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Das Neueste | 2012




IV. Quartal 2012

Wissenschaftliches Fehlverhalten: Entscheidungen in drei DFG-Verfahren

(07.12.12) Die DFG zieht erneut Konsequenzen aus Fällen von wissenschaftlichem Fehlverhalten. Der DFG-Hauptausschuss beschloss jetzt in Bonn gegenüber zwei Wissenschaftlerinnen Maßnahmen gemäß der DFG-Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. In einem weiteren Fall wurde ein wissenschaftliches Fehlverhalten als nicht erwiesen angesehen. In allen drei Fällen ging es um den Vorwurf von Datenmanipulationen.

Drei neue Forschergruppen, eine neue Klinische Forschergruppe

(07.12.12) Die DFG richtet drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe ein. Dies beschloss der Senat der DFG in seiner Dezember-Sitzung 2012 in Bonn. Die Forschungsverbünde sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, sich aktuellen und drängenden Fragen in ihren Fächern zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren.

„Twinlife“: Weltweit einmalige Studie zu sozialer Ungleichheit

(07.12.12) Wie entsteht soziale Ungleichheit? Und wie wirken dabei Gene und Umweltfaktoren zusammen? Zur Klärung dieser Fragen richtet die DFG ein neues Langfristvorhaben ein. In der „Twinlife“-Studie an den Universitäten Bielefeld und Saarbrücken sollen 4000 Zwillingspaare in unterschiedlichen Lebensabschnitten befragt werden, umso besser zu verstehen, wie aus individuellen Unterschieden soziale Ungleichheit erwächst. Das auf zwölf Jahre angelegte Projekt wird zunächst für die nächsten drei Jahre mit gut vier Millionen Euro gefördert.

Leibniz-Preise 2013: DFG zeichnet elf hervorragende Forscherpersönlichkeiten aus

(06.12.12) Die neuen Träger des wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland stehen fest: Der DFG-Hauptausschuss erkannte heute zwei Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2013 zu. Sie waren vom Nominierungsausschuss aus 135 Vorschlägen ausgewählt worden. Von den elf neuen Preisträgerinnen und Preisträgern kommen vier aus den Lebenswissenschaften, je drei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie aus den Naturwissenschaften und eine aus den Ingenieurwissenschaften. Verliehen werden die Leibniz-Preise 2013 am 19. März in Berlin.

Terminankündigung: Donnerstag, 6.12.2012 – DFG gibt Leibniz-Preisträger 2013 bekannt

(05.12.12) Die DFG gibt traditionell Anfang Dezember die Namen der alljährlichen Leibniz-Preisträger bekannt. Am morgigen Donnerstag, dem 6. Dezember, entscheidet der Hauptausschuss der DFG in Bonn über die Trägerinnen und Träger des bedeutendsten deutschen Forschungspreises für das Jahr 2013. Wegen direkt aufeinanderfolgender Sitzungen der DFG-Gremien und einer umfangreichen Tagesordnung stehen die Namen der neuen Ausgezeichneten jedoch erst am frühen Nachmittag fest. Die Pressemitteilung der DFG mit den Namen und Kurzporträts der Preisträgerinnen und Preisträger wird voraussichtlich gegen 15 Uhr veröffentlicht und auch an dieser Stelle zu finden sein.

DFG-Präsident gratuliert Hörforscher zum Zukunftspreis

(29.11.12) DFG-Präsident Matthias Kleiner hat dem Oldenburger Hörforscher Birger Kollmeier zum Deutschen Zukunftspreis 2012 gratuliert. „Die DFG und ich ganz persönlich freuen uns, dass die wegweisenden Forschungen für die innovative Weiterentwicklung von Hörgeräten und die nachhaltige Verbesserung der Hördiagnostik so hohe Anerkennung erfahren.“ Kollmeier und sein Team waren von der DFG für den vom Bundespräsidenten vergebenen Preis nominiert worden.

DFG richtet elf neue Sonderforschungsbereiche ein

(21.11.12) Die DFG richtet elf neue Sonderforschungsbereiche (SFB) zum 1. Januar 2013 ein und stärkt damit die Schwerpunktbildung der beteiligten Hochschulen. Sie werden für zunächst vier Jahre mit insgesamt 101,5 Millionen Euro (inklusive Programmpauschale) gefördert. Ein neuer SFB ist ein Transregio und verteilt sich somit auf mehrere Standorte. Neben den elf neuen SFB bewilligte der Ausschuss die Verlängerung von 25 SFB für eine weitere Förderperiode.

Bild der Ausstellung "Schaltbahnen"

DFG zeigt „Schaltbahnen“

(13.11.12) Gemeinsam mit dem Stifterverband zeigt die DFG vom 22. November 2012 bis 18. Januar 2013 in ihrer Bonner Geschäftsstelle und im benachbarten Wissenschaftszentrum „Schaltbahnen“. Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Studierenden, Absolventen und Dozenten der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter. Es ist die inzwischen 15. Ausstellung in der Reihe WissenSchafftKunst.

DFG richtet 23 neue Graduiertenkollegs ein

(12.11.12) Zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland richtet die DFG 23 neue Graduiertenkollegs ein. Neun von ihnen sind Internationale Graduiertenkollegs, die eng mit Universitäten in Kanada, den USA, China, den Niederlanden und Australien kooperieren. Neue Wege beschreiten die Kollegs unter anderem in der medizinischen Promotion.

DFG-Präsident unterstützt Petition für Wissenschaft und Forschung in Europa

(14.11.12) Für eine auch trotz der aktuellen Finanzkrise vorrangige Förderung von Wissenschaft und Forschung in Europa hat sich DFG-Präsident Kleiner ausgesprochen. „Nur so kann Europa tatsächlich zur wettbewerbsfähigsten, wissensbasierten Wirtschaftsregion der Welt werden“, sagte er und schloss sich damit einer Petition von mehr als 40 Nobelpreis- und Fields-Medaillen-Trägern an die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union an. Auch die 50 Mitgliedsorganisationen von "Science Europe", darunter die DFG, fordern in einem Positionspapier die adäquate Finanzierung von Forschung und Innovation in Europa.

DFG stärkt Selbstkontrolle der Wissenschaft

(30.10.12) DFG baut ihre Aktivitäten zur Etablierung und Sicherung Guter wissenschaftlicher Praxis weiter aus. Gleich mehrere neuen Weiterbildungs- und Informationsangebote sollen vor allem das Prinzip der Selbstkontrolle der Wissenschaft stärken. Sie richten sich in erster Linie an die Ombudspersonen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen, in Teilen aber auch an die Lehrenden und Studierenden insgesamt.

Logo: Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in New Delhi

DWIH New Delhi eröffnet: Gemeinsamer Auftritt von Wissenschaft und Wirtschaft in Indien

(29.10.12) Am 27. Oktober 2012 ist das Deutsche Wissenschafts- und Innovationhaus (DWIH) New Delhi eröffnet worden. Es vereint 14 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft unter Koordination der DFG und soll noch intensiver für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland und internationale Kooperationen werben.

Marco Finetti

Marco Finetti ist „Forschungssprecher 2012“

(17.10.12) Lob und Anerkennung aus berufenem Mund: Bei einer Umfrage unter 700 Wissenschaftsjournalisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist DFG-Pressesprecher Marco Finetti zum „Forschungssprecher des Jahres 2012“ gewählt worden. Die Ergebnisse der Umfrage veröffentlichte nun die Zeitschrift „Medizin- und Wissenschaftsjournalist“. Die Auszeichnung wird in drei Kategorien vergeben, Finetti erhält sie in der Sparte „Forschungsorganisationen und Stiftungen“.

Vier neue Forschergruppen, eine neue Kolleg-Forschergruppe

(02.10.12) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet vier neue Forschergruppen und eine neue Kolleg-Forschergruppe ein. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG in seiner Oktober-Sitzung 2012 in Bonn. Die Forschungsverbünde sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, sich aktuellen und drängenden Fragen in ihren Fächern zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren.


 

III. Quartal 2012

Die deutschen Preisträger (v.l.): Timm Piper (Sonderpreis Forschungsaufenthalt am Joint European Torus), Alexander Emhart (Sonderpreis des slowakischen Bildungsministers), Timo Schmetzer und Jan Rapp (2. Preis). Davor: Lia Hasenmaier, Wettbewerbsleiterin Mittlerer Neckar und Dr. Sven Baszio, Stiftung Jugend forscht

Jungforscher bei Europa-Wettbewerb erfolgreich

(27.09.12) Erneuter Erfolg mithilfe des „Europa-Preises“ der DFG. Beim 24. European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) im slowakischen Bratislava sind gleich vier deutsche Jungforscher ausgezeichnet worden. Sie erhielten einen zweiten Preis, den Sonderpreis des slowakischen Bildungsministers sowie einen einwöchigen Forschungsaufenthalt an der Kernfusions-Versuchsanlage im britischen Culham.

Der Preis

Communicator-Preis 2013

(27.09.12) Zum 14. Mal schreibt die DFG den „Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft“ aus. Er ist mit 50.000 Euro dotiert und wird an Forschende vergeben, die in herausragender Weise ihre wissenschaftlichen Ergebnisse in Medien und Öffentlichkeit vermitteln. Bewerbungen sind bis zum 31. Dezember 2012 möglich.

Preisverleihung im Rahmen der Jahrestagung der Geologischen Vereinigung in Hamburg

Bernd Rendel-Preise 2012: Von Klimaschwankungen bis Meteoritenforschung

(19.09.12) Die DFG ehrt 2012 mit dem Bernd Rendel-Preis junge Forscherinnen und Forscher, die bereits vor ihrer Promotion wichtige und originelle Beiträge zur geowissenschaftlichen Grundlagenforschung geleistet haben. Die Auszeichnungen wurden am 26. September 2012 im Rahmen der Jahrestagung der Geologischen Vereinigung in Hamburg verliehen.

DFG-geförderte Forscher für Zukunftspreis nominiert

(12.09.12) Wenn Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck am 28. November den Deutschen Zukunftspreis 2012 verleiht, stehen auch von der DFG geförderte und vorgeschlagene Wissenschaftler im Blickpunkt: Der Hörforscher Professor Birger Kollmeier von der Universität Oldenburg gehört zusammen mit seinem Oldenburger Kollegen Professor Volker Hohmann und Dr. Torsten Niederdränk von der Siemens AG mit dem Projekt „Binaurale Hörgeräte – räumliches Hören für alle“ zu den vier nominierten Teams, die jetzt vom Bundespräsidialamt bekannt gegeben wurden.

Prof. Dr. Eva Viehmann

Von Kaven-Ehrenpreis 2012 an Eva Viehmann

(03.09.12) Die DFG zeichnet in diesem Jahr die Münchner Mathematikerin Eva Viehmann für ihre Arbeiten auf dem Gebiet der arithmetischen algebraischen Geometrie mit dem von Kaven-Ehrenpreis aus. Überreicht wird der mit 10.000 Euro dotierte Preis im Rahmen der Eröffnung der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) am 17. September 2012 in Saarbrücken.

Weltweit einzigartiges Forschungsflugzeug: Start frei für HALO

(20.08.12) Das von der DFG mitfinanzierte Stratosphärenflugzeug „High Altitude and Long Range Research Aircraft“ (HALO) ist bereit für den wissenschaftlichen Dienst. Das weltweit einzigartige fliegende Labor soll Erdsystem- und Klimaforschung vorantreiben. Am 20. August 2012 wird es in Oberpfaffenhofen an die Wissenschaft übergeben.

Deutschland wirbt in Boston für Rückkehr von Spitzenkräften

(16.08.12) Mehr als 250 in den USA tätige deutsche Nachwuchs-Forscherinnen und -Forscher treffen vom 7. bis 9. September in Boston über 100 Vertreter aus der deutschen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Die zwölfte Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) steht im Zeichen der aktuellen Förderrunde der Exzellenzinitiative sowie des Fachkräftemangels in Deutschland. Vor diesem Hintergrund sind Nachwuchs-Wissenschaftler mehr umworben denn je. Die Konferenz wird von der AvH, dem DAAD und der DFG im Rahmen ihrer Initiative GAIN ausgerichtet.

Das Emmy Noether-Jahrestreffen 2012

Vom Wert des Doktortitels

(20.07.12) Das elfte Emmy Noether-Treffen hat vom 13. bis 15. Juli 2012 gut 160 Forschende zusammen gebracht, die konkrete Fragen aus ihrer täglichen Arbeit, aber auch wissenschaftspolitische Themen miteinander diskutierten. Der Wissenschaftspolitische Abend hatte zum Thema „Abschreiben – Fälschen – Anmaßen. Ist der Doktortitel seinen Preis wert?“.

MAK-Wert für chlorierte Biphenyle gesenkt

(20.07.12) Chlorierte Biphenyle (PCB) sind eine der Stoffgruppen, für die die von der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vorgelegte MAK- und BAT-Werte-Liste 2012 neue, in diesem Fall deutlich geringere Grenzwerte als zuvor empfiehlt. Insgesamt enthält die aktuelle Liste neue Daten zu insgesamt 94 Stoffen. Diesen Daten liegen jeweils eine ausführliche wissenschaftliche Begründung und transparente Entscheidungsprozesse zugrunde. Erstmals steht die MAK-BAT-Werte-Liste auch im Open Access zur Verfügung – wie seit Anfang dieses Jahres alle Publikationen der Kommission.

„Von der Idee zur Erkenntnis“ im Deutschen Museum München

(12.07.12) Nach Stationen im Deutschen Bundestag in Berlin sowie in Hannover und Dresden ist die DFG-Wanderausstellung „Von der Idee zur Erkenntnis“ ab sofort bis zum 26. August 2012 im Deutschen Museum München zu sehen. Die interaktive Schau präsentiert zehn exemplarische Förderprojekte der DFG, welche die Kreativität und das Potenzial der Forschung in der Einzelförderung zeigen.

Zum dritten Workshop der Afrika-Initiative trafen sich rund 150 afrikanische und deutsche Wissenschaftler

Drittes Treffen der DFG-Afrika-Initiative

(11.07.12) Rund 150 deutsche und afrikanische Wissenschaftler diskutierten vom 28. bis 30. Juni 2012 in Bad Honnef über Perspektiven der Forschungsförderung in Afrika.

Eine Erfolgsgeschichte: Fünf Jahre neue Großgeräteprogramme

(11.07.12) Eine positive Bilanz der neuen Großgeräteprogramme für Wissenschaft und Forschung zieht die DFG. Wie ein nun im Internet veröffentlichter DFG-Bericht zeigt, haben sich die durch die Föderalismusreform 2006 auf eine neue Grundlage gestellten Fördermöglichkeiten für Geräteinfrastruktur an den deutschen Hochschulen und Universitätskliniken bewährt. Ihre Fortschreibung beziehungsweise Weiterentwicklung wird vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Diskussionen über die Fortführung der Gemeinschaftsfinanzierung im Hochschulbereich mit Nachdruck unterstützt.

Die DFG im Gespräch mit Gauck: Der Bundespräsident, DFG-Präsident Kleiner und Generalsekretärin Dorothee Dzwonnek (v.r.n.l.)

Zeit für Wissenschaft

(06.07.12) Die Festveranstaltung im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Dortmundhat über 450 Gäste aus Wissenschaft, Politik und Medien zusammen gebracht. Ehrengast Bundespräsident Joachim Gauck plädierte in seiner Rede dafür, dass Wissenschaft sich in Zukunftfragen einmischen müsse.

DFG: Universitäten müssen auch künftig das Herzstück des Wissenschaftssystems sein

(05.07.12) In der Diskussion um die künftige Struktur und Finanzierung des deutschen Wissenschaftssystems müssen nach Ansicht der DFG die Universitäten im Mittelpunkt aller Überlegungen stehen. Dies betonte DFG-Präsident Kleiner auf der Jahrespressekonferenz am 5. Juli 2012 in Berlin. Weitere Themen waren die Exzellenzinitiative, die Jahresversammlung der DFG und die dortige Ansprache von Bundespräsident Joachim Gauck sowie das Förderhandeln der DFG 2011.

Fünf neue Gesichter im DFG-Senat

(04.07.12) Fünf neue Senatsmitglieder wählte die Mitgliederversammlung der DFG in Dortmund. Der Senat ist das wichtigste politische Gremium von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation. Von den fünf Plätzen waren drei im Bereich Biologie/Medizin, einer im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie einer von zwei Industrie-Plätzen zu besetzen.

Prof. Dr. Peter Strohschneider

Peter Strohschneider wird nächster Präsident der DFG

(04.07.12) Der nächste Präsident der DFG heißt Peter Strohschneider. Der Professor für Germanistische Mediävistik an der LMU München wurde am Mittwoch, dem 4. Juli 2012, von der Mitgliederversammlung in Dortmund in das Spitzenamt der DFG gewählt. Strohschneider tritt sein Amt am 1. Januar 2013 an und folgt auf Professor Matthias Kleiner, der seit 2007 DFG-Präsident ist und turnusmäßig zum Jahresende ausscheidet.

Zwei neue Mitglieder im Präsidium der DFG

(04.07.12) Die DFG hat zwei neue Vizepräsidenten: Die Freiburger Dermatologin Leena Kaarina Bruckner-Tuderman und der Stuttgarter Systemtheoretiker und Regelungstechniker Frank Allgöwer wurden von der Mitgliederversammlung der DFG in Dortmund in das Präsidium von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation gewählt. Die Entwicklungsgenetikerin Elisabeth Knust wurde im Amt bestätigt.

Gruppenfoto: Festveranstaltung Juli 2012

DFG-Festveranstaltung in Dortmund

(04.07.12) Zur Festveranstaltung im Rahmen der Jahresversammlung 2012 in Dortmund empfangen die DFG und ihre Gäste aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft am Mittwoch, dem 4. Juli, als Ehrengast Bundespräsident Joachim Gauck. DFG-Präsident Kleiner wird sich in seiner Rede vor der Festversammlung vor allem mit den Grundsätzen der Forschungsförderung durch die DFG befassen. Den Festvortrag hält der katholische Theologe Professor Hubert Wolf aus Münster zum Thema: „Sant’Ambrogio – ein Nonnenkloster und die Inquisition“.

Verleihung des Communicator-Preises 2012

(03.07.12) Am 3. Juli 2012 ist der Würzburger Bienenforscher und Verhaltensbiologie Jürgen Tautz mit dem Communicator-Preis 2012 von DFG und Stifterverband ausgezeichnet worden. Er erhält die Auszeichnung für die langjährige, vielfältige und originelle Kommunikation seiner Arbeiten und der Bienenforschung insgesamt an ein breites Publikum. Der Communicator-Preis ist die wichtigste Auszeichnung für die Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse in die Medien und Öffentlichkeit in Deutschland.

Perspektiven für die digitale Transformation

(03.07.12) Die DFG setzt sich mit Nachdruck für eine strategische Weiterentwicklung der Informationsinfrastrukturen in Deutschland ein. Dazu verabschiedete der Senat der DFG auf seiner Sitzung im Rahmen der Jahresversammlung in Dortmund am 3. Juli 2012 ein neues Positionspapier. Das Papier mit dem Titel „Die digitale Transformation weiter gestalten – Der Beitrag der DFG zu einer innovativen Informationsinfrastruktur für die Forschung“ setzt sich mit aktuellen Herausforderungen auseinander, greift neue Entwicklungen auf und benennt prioritäre Felder für Förderinitiativen.

Kommunizierende Sensoren zur Ortung von Fledermäusen

(03.07.12) Der Senat der DFG hat die Einrichtung der neuen Forschergruppe „Dynamisch adaptierbare Anwendungen zur Fledermausortung mittels eingebetteter kommunizierender Sensorsysteme“ beschlossen. Sie soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, sich aktuellen und drängenden Fragen in ihrem Fach zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren.


 

II. Quartal 2012

Jahresversammlung: DFG wählt Kleiner-Nachfolge und begrüßt den Bundespräsidenten

(20.06.12) Die Jahresversammlung 2012 der DFG findet vom 2. bis 4. Juli in Dortmund statt. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung steht die Wahl zur Nachfolge von DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner, der zum Jahresende turnusmäßig ausscheidet. Zur Wahl hat der Senat der DFG den Mitgliedern drei Kandidaten vorgeschlagen. Ehrengast der Festveranstaltung am 4. Juli im Audimax der Technischen Universität Dortmund ist Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck, der eine Ansprache halten wird.

Entscheidungen in zweiter Phase der Exzellenzinitiative

(15.06.12) Die Förderentscheidungen in der zweiten Programmphase der Exzellenzinitiative sind gefallen. Nach Begutachtung und Beratung von insgesamt 143 Anträgen von 46 Universitäten hat der Bewilligungsausschuss Exzellenzinitiative am Freitag, dem 15. Juni 2012, in Bonn beschlossen, dass 45 Graduiertenschulen, 43 Exzellenzcluster und 11 Zukunftskonzepte finanziert werden. Es werden insgesamt 39 Universitäten mit 2,4 Milliarden Euro gefördert.

Pressekonferenz zu den Entscheidungen in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative verzögert sich

(15.06.12) Der Beginn der Pressekonferenz zu den Entscheidungen in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative verzögert sich voraussichtlich bis um 15.30 Uhr. Damit verschiebt sich auch das Live-Streaming. Grund für die Verspätung ist die Sitzungsdauer des Bewilligungsausschusses.

Modularisierung der Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereiche

(11.06.12) Die Modularisierung des Programmportfolios der DFG wird nun auch in den Programmen Graduiertenkollegs und Sonderforschungsbereiche umgesetzt. Modifizierte Merkblätter sowie Antragsmuster und -leitfäden sind ab sofort verfügbar. Sie gelten erstmals für Anträge, über die die zuständigen Bewilligungsausschüsse im Mai 2013 entscheiden. 

Der Marktplatz vor dem Lübecker Rathaus beim Wissenschaftssommer 2012

 Wissenschaftssommer 2012 in Lübeck

(08.06.12) Vom 2. bis 6. Juni 2012 gastierte der Wissenschaftssommer in Lübeck. Im DFG-Zelt auf dem Marktplatz vor dem Lübecker Rathaus informierten die DFG und der DFG-geförderte Hamburger Exzellenzcluster CLiSAP sowie das Norddeutsche Klimabüro die Besucher an mehreren Stationen über Stadtklima, Klimawandel und Nachhaltigkeit. Ein Highlight war das Klima-Memory, bei dem Groß und Klein spielerisch wissenschaftliche Fakten zum Klimawandel lernten.

Forschung für Nachhaltigkeit auf Flussfahrt

(30.05.12) Am 30. Mai startet die MS Wissenschaft ihre Tour 2012. An Bord präsentieren auch von der DFG unterstützte Projekte ihre Forschung für nachhaltige Entwicklungen. Zum Start des Schiffes erscheint auch „Das blaue ABC. Forschung – Wissen – Nachhaltigkeit“, das DFG-geförderte Forschung zur Nachhaltigkeit vorstellt.

Terminhinweis: Entscheidungen in der Exzellenzinitiative, Freitag, 15. Juni, ab 15 Uhr

(30.05.2012) Die Entscheidungen in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative stehen kurz bevor. Am Freitag, dem 15. Juni 2012, tagt der Bewilligungsausschuss in Bonn. Die Ergebnisse sollen ab 15 Uhr in einer Pressekonferenz vorgestellt werden, die auch als Livestreaming im Internet übertragen wird. Etwa 15 Minuten vor Beginn der Pressekonferenz werden vorab die Hochschulleitungen und Sprecher der antragstellenden Projekte von der DFG in einer Mail über die Ergebnisse unterrichtet.

Buchcover: Förderatlas 2012

DFG stellt „Förderatlas 2012“ vor: Wettbewerb um Drittmittel als Alltag

(24.05.12) Fördergelder für Forschungsprojekte haben im deutschen Wissenschaftssystem im vergangenen Jahrzehnt erheblich an Bedeutung gewonnen. Der Wettbewerb um diese Drittmittel wird zunehmend zu einem dominierenden Faktor in Wissenschaft und Forschung. Dies geht aus dem „Förderatlas 2012“ hervor, den die DFG in Berlin vorstellte.

DFG richtet 20 Sonderforschungsbereiche ein

(23.05.12) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 20 Sonderforschungsbereiche (SFB) zum 1. Juli 2012 ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn. Die neuen SFB werden mit insgesamt 176 Millionen Euro (inklusive einer 20-prozentigen Programmpauschale für indirekte Kosten der Projekte) zunächst für eine erste Förderperiode von vier Jahren gefördert.

Erfolg bei "Jugend forscht" 2012

Europa-Preis für „Jugend forscht“-Bundessieger

(22.05.12) Doppelten Grund zur Freude hatten jetzt vier Jungforscher bei der diesjährigen Preisverleihung des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ in Erfurt: Sie wurden in ihren jeweiligen Wettbewerbskategorien als Bundessieger ausgezeichnet – und erhielten zudem den Europa-Preis der DFG.

Buchcover: Förderatlas 2012

Der Förderatlas 2012 erscheint am 24. Mai

(21.05.12) „Förderatlas 2012“ heißt der sechste Bericht der DFG zu Kennzahlen öffentlich geförderter Forschung in Deutschland, der am 24. Mai 2012 im Rahmen einer Pressekonferenz veröffentlicht wird. Er löst das Förder-Ranking ab und ist mit seinen vielfältigen grafischen und kartografischen Analysen weit mehr als eine Dokumentation statistischer Rangreihen.

Preisverleihung am 23. Mai 2012: DFG-Präsident Matthias Kleiner, Stefan Roth, Katrin Paeschke,  Yee Lee Shing Bundesministerin Annette Schavan, Pieter Samyn, Lisa Kaltenegger, Denis Gebauer, DFG-Vizepräsidenten Dorothea Wagner (v.l.n.r.)

Heinz Maier-Leibnitz-Preisverleihung 2012

(21.05.12) Am 23. Mai haben drei junge Wissenschaftlerinnen und drei junge Wissenschaftler den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2012 erhalten. Sie sind aus 125 Vorschlägen ausgewählt worden. Der mit 16.000 Euro dotierte Preis wurde in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen in Berlin verliehen.

Internationalität bei Graduiertenkollegs weiter hoch im Kurs

(11.05.12) Zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein neues Graduiertenkolleg ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in seiner Sitzung am 11. Mai 2012 in Bonn. Das neue Graduiertenkolleg bietet Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren.

DFG richtet zehn neue Schwerpunktprogramme ein

(30.04.12) Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat auf seiner Frühjahrssitzung 2012 in Bonn insgesamt zehn weitere Schwerpunktprogramme bewilligt. Sie sollen ab Anfang 2013 ihre Arbeit aufnehmen und die in Deutschland und darüber hinaus vorhandene wissenschaftliche Expertise zu besonders aktuellen oder sich gerade bildenden Forschungsgebieten vernetzen. Die Forschungsthemen decken ein breites, interdisziplinäres Spektrum ab und reichen vom ultraschnellen Datentransfer über das „Climate Engineering“ bis zu neuartigen Materialien.

Von Klimaforschung in Städten bis zur Therapie von Inkontinenz

(27.04.12) Die Einrichtung von sechs neuen Forschergruppen und einer Klinischen Forschergruppe hat der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen. Die Forschungsverbünde sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, sich aktuellen und drängenden Fragen in ihren Fächern zu widmen und innovative Arbeitsrichtungen zu etablieren. Wie alle DFG-Forschergruppen werden die neuen Einrichtungen orts- und fächerübergreifend arbeiten. Die Klinischen Forschergruppen verknüpfen die Bereiche Klinik, angewandte Forschung und Grundlagenforschung.

Biodiversität: DFG-Forschungszentrum für Leipzig/Jena/Halle-Wittenberg

(27.04.12) Die Entscheidung über die Einrichtung des neuen DFG-Forschungszentrums zur „Integrativen Biodiversitätsforschung“ ist gefallen. Der Hauptausschuss wählte jetzt die gemeinsame Bewerbung der drei Universitäten Leipzig, Jena und Halle-Wittenberg aus. Ziel des nunmehr siebten DFG-Forschungszentrums ist die Erforschung – und damit auch der Schutz – der natürlichen Lebensgrundlagen. Das Zentrum wird zunächst vier Jahre lang gefördert und erhält in dieser Zeit rund 33 Millionen Euro. Zentraler Standort wird Leipzig sein.

Teilnehmer des Eröffnungsworkshops des ersten deutsch-brasilianischen Graduiertenkollegs

Eröffnung des ersten deutsch-brasilianischen Graduiertenkollegs

(26.04.12) Mit einem Workshop vom 2. bis 4. April 2012 nahm das erste deutsch-brasilianische Graduiertenkolleg „Dynamical Phenomena in Complex Networks“ seine Arbeit auf. Das Kolleg fördern die DFG und ihre brasilianische Partnerorganisation FAPESP gemeinsam.

Archäologie in Vorderasien

Ausstellung in Bonn: DFG zeigt Archäologie in Vorderasien

(26.04.12) „Vom Feld übers Labor an die Öffentlichkeit“ – so lautet das Motto der Ausstellung „Archäologie in Vorderasien“, die die DFG in den Räumen ihrer Bonner Geschäftsstelle zeigt. Bis zum 14. September 2012 bietet sie anhand von zehn Langfristprojekten spannende und vielseitige Einblicke in Forschung in den Altertumswissenschaften.

DFG zeigt Ausstellung zum „Generalplan Ost der Nationalsozialisten“ in Polen

(17.04.12) Eine Ausstellung der besonderen Art reist in den kommenden Monaten durch Polen. Unter dem Titel „Wissenschaft – Planung – Vertreibung“ / „Nauka – Planowanie – Wypędzenia“ erinnert die DFG mit polnischen Partnern an den „Generalplan Ost“ der Nationalsozialisten, der ab 1942 die „Germanisierung der Ostgebiete“ vorantreiben sollte und in Polen Millionen Menschen ihrer Lebensgrundlagen beraubt hätte. Die Ausstellung ist vom 17. April bis 12. Mai in Warschau zu sehen, weitere Stationen bis Anfang Oktober sind Lublin, Breslau, Posen und Danzig.

Kopernikus-Preis 2012 für deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Wirtschaftsinformatik

(16.04.12) Für ihre Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Wissenschaft erhalten die Wirtschaftsinformatiker Professor Erwin Pesch aus Siegen und Professor Jacek Błażewicz aus Poznan den Kopernikus-Preis der DFG und der Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP). Der Kopernikus-Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wird am 17. September 2012 in Warschau von den Präsidenten der DFG und FNP, Professor Matthias Kleiner und Professor Maciej Żylicz, verliehen.

Professor Günter M. Ziegler beim Vortrag

Ein intellektuelles Feuerwerk

(12.04.12) Den Auftakt zur „Leibniz-Lecture Series 2012“ des New Yorker DFG-Büros gab der Berliner Mathematiker Professor Günter M. Ziegler am 2. April 2012 mit einem Vortrag zum Thema „Das ist doch keine Kunst! Ten Images from Mathematic“. Es folgte ein weiterer Vortrag im Rahmen der MathEncounters.

Climate Engineering: Hoher Forschungsbedarf zu wissenschaftlichen Fragen

(03.04.12) Für einen vorsichtigen Umgang mit dem politisch und gesellschaftlich zunehmend diskutierten „Climate Engineering“ plädiert eine aktuelle Stellungnahme der DFG-Senatskommissionen Zukunftsaufgaben der Geowissenschaften (SKZAG) und Ozeanographie (SKO) und des Nationalen Komitees für Global Change Forschung. In ihr wird vor allem hoher Forschungsbedarf zu wissenschaftlichen Fragen der gezielten Beeinflussung des Klimawandels ausgemacht. Die bisherige Forschung sei stark auf Technik ausgerichtet, künftig müssten verstärkt die Grundlagen für die Bewertung von Vor- und Nachteilen des Climate Engineering gelegt und eine Vielzahl politischer, rechtlicher und ethischer Fragen untersucht werden.


 

I. Quartal 2012

Communicator-Preis 2012 an Jürgen Tautz

(16.03.12) Der Communicator-Preis 2012 von DFG und Stifterverband geht an Jürgen Tautz. Der Würzburger Bienenforscher und Verhaltensbiologie erhält die Auszeichnung für die langjährige, vielfältige und originelle Kommunikation seiner Arbeiten und der Bienenforschung insgesamt an ein breites Publikum. Der Communicator-Preis ist die wichtigste Auszeichnung für die Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse in die Medien und Öffentlichkeit in Deutschland und wird in diesem Jahr am 3. Juli im Rahmen der DFG-Jahresversammlung in Dortmund verliehen.

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2012

(15.03.12) Die neuen Trägerinnen und Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Drei junge Wissenschaftlerinnen und drei Wissenschaftler wählte der zuständige Auswahlausschuss in diesem Jahr für die „Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2012“ aus. Die Auszeichnung ist zugleich Anerkennung und Ansporn, die wissenschaftliche Karriere ebenso motiviert fortzusetzen.

Schmuckbild: Ausstellung

DFG-Ausstellung „Von der Idee zur Erkenntnis“ im Deutschen Bundestag

(06.03.12) Wie entstehen aus Ideen Forschungsprojekte und daraus Wissen? Mit der Wanderausstellung „Von der Idee zur Erkenntnis“ präsentiert die DFG zehn Forschungsprojekte, die im Rahmen der Einzelförderung unterstützt werden. Die Ausstellung ist bis zum 30. März im Deutschen Bundestag in Berlin zu sehen und wandert anschließend in die Bundesländer.

Trauer um Dr. Susanne Anschütz

(01.03.12) Die DFG trauert um Dr. Susanne Anschütz, die Ende Februar im Alter von nur 49 Jahren verstorben ist. Sie gehörte der DFG-Geschäftsstelle seit dem 1. Oktober 1998 an und war zuletzt als Programmdirektorin in der Gruppe „Geistes- und Sozialwissenschaften“ tätig. Die DFG ist betroffen von ihrem allzu frühen Tod. Susanne Anschütz war innerhalb der DFG die Stimme der Sprachwissenschaften. Den Mitgliedern der scientific community war sie eine geschätzte Gesprächspartnerin und Beraterin.

v.l.n.r.: vorn: Prof. Kurts, Prof. Rajewsky, Staatssekretärin Quennet-Thielen, Ministerin Ahnen, Prof. Wohlmuth, Prof. Pannewick, DFG-Präsident Prof. Kleiner, Prof. Riebesell, hinten: Prof. Sanders, Prof. Forst, Prof. Mann, Prof. Hartmann, Prof. Brecht, Prof. Wrachtrup

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisverleihung am 27. Februar 2012

(28.02.12) Am 27. Februar sind zwei Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2012 ausgezeichnet worden. Von den elf Preisen gehen fünf in die Lebenswissenschaften, drei in die Naturwissenschaften, zwei in die Geistes- und Sozialwissenschaften und einer in die Ingenieurwissenschaften.

Gerätezentren: Hervorragende Infrastruktur für die Forschung

(16.02.12) In der DFG-Initiative zu den „Core Facilities“ stehen die ersten elf geförderten Projekte fest. Die DFG will mit dieser Initiative modellhafte Maßnahmen zur Professionalisierung des Nutzungsangebots und des Managements geeigneter Gerätezentren unterstützen. „Core Facilities“ stehen für anspruchsvolle Geräteinfrastrukturen, die in vielen Wissenschaftsbereichen eine herausragende Rolle spielen.

Doppelter Startschuss in São Paulo

(15.02.12) Die DFG will die Forschungskooperationen zwischen Deutschland und Lateinamerika weiter stärken: In São Paulo eröffneten Bundesaußenminister Guido Westerwelle und der Präsident des brasilianischen Forschungsrates CNPq das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH), in dem auch das neue DFG-Büro Lateinamerika angesiedelt ist.

Einzelförderung weiter Rückgrat der Förderung

(14.02.12) Die Einzelförderung ist weiter das Rückgrat der Forschungsförderung durch die DFG – und ihre Bedeutung in den vergangenen Jahren entgegen anderslautender öffentlicher Wahrnehmungen sogar gestiegen. Dies belegen Zahlen, die jetzt im DFG-Hauptausschuss vorgestellt wurden. Demnach sind die Ausgaben in der Einzelförderung seit 2008 445,3 auf 547,8 Millionen Euro im Jahr 2011 angewachsen.

Fachkollegienwahl 2011: Ergebnis steht fest

(09.02.12) Mit der Kenntnisnahme durch den DFG-Senat steht jetzt das Ergebnis der Fachkollegienwahl 2011 fest. Damit können 606 gewählte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in insgesamt 48 Fachkollegien ihre Arbeit aufnehmen. Die neu gewählten Fachkollegien konstituieren sich ab März 2012 und lösen damit die bislang amtierenden Kollegien ab. Das endgültige Wahlergebnis ist unter www.dfg.de/fk-wahl2011 verfügbar.

DFG richtet vier neue Forschergruppen ein

(09.02.12) Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet vier neue Forschergruppen ein. Dies beschloss der Senat der DFG auf seiner Februar-Sitzung in Bonn. Wie alle DFG-Forschergruppen werden auch die neuen Einrichtungen orts- und fächerübergreifend zusammenarbeiten. Ihre Oberthemen sind die computergestützte Wissensrepräsentation, Struktur und Dynamik ökologischer Netzwerke, neue statistische Verfahren sowie Nano-Innovationen für die Optoelektronik.

DFG zieht erneut Konsequenzen aus wissenschaftlichem Fehlverhalten

(09.02.12) Mit einem zweijährigen Ausschluss von der Antragsberechtigung und einer Rüge zieht die DFG erneut Konsequenzen aus dem wissenschaftlichen Fehlverhalten von Antragstellern. In zwei Fällen hatten Wissenschaftler in ihren Anträgen wörtliche Passagen aus Werken Dritter übernommen, ohne dies kenntlich zu machen. Dies ist als Plagiat und damit als wissenschaftliches Fehlverhalten zu werten. In einem Fall kam erschwerend die Missachtung des Vertrauensverhältnisses zum Vorgesetzten hinzu.

"Research in Germany" in Indien zu Gast

(31.01.12) Im Frühjahr 2012 beteiligen sich die Alexander von Humboldt-Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst , die DFG und die Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam am "Deutschland-Jahr" in Indien. Unter dem Leitmotiv ''Germany and India 2011-2012: Infinite Opportunities'' sprechen die Verbundpartner im Rahmen der Forschungsmarketingkampagne ''Research in Germany'' unterschiedliche Zielgruppen der deutsch-indischen Zusammenarbeit in der Forschung an.

DFG ermöglicht kostenlosen Zugang zur „MAK-Collection“

(26.01.12) Die DFG-Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe liefert seit 1955 die wissenschaftlichen Grundlagen für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Mit der Veröffentlichung der „MAK-Collection“ im Open Access geht die DFG nun einen beispielhaften Schritt zu frei verfügbaren, elektronischen Informationen und stellt ab sofort Daten sowie detaillierte wissenschaftliche Begründungen zu mehr als tausend Arbeitsstoffen für die Nutzenden kostenfrei online zur Verfügung.

Ausstellung

Wanderausstellung "MenschMikrobe" in Tübingen

(23.01.12) Die Wanderausstellung „MenschMikrobe“ wird 2012 erstmals in Baden-Württemberg gezeigt. Vom 25. Januar bis 12. März präsentieren die DFG und das Robert Koch-Institut (RKI) in Zusammenarbeit mit der Universität und dem Universitätsklinikum Tübingen die Ausstellung im Hörsaalzentrum der Tübinger Universität.

DFG Schwerpunktprogramm "Aktive Mikrooptik" lobt jährliche Kurzsstipendien aus

(20.01.12) Mit dem Ziel einer intensiveren wissenschaftlichen Vernetzung auf europäischer Ebene, lobt das DFG Schwerpunktprogramm "Aktive Mikrooptik" ab 2012 jährliche Kurzstipendien aus. Bewerben können sich die nicht graduierten Mitglieder des Schwerpunktprogramms bis zum 28. Februar 2012. Diesjähriger Partner ist die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) in der Schweiz am Standort Neuchâtel. Stipendiatinnen und Stipendiaten können zwei Monate lang am Optics & Photonics Technology Lab von Professor Hans Peter Herzig eigene Forschungsarbeiten vorantreiben. Herzig ist ehemaliger Präsident der European Optical Society und einer der renommiertesten europäischen Forscher im Bereich Mikrooptik.


 

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