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Das Neueste | 2010



IV. Quartal 2010

Ausstellung

„MenschMikrobe“ wandert weiter

(17.12.10) Die von der DFG und dem Robert Koch-Institut initiierte Wanderausstellung „MenschMikrobe“ – das Erbe Robert Kochs und die moderne Infektionsforschung hat sich schon im ersten Jahr als Besuchermagnet erwiesen. An ihren drei Standorten Berlin, Bonn und Würzburg lockte sie 2010 insgesamt mehr als 36.000 Besucher an. Für 2011 sind weitere Stationen in Münster, Hamburg und München vorgesehen.

Allianzbroschüre: Energie

Broschüre „Wir erforschen: Energie“ erschienen

(16.12.10) Eine neue Broschürenserie stellt aktuelle Forschung in Deutschland vor. Die geplanten fünf Publikationen zu den Themen Energie, Gesundheit, Mobilität, Sicherheit und Kommunikation greifen die Hightech-Strategie der Bundesregierung auf. Die ausgewählten Beispiele stammen aus allen Mitgliedsorganisationen der Allianz.

Marketing für Spitzenforschung made in Germany

(14.12.10) Vier große deutsche Forschungs- und Förderorganisationen haben ein gemeinsames Marketingkonzept entwickelt, um Spitzenforschung „made in Germany“ international sichtbarer zu machen. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Pilotprojekt werden die Alexander von Humboldt Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die DFG und die Fraunhofer-Gesellschaft im In- und Ausland für den Forschungsstandort Deutschland werben und sein Profil im globalen Wissenschaftsmarkt schärfen.

Vier neue DFG-Forschergruppen

(03.12.10) Die DFG richtet vier neue Forschergruppen ein. In ihnen sollen Forscherinnen und Forschern sich aktuellen und drängenden Fragestellungen in ihren Fächern widmen und neue Arbeitsansätze entwickeln. Wie alle Forschergruppen arbeiten auch die neuen Einrichtungen orts- und fächerübergreifend. Ihre Oberthemen sind akute Nierenschädigungen, unverstandene Lernprozesse, Titan und Titanlegierungen und Mikroorganismen, die organische Verbindungen trennen. In den kommenden drei Jahren erhalten die neuen Gruppen insgesamt gut 9,3 Millionen Euro. Insgesamt fördert die DFG 217 Forschergruppen.

DFG zieht Konsequenzen aus wissenschaftlichem Fehlverhalten

(03.12.10) Die DFG zieht erneut Konsequenzen aus dem wissenschaftlichen Fehlverhalten von DFG-geförderten Wissenschaftlern. Der Hauptausschuss beschloss gegen vier Wissenschaftler Maßnahmen gemäß der DFG-Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. In allen vier Fällen wurde eine „schriftliche Rüge“ ausgesprochen. In zwei der vier Fälle wurden die Wissenschaftler zudem für fünf beziehungsweise drei Jahre von der Antragsberechtigung bei der DFG ausgeschlossen.

DFG-Forschungszentrum „Molekularphysiologie des Gehirns“ vier weitere Jahre gefördert

(02.12.10) Das DFG-Forschungszentrum „Molekularphysiologie des Gehirns“ an der Universität Göttingen (DFG-Research Centre „Molecular Physiology of the Brain“, CMPB) wird nach zwei erfolgreichen Förderperioden für weitere vier Jahre gefördert. Dies beschloss der DFG-Hauptausschuss in Bonn. Damit kann das 2002 eingerichtete Zentrum seine Arbeit bis zum 30. September 2014 fortführen. In dieser dritten Förderperiode erhält es gut 23 Millionen Euro. Das CMPB untersucht grundlegende Prozesse und Interaktionen in den Nervenzellen des Gehirns und ist nach Meinung der Gutachter „weltweit höchst sichtbar“.

Leibniz-Preise 2011: Zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten je 2,5 Millionen Euro

(02.12.10) Die neuen Träger des wichtigsten Forschungsförderpreises in Deutschland stehen fest: Der DFG Hauptausschuss erkannte in Bonn vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2011 zu. Die Ausgezeichneten waren zuvor vom Nominierungsausschuss aus 152 Vorschlägen ausgewählt worden. Sie erhalten je ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro. Von den zehn neuen Leibniz-Preisen gehen vier in die Lebens-, drei in die Natur-, zwei in die Ingenieur- und einer in die Geistes- und Sozialwissenschaften. Verliehen werden die Preise am 16. März 2011 in Berlin.

DFG richtet zehn neue Graduiertenkollegs ein

(29.11.10) Zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses richtet die DFG zehn neue Graduiertenkollegs (GRK) ein. Dies beschloss jetzt der zuständige Bewilligungsausschuss in Bonn. Auch in den neuen Kollegs können Doktorandinnen und Doktoranden  in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau promovieren. Die neuen GRK werden zunächst viereinhalb Jahren mit insgesamt knapp 30 Millionen Euro gefördert. Zusätzlich wurden 25 Graduiertenkollegs verlängert. Die DFG finanziert zurzeit 215 GRK, davon 54 Internationale Kollegs.

Die Informationsveranstaltung in Bonn

Informationen rund um die Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards

(24.11.10) Am 27. Oktober 2010 stellte eine Informationsveranstaltung in Bonn die Leitlinien für die Zwischenberichte zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards vor. Mitglieder der Arbeitsgruppe berichteten über den Bewertungs- und Begutachtungsablauf des ersten Umsetzungsschrittes und standen für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung.

DFG richtet elf neue Sonderforschungsbereiche ein

(17.11.10) Die DFG richtet zum 1. Januar 2011 elf neue Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss jetzt auf seiner Herbstsitzung in Bonn. Die neuen SFB werden mit insgesamt 94,4 Millionen Euro (inklusive 20-prozentiger Programmpauschale für indirekte Kosten) zunächst vier Jahre lang gefördert. Zusätzlich wurden 15 SFB für jeweils eine weitere vierjährige Förderperiode verlängert. Die DFG fördert damit ab Januar 2011 insgesamt 238 SFB.

„AbOrigine“ – Neue Ausstellung im Wissenschaftszentrum Bonn

(15.11.10) Zeitgenössische Kunst australischer Ureinwohner steht im Mittelpunkt einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der DFG-Reihe WISSENSCHAFFTKUNST. Gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zeigt die DFG vom 3. Dezember 2010 bis 18. Januar 2011 die Ausstellung „AbOrigine. Im Gleichgewicht mit der Natur – Kunst aus Australien“.

DFG vergibt 100. Heisenberg-Professur

(11.11.10) Die Heisenberg-Professur der DFG eröffnet herausragenden jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Aussicht auf eine unbefristete Professur und ihren Hochschulen neue Wege der wissenschaftlichen Profilbildung. Benannt nach dem bereits mit 26 Jahren zum Professor ernannten und mit 32 Jahren zum Nobelpreisträger gekürten Physiker Werner von Heisenberg (1901–1976), wurde sie als Weiterentwicklung des erfolgreichen Heisenberg-Programms Ende 2005 eingeführt – knapp fünf Jahre später hat die DFG jetzt die 100. Heisenberg-Professur vergeben.

COP 10 bestätigt Sonderstatus der Grundlagenforschung

(07.11.10) Die biologische Vielfalt und wie der Mensch sie erhalten kann, war vom 18. bis 29. Oktober 2010 im japanischen Nagoya Thema der Konferenz COP 10. Bereits zum zehnten Mal tagte die Convention on Biological Diversity. In dem im Rahmen der Konferenz entstandenen „Nagoya Protokoll“ ist die Grundlagenforschung erstmals explizit erwähnt.

Jena-Experiment veröffentlicht in „Nature“ eine Analyse der Nahrungsbeziehungen

(02.11.10) In dem Artikel “Bottom-up effects of plant diversity on multitrophic interactions in a biodiversity experiment”, der am 28. Oktober 2010 in der Zeitschrift "Nature" erschienen ist, nimmt das DFG-geförderte Jena-Experiment Nahrungsbeziehungen zwischen Tieren und Pflanzen unter die Lupe.

DFG-Vortragsreihe "exkurs" im Radio

(27.10.10) Die Vorträge aus der DFG-Reihe „exkurs – Einblick in die Welt der Wissenschaft“ sind nun auch im digitalen Radiosender DRadio Wissen zu hören. Ab 8. November strahlt das im Januar 2010 gestartete dritte Programm des Deutschlandradios ausgewählte Vorträge im Rahmen der Sendung „Hörsaal“ jeweils um 20:05 Uhr aus. Den Anfang macht der Vortrag von Professor Axel Börsch-Supan, Universität Mannheim, zum Thema „Wie lange sollen wir arbeiten? - Die Chancen des demographischen Wandels“, den er im März 2010 in der Berliner Urania gehalten hat. 

Stabil, vertrauensvoll und zukunftsfähig

(20.10.10) Mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung und einem Strategie-Workshop haben die DFG und ihre chinesische Partnerorganisation NSFC in Peking das zehnjährige Bestehen des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung (CDZ) gefeiert. DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner, sein NSFC-Kollege Professor Chen Yiyu sowie weitere hochrangige Redner aus Wissenschaft und Politik würdigten die Rolle des Zentrums für die wissenschaftliche Kooperation zwischen China und Deutschland und die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung für die Zukunft beider Länder.

Informationstechnik als Rückgrat moderner Hochschulen

(15.10.10) Für den Erfolg von Hochschulen und Universitätsklinika im nationalen und internationalen Wettbewerb muss die IT-Infrastruktur für Forschung, Lehre, Organisation und Krankenversorgung effizient ausgestaltet sein. Wie dies in Zukunft geschehen kann, zeigen die von der DFG herausgegebenen neuen Empfehlungen der Kommission für IT-Infrastruktur (KfR), die jetzt unter dem Titel „Informationsverarbeitung an Hochschulen – Organisation, Dienste und Systeme“ erschienen sind.

Chinesisch-deutsches Zentrum für Wissenschaftsförderung feiert Jubiläum

(13.10.10) Die DFG und die National Natural Science Foundation of China (NSFC) feiern am 19. Oktober das zehnjährige Bestehen des Chinesisch-Deutschen Zentrums für Wissenschaftsförderung (CDZ) in Peking. Aus Anlass des Jubiläums ist eine 40-seitige Broschüre erschienen, die die Arbeit des Zentrums würdigt und Beispiele der bisherigen wissenschaftlichen Kooperation allgemeinverständlich beschreibt.

Auf dem Weg zur digitalen Bibliothek der Zukunft

(12.10.10) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden künftig auf ein noch facettenreicheres digitales Informationsangebot zugreifen können. Durch den Erwerb von Nationallizenzen wird die kostenfreie Nutzung von 21 großen Datenbanken, Zeitschriftenarchiven und E-Book-Sammlungen ermöglicht. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert nach einem Beschluss ihres Hauptausschusses den Ankauf der deutschlandweiten Datenrechte mit mehr als 5,4 Millionen Euro.

Vier neue DFG-Forschergruppen

(11.10.10) Die DFG richtet vier neue Forschergruppen zur orts- und fächerübergreifenden Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein. Dies beschloss der Senat der DFG auf seiner Herbstsitzung in Bonn. Die neuen Verbünde wollen unter anderem neue Methoden für chirurgische Eingriffe am Schädelknochen entwickeln sowie Naturstoffe aus Myxobakterien für die Krebsforschung gewinnen.

DFG schreibt neues Forschungszentrum zur Biodiversitätsforschung aus

(08.10.10) Der DFG-Hauptausschuss beschloss auf seiner Herbstsitzung die Ausschreibung eines DFG-Forschungszentrums zur „Integrativen Biodiversitätsforschung“. Dieses soll zum Oktober 2012 eingerichtet werden. Das neue Zentrum wird das siebte DFG-Forschungszentrum sein und soll wie die anderen als strategisches Förderinstrument zu bedeutenden Themen an den deutschen Hochschulen international sichtbare und konkurrenzfähige Forschungseinrichtungen etablieren.

Albert Maucher-Preis 2010 an Potsdamer Paläoklimatologin

(05.10.10) Professorin Ulrike Herzschuh erhält am 10. Oktober 2010 den Albert Maucher-Preis für Geowissenschaften. Mit dem Preis zeichnet die DFG die die Wissenschaftlerin, die in gemeinsamer Berufung des Alfred-Wegener-Instituts Potsdam (AWI) und der Universität Potsdam als Juniorprofessorin tätig ist, für exzellente Forschungsarbeit in verschiedenen DFG-geförderten Projekten aus. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis stiftete der Münchner Geologe Albert Maucher, der zu Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn durch die DFG gefördert wurde.

Vier Forscherinnen beim Bernd Rendel-Preis 2010 erfolgreich

(05.10.10) Gleich vier Nachwuchswissenschaftlerinnen aus den Geowissenschaften zeichnet die DFG im Jahr 2010 mit dem Bernd Rendel-Preis aus. Die Forscherinnen haben bereits früh in ihrer wissenschaftlichen Karriere wichtige und originelle Beiträge zur geologischen Grundlagenforschung geleistet. Der Bernd Rendel-Preis ist mit je 2000 Euro dotiert und soll den Preisträgerinnen die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen ermöglichen.

Neurowissenschaften: Startschuss für deutsch-japanische Projekte

(04.10.10) Die DFG und die Japan Science and Technology Agency (JST) weiten ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auf ein besonders zukunftsträchtiges Forschungsgebiet aus. Forschende aus Deutschland und Japan können künftig mit Unterstützung der beiden Förderorganisationen und des BMBF gemeinsam Projekte im Bereich „Computational Neuroscience“ durchführen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt am Rande des internationalen Forums „Science and Techology in Society“ im japanischen Kyoto unterzeichnet.

DFG-Magazin „forschung“: Winzige Helfer gegen die Ölpest

(01.10.10) Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat die Welt monatelang in Atem gehalten. Was hilft, den noch immer unabsehbaren Folgen des Öko-Gaus zu begegnen? Und welche Rolle können ölfressende Mikroorganismen dabei spielen? Die neueste Ausgabe des DFG-Magazins „forschung“ gibt differenzierte Antworten und Einschätzungen. Die renommierte Geomikrobiologin und Leibniz-Preisträgerin Professor Antje Boetius berichtet von ihren langjährigen international vernetzten Studien zur Ökologie und Biogeochemie von Gas- und Ölquellen in der Tiefsee.


 

III. Quartal 2010

Communicator-Preis 2011

(30.09.10) Zum zwölften Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, aus. Dieser persönliche Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Zweite Preise und Sonderpreise auf europäischem Parkett

(30.09.10) Die deutschen Jungforscher Simon Schuldt, Luca Banzerus und Michael Schmitz haben beim 22. European Union Contest for Young Scientists (EUCYS) in Lissabon in dieser Woche zwei mit jeweils 5000 Euro dotierte zweite Preise geholt. Für Simon Schuldt gab es zusätzlich einen Sonderpreis für Originalität vom Europäischen Patentamt EPO. Auch der vierte deutsche Jungforscher, Andreas Lang, konnte einen Sonderpreis ergattern, den „Special Prize from Portugal“.

Neue Wege in Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft

(28.09.10) Die DFG hat einen Kooperationsvertrag mit dem Softwarehersteller SAP AG abgeschlossen. Im Rahmen dieses Vertrags können Hochschulen DFG-geförderte Forschungsprojekte gemeinsam mit SAP durchführen. Dies soll der Förderung von Nachwuchstalenten in Wissenschaft und Wirtschaft dienen und beiden Seiten Forschungsaktivitäten unter gegenseitiger Nutzung von Ressourcen ermöglichen. Die jetzt getroffenen Vereinbarungen sollen auch Modellcharakter für Kooperationen zwischen Unternehmen aus anderen Wirtschaftszweigen und Hochschulen haben.

Carl Djerassi gab auf dem dritten Berliner Salon Einblicke in sein Werk

Dritter Berliner Salon: Im Gespräch mit Carl Djerassi

(23.09.10) Der dritte Berliner Salon des Präsidenten der DFG am 22. September 2010 in der Villa von der Heydt war gleichsam eine Premiere. Auf dem Programm stand diesmal Carl Djerassi und sein Werk. Der Dramatiker, der früher Romane schrieb und zuvor Chemiker war – wie er sich selbst beschreibt – sprach über seine Bücher und Stücke und die Motivation, aus der Wissenschaft in die Literatur zu wechseln.

Broschüre: Mit Energie in die Zukunft – Was treibt die Welt von morgen an?

Mit Energie in die Zukunft – Was treibt die Welt von morgen an?

(20.09.10) Eine nachhaltige und klimaschonende Energieversorgung zu entwickeln, ist eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft. Und eine große Herausforderung für die Forschung. Auf einem Gesprächsabend der DFG am 25. September 2010 in Bonn diskutieren Expertinnen und Experten aktuelle Fragen und Lösungsansätze rund um das Thema Energie und stellen sich den Fragen des Publikums.

Ausgezeichnet: Ex-DFG-Präsident Wolfgang Frühwald mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer

Hohe Ehren für zwei ehemalige DFG-Präsidenten

(16.09.10) Professor Wolfgang Frühwald und Professor Ernst-Ludwig Winnacker wurden am 15. September 2010 in München für ihre langjährigen Verdienste um die Wissenschaft in Deutschland mit zwei besonders hohen Stufen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Exzellenzinitiative: 227 Antragsskizzen für neue Projekte 

(03.09.10) Die Hochschulen haben ihre Bewerbungen für neue Projekte in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative eingereicht. Die DFG erhielt bis zum Ende der Einreichungsfrist 227 Antragsskizzen von 65 deutschen Hochschulen: 98 für Graduiertenschulen, 107 für Exzellenzcluster und 22 für universitäre Zukunftskonzepte. Dabei sind die vier großen Wissenschaftsbereiche etwa gleich stark vertreten. Die Skizzen werden bis Januar 2011 begutachtet; welche sich in der Endrunde mit den bereits geförderten Einrichtungen messen, entscheidet sich im März 2011.

20 Jahre Graduiertenkollegs

(01.09.10) Ein Erfolgsmodell wird zwanzig: Im September 1990 nahmen die ersten Graduiertenkollegs der DFG zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ihre Arbeit auf. Seitdem haben rund 20 000 Kollegiatinnen und Kollegiaten in Graduiertenkollegs ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen, die für viele der Ausgangspunkt für eine Karriere in- oder außerhalb der Wissenschaft wurde. Die Entwicklung der Kollegs beleuchtet auch eine soeben erschienene Jubiläumsbroschüre, die beispielhafte Projekte vorstellt und zahlreiche Akteure zu Wort kommen lässt.

10. GAIN-Jahrestagung in Boston

(31.08.10) Rund 300 in Nordamerika tätige deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treffen sich vom 10. bis 12. September 2010 in Boston (USA) zur 10. GAIN-Jahrestagung, um über Karrierewege und Zukunftsperspektiven zu diskutieren. Die Konferenz wird von der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der DFG im Rahmen ihrer gemeinsamen Initiative GAIN ausgerichtet und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.
Diskussion an Deck: Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ am Bonner Rheinufer.

„Volltanken, bitte!“

(18.08.10) „Dialog an Deck“ hieß es Mitte August am Bonner Rheinufer. Auf dem Ausstellungsschiff „MS Wissenschaft“ ging es in der DFG-Veranstaltungsreihe „Exkurs“ um die Nutzung nachwachsender Rohstoffe zur Energiegewinnung. Professor Stefan Pischinger, Leiter des Exzellenzclusters „Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse“ an der RWTH Aachen, und Dr. Kurt Wagemann, Geschäftsführer der DECHEMA, diskutierten über Forschungsansätze und Probleme bei der Erzeugung von Kraftstoffen aus Biomasse.

Emmy Noether-Treffen 2010

Mehr "Spielplätze" für die Wissenschaft

(22.07.10) Das neunte Emmy Noether-Treffen in Potsdam hat vom 16. bis zum 18. Juli 2010 erneut Geförderte und Ehemalige des Emmy Noether-Programms der DFG zusammengebracht. Die knapp 190 Teilnehmenden tauschten sich aus und diskutierten aktuelle Themen der Wissenschaftspolitik wie den Erkenntnistransfer.

Aktuelle MAK- und BAT-Werte-Liste vorgelegt

(22.07.10) Mit neuen Daten zu 61 Stoffen hat die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der DFG die MAK- und BAT-Werte-Liste 2010 vorgelegt. Diese Werte zur  Klassifizierung  gesundheitlicher Risiken bei Stoffen am Arbeitsplatz sind in diesem Jahr angepasst worden. Zusätzlich wurden die Kategorien klarer formuliert, die beschreiben, ob Stoffe Krebs erzeugen. Die MAK- und BAT-Werte-Liste wurde wie in jedem Jahr der Bundesministerin für Arbeit und Soziales übergeben.

Ausstellung

Knapp 300 Besucher bei Ausstellungseröffnung „MenschMikrobe“ in Bonn

(21.07.10) Die neue Wanderausstellung der DFG und des Robert Koch-Instituts  zur Infektionsforschung wurde gestern Abend unter hoher Publikumsbeteiligung in Bonn eröffnet. Die interaktive Schau richtet sich an ein breites Publikum und ist bis zum 17. Oktober im Bonner Museum Alexander Koenig zu sehen.

Rahmenvereinbarung zwischen DFG und ANR

(20.07.10) Im Juli 2010 haben die DFG und ihre französische Partnerorganisation ANR (Agence Nationale de la Recherche) eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die die deutsch-französische Zusammenarbeit in allen wissenschaftlichen Disziplinen stärken soll.  Künftig  wird es für die Forschenden beider Länder noch leichter,  Anträge zur Förderung gemeinsamer Forschungsprojekte zu stellen.  Im Rahmen gemeinsamer Ausschreibungen werden diese Anträge künftig bilateral bearbeitet  und begutachtet; die Finanzierung der bewilligten Projekte erfolgt dabei nach wie vor getrennt.

Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten verabschiedet

(19.07.10) Qualitätsgesicherte Forschungsdaten bilden die Grundlage wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns. Doch die - immer umfangreicheren - Daten müssen dazu angemessen dauerhaft archiviert werden, um einer späteren Wiederverwertung zugänglich zu sein. Daher sehen alle Wissenschaftseinrichtungen einen dringenden Handlungsbedarf. Die Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ hat Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten erarbeitet.

Sechs neue Forschergruppen eingerichtet

(13.07.10) Die DFG richtet sechs neue Forschergruppen zur orts- und fächerübergreifenden Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein. Dies beschloss der Senat der DFG auf seiner Sommersitzung in Berlin. Die neuen Verbünde sollen Forscherinnen und Forschern Gelegenheit bieten, sich aktuellen und drängenden Fragestellungen in ihren Fächern zu widmen und neue Arbeitsansätze zu entwickeln. In der ersten Förderperiode erhalten die neuen Forschergruppen über einen Zeitraum von drei Jahren (bei Kolleg-Forschergruppen: vier Jahre) insgesamt 15,3 Millionen Euro. Im Ganzen fördert die DFG damit 215 Forschergruppen.

Profile schärfen, Impulse geben

(08.07.10) Um für die Zukunft gerüstet zu sein, braucht auch die Wissenschaftslandschaft eine klare Profilbildung und immer wieder neue Impulse. Wie sehr die DFG sich diesem Grundsatz verpflichtet fühlt, zeigt auf rund 300 Seiten der neue Jahresbericht der DFG, der am Donnerstag, dem 8. Juli 2010, vorgestellt wurde. Erstmals nach dem neuen Corporate Design der DFG gestaltet, präsentiert er die strategischen Aktivitäten und Neuerungen in der Ausrichtung der Förderorganisation und beispielhafte geförderte Forschungsprojekte.

DFG will Erkenntnistransfer stärken

(08.07.10) Die DFG will einen engeren Austausch von Grundlagenforschung und Anwendung erreichen. Dies kündigte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner am 8. Juli 2010 auf der Jahrespressekonferenz der DFG in Berlin an. „Die Grundlagenforschung wird auch künftig im Mittelpunkt unserer Aktivitäten stehen. Und doch wollen wir mehr dafür tun, dass die Erkenntnisse und Ergebnisse der von uns geförderten Projekte noch besser wirksam werden“, unterstrich Kleiner. Dies könne zu vermehrten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Innovationen führen - und immer wieder zu neuen wissenschaftlichen Fragestellungen und Ansätzen.

Sechs neue Gesichter im DFG-Senat

(07.07.10) Die Mitgliederversammlung der DFG hat am Mittwoch, dem 7. Juli 2010, in Berlin sechs neue Mitglieder für ihren Senat gewählt. Drei davon waren in den Geistes- und Sozialwissenschaften und jeweils einer in den Mathematik/Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften zu besetzen; zudem einer der beiden Industrieplätze. Drei der neuen Senatsmitglieder sind Frauen. Mit ihnen gehören dem 39-köpfigen Senat nunmehr 16 Wissenschaftlerinnen an, eine mehr als bislang.

Fachkollegienwahl 2011

(07.07.10) Ende 2011 stehen die Mitglieder der Fachkollegien für die Amtsperiode 2012 bis 2015 zur Wahl. Das Wahlportal der DFG informiert umfassend über alle Schritte der Fachkollegienwahl.

Peter Funke ist neuer Vizepräsident der DFG

(07.07.10) Die DFG hat einen neuen Vizepräsidenten: Der Münsteraner Althistoriker Professor Peter Funke wurde am Mittwoch, dem 7. Juli 2010, von der Mitgliederversammlung in Berlin gewählt. Dort übernimmt er im Bereich Geisteswissenschaften das Vizepräsidentenamt von der Frühneuzeithistorikerin Professor Luise Schorn-Schütte, die nach sechsjähriger Amtszeit turnusgemäß ausscheidet. Die Vizepräsidenten Professor Konrad Samwer, Professor Bernd Scholz-Reiter, Professor Ferdi Schüth sowie die Vizepräsidentin Professor Dorothea Wagner wurden für eine zweite Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt.


 

II. Quartal 2010

Ausschreibung für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2011  

(28.06.10) Die DFG bittet die Vorschlagsberechtigten für den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erneut um Vorschläge. Bis zum 31. August 2010 können herausragende  Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschafler für die insgesamt sechs mit jeweils 16.000 Euro dotierten Preis nominiert werden.

 

Das Auftakttreffen der

Auftakt-Treffen im Rahmen der "DFG-Afrika-Initiative"

(18.06.10) Vom 20. bis 22. Juni treffen sich rund 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu einer ersten Konferenz im Rahmen der sogenannten „Afrika-Initiative“ der DFG in Berlin. Die Initiative bringt afrikanische und deutsche Forschende zum Thema „Vernachlässigte Krankheiten“ zusammen – in Kooperationsprojekten sollten sie sich drängenden infektionsbiologischen Fragestellungen widmen. Mit der Förderung will die DFG die Bekämpfung von Armutskrankheiten voranbringen – die Beteiligung von Forschenden aus den betroffenen Ländern ist dabei zentral.

Jahresversammlung der DFG in Berlin

(15.06.10) Die DFG hält ihre Jahresversammlung 2010 vom 5. bis zum 7. Juli 2010 in Berlin ab. In dieser Zeit tagen das Präsidium, der Senat, der Hauptausschuss und die Mitgliederversammlung von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation. Die Festveranstaltung im Rahmen der Jahresversammlung findet am 7. Juli, ab 16 Uhr, im Audimax der Humboldt-Universität statt. DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner wird sich in seiner Rede mit dem Erkenntnistransfer aus der Grundlagenforschung hin zur Anwendung befassen.

Wissenschaft spricht - der zweite Berliner Salon

(14.06.10) „Wie spricht Wissenschaft?“ lautete das Thema des zweiten Gesprächsabends der Reihe Berliner Salon am 14. Juni 2010 in der Villa von der Heydt in Berlin. Auf Einladung des DFG-Präsidenten Professor Matthias Kleiner beleuchtete ein hochkarätiges Podium gemeinsam mit dem Publikum die verschiedenen Dimensionen von Sprache(n) in der Wissenschaft.

Professor Hanns Hatt

Communicator-Preis an Professor Hanns Hatt

(07.06.10) Am 7. Juni 2010 hat Professor Hanns Hatt im Rahmen des Wissenschaftssommers 2010 in Magdeburg den Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft erhalten. Er wurde für die herausragende Vermittlung seiner Forschungsarbeiten zum Geruchssinn bei Mensch und Tier ausgezeichnet.

Auf dem Alten Markt in Magdeburg: Bis Mitternacht strömten die Besucher am Eröffnungstag in die Zeltstadt, um sich über die Energieforschung zu informieren.

Die DFG auf dem Wissenschaftssommer 2010

(04.06.10) Wenn am Samstag, dem 5. Juni, in Magdeburg der „Wissenschaftssommer 2010“ seine Tore öffnet, ist auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wieder mit dabei. Auf vielfältige Weise präsentiert Deutschlands größte Forschungsförderorganisation Projekte zum Thema „Energie“, das in diesem Jahr im Mittelpunkt des einwöchigen Festivals der Initiative „Wissenschaft im Dialog“ steht.

DFG richtet zwölf weitere Graduiertenkollegs ein

(01.06.10) Zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland richtet die DFG zwölf neue Graduiertenkollegs ein. Dies wurde jetzt vom zuständigen Bewilligungsausschuss beschlossen. Die neuen Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Sie werden in den ersten viereinhalb Jahren mit insgesamt rund 45 Millionen Euro gefördert. Zusätzlich wurde die Verlängerung von 19 Kollegs für eine weitere Förderperiode beschlossen.

Ausstellung "MenschMikrobe" eröffnet

(01.06.10) Unter dem Titel „MenschMikrobe – Das Erbe Robert Kochs und die moderne Infektionsforschung“ haben die DFG und das Robert Koch-Institut (RKI) am 2. Juni 2010 eine gemeinsame und in ihrer Form bisher einzigartige Wanderausstellung zur Infektionsmedizin eröffnet. Die interaktive Schau bietet einen Einblick in die Erforschung der Mikroben und verdeutlicht die historische und soziale Dimension von Infektionskrankheiten. „MenschMikrobe“ wird zunächst in Berlin und später in Bonn und Würzburg zu sehen sein.

DFG richtet zwölf weitere Sonderforschungsbereiche ein

(19.05.10) Die DFG richtet zum 1. Juli 2010 zwölf weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss jetzt der zuständige Bewilligungsausschuss auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn. Die neuen SFB werden mit insgesamt 112 Millionen Euro (inklusive 20-prozentiger Programmpauschale für indirekte Kosten der Projekte) zunächst vier Jahre lang gefördert. Fünf der zwölf neuen Verbünde sind SFB/Transregio (TRR), die sich auf mehrere Forschungsstandorte verteilen – darunter auch eine grenzübergreifende Kooperation mit den Niederlanden. Zusätzlich stimmte der Bewilligungsausschuss für die Verlängerung von elf SFB für jeweils eine zweite vierjährige Förderperiode.

Energieforschung auf der „MS Wissenschaft“: Von der Leuchtdiode bis zum Biokraftstoff

(18.05.10) „Leinen los“ heißt es wieder für das Ausstellungsschiff von Wissenschaft im Dialog: Als „Energieschiff“ fährt die MS Wissenschaft ab dem 18. Mai bis Oktober rund 35 Städte in Deutschland an und macht erstmals auch Station in Österreich. An Bord präsentieren sich auch DFG-geförderte Projekte zur Energieforschung in einer interaktiven Ausstellung.

Die Preisträger des Europa-Preises 2010 mit DFG-Präsident Prof. Kleiner (links) und Bundesministerin Prof. Schavan (rechts).

DFG vergibt erstmals "Jugend forscht"-Europa-Preis

(16.05.10) Die DFG eröffnet mit dem im Jahr 2010 erstmals vergebenen Europa-Preis drei ausgewählten Bundessiegern des Wettbewerbs „Jugend forscht“ die Möglichkeit, am EU-Wettbewerb EUCYS (European Union Contest for Young Scientists) teilzunehmen. Die drei Bundessieger, die in allen Wissenschaftsbereichen arbeiten können, erhalten neben einem Preisgeld von je 1000 Euro in der Vorbereitungsphase ihres Projekts die Unterstützung von von der DFG ausgewählten Mentoren. Die DFG unterstützt „Jugend forscht“ seit 1972.

Der Kopernikus-Preis 2010 (Prof. Matthias Kleiner, Prof. Jan Misiewicz, Prof. Alfred Forchel, Prof. Maciej Zylicz, v.l.n.r.)

Kopernikus-Preis 2010 verliehen  

(10.05.10) Der Kopernikus-Preis zeichnet im Jahr 2010 die Physiker Professor Dr. Alfred Forchel und Professor Dr. Jan Misiewicz für herausragende wissenschaftliche Leistungen und ihre Verdienste um die deutsch-polnische Kooperation, insbesondere im Bereich der Nachwuchsförderung, aus.

DFG richtet 13 weitere Schwerpunktprogramme ein

(05.05.10) Wie rational ist das menschliche Denken und Handeln und was tragen Philosophie und Psychologie zu seinem Verständnis bei? Warum können Parasiten in Zellen überleben, die sie eigentlich bekämpfen sollten? Welche Vorteile bietet moderner Hochleistungsbeton und wie funktionieren „selbstheilende Materialien“? Dies sind nur einige der Fragestellungen, denen in den kommenden Jahren 13 neue DFG-Schwerpunktprogrammen nachgehen. Die Programme sollen Anfang 2011 ihre Arbeit aufnehmen und das in Deutschland und darüber hinaus vorhandene wissenschaftliche Know-how zu besonders aktuellen oder sich gerade erst bildenden Forschungsgebieten vernetzen.

Neun weitere DFG-Forschergruppen eingerichtet

(03.05.10) Die DFG richtet neun weitere Forschergruppen zur orts- und fächerübergreifenden Kooperation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein. Die neuen Verbünde sind in allen Wissenschaftsgebieten angesiedelt und sollen Forscherinnen und Forschern die Gelegenheit bieten, sich aktuellen und drängenden Fragestellungen in ihren Fächern zu widmen und neue Arbeitsansätze zu entwickeln. An drei Gruppen sind Universitäten aus der Schweiz, den Niederlanden, Österreich und Frankreich beteiligt. In der ersten Förderperiode von drei Jahren erhalten die neuen Forschergruppen insgesamt 23,9 Millionen Euro.

DFG fördert Forschungszentrum „Matheon“ weitere vier Jahre

(30.04.10) Das DFG-Forschungszentrum „Matheon: Mathematik für Schlüsseltechnologien“ in Berlin wird weitere vier Jahre mit insgesamt rund 27 Millionen Euro gefördert. Auch in der zweiten Fortsetzungsbegutachtung überzeugte das 2002 eingerichtete Forschungszentrum durch seine wissenschaftlichen Leistungen und das attraktive Umfeld für Mathematikerinnen und Mathematiker. Zudem prägt das Matheon durch seine umfangreiche Schul- und Öffentlichkeitsarbeit das Bild der Mathematik als moderne und spannende wissenschaftliche Disziplin.

Drohender Nachwuchsmangel in der Klinischen Forschung

(21.04.10) Die DFG sorgt sich um den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Klinischen Forschung. Um dem akut drohenden Mangel an jungen Medizinerinnen und Medizinern in der Wissenschaft entgegenzuwirken, hat die Senatskommission der DFG für Klinische Forschung jetzt weitreichende Empfehlungen zur Strukturierung der wissenschaftlichen Ausbildung in der Medizin verfasst. In ihr werden die zuständigen Ministerien in den Bundesländern dringend aufgefordert, Einrichtungen für den forschenden Nachwuchs an den Medizinischen Fakultäten zu unterstützen und zu fördern.

Kopernikus-Preis 2010 für deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Physik

(16.04.10) Für ihre Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Wissenschaft erhalten die Physiker Professor Dr. Alfred Forchel aus Würzburg und Professor Dr. Jan Misiewicz aus Wrocław den Kopernikus-Preis der DFG und der Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP). Beide Wissenschaftler haben durch ihre langjährigen gemeinsamen Arbeiten die Forschungskooperation zwischen beiden Ländern nachhaltig gestärkt. Der Kopernikus-Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wird am 10. Mai 2010 in Berlin von den Präsidenten der DFG und FNP verliehen.

4. Jenaer Sommerakademie zu "Innovation and Uncertainty"

(01.04.10) In diesem Jahr findet vom 25. Juli bis zum 8. August zum vierten Mal die Jenaer Sommerakademie zu "Innovation and Uncertainty" statt. Sie ist ein Kooperationsprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Jenaer Max-Planck-Instituts für Ökonomik. Mit unserem Programm bieten wir exzellenten Doktoranden aus den Forschungsrichtungen Ökonomik, Psychologie, Soziologie und den Rechtswissenschaften die Möglichkeit, Themen rund um den Schwerpunkt Innovation und Unsicherheit zu diskutieren.


 

I. Quartal 2010

Communicator-Preis 2010 an Hanns Hatt

(26.03.10) Der Zellphysiologe und Riechforscher Hanns Hatt erhält den Communicator-Preis 2010.  Der Professor an der Ruhr-Universität Bochum wird damit für die langjährige, herausragende Vermittlung seiner Forschungsarbeiten zum Geruchssinn bei Mensch und Tier ausgezeichnet. Der Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft ist mit 50.000 Euro dotiert und gilt als die wichtigste Auszeichnung für die Vermittlung von wissenschaftlichen Ergebnissen in die Öffentlichkeit in Deutschland.

„MenschMikrobe“ – Wanderausstellung von DFG und RKI zur Infektionsmedizin

(18.03.10) Unter dem Titel „MenschMikrobe – Das Erbe Robert Kochs und die moderne Infektionsforschung“ starten die DFG und das Robert Koch-Institut (RKI) im Juni 2010 eine gemeinsame und in ihrer Form bisher einzigartige Wanderausstellung zur Infektionsmedizin. Die interaktive Schau bietet einen fundierten und allgemeinverständlichen Einblick in die Erforschung der Mikroben und verdeutlicht zugleich die historische und soziale Dimension von Infektionskrankheiten. „MenschMikrobe“ wird zunächst in Berlin und später in Bonn und Würzburg zu sehen sein.

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2010

(18.03.10) Zwei junge Wissenschaftlerinnen und vier junge Wissenschaftler können sich in diesem Jahr über den Heinz Maier-Leibnitz-Preis freuen. Der zuständige Auswahlausschuss bestimmte jetzt die Trägerinnen und Träger der wichtigsten Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland für das Jahr 2010. Die mit je 16 000 Euro dotierten Preise werden am 20. Mai in Bonn verliehen.

Neue Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder startet

(12.03.10) Start der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder: Die DFG und der Wissenschaftsrat haben jetzt die Ausschreibung für die neue Phase des Programms veröffentlicht, mit dem die Spitzenforschung an den Universitäten in Deutschland weiter gestärkt werden soll. Dies setzt die Vereinbarung um, mit der der Bund und die Länder am 4. Juni 2009 die Fortführung der Exzellenzinitiative beschlossen hatten. Ab sofort können sich zunächst neue Projekte um eine Förderung bewerben, ab Anfang 2011 auch die bereits geförderten Einrichtungen. Die Entscheidungen in diesem rein wissenschaftsgeleiteten Wettbewerb fallen nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren im Juni 2012.

Leibniz-Preise 2010 verliehen

(10.03.10) Die diesjährigen Leibniz-Preise sind verliehen. Der Festakt am 15. März in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften bot gleich doppelten Anlass zum Feiern: Zum einen erhielten erneut zehn herausragende Persönlichkeiten aus der Wissenschaft den renommiertesten deutschen Forschungsförderpreis. Zum anderen wurde der Leibniz-Preis in diesem Jahr zum 25. Mal verliehen. Dieses doppelte Jubiläum würdigte die DFG multimedial - mit einer künstlerischen Soundcollage und einem "Märchen"-Buch.

Neue DFG-Ausstellung: Von Angesicht zu Angesicht

(05.03.10) Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "WISSENSCHAFFTKUNST" präsentiert die DFG Malereien von Eric Peters. Die teilweise großformatigen Werke des in Aachen lebenden Künstlers zeigen rätselhaft idealisierte menschliche Gesichter, die Peters unter dem Eindruck der Nofretete-Büste geschaffen hat; frappierende Tierdarstellungen erinnern an das Internationale Jahr der Artenvielfalt. Die Ausstellung mit dem Titel "Von Angesicht zu Angesicht" ist vom 26. März bis 11. Mai 2010 in der DFG-Geschäftsstelle, Kennedyallee 40, 53175 Bonn, zu sehen.

Professorin Ricarda Schubotz, Neurowissenschaftlerin vom Max-Planck-Institut für neurologische Forschung, Köln, derMünchner Astrophysiker Professor Harald Lesch und der Bielefelder Wissenschaftsphilosoph und Leibniz-Preisträger Professor Martin Carrier (v.l.n.r.)

Erster Berliner Salon des DFG-Präsidenten

(01.03.10) "Vom Wesen der Zeit“ – darüber diskutierten beim ersten Berliner Salon des Präsidenten der DFG Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen. Mit dem Berliner Salon will die DFG an die Tradition der literarischen Salons in Berlin anknüpfen. Vier Mal im Jahr sollen wissenschaftliche Dispute, aber auch Lesungen und Konzerte stattfinden.

DFG fördert drei neue medizinische Großgeräte

(26.02.10) Im Rahmen ihrer aktuellen Großgeräteinitiative unterstützt die DFG die Anschaffung von drei innovativen 3-Tesla-Magnetresonanz-Positronenemissionstomographen (MR-PET) mit insgesamt über elf Millionen Euro. Die drei Geräte sollen an den Universitätskliniken von München, Essen und Leipzig in Betrieb gehen. Die MR-PET-Technik gilt bei der Früherkennung von Tumoren oder Herz- und Kreislauferkrankungen, aber auch in der Hirnforschung als Hybridtechnik mit besonders hohem Erkenntnis- und Anwendungspotenzial.

„Qualität statt Quantität“

(23.02.10) Unter dem Motto „Qualität statt Quantität“ schlägt die DFG Pflöcke gegen die Publikationsflut in der Wissenschaft ein. Auf einer Pressekonferenz am 23. Februar 2010 in Berlin stellte die DFG neue Regelungen für Publikationsangaben in Förderanträgen und Abschlussberichten. Sie sehen im Kern vor, dass Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler künftig nur noch wenige, besonders aussagekräftige Publikationen angeben dürfen. So soll die immer größere Bedeutung von numerischen Indikatoren verringert werden. Die Regelungen gelten ab dem 1. Juli 2010, Hinweise zu ihrer Umsetzung sind ab April an dieser Stelle zu finden.

DFG richtet zehn weitere Forschergruppen ein

(11.02.10) Mit zehn weiteren Forschergruppen intensiviert die DFG die interdisziplinäre und ortsübergreifende Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu besonderen Fragestellungen und die Etablierung neuer Arbeitsrichtungen. Die Einrichtungen wurden jetzt vom DFG-Senat beschlossen. Unter ihnen sind auch die ersten drei japanisch-deutschen Forschergruppen. Die Themen der Kooperationsprojekte kommen allesamt aus den Natur-, Ingenieur- und Lebenswissenschaften. Die neuen Forschergruppen werden für zunächst drei Jahre mit insgesamt gut 22 Millionen Euro gefördert .

Multilaterale Forschungsförderung

(01.02.10) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den wichtigsten Industrienationen können ab sofort im Rahmen einer neuen Förderinitiative gemeinsam Forschungsprojekte auflegen und dafür Mittel einwerben. Die großen Forschungsförderorganisationen der G8-Staaten – die G8-HORCs – haben jetzt unter Federführung der DFG eine erste multilaterale Ausschreibung begonnen, die sich im Bereich des sogenannten „Exascale Computing“ mit den schnellsten Großrechnern der kommenden Generation befasst. An der Pilotausschreibung können sich Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada, Russland und den USA beteiligen.

Neujahrsempfang der DFG in Berlin

(20.01.10) Zum Auftakt des Jahres 2010 lud die DFG am 18. Januar zum Neujahrsempfang in den Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie in Berlin. DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner hob in seiner Rede die Stärkung der Universitäten als eine zentrale Aufgabe der DFG hervor. Die DFG habe in den vergangenen Jahren zur Stärkung der Universitäten und der Grundlagenforschung in Einzelprojekten und in Verbünden einiges unternommen. Dazu gehörten unter anderem Freiräume durch Flexibilisierung, Starthilfen für junge Erstantragsteller, die Stärkung von Europäisierung und Internationalisierung, die Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards, die Verstetigung des SFB-/Transregio-Programms und vieles mehr. Diesen Weg werde die DFG konsequent weiter verfolgen. Zum Start in neue Jahr schaltete die DFG am 18. Januar zudem ihre neue Internetseite frei.

Relaunch von www.dfg.de

(19.01.10) Mit einem moderneren Auftritt präsentiert sich die DFG ab sofort im Internet. Unter www.dfg.de finden Journalisten und die an Wissenschaft und Forschung interessierte Öffentlichkeit zahlreiche neue Inhalte und Funktionen. So informiert der neu eingerichtete Magazinbereich über DFG-geförderte Forschung und forschungspolitische Fragen. Zudem bietet die überarbeitete Website nun direktere Zugänge auf Förderinformationen, von denen besonders antragstellende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Forschungseinrichtungen profitieren. Anlässlich der Vorstellung des neuen Auftritts sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner auf dem Neujahrsempfang der DFG in Berlin: "Die Website überzeugt durch eine schlankere, auf unsere Bezugsgruppen ausgerichtete Struktur und setzt das neue Corporate Design der DFG um."

Hohe chinesische Auszeichnung für Ernst-Ludwig Winnacker

(19.01.10) Der ehemalige DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker erhielt dieser Tage in Beijing die „Medaille für internationale Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie“ der chinesischen Regierung. Mit ihr wurden Winnackers langjährige Verdienste um die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen China und Deutschland ausgezeichnet.

Die Universitäten stärken

(19.01.10) Beim Neujahrsempfang der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)  in Berlin und in einer Reihe von wissenschaftspolitischen Gesprächen im Laufe dieser Woche hob DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner die Stärkung der Universitäten als eine zentrale Aufgabe der Forschungsgemeinschaft im neuen Jahr hervor. Dabei betonte er besonders, dass Spitzenforschung und Lehre untrennbar zusammengehörten.

Neujahrsgruß des DFG-Präsidenten

(01.01.10) Für das Jahr 2010 haben wir in der DFG uns viel vorgenommen:

Vor uns liegt die zweite Phase der Exzellenzinitiative, eine Reihe von großen Vorhaben zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Forschung werden fortgesetzt, wir werden unsere Programme zur Förderung von Personen, Forschungsprojekten und Forschungsstrukturen kontinuierlich weiterentwickeln und die Möglichkeiten des Erkenntnistransfers stärken.

Mit der Entscheidung für eine Fortführung der Exzellenzinitiative, aber auch des Paktes für Forschung und Innovation sowie des Hochschulpaktes haben Bund und Länder in der Wirtschafts- und Finanzkrise Mut und Weitsicht bewiesen. Diesem Vertrauen in Wissenschaft und Forschung als Grundlage für Wissen und Bildung, für Wachstum und Wohlstand wollen wir verantwortlich gerecht werden.

Die DFG und ich persönlich – wir freuen uns auf ein ereignisreiches Neues Jahr, in dem wir uns mit Elan für die Wissenschaft in Deutschland und Europa einsetzen werden. Vor allem aber gilt es, auch weiterhin sowohl junge als auch erfahrene Forscherinnen und Forscher und ihre Projekte unter den Aspekten Qualität, Risikofreude und Internationalität bestmöglich zu fördern.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien

ein gutes, frohes und ideenreiches Neues Jahr,
interessante Partner, mit denen Sie Ihre Ideen teilen können,
und das Quäntchen Glück, das denen zufällt, die etwas wagen .

Ihr
Matthias Kleiner


 

Aktuelle Nachrichten der DFG nach Erscheinungsjahr

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