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Das Neueste | 2009



IV. Quartal 2009

Broschüre zur Grünen Gentechnik

(16.12.09) Wenige Themen aus den Lebenswissenschaften haben die öffentliche Diskussion in Deutschland in den letzten Jahren derart geprägt wie die Grüne Gentechnik. Obwohl ihre Methoden und Ergebnisse für die Grundlagenforschung und die landwirtschaftliche Praxis äußerst nützlich sind, wird sie von weiten Teilen der Öffentlichkeit weiterhin skeptisch beurteilt oder abgelehnt. Um hier Aufklärungsarbeit zu leisten, hat die DFG jetzt eine leicht verständliche, reich illustrierte und ausgewogen argumentierende Broschüre zum Thema veröffentlicht.

Perspektiven für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

(08.12.09) Die Wissenschaft will ihren Dialog mit der Gesellschaft weiter ausbauen. Dies bekräftigt ein neues Perspektivpapier, das von der Initiative Wissenschaft im Dialog und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erarbeitet und jetzt gemeinsam mit der Allianz der großen Wissenschaftsorganisationen veröffentlicht wurde. Das Papier mit dem Titel „Wissenschaft im öffentlichen Raum“ schreibt zehn Jahre erfolgreicher Wissenschaftskommunikation nach der Veröffentlichung des sogenannten PUSH-Memorandums fort.

Leibniz-Preise 2010: Zehn Mal Ehre, Geld und "märchenhafte Freiheit"

(03.12.09) Die neuen Leibniz-Preisträger stehen fest. Der Hauptausschuss der DFG erkannte heute in Bonn einer Wissenschaftlerin und neun Wissenschaftlern den bedeutendsten deutschen Forschungsförderpreis zu. Sie waren zuvor zum zuständigen Nominierungsausschuss aus 170 Vorschlägen ausgewählt worden. Die Preisträgerin und die Preisträger erhalten jeweils 2,5 Millionen Euro, die sie in den kommenden Jahren nach ihren Vorstellungen und ohne bürokratischen Aufwand für ihre wissenschaftliche Arbeit ausgeben können. Verliehen werden die Leibniz-Preise am 15. März 2010 in Berlin. Dann feiert der Preis zugleich seinen 25. Geburtstag.

DFG richtet 17 weitere Sonderforschungsbereiche ein

(18.11.09) Die DFG richtet zum 1. Januar 2010 weitere 17 Sonderforschungsbereiche ein. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss nun in Bonn. Die neuen SFB werden mit insgesamt 132 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert, hinzu kommt die 20-prozentige Programmpauschale für indirekte Kosten. Die Themen der Einrichtungen reichen von neuartigen Prothesen über politische Reformen bis zu marinen Bakterien.

DFG richtet elf weitere Graduiertenkollegs ein

(09.11.09) Die DFG intensiviert ihre Bemühungen zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der zuständige Bewilligungsausschuss beschloss jetzt auf seiner Herbstsitzung in Bonn die Einrichtung von elf weiteren Graduiertenkollegs. In ihnen können Doktorandinnen und Doktoranden in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichen Niveau promovieren. Die Themen reichen von Muskelschwund über nachhaltige Chemie bis zur Bedeutung des Realen und Faktischen in modernen Kulturen.

HRK und DFG fordern Bürokratieabbau bei europäischer Forschungsförderung

Weniger Bürokratie in der Forschungsförderung der Europäischen Union fordern die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die DFG. In einem gemeinsamen Brief an den Leiter der Generaldirektion Forschung der EU-Kommission haben sich HRK-Präsidentin Prof. Dr. Margret Wintermantel und DFG-Präsident Prof. Dr. Matthias Kleiner für schnellere, transparentere und einfachere Verfahren in konkreten Problembereichen ausgesprochen. Der Erfolg des europäischen Forschungsraums im weltweiten Wettbewerb hänge wesentlich davon ab, dass die Forschungsprogramme für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler „so einfach und einladend wie möglich gestaltet würden“.

„Wenn die Sprache erwacht“: Neue Ausstellung im Wissenschaftszentrum Bonn

Gemalte Sprache, vertonte Gemälde, Sprache als Lichterscheinung – die neue Ausstellung von DFG und Stifterverband im Rahmen der Reihe WISSENSCHAFFTKUNST wartet mit einigen Überraschungen auf. Unter dem Titel „Wenn die Sprache erwacht" wollen vier renommierte Künstler Sprache über die Augen und Malerei über die Ohren vermitteln. Zu sehen und zu hören ist das Ergebnis vom 18. November 2009 bis 15. Januar 2010 in der DFG-Geschäftsstelle und im Wissenschaftszentrum Bonn.

Koalitionsvereinbarungen berücksichtigen Wünsche und Anliegen der Wissenschaft

Forschungsministerin Annette Schavan und Minister Andreas Pinkwart hätten gerade angesichts der prekären Haushaltslage hervorragende Ergebnisse bei den Koalitionsvereinbarungen zur Bildung und Forschung erzielt, so DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner am Wochenende. Er freue sich, so Kleiner weiter, dass mit Frau Schavan auch in der kommenden Legislaturperiode eine so kompetente Kennerin und Freundin der Wissenschaft dieses für unser Land sehr zentrale Amt bekleidet. Er sehe darin eine Gewähr, dass die hohe Priorität für Wissenschaft und Forschung auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden kann.

von Kaven-Ehrenpreis für Differentialgeometer Alexander Lytchak

Der Differentialgeometer Alexander Lytchak erhält in diesem Jahr den von Kaven-Ehrenpreis für Mathematik der von der DFG verwalteten von Kaven-Stiftung. Lytchak ist Heisenberg-Stipendiat der DFG und wird vor allem für seine herausragenden Forschungen auf dem Gebiet „Singuläre Riemannsche Blätterungen“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am 30. Oktober im Rahmen der Gauß-Vorlesung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) in Aachen verliehen.

Rückenwind für Open Access

Die DFG baut ihre Unterstützung des Open-Access-Publizierens konsequent aus. Universitäten können künftig bei der DFG Mittel beantragen, um Publikationen ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in originären Open-Access-Zeitschriften zu finanzieren.

SFB/Transregio künftig fest im DFG-Förderprogramm

Die DFG setzt die Förderung von SFB/Transregio-Projekten fort und nimmt diese Variante der klassischen Sonderforschungsbereiche nach erfolgreicher zehnjähriger Pilotphase fest in ihr Förderprogramm auf. Dies beschloss jetzt der Hauptausschuss der DFG. Damit können Hochschulen in Deutschland auch künftig eng vernetzt und standortübergreifend Forschungsprojekte zu grundlegenden Fragestellungen beantragen und durchführen.

10 Jahre Ombudsman der DFG - Symposium zieht Bilanz

Seit zehn Jahren gibt es den Ombudsman der DFG als unabhängige Anlaufstelle in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis und bei Verdachtsmomenten auf wissenschaftliche Unredlichkeit. Wie hat sich das Ombudsman-System bewährt? Und welche Rückschlüsse lassen die bisher bearbeiteten Fälle auf das deutsche Wissenschaftssystem zu? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt eines Symposiums der Ombuspersonen in der deutschen Wissenschaft, das am 15. und 16. Oktober 2009 in Hamburg stattfindet.

Auch zweite Staffel von DFG Science TV erfolgreich

Mit dem Videoportal www.dfg-science-tv.de erreicht die DFG kontinuierlich eine breite und zunehmend jüngere Nutzerschaft. Da die mehr als 100 Filme zum Download bereitstehen, bietet sich der gezielte Einsatz im Unterricht an.

DFG-Forschungszentrum „Regenerative Therapien“ wird weitere vier Jahre gefördert

Das DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien an der Technischen Universität Dresden wird nach einer sehr erfolgreichen ersten Förderperiode verlängert und weitere vier Jahre gefördert. Dies beschloss der DFG-Hauptausschuss auf seiner heutigen Sitzung in Bonn. Damit kann das jüngste der sechs DFG-Forschungszentren seine Arbeiten bis zum 31. Dezember 2013 fortführen. In diesem Zeitraum erhält es insgesamt rund 30 Millionen Euro an Fördergeldern.

Gremienausschluss und Rügen: DFG zieht Konsequenzen aus wissenschaftlichem Fehlverhalten in Göttingen

Die DFG zieht Konsequenzen aus dem wissenschaftlichen Fehlverhalten von Mitgliedern des Sonderforschungsbereichs (SFB) 552 „Stabilität von Randzonen tropischer Regenwälder in Indonesien“ und des Graduiertenkollegs (GRK)1086 „Die Bedeutung der Biodiversität für Stoffkreisläufe und biotische Interaktionen in temperaten Laubwäldern“ an der Universität Göttingen. Der DFG-Hauptausschuss beschloss auf seiner heutigen Sitzung in Bonn Maßnahmen gegen fünf Wissenschaftler gemäß der DFG-Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. Der ehemalige Sprecher des SFB 552, Professor Teja Tscharntke, und der ehemalige Sprecher des GRK 1086, Professor Christoph Leuschner, werden für die Dauer von drei Jahren von einer Tätigkeit in den Gremien der DFG ausgeschlossen. Gegen drei Wissenschaftler – Dr. Jan Barkmann, Professor (apl) Heiko Faust und Professor Stefan Vidal – werden „schriftliche Rügen“ ausgesprochen. Bei einer weiteren Wissenschaftlerin und sieben weiteren Wissenschaftlern wird ein wissenschaftliches Fehlverhalten festgestellt, jedoch keine zusätzliche Maßnahme ergriffen.

DFG gratuliert Jörg Hacker zur Wahl als Leopoldina-Präsident

DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner, hat dem neuen Präsidenten der Leopoldina, Professor Jörg Hinrich Hacker, zu seiner Wahl gratuliert und für seine neue Aufgabe viel Glück und gutes Gelingen gewünscht. Die Wahl Hackers, der bis Ende Juni sechs Jahre lang DFG-Vizepräsident war, sei "für die Leopoldina und die ganze deutsche Wissenschaft ein Glücksfall", sagte Kleiner.

 

III. Quartal 2009

Ausstellung zum „Generalplan Ost“ in KZ-Gedenkstätte

Die DFG-Ausstellung „Wissenschaft, Planung, Vertreibung – Der Generalplan Ost der Nationalsozialisten“ erinnert seit 2006 an die Verstrickung der Wissenschaft in die nationalsozialistische Diktatur. Nun ist sie an einem besonderen Ort zu sehen: in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen.

DFG-Präsident gratuliert Bundeskanzlerin zum Wahlausgang

"Für Wissenschaft und Forschung setze ich auf eine Fortsetzung der bisherigen Politik, die diesen für unser Land zentralen Gebieten hohe Priorität einräumt."

GAIN-Jahrestagung in San Francisco

Bereits zum neunten Mal fand die große GAIN-Tagung für deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Nordamerika statt. Rund 260 Teilnehmer nutzten vom 18. bis 20. September 2009 in San Francisco die Chance, sich von führenden deutschen Hochschul- und Wissenschaftsvertretern über die Rückkehrmöglichkeiten nach Deutschland informieren zu lassen. Damit hatte die Veranstaltung des German Academic International Network deutlich mehr Besucher als in den vergangenen Jahren. Das Fazit: Deutschland wird für die Karriereplanung junger Forscher in den USA immer attraktiver.

Sonnenenergie für Bonner Geschäftsstelle: DFG nimmt Fotovoltaik-Anlage in Betrieb

Fotovoltaik ist für die DFG bereits seit längerem ein Thema – bislang allerdings nur in ihrer Rolle als Forschungsförderorganisation. Nun trägt die DFG auch ganz praktisch zur Nutzung von Solarenergie und damit auch zum Klimaschutz bei. Auf dem Dach ihrer Geschäftsstelle in Bonn-Bad Godesberg hat sie jetzt eine Fotovoltaik-Anlage in Betrieb genommen. Die 144 Kollektoren sollen bei geschätzten 1000 Sonnenstunden pro Jahr etwa 25 000 Kilowattstunden Strom erzeugen, die in das Netz der Geschäftsstelle eingespeist werden.

Communicator-Preis 2010

Zum elften Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, mit einer Preissumme von 50 000 Euro aus.

DFG stellt "Förder-Ranking 2009" vor

Die Hochschulen in Deutschland sind zunehmend gut für den nationalen und internationalen Wettbewerb in Wissenschaft und Forschung gerüstet. Vielen von ihnen ist es in den vergangenen Jahren gelungen, ihre Forschungsprofile zu schärfen und klare fachliche Schwerpunkte zu setzen. Ein wichtiger Motor dafür sind die Fördergelder der DFG und anderer Institutionen und Organisationen. Dies ist das zentrale Ergebnis des neuesten DFG-Förder-Rankings, das die DFG am 10. September 2009 in Berlin vorstellte. Der über 200 Seiten umfangreiche Bericht gibt auf breiter Datenbasis und mit detaillierten Analysen Auskunft, wie viele Fördergelder die deutschen Hochschulen in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Quellen einwarben, und ermöglicht Aufschlüsse über ihren Einsatz.

DFG und ZDF veranstalten Gesprächsabend zur Wissenschaftsfreiheit

Die vom Grundgesetz besonders geschützte Freiheit der Wissenschaft ist das Thema eines hochkarätig besetzten Gesprächsabends, den die DFG gemeinsam mit dem ZDF am 10. September 2009 in Berlin veranstaltet. In mehreren Diskussionsrunden wollen prominente Repräsentanten aus der Wissenschaft beleuchten, welche Chancen das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit seit nunmehr 60 Jahren eröffnet – aber auch, welche Grenzen es der Wissenschaft setzt. Ausschnitte aus der Veranstaltung werden auch auf phoenix und im ZDF nachtstudio zu sehen sein.

DFG richtet fünf weitere Klinische Forschergruppen ein

Mit fünf neuen Klinischen Forschergruppen will die DFG die klinische Forschung in Deutschland weiter stärken und die wissenschaftliche Klärung und Behandlungsmöglichkeiten von Krankheiten vorantreiben. Wie alle Klinischen Forschergruppen verknüpfen auch die nun eingerichteten Gruppen die Bereiche Klinik, angewandte Forschung und Grundlagenforschung auf engste Weise. In ihrem Fokus stehen hochaktuelle medizinische Fragen wie die Bekämpfung von Metastasen bei Darmkrebs oder die Behandlung von hormbedingter Fettleibigkeit.

Erster „DFG-Karrieretag“ an der Universität Bielefeld

Mehr junge und hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für eine Karriere in der Forschung und an den Hochschulen zu gewinnen, ist für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) eine der wichtigsten Aufgaben. Mit dem neuen Veranstaltungskonzept „DFG-Karrieretag“ kommt die zentrale Forschungsförderorganisation Deutschlands nun zu den jungen Forschenden an die Universitäten.

Positive Zwischenbilanz: Internet-Videoportal macht Spitzenforschung multimedial erlebbar

Spitzenforschung multimedial erlebbar machen: Mit diesem Ziel stellt die DFG seit Jahresbeginn nach und nach alle Einrichtungen der Exzellenzinitiative auf einem Internet-Videoportal vor. Jetzt ist die Hälfte der 85 geförderten Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte auf dem Portal versammelt - Zeit für eine Zwischenbilanz: Das Interesse an den Kurzfilmen, Downloads und Hintergrundinformationen ist groß, die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Filmemachern funktioniert hervorragend.

Gemeinsame Stellungnahme zur Synthetischen Biologie

Das neue Forschungsfeld "Synthetische Biologie" eröffnet mittelfristig ein großes Potenzial, dessen Anwendungsmöglichkeiten von der Medizin über die Umwelttechnis bis zur Biotechnologie reichen. DFG, acatech und Leopoldina legen gemeinsam eine Stellungnahme zu den Chancen und Risiken vor.

Auf der Suche nach tragfähigen Perspektiven für den Nachwuchs

Auf dem inzwischen achten Emmy Noether-Treffen diskutierten Geförderte des Programms sowie einige Empfänger eines ERC-Starting Grant untereinander und mit Vertretern der DFG konkrete und strategische Fragen der Nachwuchsförderung in Deutschland.

DFG legt MAK- und BAT-Werte-Liste 2009 vor

Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe hat die MAK- und BAT-Werte-Liste 2009 vorgelegt. Sie umfasst in diesem Jahr 62 Änderungen und Neuaufnahmen. Darunter befinden sich neue Bewertungen der Gase Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid sowie von Zink und seinen anorganischen Verbindungen.

DFG bewilligt sechs weitere Forschergruppen

In den neuen Forschergruppen arbeiten mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär zusammen an einer besonderen wissenschaftlichen Fragestellung. Die Themen reichen dabei von der Psychologie bis zur Virusforschung. Die DFG unterstützt diese enge Kooperationen meist auf sechs Jahre und will dazu beitragen, neue Arbeitsrichtungen zu etablieren.

DFG vergibt Bernd Rendel-Preise 2009

Die DFG zeichnet vier Nachwuchswissenschaftler aus den Geowissenschaften für wichtige und originelle Beiträge zur geologischen Grundlagenforschung mit dem Bernd Rendel-Preis aus. Prämiert werden die jungen Forscher für herausragende Diplomarbeiten, laufende Dissertationen oder andere Forschungsarbeiten. Themengebiete, auf denen die Preisträger arbeiten, sind die Meteoritenforschung, die Sicherheit nuklearer Endlagerung, biogeochemische Stoffkreisläufe und die Analyse großer Eiskörper.

DFG fördert zwei weitere Kolleg-Forschergruppen

Mit den Kolleg-Forschergruppen will die DFG exzellente Forschung in den Geisteswissenschaften stärken und herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mehr Freiräume zur eigenen Forschungstätigkeit ermöglichen. Die beiden neuen Forschergruppen beschäftigen sich mit Gerechtigkeit und Moral in aktuellen gesellschaftlichen Kontexten wie Politik, Recht und Ethik.

Mehr Mut, mehr wagen!

Auf ihrem Weg zur Erkenntnis muss die Wissenschaft auch unkonventionelle Wege gehen. Zum Mut für mehr Risiko rief DFG-Präsident Kleiner in seiner Rede zur Festveranstaltung am 1. Juli in Leipzig auf. In den Sitzungen der Jahresversammlung 2009 wurde Kleiner in seinem Amt bestätigt, Professor Elisabeth Knust als neue Vizepräsidentin sowie sieben neue Senatoren gewählt. Auf der Festveranstaltung sprachen auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, und der Präsident der Kultusministerkonferenz, Henry Tesch.

Fahrplan für neue Phase der Exzellenzinitiative

Der Fahrplan für die neue Phase der Exzellenzinitiative steht: Der wiedergewählte Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, stellte am Donnerstag, dem 2. Juli 2009, auf der Jahrespressekonferenz der DFG in Berlin den zeitlichen Ablauf für die Fortsetzung des Elite-Wettbewerbs vor.

Mutig neue Horizonte öffnen

Auf ihrem Weg zur Erkenntnis muss die Wissenschaft auch unkonventionelle Wege gehen. Diesem Umstand trug die DFG im Jahr 2008 auf vielfältige Weise Rechnung. Das zeigt auf rund 280 Seiten der neue Jahresbericht von Deutschlands größter Forschungsförderorganisation, den die DFG am Donnerstag, dem 2. Juli 2009, auf ihrer Jahrespressekonferenz in Berlin vorstellte. Beispiele für die vorgestellten strategischen Aktivitäten und Neuausrichtungen sind die Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative, die Reinhart Koselleck-Projekte und das Europa-Papier. Daneben präsentiert der Bericht zahlreiche DFG-geförderte Projekte und alle wichtigen Zahlen zum Förderhandeln.

Neue Gesichter im DFG-Senat

Neue Gesichter im wichtigsten politischen Gremium der DFG: Die Mitgliederversammlung wählte am Mittwoch, dem 1. Juli 2009, in Leipzig sieben neue Mitglieder für den Senat. Zwei der neuen Senatsmitglieder sind Frauen. Mit ihnen gehören dem 39-köpfigen Senat nunmehr 15 Wissenschaftlerinnen an, eine mehr als bislang.

DFG-Präsident Matthias Kleiner wiedergewählt

Matthias Kleiner steht für weitere drei Jahre an der Spitze der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Der 54-jährige Professor für Umformtechnik und Leichtbau wurde am Mittwoch, dem 1. Juli 2009, von der Mitgliederversammlung der DFG in Leipzig wiedergewählt. Kleiner ist seit 2007 Präsident von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation und der erste Ingenieurwissenschaftler in diesem Amt. Seine zweite Amtszeit beginnt am 1. Januar 2010.

Elisabeth Knust neue Vizepräsidentin der DFG

Die DFG hat eine weitere Vizepräsidentin: Die Dresdener Entwicklungsgenetikerin und Leibniz-Preisträgerin Professor Elisabeth Knust wurde am Mittwoch, dem 1. Juli 2009, von der Mitgliederversammlung in Leipzig in das Präsidium von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation gewählt. Sie übernimmt im Bereich Biologie das Vizepräsidentenamt von Jörg Hinrich Hacker, der nach sechsjähriger Amtszeit turnusgemäß ausscheidet und in Leipzig mit langanhaltendem Beifall verabschiedet wurde.

Veröffentlichung des Instrumentenkastens zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG im Internet

Die DFG stellt der Wissenschaft mit dem „Instrumentenkasten zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“ ein innovatives Online-Informationssystem über Modellbeispiele für Chancengleichheitsmaßnahmen zur Verfügung. Weitere Hintergrundinformationen zum Instrumentenkasten finden Sie direkt im Instrumentenkasten unter der Rubrik „über den Instrumentenkasten“.

 

II. Quartal 2009

Die DFG in neuem Gewand

Offen, transparent, sachorientiert und wissenschaftsgeleitet – so präsentiert sich die DFG in ihrem neuen Corporate Design. Die Grundzüge und erste Kostproben des neuen Erscheinungsbildes wurden jetzt auf der Jahresversammlung von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation in Leipzig vorgestellt. „Das neue Corporate Design macht die Leitlinien der Arbeit der DFG sichtbar und setzt unser tägliches Handeln in attraktive und moderne Gestaltung um“, sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner anlässlich der Vorstellung in den Gremien der DFG. Dabei werden bewährte Elemente beibehalten, die grafischen Ausdrucksformen und -möglichkeiten aber zugleich erheblich erweitert. In den kommenden Monaten soll das neue Corporate Design für alle Materialien und Publikationen der DFG umgesetzt werden.

DFG Science TV mit zweiter Staffel im Internet

DFG Science TV startet mit einer zweiten Staffel von Wissenschaftskurzfilmen im Internet. Der Startschuss fiel am 16. Juni im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin. Zehn Forschungsprojekte geben Einblick in ihre tägliche Arbeit. Dadurch erleben die Nutzenden Wissenschaft "zum Anfassen". Die Themen reichen von der Partnerwahl im Blick der Evolution über die Entstehung eines Ökosystems bis zur Gravitationswellenphysik. Die Filme der zweiten Staffel sind noch deutlicher auf die Zielgruppe der 14–19-Jährigen zugeschnitten. Das Videoportal präsentiert sich nun zudem auf einer erheblich erweiterten Website und setzt verstärkt auf Web 2.0-Features.

Jahresversammlung der DFG in Leipzig

Die DFG hält ihre Jahresversammlung 2009 vom 29. Juni bis 1. Juli in Leipzig ab. In dieser Zeit tagen das Präsidium, der Senat, der Hauptausschuss und die Mitgliederversammlung von Deutschlands zentraler Forschungsförderorganisation. In der Mitgliederversammlung steht unter anderem die Wiederwahl von DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner für eine zweite Amtszeit von 2010 bis 2012 an.

DFG Science TV – Die Projekte der zweiten Staffel stellen sich vor

Am 16. Juni 2009 startet die zweite Staffel von DFG Science TV. Das Videoportal begleitet wie im Vorjahr zehn DFG-geförderte Projekte in filmischen Forschungstagebüchern. Die Projekte stellen sich ab sofort in Videotrailern vor und geben so einen ersten Einblick in die Forschungen.

DFG-Präsident begrüßt Entscheidung zu Pakten: "Ein guter Tag für die Wissenschaft in Deutschland und für das ganze Land"

DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner, hat die Entscheidung der Regierungschefs des Bundes und der Länder zur Fortsetzung und besseren Finanzausstattung der Exzellenzinitiative, des Paktes für Forschung und Innovation und des Hochschulpakts begrüßt. "Dies ist ein guter Tag für die Wissenschaft in Deutschland und für das ganze Land", erklärte Kleiner.

Meisterlich geformt: DFG zeigt Arbeiten von Karl Günter Wolf

Unter dem Titel "FormenMeister/MeisterFormen" präsentiert die DFG im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe WISSENSCHAFFTKUNST Arbeiten des Bildhauers Karl Günter Wolf. Vom 17. Juni bis 21. August 2009 sind in der Bonner Geschäftsstelle der DFG zahlreiche Skulpturen, Reliefs, kinetische Wandobjekte und Zeichnungen des Künstlers zu sehen.

DFG-Projekte auf der MS Wissenschaft

Vom 4. Juni bis 1. Oktober 2009 wird die "MS Wissenschaft - Das Zukunftsschiff" mit einer neuen Ausstellung unterwegs sein. Daran beteiligen sich auch Forschungsprojekte, die von der DFG gefördert werden. Zukunftstechnologien stehen bei ihren Exponaten im Mittelpunkt: Von neuen Formen der Mensch-Maschine-Interaktion bis zur effizienten Energienutzung nach Vorbildern der Natur reicht das Themenspektrum.

DFG richtet neun weitere Sonderforschungsbereiche ein

Die DFG richtet zum 1. Juli 2009 neun weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dies beschloss jetzt der zuständige Bewilligungsausschuss auf seiner Frühjahrssitzung in Bonn. Die neuen SFB werden mit insgesamt 73,6 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert. Ihre Themen reichen von Krebsforschung über Populationswanderung bis zu statistischen Modellen.

Intermedia-Globe in Gold für DFG Science TV

Beim World Media Festival in Hamburg wurde jetzt das Internet-Film-Portal DFG Science TV in der Kategorie Web/TV/Information ausgezeichnet. Der Intermedia-Globe in Gold wurde für herausragende Medienkommunikaton verliehen.

"Orden der Aufgehenden Sonne" für Ernst-Ludwig Winnacker

Hohe Auszeichnung für Professor Ernst-Ludwig Winnacker: Der frühere Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erhielt jetzt in Tokio den „Orden der Aufgehenden Sonne mit Goldenen Strahlen am Halsband“ verliehen. Damit wurden Winnackers langjährige Verdienste um die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Japan und Deutschland und um die Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung gewürdigt.

Gemeinsames Memorandum von DFG und DLG: Forschung in der Grünen Gentechnik ist unverzichtbar

Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland fordern verlässlichere rechtliche und politische Rahmenbedingungen und ein aufgeschlosseneres gesellschaftliches Klima, um die Chancen der Grünen Gentechnik besser nutzen zu können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) stellten dazu am 13. Mai in Berlin ein gemeinsames Memorandum vor, das die Situation der Forschung zur Grünen Gentechnik in Deutschland in den Mittelpunkt rückt.

DFG richtet 14 weitere Graduiertenkollegs ein

Zur weiteren Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 14 neue Graduiertenkollegs ein. Dies wurde vom zuständigen Bewilligungsausschuss der DFG jetzt in Bonn beschlossen. Die neuen Graduiertenkollegs bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Chance, in einem strukturierten Forschungs- und Qualifizierungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau und unter hervorragenden Bedingungen zu promovieren.

Ausschreibung für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2010

Die DFG bittet die Vorschlagsberechtigten für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erneut um Vorschläge. Bis zum 31. August 2009 können herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für die insgesamt sechs mit jeweils 16.000 € dotierten Preise nominiert werden.

Statement des DFG-Präsidenten zum Haushaltsvorbehalt des Bundesfinanzministers vom 30.04.2009

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, zeigt sich enttäuscht und besorgt über den von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ausgesprochenen Haushaltsvorbehalt.

Kein wissenschaftliches Fehlverhalten von Professor Axel Haverich

Die Anschuldigungen gegenüber Professor Axel Haverich, Medizinische Hochschule Hannover, nach seiner Nominierung für den Deutschen Zukunftspreis 2008 haben sich nach Überprüfung der DFG als unbegründet erwiesen. Der Ausschuss der DFG zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Professor Haverich kein wissenschaftliches Fehlverhalten vorgeworfen werden kann.

DFG richtet 18 weitere Schwerpunktprogramme ein

Wie verändert sich die Kommunikation und damit das Sozialverhalten des Menschen in der „mediatisierten“, durch und durch von Medien geprägten Welt? Welche elektronischen Eigenschaften hat das Graphen und was macht diesen zweidimensionalen Kristall aus Kohlenstoffatomen so einzigartig für neue Anwendungen in der Mikroelektronik? Können Lithium-Ionen-Batterien für den mobilen Einsatz noch leistungsfähiger und langlebiger gemacht werden? Auf welche Weise spielen das Immunsystem und das Knochensystem des Menschen zusammen und wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Dies sind nur einige von zahlreichen Fragestellungen in der Grundlagenforschung, die in den kommenden Jahren in neuen Schwerpunktprogrammen (SPP) der DFG untersucht werden sollen. Der DFG-Senat richtete jetzt insgesamt 18 SPP ein.

Die ersten DFG-Forschungszentren werden weitere vier Jahre gefördert

Die drei ersten DFG-Forschungszentren werden nach einer überaus erfolgreichen zweiten Förderperiode erneut verlängert und weitere vier Jahre gefördert. Dies beschloss jetzt der Hauptausschuss der DFG. Damit können die 2001 eingerichteten Forschungszentren „Der Ozean im Erdsystem“ in Bremen, „Funktionelle Nanostrukturen“ in Karlsruhe und „Experimentelle Biomedizin“ in Würzburg ihre Arbeit bis Mitte 2013 fortführen. Alle drei beeindruckten die Prüfungsgruppen und DFG-Gremien mit ihren herausragenden Forschungsleistungen und ihren strukturbildenden Wirkungen.

Statement des DFG-Präsidenten zu den Beschlüssen der GWK vom 22.04.2009

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, hat die Beschlüsse der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative, des Paktes für Forschung und Innovation sowie des Hochschulpaktes begrüßt.

Neue Leitung im Indien-Büro

Leitungswechsel in Neu-Delhi: Neuer Leiter des Indien-Büros der DFG ist Dr. Torsten Fischer. Er löst Dr. Gernot Gad ab, der die Auslandsrepräsentanz seit ihrer Eröffnung im Herbst 2006 geleitet hatte. Anlässlich der Stabübergabe erklärte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner in Neu-Delhi, dass die DFG in den nächsten Jahren ihre Bemühungen zur Stärkung der deutsch-indischen Beziehungen in der Grundlagenforschung intensivieren werde. So werde sie sich nicht nur federführend beim Aufbau des Deutschen Hauses für Wissenschaft und Innovation in Indien beteiligen, sondern auch intensiv daran arbeiten, die bilaterale Projektzusammenarbeit weiter zu stärken. Diesem Ziel gelte auch bereits eine nun startende Initiative zur Förderung gemeinsamer Projekte.

Notfallhilfe für das Historische Stadtarchiv Köln

Um das zerstörte Kölner Stadtarchiv bei der Bergung und Rettung seiner Quellenschätze zu unterstützen, stellt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) kurzfristig 600.000 Euro zur Verfügung. Mit diesen Mitteln will das Stadtarchiv rund 2000 Findmittel digitalisieren, die inzwischen in 17 Umzugskartons geborgen werden konnten.

Neues DFG-Büro in Japan

Am 15. April wird DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner das neue DFG-Büro in Tokio offiziell eröffnen. Das neue Büro ist die fünfte Auslandsrepräsentanz der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Zu seinen Aufgaben gehört die Unterstützung deutscher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrer Zusammenarbeit mit japanischen Kolleginnen und Kollegen. Es wird aber auch Japans Wissenschaft als Anlaufstelle für den Weg nach Deutschland dienen.

Communicator-Preis 2009 an Jutta Allmendinger

Der Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft geht in diesem Jahr an die Sozialwissenschaftlerin Jutta Allmendinger. Die Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin und derzeitige Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) wird damit für die herausragende öffentliche Vermittlung ihrer Forschungsarbeiten zu drängenden gesellschafts-, bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Themen ausgezeichnet. Jutta Allmendinger ist die erste Wissenschaftlerin, die den Communicator-Preis erhält, der in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben wird. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird am 23. Juni im Rahmen des Wissenschaftssommers in Saarbrücken verliehen.

 

I. Quartal 2009

Verleihung der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise

Am Montag, den 30. März 2009, hat die DFG die Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise in Berlin verliehen. Eine Wissenschaftlerin und zehn Wissenschaftler erhielten den bedeutendsten deutschen Forschungspreis, der mit in der Regel 2,5 Millionen Euro dotiert ist. Von den elf neuen Leibniz-Preisen gehen je drei an die Natur-, Lebens- und Ingenieurwissenschaften und zwei an die Geistes- und Sozialwissenschaften.

Gemeinsame Erklärung der Wissenschafts-organisationen zu Open Access und Urheberrecht

Die Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen weist die Unterstellung, sie wolle die Freiheit zur Veröffentlichung in grundgesetzwidriger Weise beschneiden, als inakzeptabel zurück.Die Allianz-Initiative "Digitale Information" verfolge im Gegenteil das Ziel, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der bestmöglichen Informationsinfrastruktur auszustatten.

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2009: Sechs Mal ausgezeichneter Forschernachwuchs

Vier Wissenschaftlerinnen und zwei Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den wichtigsten Preis für den Forschungsnachwuchs in Deutschland. Der zuständige Auswahlausschuss bestimmte jetzt die Trägerinnen und Träger des Heinz Maier-Leibnitz-Preises für das Jahr 2009. Mit ihnen werden erstmals in der Geschichte des Preises, der seit 1977 jährlich von der DFG und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung vergeben wird, in der Mehrzahl junge Forscherinnen für frühe herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet.

DFG-Konferenz in Moskau zu europäischen Perspektiven deutsch-russischer Forschungskooperation

Das hohe und über lange Zeit gewachsene Potential deutsch-russischer Zusammenarbeit in der Wissenschaft muss auch für Europa nutzbar gemacht werden. Darüber waren sich alle Teilnehmer der Moskauer DFG-Konferenz einig. Der Wissenschaft komme eine Vorreiterrolle zu.

Händel-Tierschutzpreis: DFG zeichnet Hannoveraner Forscherteam für innovatives Testverfahren aus

Der Hämatologe Professor Christopher Baum sowie seine Mitarbeiterinnen Dr. Ute Modlich und Sabine Knöß erhalten den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis 2009. Das Forscherteam von der Medizinischen Hochschule Hannover wird für ein neuartiges Testsystem bei der Entwicklung von Gentherapien ausgezeichnet, das die Zahl notwendiger Tierversuche deutlich reduzieren kann. Der Ursula M. Händel-Tierschutzpreis wird von der DFG an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die sich vorbildlich und nachhaltig um die Verbesserung des Tierschutzes in der Forschung bemühen. Der Preis wird nach 2004 und 2006 zum dritten Mal vergeben und ist in diesem Jahr mit 50 000 Euro dotiert.

Mut zum Risiko: DFG fördert zwei weitere Reinhart Koselleck-Projekte

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert zwei besonders innovative und im positiven Sinne hoch risikobehaftete Forschungsvorhaben. Der DFG-Hauptausschuss beschloss jetzt die Vergabe von zwei weiteren Reinhart Koselleck-Projekten. Diese sollen von der Freiburger Professorin für Nanotechnologie Margit Zacharias und dem Frankfurter Atomphysiker Professor Reinhard Dörner durchgeführt werden. Beide erhalten für ihre geplanten Arbeiten jeweils 1,25 Millionen Euro, die sie in den kommenden fünf Jahren flexibel einsetzen können.

Seibold-Preis: Hervorragende Mittler zwischen Japan und Deutschland

Der in Tokio lehrende Rechtswissenschaftler Professor Makoto Ida und der emeritierte Heidelberger Japanologe Professor Wolfgang Schamoni erhalten den Eugen und Ilse Seibold-Preis 2009 der DFG. Beide werden als hervorragende Mittler zwischen Japan und Deutschland und für ihren Beitrag zur Förderung der Wissenschaft ausgezeichnet. Der vom früheren DFG-Präsidenten Eugen Seibold und seiner Gattin gestiftete Preis ist mit je 10 000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben.

DFG startet Internet-Videoportal zur Exzellenzinitiative

Spitzenforschung in Deutschland multimedial erlebbar machen – das ist das Anliegen des neuen Internet-Videoportals zur Exzellenzinitiative, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am Montag, dem 19. Januar 2009, startet. Unter www.exzellenz-initiative.de und www.excellence-initiative.com werden darin die in der Exzellenzinitiative geförderten Einrichtungen an den deutschen Hochschulen mit jeweils einem Kurzfilm, aktuellen Dokumenten und Hintergrundinformationen präsentiert. Das zweisprachige Portal richtet sich an die breite Öffentlichkeit im In- und Ausland und ist das bislang größte Projekt zur öffentlichen Darstellung der Exzellenzinitiative, mit der Politik und Wissenschaft gemeinsam herausragende Forschungsprojekte und -einrichtungen fördern.

DFG Science TV wird fortgesetzt

DFG Science TV, das Internetfernsehen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), wird nach dem erfolgreichen Start im vergangenen Jahr fortgesetzt. Auch 2009 sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst zur Kamera greifen, um ihre Arbeit zu dokumentieren und zu erklären. Dabei wird das in Deutschland bislang einmalige Konzept der „Forschungs-Filmtagebücher“ weiter ausgebaut.

Neujahrsgruß des DFG-Präsidenten

Vor uns liegt das Jahr 2009. Wir blicken auf 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland zurück, davon fast 20 Jahre in einem wiedervereinten Staat. Wir können dankbar sein für ein Leben in Frieden und mit garantierten Grundrechten in einer Gesellschaft, die auch auf der zentralen Bedeutung von Bildung, Wissenschaft und Forschung gründet.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft geht zuversichtlich ins Neue Jahr – wir werden nach Kräften auch weiterhin junge und erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und deren Projekte unter den Aspekten von Qualität, Komplexität, Flexibilität, Risikobereitschaft und Internationalität fördern.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gutes, frohes und ideenreiches Neues Jahr, mit dem Quäntchen Glück, das denen zufällt, die etwas wagen.

Ihr
Matthias Kleiner


 

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