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Das Neueste | 2008



IV. Quartal 2008

Euroscience Open Forum (ESOF) 2010

"A Passion for Science" heißt das Motto des Euroscience Open Forum (ESOF) 2010 in Turin, Italien. Vom 2. bis 7. Juli 2010 bietet das Forum die Möglichkeit, im Rahmen des wissenschaftlichen Programms in Rundgesprächen, Debatten, Seminaren und Workshops aktuelle wissenschaftliche Themen und ihre Relevanz für Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Medien und die Öffentlichkeit mit Experten aus allen Bereichen und ganz Europa zu diskutieren. Themenvorschläge für diese Veranstaltungen sind ab sofort bis zum 15. Juni 2009 willkommen. Auf der Webseite von ESOF 2010 findet sich neben dem Antragsformular auch der Leitfaden zur Antragstellung.

DFG fördert erste Reinhart Koselleck-Projekte

Mehr Freiraum für besonders innovative und im positiven Sinne risikobehaftete Forschung erhalten sechs Wissenschaftler von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie sind die ersten Forscher, die im Rahmen der Reinhart Koselleck-Projekte der DFG gefördert werden. Für ihre geplanten Arbeiten erhalten sie einen Pauschalbetrag zwischen 500 000 und 1,25 Millionen Euro, den sie über fünf Jahre sehr flexibel einsetzen können.

Großgeräte: Mit PICO und SALVE an die Weltspitze der Elektronenmikroskopie

Völlig neue Möglichkeiten für die physikalische und materialwissenschaftliche Forschung eröffnen zwei neue hochauflösende Transmissionselektronenmikroskope, die von der DFG mitfinanziert werden. Die Forschungsgeräte an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und der Universität Ulm ebnen den Weg dafür, die neuesten außerordentlichen Entwicklungen auf dem Gebiet der Elektronenoptik nach Deutschland zu holen und einem breiten Nutzerkreis zur Verfügung zu stellen.

Tempomacher auf dem Information Highway: DFG ermöglicht Zugang zu weiteren digitalen Forschungsquellen

Ob ein wegweisender Beitrag aus dem Forschungsmagazin „Science“ gesucht wird, eine Zeitschrift aus der British Library, ein Journal von Cambridge University Press oder der Kunstkatalog eines New Yorker Museums – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden künftig ein noch größeres und facettenreicheres digitales Informationsangebot online nutzen können. Ermöglicht wird der kostenfreie Zugang zu 20 weiteren großen Datenbanken und Zeitschriftenarchiven durch Nationallizenzen. Die DFG finanziert den Ankauf der neuen Datenrechte mit 6,5 Millionen Euro; zusätzlich stellt sie 3,4 Millionen Euro im Sonderprogramm „Digitale Information“ zur Verfügung.

Leibniz-Preise 2009: Elf neue Kundschafter der Wissenschaft

Die neuen Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträgerinnen und -Preisträger stehen fest. Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) benannte heute in Bonn eine Wissenschaftlerin und zehn Wissenschaftler für die Auszeichnung mit dem bedeutendsten deutschen Forschungspreis. Sie waren zuvor vom Nominierungsausschuss aus 141 Vorschlägen ausgewählt worden.

Zwischenbericht zur Exzellenzinitiative

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat haben zum 30. November 2008 ihren Zwischenbericht zur Exzellenzinitiative an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) übergeben. Der Bericht enthält eine erste Bilanz der Exzellenzinitiative und entwickelt Vorstellungen zur Fortsetzung des Programms. Nach der Veröffentlichung des Berichts durch die GWK wird der Bericht nun auch hier im vollen Wortlaut dokumentiert.

Starkes Signal für Wissenschaft und Forschung“ – Statement des DFG-Präsidenten zum Bundeshaushalt 2009

Zur Verabschiedung des Bundeshaushalts 2009 durch den Bundestag erklärt der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner:

„Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und ich ganz persönlich begrüßen die deutliche Schwerpunktsetzung für Bildung und Forschung, die heute mit dem Bundesetat für das kommende Jahr beschlossen worden ist. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen muss verstärkt in Bildung und Forschung investiert werden. Der Bundeshaushalt 2009 ist dafür ein starkes Signal. Der Etatanstieg beim Bundesministerium für Bildung und Forschung um mehr als neun Prozent ist beachtlich und wird der Bedeutung gerecht, die Bildung und Forschung als Grundlage für Innovationen und Wohlstand haben. Auch dem Lissabon-Ziel, mit dem Europas Staaten drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung investieren wollen, kommt damit in Deutschland zumindest der Bund sehr nahe. Wegweisend ist schließlich, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages zusätzlich 200 Millionen Euro bereitgestellt hat, die auch die Forschungen zu Klimawandel, Energieversorgung und anderen globalen Zukunftsfragen vorantreiben sollen. Auch hierin zeigt sich: Die Politik bestätigt zunehmend, dass Wissenschaft die Gesellschaft trägt.“

Exzellente Forschung made in Germany: Einrichtungen der Exzellenzinitiative auf USA-Reise

Die herausragenden Forschungsideen und -projekte an deutschen Universitäten sollen in den USA noch bekannter werden. Dazu reisen neun Vertreterinnen und Vertreter der im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderten Einrichtungen vom 30. November bis 5. Dezember 2008 in die wissenschaftlichen Zentren Washington, San Francisco Bay Area und Los Angeles. Die Reise findet auf Einladung der DFG, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) statt und soll auch für den Forschungsstandort Deutschland werben.

DFG will Förderchancen von Fachhochschulen verbessern

Die Fachhochschulen in Deutschland sollen sich künftig gezielter und mit mehr Aussicht auf Erfolg um Fördermittel bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bewerben können. Wie dies gelingen kann, war das Thema einer bundesweiten Informationsveranstaltung der DFG für Fachhochschulen, die am 21. November stattfand. An der Tagung im Bonner Wissenschaftszentrum nahmen 80 Vertreterinnen und Vertreter von 65 Fachhochschulen aus dem ganzen Bundesgebiet teil.

Von Blechbauteilen bis Wirtszellen: DFG richtet zehn weitere Sonderforschungsbereiche ein

Die DFG richtet zum 1. Januar 2009 zehn weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Sie sollen mit insgesamt 90 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert werden. Die neuen SFB befassen sich unter anderem mit der Krankheitsentstehung durch Viren und Bakterien, mit Vernarbungen in Leber und Niere und mit der menschlichen Haut. Weitere Themen sind die Optimierung von Planungs-, Produktions- und Nutzungsprozessen im Leichtbau und die Verbesserung der Kommunikation zwischen Menschen und technischen Systemen. Unter den zehn Neueinrichtungen befinden sich vier SFB/Transregio, die auf mehrere Standorte verteilt sind. 28 SFB werden für eine weitere Förderperiode fortgesetzt. Die Herbstsitzung des Bewilligungsausschusses stand nicht zuletzt im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums der Sonderforschungsbereiche.

National und international promovieren: 13 weitere Graduiertenkollegs

Die DFG intensiviert die internationale Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden. Der zuständige Bewilligungsausschuss stimmte jetzt der Einrichtung von 13 weiteren Graduiertenkollegs zu. Mehr als die Hälfte davon, sieben, sind Internationale Graduiertenkollegs. Sie ermöglichen Doktorandinnen und Doktoranden eine enge Kooperation mit ausländischen Universitäten. „Besonders freuen wir uns dabei über das erste Internationale Graduiertenkolleg mit einer indischen Universität", sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner.

National und international promovieren: 13 weitere Graduiertenkollegs

(11.11.08) Die DFG intensiviert die internationale Ausbildung von Doktorandinnen und Doktoranden. Der zuständige Bewilligungsausschuss stimmte jetzt der Einrichtung von 13 weiteren Graduiertenkollegs zu. Mehr als die Hälfte davon, sieben, sind Internationale Graduiertenkollegs. Sie ermöglichen Doktorandinnen und Doktoranden eine enge Kooperation mit ausländischen Universitäten. „Besonders freuen wir uns dabei über das erste Internationale Graduiertenkolleg mit einer indischen Universität", sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner.

Statement von DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner zur Wahl von Barack Obama zum neuen US-Präsidenten:

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, begrüßt die Wahl von Barack Obama zum neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten. Die DFG verbindet damit die Hoffnung, dass der neue Präsident deutliche und nachhaltige Impulse für die Stärkung von Wissenschaft und Forschung setzen wird. Aus unseren engen Kontakten zur amerikanischen Wissenschaft und aus vielen Gesprächen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den USA haben wir mit Sorge zur Kenntnis genommen, dass die Forschungspolitik und -förderung sich unter der Administration Bush nicht im erhofften Maße vorwärts bewegten und die staatlichen Ausgaben für die so wichtige Grundlagenforschung sogar zurückgefahren wurden. Die wissenschaftsfreundlichen Ankündigungen Barack Obamas im Präsidentschaftswahlkampf eröffnen die Perspektive, dass dieser Trend nun umgekehrt wird. Wichtige Schritte hierfür wären neben der Steigerung des Forschungsetats auch die geplante Berufung eines Obersten Wissenschaftsberaters im Weißen Haus und die gezielte Förderung der politisch zuletzt restriktiv behandelten Klima- und Stammzellforschung. Die so erzielten Impulse könnten vor allem der Entwicklung von Wissenschaft und Forschung in den USA dienen, darüber hinaus im internationalen Wettbewerb und Austausch aber auch dem wissenschaftlichen Fortschritt weltweit.

Großgeräteinitiative: Autos und Flugzeuge billiger, sicherer und effizienter machen

Zwei neuartige Prüfanlagen für die Werkstoffforschung stellt die DFG den Technischen Universitäten Braunschweig und Hamburg-Harburg zur Verfügung. Mit den beiden Großgeräten im Wert von insgesamt rund 3,4 Millionen Euro können erstmals in einem universitären Umfeld größere Bauteile (Panels) aus faserverstärkten Verbundwerkstoffen für den Automobil- und Flugzeugbau unter realen Belastungsbedingungen auf ihre Versagensmechanismen hin untersucht werden.

Wissenschaft interaktiv

Zum zweiten Mal schreiben Wissenschaft im Dialog und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für 2009 gemeinsam einen Preis für innovative Konzepte zur Wissenschaftskommunikation aus. Der Preis will zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ihrer Institutionen anregen. Dieser Wettbewerb soll es insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (bis maximal fünf Jahre nach der Promotion) aller Disziplinen ermöglichen, ihre wissenschaftliche Forschung und ihre Ergebnisse allgemeinverständlich der Öffentlichkeit zu vermitteln.

SFB/Transregio: Wissenschaftlich exzellent, profilbildend, synergiereich

Sie sollen zu einem Forschungsthema die besten Arbeitsgruppen aus ganz Deutschland zusammenbringen und durch die enge Kooperation mehrerer Standorte ein Höchstmaß an wissenschaftlicher Exzellenz erzielen: Mit diesem hohen Anspruch fördert die DFG seit 1999 sogenannte SFB/Transregio. Am Ende ihrer zehnjährigen Pilotphase wurde diese Variante der klassischen Sonderforschungsbereiche nun von einer unabhängigen Agentur evaluiert. Ergebnis: Die SFB/Transregio haben viele der in sie gesetzten Erwartungen erfüllt. Auch für die Weiterentwicklung des Förderinstruments gibt der jetzt vorgelegte Evaluationsbericht wertvolle Hinweise.

Neue DFG-Ausstellung "Rhein und Gelber Fluss"

„WISSENSCHAFFTKUNST“ heißt es wieder bei der DFG und im Wissenschaftszentrum Bonn. Gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft präsentiert die DFG vom 7. November 2008 bis 16. Januar 2009 die deutsch-chinesische Ausstellung „Rhein und Gelber Fluss“. Sie versammelt Arbeiten der Künstler Volker Gerling, Eva Ohlow und Qi Yang, die sich mit den beiden großen Strömen und deren Ausstrahlung auf ihre Länder auseinandersetzen.

Zur Entscheidung der Jury des Deutschen Zukunftspreises, die Nominierung von Herrn Professor Axel Haverich und dessen Arbeitsgruppe zurück zu ziehen, erklärt der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner:

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft als die Organisation, die Herrn Professor Haverich für den Deutschen Zukunftspreis 2008 vorgeschlagen hatte, akzeptiert die heutige Entscheidung der Jury, die aufgeworfene patentrechtliche Fragen als klärungsbedürftig ansieht.

Die DFG hatte Herrn Professor Haverich und dessen Arbeiten zur Entwicklung und Transplantation mitwachsender Herzklappen aufgrund der wissenschaftlichen Exzellenz bereits für den Deutschen Zukunftspreis 2006 vorgeschlagen. Der wissenschaftliche Gehalt dieser Arbeiten wurde auch damals bereits von der Jury als außerordentlich hoch eingeschätzt, ebenso wie das Zukunftspotenzial der Arbeiten. Die Jury schlug der DFG eine Wiederholung des Vorschlages vor, sobald auch das Marktpotenzial der Arbeiten klarer beschrieben werden könne.

Nachdem auch dieses Kriterium des Deutschen Zukunftspreises aus Sicht der DFG erfüllt war, hat die DFG Herrn Professor Haverich und dessen Arbeitsgruppe Anfang 2008 erneut für den Zukunftspreis vorgeschlagen. Die wissenschaftliche Exzellenz der Arbeiten wurde von der Jury erneut bestätigt. Nach der heutigen Stellungnahme der Jury bleiben ausschließlich patentrechtliche Fragen zu klären. Derartige Fragen zu beantworten, gehört grundsätzlich nicht zu den Aufgaben der DFG.

Gleichwohl hat Herr Professor Haverich die DFG inzwischen wegen der gegen ihn erhobenen Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens gebeten, ihren dafür zuständigen Ausschuss mit der Klärung der Vorwürfe zu betrauen. Die DFG wird dieser Bitte selbstverständlich nachkommen. (28.10.08)

Neue Senatskommission für Biodiversitätsforschung

Der weltweit zunehmende Verlust an Arten gefährdet die Funktionsfähigkeit von Ökosystemen und ihre Dienstleistungen. Um die Rolle der Biodiversität besser verstehen und Maßnahmen zu ihrem Schutz ergreifen zu können, müssen ihre Grundlagen umfassend erforscht werden. Die DFG hat jetzt eine Senatskommission eingerichtet, die die Biodiversitätsforschung in Deutschland besser vernetzen und ihre Position international stärken soll.

Start des Nationalen Bildungspanels

Mit dem Nationalen Bildungspanel, das jetzt in Berlin vorgestellt wurde, werden erstmals Längsschnittstudien über individuelle Bildungsveläufe in Deutschland vorgenommen. Die DFG hat das Konzept des Panels begutachtet und ein wissenschaftliches Begleitprogramm eingerichtet.

Mitwachsende Herzklappen: Leibniz-Preisträger für Zukunftspreis nominiert

Wenn am 3. Dezember Bundespräsident Horst Köhler den „Deutschen Zukunftspreis 2008“ verleiht, stehen einmal mehr DFG-geförderte Forscher und Forschungen im Blickpunkt. Der Herzchirurg und Leibniz-Preisträger Professor Axel Haverich von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und seine beiden Mitarbeiter Dr. Serghei Cebotari und Dr. Michael Harder stehen als eines von vier Teams im Finale um die mit 250 000 Euro dotierte Auszeichnung. Nominiert wurden die drei Wissenschaftler jetzt für die Entwicklung und erfolgreiche Transplantation mitwachsender Herzklappen für Kinder – eine medizinische und medizintechnische Innovation, die aus den Mitteln des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der DFG finanziert wurde.

DFG-Präsident gratuliert Harald zur Hausen zum Nobelpreis für Medizin

Der Präsident der DFG, Professor Matthias Kleiner, hat dem Heidelberger Krebsforscher Professor Harald zur Hausen zum diesjährigen Nobelpreis für Medizin gratuliert: „Die DFG und mit ihr die ganze deutsche Wissenschaft freut sich sehr, dass Ihre bahnbrechenden Forschungen zum Gebärmutterhalskrebs nun auch mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung gewürdigt werden“, so Kleiner in einem Glückwunschschreiben. Die erneute Auszeichnung eines deutschen Wissenschaftlers mit dem Nobelpreis belege auch eindrucksvoll die Qualität von Wissenschaft und Forschung in Deutschland, erklärte der DFG-Präsident

Communicator-Preis 2009

Zum zehnten Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, mit einer Preissumme von 50.000 Euro aus.


 

III. Quartal 2008

Deutsch-amerikanische Wissenschaftskonferenz zur Landnutzung im Zeichen des Klimawandels

Auf Einladung der DFG, des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der National Science Foundation (NSF) kommen am 2. und 3. Oktober 2008 mehr als 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Berlin zusammen. Die Vertreter verschiedener Disziplinen diskutieren erste Forschungsergebnisse zur künftigen Nutzung der weltweiten Landoberflächen und ihrer natürlichen Ressourcen im Zeichen des Klimawandels.

Rendel-Preis 2008: Neue Einblicke in das System Erde

Eine Nachwuchsforscherin und drei Nachwuchsforscher aus den Geowissenschaften erhalten in diesem Jahr den Bernd-Rendel-Preis der DFG. Das Spektrum ihrer Forschungsthemen reicht von Schadstoffen in der Atmosphäre bis zu geochemischen Stoffkreisläufen und von der Analyse von Werkstoffeigenschaften bis zu neuen Einblicken in den Erdmantel. Die mit je 2000 Euro dotierten Preise werden am 30. September im Rahmen der Tagung GEO 2008 in Aachen verliehen und sollen den Preisträgern die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen ermöglichen.

Zahnfleischerkrankungen und Zystenbildungen: DFG richtet sechs neue Klinische Forschergruppen ein

Von Zahnfleischerkrankungen bis Zystenbildungen reichen die Krankheiten, deren Aufklärung und Behandlungsmöglichkeiten die DFG mit sechs neuen Klinischen Forschergruppen vorantreiben will. Wie sich Entzündungen bei schweren Verletzungen effektiver eindämmen lassen, wird in ihnen ebenso untersucht wie die Wirkung neuartiger Nanopartikel oder die Resistenz gegen Chemo- und Immuntherapien bei Tumorerkrankungen. Damit hat die DFG seit 2001 insgesamt 41 Klinische Forschergruppen eingerichtet. Sie alle verknüpfen Klinik, angewandte Forschung und Grundlagenforschung. Zudem helfen sie, die Ausbildungsbedingungen für Nachwuchsforscherinnen und -forscher zu verbessern, und stärken die Profilbildung an den Medizinischen Fakultäten.

“Change we can believe in“: GAIN-Jahrestagung in Boston ermutigt wissenschaftlichen Nachwuchs zur Rückkehr nach Deutschland

„Wir haben die Türen in Deutschland weit geöffnet. Viele junge Talente wollen kommen – wir dürfen sie nicht enttäuschen“. Mit diesen Worten brachte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner die zentrale Botschaft deutscher Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik bei der Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) in Boston auf den Punkt. Schon zum achten Mal hatte die Gemeinschaftsinitiative der Wissenschaftsorganisationen am Wochenende junge deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die derzeit in den USA und Kanada arbeiten, zum Informations- und Meinungsaustausch eingeladen. Der Wandel im deutschen Hochschul- und Wissenschaftssystem wurde dabei überwiegend positiv und optimistisch aufgenommen.

Preisgekrönte Mathematik im Doppelpack

Gleich zwei herausragende junge Vertreter ihres Faches erhalten im Jahr der Mathematik 2008 den von Kaven-Ehrenpreis für Mathematik der von der DFG verwalteten von Kaven-Stiftung. Die beiden Preisträger sind Professor Dr. Arthur Bartels, der an der Universität Münster im Bereich Topologe arbeitet, sowie Dr. Ulrich Görtz, Zahlentheoretiker an der Universität Bonn. Der mit je 10 000 Euro dotierte Preis wird am 15. September 2008 im Rahmen der Eröffnung der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) in Erlangen verliehen.

GAIN-Jahrestagung: Karrierewege für Rückkehrer aus den USA

Mehr als 200 deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den USA und Kanada treffen sich vom 5. bis 7. September in Boston zur Jahrestagung des GAIN-Netzwerks (German Academic International Network). In Vorträgen und Gesprächen mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft geht es um eine Zwischenbilanz der Exzellenzinitiative und des Hochschulpakts - und um die damit eröffneten Karrieremöglichkeiten für Nachwuchsforscher in Deutschland.

DFG-NSF-Tagung in New York wirft neuen Blick auf ökonomisches Verhalten

Das ökonomische Verhalten von Individuen und Institutionen aus wirtschaftswissenschaftlicher, soziologischer und psychologischer Sicht – das ist das Thema einer hochkarätigen Tagung, die die DFG ab Donnerstag, dem 21. August, mit der amerikanischen National Science Foundation (NSF) in New York veranstaltet. Auf dem dreitägigen Treffen wollen mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA und Deutschland neue Entwicklungen in der Forschung und Möglichkeiten für gemeinsame interdisziplinäre Arbeiten erörtern.

Siebtes Emmy Noether-Treffen in Potsdam: Wissenschaftlicher Nachwuchs diskutierte über Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulen

Die deutschen Hochschulen stehen vor großen Herausforderungen. Ob und inwieweit sie dafür gerüstet sind, diskutierten rund 160 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf dem diesjährigen Emmy Noether-Treffen in Potsdam. Zu der inzwischen siebten Veranstaltung dieser Art hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vom 25. bis 27. Juli aktuell Geförderte und Alumni ihres Emmy Noether-Programms sowie eine Reihe von erfolgreichen Antragstellenden der Starting Grants des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC) und Gewinner des European Young Investigator Award eingeladen.

Science For A Better Life : ESOF 2008 in Barcelona

Das Programmbuch umfasst stolze 160 Seiten, auf 122 Veranstaltungen wurde über Klima und Stammzellen, Energie, Ernährung und Europas Forschungspolitik diskutiert. Die Rede ist vom dritten Euroscience Open Forum (ESOF), das vom 18.-22. Juli in Barcelona stattfand. ESOF ist das größte interdisziplinäre Treffen der europäischen Wissenschaft, das nach dem Start 2004 im Stockholm, dem zweiten Treffen 2006 in München nunmehr in Barcelona mit rund 4500 registrierten Teilnehmern gegenüber München nahezu doppelt so viele Wissenschaftler, Journalisten, Unternehmer und Politiker anzog.

Das neue Förderverfahren Kolleg-Forschergruppe soll die Forschung in den Geisteswissenschaften stärken

Das neue Förderverfahren Kolleg-Forschergruppe soll die Forschung in den Geisteswissenschaften stärken. Die ersten drei Neueinrichtungen wurden nun von der DFG beschlossen.

Eckpunkte-Papier zur Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative

Deutsche Forschungsgemeinschaft und Wissenschaftsrat legen heute erste Überlegungen zur Fortführung und Weiterentwicklung der Exzellenzinitiative vor. Die Kernpunkte des dreiseitigen Eckpunkte-Papiers sind die Vorstellungen der Wissenschaft zur Fortsetzung der Exzellenzinitiative über das Jahr 2011 hinaus in einem weiterhin wettbewerblichen und wissenschaftsgeleiteten Verfahren.

DFG legt 2008 neben MAK- und BAT-Werten erstmals so genannte BAR-Werte vor

Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der DFG hat Anfang Juli die so genannte MAK- und BAT-Werte-Liste an den Bundesminister für Arbeit und Soziales übergeben und damit wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz vorgelegt. In diesem Jahr kommen zu den 60 Änderungen und Neuaufnahmen bei MAK- und BAT-Werten die so genannten Biologischen Arbeitsstoff-Referenzwerte (BAR-Werte).

Mehr Frauen für die Wissenschaft – Mehr Exzellenz für die Forschung: Jahrespressekonferenz 2008 der DFG in Berlin

Frauen sollen in der Wissenschaft in Deutschland künftig eine deutlich größere Rolle spielen und bessere Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten haben. Dies ist das Ziel der „Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards“, die im Mittelpunkt der Jahresversammlung 2008 der DFG in Berlin standen. Ein weiteres Thema des Treffens war die Exzellenzinitiative, wie Präsident Professor Matthias Kleiner auf der DFG-Jahrespressekonferenz berichtete.

DFG-Jahresbericht 2007: Mehr Freiräume für die Forschung

Für die deutsche Wissenschaft war 2007 ein erfolgreiches Jahr. Die zweite Runde der Exzellenzinitiative belebte die Forschungslandschaft ebenso wie der neue European Research Council, für den die DFG Pate stand. Zudem wurden traditionelle DFG-Förderverfahren noch besser auf die aktuellen Bedürfnisse der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zugeschnitten. All dies eröffnete der Wissenschaft und Forschung deutlich größere Freiräume, wie der DFG-Jahresbericht 2007 zeigt, den die größte Forschungsförderorganisation Deutschlands am heutigen Donnerstag im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz in Berlin vorstellte.

Jahresversammlung der DFG in Berlin

Zum Abschluss ihrer Jahresversammlung 2008 vom 30. Juni bis zum 2. Juli hat die DFG zur Festveranstaltung in Berlin geladen. Redner der Festveranstaltung im Rahmen der Jahresversammlung im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin waren neben DFG-Präsident Professor Dr. Matthias Kleiner Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan, Janez Potocnik, Europäischer Kommissar für Wissenschaft und Forschung, sowie die Präsidentin der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, die saarländische Ministerin für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Annegret Kramp-Karrrenbauer.

Acht neue Mitglieder im DFG-Senat

Neue Gesichter im wichtigsten politischen Gremium von Deutschlands größter Forschungsförderorganisation. Die Mitgliederversammlung der DFG wählte am heutigen Mittwoch in Berlin acht neue Mitglieder für den Senat der DFG. Zwei der neuen Senatsmitglieder sind Frauen, die beide aus den Ingenieurwissenschaften kommen. Mit ihnen gehören dem 39-köpfigen Senat nunmehr 14 Wissenschaftlerinnen an, drei mehr als bislang.

Research Explorer: Online die deutsche Forschungslandschaft entdecken

Mit dem Research Explorer, einer gemeinsam von der DFG und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) entwickelten Internet-Anwendung, ist ein einzigartiges Verzeichnis deutscher Forschungseinrichtungen online gegangen: Der Research Explorer bietet systematisch und gebündelt umfassende Informationen zu deutschen Forschungseinrichtungen aller Art, und das alles weltweit frei zugänglich und kostenlos.

Christine Windbichler neue DFG-Vizepräsidentin

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine weitere Vizepräsidentin: Die Berliner Rechtswissenschaftlerin Professor Christine Windbichler wurde am heutigen Mittwoch von der Mitgliederversammlung der DFG in Berlin in das Spitzengremium von Deutschlands größter Forschungsförderorganisation gewählt. Dort will sie sich vor allem für die Internationalisierung der juristischen Forschung und Ausbildung in Deutschland und für eine stärkere Durchlässigkeit zwischen akademischen Tätigkeiten und der Praxis einsetzen. Windbichler ist die dritte Wissenschaftlerin im zehnköpfigen Präsidium der DFG.


 

II. Quartal 2008

Neuer Internetauftritt der DFG zur Chancengleichheit in den Förderverfahren

Ab sofort findet sich auf der Homepage der DFG ein umfassender neuer Internetauftritt zur Chancengleichheit der Geschlechter in der Wissenschaftsförderung der DFG. Dort sind unter anderem Informationen zu folgenden Punkten abrufbar: Wie setzt sich die DFG für die Chancengleichheit in der Wissenschaft ein? Wie berücksichtigen die Gremien der DFG Aspekte der Chancengleichheit und wie gehen solche Fragen in den Begutachtungs- und Bewertungsprozess der DFG ein? Welche Ansprechpersonen stehen für Einzelfragen zur Verfügung?

DFG-geförderte Projekte beim Wissenschaftssommer 2008

Was haben Primzahlen mit Online-Banking zu tun? Und wie hilft die Mathematik bei der Bekämpfung von Krankheiten? Antworten auf diese und weitere Fragen geben Forschungsprojekte aus der Förderung der DFG vom 28. Juni bis 4. Juli in Leipzig beim Wissenschaftssommer 2008. In einer Vortragsreihe stellen renommierte Mathematiker verschiedenste mathematische Fragen und ihre Alltagsbezüge vor, der Bonner Exzellenzcluster „Hausdorff Center for Mathematics“ präsentiert im Aktionszelt einen Ausschnitt aus seinen Themenschwerpunkten, und beim Mathe-Quiz des DFG-Forschungszentrums MATHEON können Schülerinnen und Schüler zeigen, wie sattelfest sie in der Mathematik sind.

Wissenschaftsorganisationen starten Schwerpunktinitiative zur "Digitalen Information"

Die "Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen" hat die neue Schwerpunktinitiative "Digitale Information" beschlossen. Deren Ziel ist es, eine integrierte digitale Forschungsumgebung zu schaffen. Diese soll die Möglichkeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Informationen digital zu erstellen und auszutauschen, weiter verbessern.

Winnacker geht 2009 nach Straßburg

Der langjährige DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker wird zum 1. Juli 2009 neuer Generalsekretär der International Human Frontier Science Program Organization (HFSPO) mit Sitz in Straßburg. Seine Amtszeit als Generalsekretär des European Research Council (ERC) in Brüssel endet im Juni 2009.

Positive Zwischenbilanz für DFG Science TV

Positive Zwischenbilanz für DFG Science TV Nachdem sieben der insgesamt zwölf Folgen des neuen Internetfernsehens online sind, zieht die DFG eine positive Zwischenbilanz. Die Zugriffszahlen auf das für DFG Science TV eigens geschaffene Portal sind erfreulich hoch und kontinuierlich.

Jahresversammlung der DFG in Berlin

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hält ihre Jahresversammlung 2008 vom 30. Juni bis zum 2. Juli in Berlin ab. In dieser Zeit tagen folgende Gremien der DFG: Präsidium, Senat, Hauptausschuss und Mitgliederversammlung.

DFG vergibt Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2008 an sechs junge Wissenschaftler

In Berlin wurde jetzt der Heinz Maier Leibnitz Preis 2008 an sechs junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen. DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner und Staatssekretär Thomas Rachel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zeichneten die Preisträger aus.

DFG richtet acht weitere Sonderforschungsbereiche ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zum 1. Juli 2008 acht weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Diese werden mit insgesamt 59,5 Millionen Euro für zunächst vier Jahre gefördert. Die Themen reichen von Raumfahrttechnik über Tumorbekämpfung bis zur Hadronenphysik.

Ausschreibung für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2009

Die DFG bittet die Vorschlagsberechtigten für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erneut um Vorschläge. Bis zum 31. August 2008 können herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für die insgesamt sechs mit jeweils 16.000 € dotierten Preise nominiert werden.

Farbe/Geometrie/Energie: DFG zeigt Arbeiten von Rüdiger Mönnikes

In ihrer Veranstaltungsreihe „WISSENSCHAFFTKUNST“ zeigt die DFG vom 29. Mai bis 29. August 2008 in ihrer Geschäftsstelle in Bonn Bilder von Rüdiger Mönnikes. Unter dem Titel „Farbe/Geometrie/Energie“ präsentiert der Düsseldorfer Künstler seine Arbeiten als Beitrag zum „Jahr der Mathematik“. Seine Gestaltung von Kreisen, Geraden, Quadraten, Rechtecken und Ellipsen liefern ein höchst unterhaltsames Bild der Geometrie.

Funktion der Artenvielfalt verstehen

Um die Zusammenhänge zwischen Umweltveränderungen, Klimawandel und Artenverlust zu verstehen, muss die Rolle der Biodiversität in Ökosystemen genauer untersucht werden. Die DFG fördert daher nicht nur Projekte zur funktionellen Biodiversitätsforschung, sondern bemüht sich auch, die Bedeutung der Forschung in den Debatten zur Biodiversität zu stärken – zum Beispiel bei der am 19. Mai startenden UN-Konferenz COP 9 in Bonn.

Merkel und Lula bei Eröffnung von brasilianisch-deutschem Forschungsverbund

Großer politischer Bahnhof für die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Brasilien: Im Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und des brasilianischen Staatspräsidenten Luiz Inácio Lula da Silva wurde in Brasilia der Forschungsverbund BRAGECRIM (Brazilian German Collaborative Research Initiative in Manufacturing Technology) eröffnet. Mit ihm sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus beiden Ländern künftig auch auf dem zukunftsträchtigen Gebiet der Produktionstechnik intensiver zusammenarbeiten und besser gefördert werden.

DFG richtet sieben weitere Graduiertenkollegs ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet sieben weitere Graduiertenkollegs ein. Mit ihnen erhalten Doktorandinnen und Doktoranden zusätzliche Möglichkeiten, auf hohem fachlichen Niveau zu promovieren. Die neuen Kollegs befassen sich unter anderem mit Aidsforschung, Sozialordnungen im internationalen Vergleich, Implantanttechnologie und Produktionsoptimierung. Insgesamt fördert die DFG nun insgesamt 248 Graduiertenkollegs, darunter 56 Internationale Kollegs.

ZahlenWissen – die DFG-Multimedia-DVD zum Jahr der Mathematik

Folge dem Oktaeder! So lautet die Devise der neuen Multimedia-DVD zur mathematischen Forschung, die die DFG herausgegeben hat. Als ein Beitrag zum Jahr der Mathematik lädt „ZahlenWissen – Mathematik in Forschung und Alltag“ dazu ein, auf spielerische Weise die Mathematik und ihre vielfältigen Anwendungsgebiete zu entdecken.

Mit Mathematik auf Schiffstour

Vom Mai bis September 2008 ist das Ausstellungsschiff "MS Wissenschaft" unterwegs und stellt Mathematik zum Ausprobieren, Mitmachen und Mitforschen vor. An Bord präsentieren sich auch vier Forschungsprojekte, die von der DFG gefördert werden. Sie zeigen, dass Mathematik nicht nur eine spannende Wissenschaft, sondern für viele praktische Anwendungen unentbehrlich ist – von der Sicherheit im Internet über die Optimierung öffentlicher Verkehrsnetze bis zur Erforschung der Ozeane.

DFG richtet 16 weitere Schwerpunktprogramme ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 16 weitere Schwerpunktprogramme (SPP) ein. Sie sollen ab Anfang 2009 wichtige neue Fragestellungen in der Grundlagenforschung bearbeiten. Die Themen reichen von der Wahrnehmung von Düften über Spray-Verfahren zur Gewinnung maßgeschneiderter Feststoffe bis zur ersten vollagrarischen Kultur, der Trichterbecherkultur; auch die Darstellungstheorie sowie das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit werden künftig im Rahmen von Schwerpunktprogrammen erforscht, ebenso Störungen in mobilen Kommunikationsnetzen und extraterrestrische Proben aus der STARDUST-Mission der NASA.

DFG-Workshop: Best Practice für Ingenieurwissenschaftliche Fakultäten

Wie können die Ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten der deutschen Universitäten den steigenden Bedarf an Ingenieuren für den Exportweltmeister Deutschland decken? Wie müssen erfolgreiche Fakultäten der Zukunft angesichts der zunehmenden Internationalisierung und Interdisziplinarität aufgestellt sein? Und welche Strukturen sind dafür besonders Erfolg versprechend? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Workshops, den die DFG jetzt in Bonn veranstaltete.

DFG Science TV macht Forschung erlebbar

Mit dem heutigen Start von DFG Science TV betritt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) neue Wege in der Wissenschaftskommunikation. In dem hierzulande bislang einmaligen Projekt werden außergewöhnliche Forschungsprojekte via Internet in Kurzfilmen vorgestellt. Das Besondere an Science TV: Das Material für die Filme wird von den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern selbst gedreht. „Ab heute kann man Wissenschaftlern via Internet TV über die Schulter schauen und sich von der Faszination der Forschung gefangen nehmen lassen. Wir müssen neue Wege gehen, um zu vermitteln: Forschung ist spannend“, erklärte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner bei der Pressekonferenz in Berlin zum Start von DFG Science TV.

Kopernikus-Preis von DFG und FNP für Münchner Chemiker und Physiker aus Warschau

Für ihre Verdienste um die deutsch-polnische Zusammenarbeit in der Wissenschaft erhalten der Münchner Chemiker Professor Wolfgang Domcke und der Warschauer Physiker Professor Andrzej Sobolewski den Kopernikus-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP). Die beiden Wissenschaftler werden damit für ihre langjährige fruchtbare Kooperation auf dem Gebiet der Theoretischen Chemie und für ihr gemeinsames Engagement in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ausgezeichnet.

DFG begrüßt Stammzellentscheidung des Bundestages

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeigt sich froh und dankbar über die Entscheidung des Bundestages zum Stammzellgesetz. Auch die beschlossene Verschiebung des Stichtags sei ein wichtiger Schritt nach vorne für die deutsche Wissenschaft, erklärte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner.

Erklärung des DFG-Präsidenten zur Stammzelldebatte im Bundestag

Zwei Tage vor der Entscheidung des Bundestages zum Stammzellgesetz hat sich der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, in einer öffentlichen Erklärung noch einmal an die Abgeordneten des Bundestages gewandt und für eine Änderung der geltenden Stichtagsregelung plädiert.

Communicator-Preis 2008 an Berliner Mathematiker Günter M. Ziegler

Der Mathematiker Günter M. Ziegler erhält in diesem Jahr den „Communicator-Preis“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Der Professor an der Technischen Universität (TU) Berlin wird damit für die herausragende öffentliche Vermittlung seiner Forschungsarbeiten in der Diskreten Mathematik und für seine erfolgreichen Bemühungen um ein neues, frisches Bild der Mathematik in der Öffentlichkeit ausgezeichnet.

DFG-live-Chat: Stichtagsregelung behindert deutsche Stammzellforschung

Wenige Tage vor der Entscheidung des Bundestages über das Stammzellgesetz hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft ihre Empfehlungen zur Änderung des geltenden Gesetzes bekräftigt. „Vor allem die jetzige Stichtagsregelung behindert die deutsche Forschung ganz erheblich“, erklärte DFG-Vizepräsident Professor Jörg Hinrich Hacker im DFG-live-Chat mit Internet-Nutzerinnen und -nutzern. „Für die Grundlagenforschung wäre es daher gut, wenn der Stichtag zum Import von embryonalen Stammzelllinien ganz entfallen würde“, so Hacker. Jedoch wäre auch eine Verschiebung des Stichtages „eine Verbesserung der jetzigen Situation“.


 

I. Quartal 2008

DFG-live-Chat: Von Stammzellen und Stichtagen

Am 3. April 2008 von 16 bis 17 Uhr beantwortete der Molekularbiologe Jörg-Hinrich Hacker, Vizepräsident der DFG und Präsident des Robert-Koch-Instituts, im DFG-live-Chat zum Thema Stammzellenforschung Ihre Fragen. Lesen Sie in der Mitschrift seine Antworten. Hintergrund des Chats: Der Bundestag debattiert derzeit, unter welchen Voraussetzungen deutsche Forscher mit menschlichen Stammzellen arbeiten dürfen.

Ausgezeichneter Forschernachwuchs: DFG vergibt Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2008

Die neuen Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Zwei junge Wissenschaftlerinnen und vier junge Wissenschaftler erhalten den diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Dies beschloss das Präsidium der DFG in Bonn in seiner März-Sitzung. Die sechs Preisträgerinnen und Preisträger waren zuvor vom zuständigen Auswahlgremium unter 76 Kandidatinnen und Kandidaten nominiert worden.

Deutsche und tschechische Wissenschaftler können auch im Jahr 2008 Kooperationsanträge bei DFG und GA ČR einreichen

Auf Grundlage der Vereinbarung mit der Tschechischen Forschungsgemeinschaft (GA ČR) macht die DFG Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland auf die Möglichkeit aufmerksam, auch im Jahr 2008 im Einzelverfahren Anträge für deutsch-tschechische Forschungsprojekte auf allen Fachgebieten zu stellen.

DFG würdigt Ernsthaftigkeit der Bundestagsdebatte zum Stammzellgesetz

„Die sachliche, ernsthafte und von hoher Verantwortung geprägte Debatte hat mich tief beeindruckt“, so fasste DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner seine Eindrücke nach der ersten Lesung des Deutschen Bundestages zur Änderung des Stammzellgesetzes zusammen. Die Stimme der Wissenschaft sei von der Politik wahrgenommen worden, hob Kleiner hervor.

DFG-Geschichte 1920-1970: "Eine schmerzende Wahrheit"

Auch die DFG und die von ihr geförderten Forscher haben sich nach 1933 rückhaltlos in den Dienst des nationalsozialistischen Unrechtsregimes gestellt. Die Symbiose von Wissenschaft und Politik begann freilich bereits 1918. Nach 1949 blieb die DFG für zwei Jahrzehnte ein Ort konservativer Einstellungen. Dies zeigen die Ergebnisse der unabhängigen Forschergruppe zur „Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1920-1970“, die nach siebenjähriger Arbeit nun auf einer Abschlusskonferenz in Berlin vorgestellt wurden.

Neues Fördermodul der DFG: Reinhart Koselleck-Projekte

Die DFG fördert künftig besonders innovative Forschungsvorhaben herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem vereinfachten Antragsverfahren.

DFG sieht Forschungsklonen skeptisch

Die DFG setzt aus wissenschaftlichen und ethischen Gründen weiterhin auf die Erforschung von Reprogrammierungsvorgängen.

Japanisch-deutsches Forschertreffen zum Klimawandel

Wie wollen die Spitzenforscher von morgen der größten wissenschaftlichen, ökologischen und politischen Herausforderung für den Planeten Erde und dessen Bewohner begegnen? Diese Frage steht über dem ersten Round-Table-Meeting „Climate System Research – Status and Perspective“ der DFG und der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS). Auf dem Treffen, das vom 15. bis 18. Januar in Hamburg stattfindet, befassen sich 30 hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftler aus Japan und Deutschland mit dem globalen Klimawandel und seinen Folgen.

Neujahrsempfang der DFG in Berlin

DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner hat am 14. Januar 2007 zum Neujahrsempfang in den Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften geladen.

DFG-Geschäftsstelle erhält erneut Zertifikat zum „audit berufundfamilie®“

Die Geschäftsstelle der DFG bietet ihren Mitarbeitenden gute Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dies wurde ihr im Rahmen des „audit berufundfamilie®“, einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, erneut bescheinigt. Nach dem Grundzertifikat 2001 und der ersten erfolgreichen Re-Auditierung 2004 erhielt die DFG-Geschäftsstelle Ende 2007 zum zweiten Mal das Zertifikat zum „audit berufundfamilie®“. Das Zertifikat, das jeweils für drei Jahre erteilt wird, dokumentiert die familienbewusste Personalpolitik der DFG und die für die Beschäftigten der Geschäftsstelle gefundene Balance von Erwerbsarbeit und Familie.

Dritte ERA-Chemistry-Flash Conference zum Thema „Kohlenhydrate“ schlägt Brücken zwischen Disziplinen

Mit der Konferenz „Carbohydrates at the Interfaces of Biology, Medicine and Material Science“, die vom 9. bis 13. März 2008 in Killarney (Irland) stattfindet, setzt das Europäische Forschungsförderungsnetzwerk ERA-Chemistry seine erfolgreiche Veranstaltungsreihe der Flash Conferences fort. Wie die beiden ersten Konferenzen im Jahr 2007 soll auch diese erfahrenen und jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Europa ein Forum bieten, auf dem sie aktuelle Forschungsthemen diskutieren und wichtige Kontakte für neue Kooperationen knüpfen können.


 

Aktuelle Nachrichten der DFG nach Erscheinungsjahr

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