Strohschneider vertreten.

Allianz begrüßt Einigung von Bund und Ländern

(27.05.14) Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat die vom Bund und von den Ländern erzielte Einigung zur Bildungs- und Wissenschaftsfinanzierung ausdrücklich begrüßt. Sie sei Ausdruck einer klaren wissenschaftspolitischen Schwerpunktsetzung und werde der zentralen Bedeutung dieses gesellschaftlichen Sektors gerecht, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Zukunft des Wissenschaftssystems nicht aufs Spiel setzen

(19.05.14) DFG, HRK und Wissenschaftsrat haben die politisch Verantwortlichen mit Nachdruck aufgefordert, ihre gegenseitige Blockade auf dem Feld der Bildungs- und Wissenschaftspolitik zu überwinden und die drängenden Zukunftsfragen des Hochschul- und Wissenschaftssystems rasch zu lösen. Bei einem gemeinsamen Auftritt in der Bundespressekonferenz appellierten sie an Bund, Länder und Parteien, „die Zukunft des Wissenschaftssystems nicht aufs Spiel zu setzen“.

DFG richtet 13 weitere Sonderforschungsbereiche ein

(16.05.14) Die DFG richtet 13 weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in Bonn. Die neuen SFB werden mit insgesamt 93,1 Millionen Euro für zunächst drei Jahre und neun Monate gefördert. Hinzu kommt eine 20-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten aus den Forschungsprojekten. Vier der 13 Verbünde sind SFB/Transregio (TRR), die sich auf mehrere Forschungsstandorte verteilen. Der Bewilligungsausschuss stimmte zudem für die Verlängerung von 19 SFB für eine weitere Förderperiode.

Gruppenbild der Heinz Maier-Leibnitz-Preisverleihung 2014

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2014

(12.05.14) DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider und Bundesforschungsministerin Professor Johanna Wanka haben am 12. Mai den Heinz Maier-Leibniz-Preis 2014 verliehen. Im Kaiserin Friedrich-Haus in Berlin erhielten drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und sieben Nachwuchswissenschaftler die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung.

Neue internationale Forschungsprojekte im Rahmen des Open Research Area Scheme bewilligt

(12.05.14) Das Open Research Area Scheme (ORA) hat 15 Millionen für 15 neue Forschungsprojekte bewilligt. In den Projekten bearbeiten Forscherinnen und Forschern in Europa und den Vereinigten Staaten zusammen Fragen rund um das individuelle und soziale Verhalten und ihren Einfluss auf die Politik. Die nationalen Förderorganisationen aus Europa und den USA unterstützen das ORA plus Programm, um durch eine Förderung mit möglichst geringen bürokratischen Hürden die internationale Kooperation in den Sozialwissenschaften zu stärken.

DFG richtet 13 neue Graduiertenkollegs ein

(12.05.14) Die DFG richtet zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland 13 neue Graduiertenkollegs (GRK) ein. Dies wurde jetzt vom zuständigen Bewilligungsausschuss in Bonn beschlossen. Die Einrichtungen werden zunächst viereinhalb Jahre lang gefördert und erhalten in dieser Zeit insgesamt etwa 48 Millionen Euro. Zusätzlich zu den 13 neuen Kollegs stimmte der Bewilligungsausschuss der Verlängerung von zwölf Kollegs für weitere viereinhalb Jahre zu. Die neuen Kollegs werden in der zweiten Jahreshälfte ihre Arbeit aufnehmen.

Vorbildliche Beispiele zur Förderung der Chancengleichheit

(07.05.14) Mit frischem Design, verbesserten Recherchemöglichkeiten und einer vielfältigen Auswahl neuer Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit ist der Instrumentenkasten zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG online gegangen. Die Modellbeispiele aus der Praxis für die Praxis geben einen Überblick über die mögliche Bandbreite an Gleichstellungsmaßnahmen in Forschung und Lehre. Mit dem Relaunch unterstreicht die DFG ihr nachhaltiges Engagement für Chancengleichheit und Gleichstellung in der Wissenschaft.

Inakzeptable Grenzüberschreitung

(07.05.14) Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat in deutlicher Form Stellung gegen eine Mitte April in mehreren Zeitungen erschienene Anzeige der „Tierversuchsgegner Bundesrepublik Deutschland e.V." bezogen. Die Anzeige verletzt nach Ansicht der Allianz in grober Weise die Persönlichkeitsrechte des Neurowissenschaftlers Professor Andreas Kreiter und diffamiert die gesamte biowissenschaftliche Forschung. Die wichtige gesellschaftliche Diskussion über Tierversuche in der Forschung müsse sachlich, offen und ohne persönliche Verunglimpfungen geführt werden.

Wissenschaftsjahr 2014: Unterwegs auf der „Terra Digitalis“

(06.05.14) Die digitalen Technologien sind allgegenwärtig. Welche Auswirkungen haben sie auf unser Leben und wie verändert sich unser gesellschaftliches Miteinander? Von der DFG geförderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen diesen und weiteren Fragen zum digitalen Wandel nach und befassen sich mit den Bedingungen und Konsequenzen der Digitalisierung. Im Wissenschaftsjahr 2014 „Die digitale Gesellschaft“ stellt die DFG nun eine Auswahl ihrer Arbeiten auf einer neuen Website und auf dem Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ vor.

Kopernikus-Preis 2014 für deutsch-polnisches Physiker-Tandem

(05.05.14) Für ihre Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Wissenschaft erhalten die Physiker Professor Harald Weinfurter, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, und Professor Marek Żukowski, Universität Danzig, den Kopernikus-Preis 2014 der DFG und der Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP). Sie erhalten den mit 100 000 Euro dotierten Preis als „herausragende Wissenschaftler“ und als „Wissenschaftler-Tandem“ zu, dessen „gemeinsame Forschungsarbeiten klare und bedeutende Ergebnisse zeitigen“, so die Jury.

USA/Mexiko-Reise von DFG-Präsident Peter Strohschneider

(30.04.14) Vielfältige Gespräche über die aktuellen wissenschaftspolitischen Entwicklungen in Deutschland, den USA und in Mexiko, die Unterzeichnung von Vereinbarungen zum Ausbau der gemeinsamen Forschungsförderung und der Leitungswechsel im New Yorker Büro der DFG standen Ende April auf dem Programm einer Amerika-Reise von DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider. Der fünftägige Aufenthalt in Mexiko City, New York und Washington unterstrich den hohen Stellenwert der internationalen Zusammenarbeit für die DFG.

Publikationsverzeichnisse: Merkblätter für Allgemeine Forschungsförderung angepasst

(30.04.14) Die vom DFG-Senat kürzlich beschlossenen Modifikationen bei Publikationsverzeichnissen sind nun in die Merkblätter für die Antragstellung in der Einzelförderung und die anderen Programme der allgemeinen Forschungsförderung eingearbeitet. Damit können im projektspezifischen Verzeichnis und im wissenschaftlichen Lebenslauf einheitlich jeweils bis zu zehn Publikationen genannt werden. Bei den Sonderforschungsbereichen, Graduiertenkollegs und Infrastrukturprogrammen werden die Modifikationen analog umgesetzt.

Wissenschaftsorganisationen kommentieren „Hochschulzukunftsgesetz“ für Nordrhein-Westfalen kritisch

(24.04.14) Die großen deutschen Wissenschaftsorganisationen haben den vom nordrhein-westfälischen Landeskabinett beschlossenen Entwurf des „Hochschulzukunftsgesetzes“ in einer Stellungnahme kritisch kommentiert: Er zeige eine besorgniserregende Abkehr von Wissenschaftsfreiheit und Hochschulautonomie. Beides halten die Organisationen für wesentlich für den Erfolg deutscher Hochschulen.

Weichen für zukünftiges Wissenschaftssystem zügig stellen

(15.04.14) Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat an die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern appelliert, die zukünftige Ausgestaltung des Wissenschaftssystems in Deutschland rasch in die Wege zu leiten.Ein entsprechendes Schreiben hat die Allianz jetzt an die Bundeskanzlerin, die Bundesministerin für Bildung und Forschung, die Partei- und Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien im Bund sowie an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder gerichtet.

Communicator-Preis 2014 an Onur Güntürkün

(04.04.14) Der Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes geht in diesem Jahr an den Biopsychologen Professor Dr. Onur Güntürkün. Der Wissenschaftler von der Ruhr-Universität Bochum erhält die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung für die vorbildliche Vermittlung seiner Forschungen zu den biologischen Grundlagen des Verhaltens von Tier und Mensch in die breite Öffentlichkeit und die Medien. Verliehen wird der Preis am 1. Juli im Rahmen der Jahresversammlung der DFG in Frankfurt/Main.


 

I. Quartal 2014

16 neue Schwerpunktprogramme

(31.03.14) Die DFG richtet auf Beschluss ihres Senats 16 neue Schwerpunktprogramme ein. Sie sollen in den kommenden Jahren grundlegende wissenschaftliche Fragen in besonders aktuellen oder sich gerade bildenden Forschungsgebieten untersuchen. Die Einrichtungen werden 2015 ihre Arbeit aufnehmen. Für sie stehen in einer ersten Förderperiode in den kommenden drei Jahren insgesamt 89 Millionen Euro zur Verfügung.

Professor Günter Ziegler (Freie Universität Berlin) am Steklov-Institut für Mathematik

Würfelzucker und Seifenblasen: Günter Ziegler hält DFG-Leibniz-Lecture in St. Petersburg

(28.03.14) Ende März veranstalteten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Freie Universität Berlin unter dem Dach des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses Moskau (DWIH) die erste Leibniz-Lecture in St. Petersburg. Nachdem der Berliner Mathematiker Günter Ziegler bereits im letzten Jahr in Moskau auftrat, hielt er diesmal einen Vortrag am renommierten Steklov-Institut der Akademie in St. Petersburg.

DFG modifiziert Regelungen für Publikationsverzeichnisse

(28.03.14) Viel Lob im Grundsatz, aber auch Kritik an der konkreten Ausgestaltung: Die DFG-Regelungen für Publikationsverzeichnisse von 2010 hatten beträchtliche Resonanz. Nach intensiven Diskussionen in Wissenschaft und Gremien hat der DFG-Senat die Regelungen nun pragmatisch fortentwickelt: Bei Anträgen und Berichten sind künftig bis zu zehn Angaben in Projektverzeichnissen und wissenschaftlichem Lebenslauf möglich. „Damit gibt es weiter klare Obergrenzen“, sagte Präsident Peter Strohschneider, „der Grundsatz ‚Qualität statt Quantität‘ gilt unverändert.“

Antragssperre und Rügen: DFG ahndet erneut wissenschaftliches Fehlverhalten

(28.03.14) Mit einem einjährigen Ausschluss von der Antragsberechtigung und zwei „schriftlichen Rügen“ zieht die DFG erneut Konsequenzen aus dem wissenschaftlichen Fehlverhalten von Antragstellern und Geförderten. Der Hauptausschuss beschloss jetzt in Bonn gegenüber zwei Wissenschaftlern entsprechende Maßnahmen gemäß der Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. Damit folgte er der Empfehlung des DFG-Ausschusses zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens.

DFG richtet fünf neue Forschergruppen ein

(28.03.14) Die DFG richtet auf Beschluss des Senats fünf neue Forschergruppen ein. Sie sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, sich aktuellen drängenden Fragen in ihren Fächern zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren. Die orts- und fächerübergreifenden Einrichtungen erhalten in den ersten drei Förderjahren insgesamt knapp elf Millionen Euro. Damit fördert die DFG 198 Forschergruppen.

Allianz-Arbeitsgruppe „Infrastrukturen in der terrestrischen Forschung“ konstituiert sich

(17.03.14) Mit ihrer konstituierenden Sitzung hat jetzt eine Arbeitsgruppe der Allianz der Wissenschafts-Organisationen zur terrestrischen Ökosystemforschung die Tätigkeit aufgenommen. Unter Federführung der DFG und der Helmholtz-Gemeinschaft soll sie die Forschung auf diesem Gebiet besser vernetzen.

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisverleihung 2014

(12.03.14) Die DFG hat am 12. März 2014 die diesjährigen Gottfried Wilhelm-Leibniz-Preise in der Berlin-Brandenburgsiche Akademie der Wissenschaften in Berlin feierlich an elf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen. Ein Dossier stellt die Preisträger in Wort und Bild vor.

Neues Wissen aus alten Sammlungen

(11.03.14) Die DFG fördert zwölf neue Vorhaben an Museen, Hochschulen und außeruniversitären Instituten, um gewachsene Forschungssammlungen elektronisch zu erschließen, deren Objekte zu digitalisieren und online zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt stehen ganz unterschiedliche Objektklassen: etwa Herbarien, eine historische Skelettsammlung und alte Bucheinbände oder eine Kollektion historischer Musikinstrumente. Sie sind für verschiedene Forschercommunities von Interesse. Die zwölf Projekte werden mit insgesamt 4,3 Millionen Euro unterstützt.

Professor Thomas Korff

Ausgezeichnete Forschung zur Verbesserung des Tierschutzes in der Wissenschaft

(04.03.14) Zum fünften Mal verleiht die DFG in diesem Jahr den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis. Die mit 100.000 Euro dotierte Auszeichnung erhält Professor Thomas Korff vom Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Universität Heidelberg, der in der vaskulären Forschung tätig ist.

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2014 für zehn junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

(17.02.14) Die diesjährigen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs stehen fest. Der von der DFG und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung berufene Auswahlausschuss wählte jetzt in Bonn drei junge Wissenschaftlerinnen und sieben junge Wissenschaftler für die „Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2014“ aus. Sie wurden aus 147 Vorschlägen ausgewählt, von denen 53 in die engere Wahl kamen. Die zehn Ausgezeichneten erhalten den mit je 20000 Euro dotierten Preis am 12. Mai in Berlin.

Die Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger 2014

(12.02.14) Einen Monat vor der Verleihung der Leibniz-Preise 2014 stehen vertiefende Informationen zu den Trägerinnen und Trägern des renommiertesten Forschungspreises in Deutschland bereit. Die DFG stellt die vier Wissenschaftlerinnen und sieben Wissenschaftler mit Bild, Lebenslauf und Forschungsschwerpunkten vor.

Unterzeichnung eines Letters of Intent mit der Universidad de los Andes

(28.01.14) Die DFG hat im Dezember 2013 einen Letter of Intent mit der Universidad de los Andes unterzeichnet. Die Universidad de los Andes in Bogotá (UNIANDES) ist eine private Universität und eine der drei forschungsstärksten und international sichtbarsten Universitäten in Kolumbien. Wie Rankings belegen ist sie auch innerhalb Lateinamerikas eine der renommiertesten Universitäten.

Neujahrsempfang der DFG in Berlin

Neujahrsempfang der DFG

(14.01.14) Mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft am 13. Januar 2014 in Berlin das neue Jahr eingeläutet. DFG-Präsident Professor Peter Strohschneider sprach vor rund 250 Gästen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.


 

Aktuelle Nachrichten der DFG nach Erscheinungsjahr

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