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Das Neueste | 2007



IV. Quartal 2007

Wichtiger Impuls für deutsch-französische Wissenschaftsbeziehungen

Die DFG und die Agence Nationale de la Recherche (ANR) fördern vom kommenden Jahr an 27 deutsch-französische Forschungsprojekte aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Dies ist das Ergebnis einer ersten gemeinsamen Ausschreibung, das die beiden Forschungsförderorganisationen am Donnerstag anlässlich eines Treffens von DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner und ANR-Direktorin Jacqueline Lecourtier in Paris bekannt gaben.

Neue Strategieschrift der DFG und des Konsortiums Deutsche Meeresforschung

In der Strategieschrift „Die deutsche Forschungsflotte – Anforderungen in den nächsten Dekaden“ zeigen DFG und das Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM), wie wichtig moderne Forschungsschiffe für die Wissenschaft sind. Denn das Meer hält nicht nur viele unentdeckte Geheimnisse bereit, sondern spielt auch für die Zukunft der menschlichen Gesellschaft eine große Rolle. DFG und KDM mahnen daher gemeinsam vor allem die Politik zum Erhalt und zur Modernisierung der Forschungsflotte und ihrer technischen Ausstattung an– nicht zuletzt mit Blick auf den international hohen Stellenwert der deutschen Meeresforschung. Konkret begründet die Schrift den unmittelbaren Bedarf an zwei Nachfolgeschiffen für die „Poseidon“ und die „Sonne“ bis 2010.

Strukturiert Promovieren: DFG richtet zwölf weitere Graduiertenkollegs ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zwölf weitere Graduiertenkollegs ein. In ihnen erhalten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem strukturierten Forschungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Die neuen Kollegs befassen sich unter anderem mit bisher wenig erforschten Dimensionen der Schrift, mit mathematischen Strukturen in der modernen Quantenphysik und mit dem Zusammenspiel von Mikroorganismen, Nahrungsfaktoren und Immunsystem im Darm. Damit fördert die DFG nun insgesamt 247 Graduiertenkollegs, darunter 55 Internationale Graduiertenkollegs, in denen die Geförderten direkt mit ausländischen Forschungspartnern zusammenarbeiten.

Mahnung zur Sachlichkeit im Stammzellstreit

Zur neuerlichen Zuspitzung in der Stammzelldebatte äußerte sich DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner.

DFG startet dritte Exzellenzakademie Medizintechnik

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) startet ihre dritte Exzellenzakademie in der Medizintechnik (EAMT). Sie widmet sich dem Thema „Adaptive Implantate in der Medizin“ und soll 20 besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in Vorträgen, Praktika und Laborbesichtigungen mit dem neuesten Stand dieses innovativen und für den Medizinstandort Deutschland überaus wichtigen Forschungsfelds vertraut machen.

Ehre, Geld und „märchenhafte Freiheit“: Leibniz-Preisträger 2008 stehen fest

Der bedeutendste deutsche Forschungspreis geht im kommenden Jahr an drei Wissenschaftlerinnen und acht Wissenschaftler. Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bestimmte heute in Bonn die neuen Träger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises. Sie waren zuvor vom zuständigen Nominierungsausschuss aus 158 Vorschlägen ausgewählt worden.

Wahl der DFG-Fachkollegien erfolgreich beendet

Die DFG hat ihre erste Online-Fachkollegienwahl 2007 erfolgreich beendet. Vom 5. November, 14 Uhr, bis zum 3. Dezember 2007, 14 Uhr, haben die wahlberechtigten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Stimmen über die Besetzung der 594 Plätze der Fachkollegien entschieden. „Ich bin froh und erleichtert, dass die Online-Wahl so hervorragend funktioniert hat – ein richtiges Nikolaus-Geschenk!“, sagte DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner bei der Bekanntgabe des nach der Wahlordnung noch vorläufigen Wahlergebnisses. Erfreuliches Ergebnis: In den neugewählten Fachkollegien steigerte sich der Anteil von Frauen von 12 auf 16,8 Prozent.

DFG-Tagung zeigt Perspektiven für „Karrierewege in der Hochschulmedizin“ auf

Wodurch könnte eine Karriere in der Hochschulmedizin attraktiver werden als sie es gegenwärtig ist? Um diese Frage ging es am 15. und 16. November 2007 auf einer von der DFG ausgerichteten Tagung in Berlin. Rund 200 Teilnehmer aus der Hochschulmedizin, vom Postdoc bis zur Professorin, diskutierten mit Vertretern der Hochschulverwaltungen, Politikern und Forschungsförderern über dringenden Handlungsbedarf, gute Beispiele aus der Praxis und Perspektiven für die Zukunft.

Zukunftspreis für DFG-Forscherteam?

Das DFG-geförderte Forscherteam Andreas Gutsch, Gerhard Hörpel und Paul Roth kann sich Hoffnung auf den Zukunftspreis des Bundespräsidenten machen. Sie wurden für eine neuartige Technologie zum Einsatz besonders leistungsfähiger Lithium-Ionen-Batterien nominiert. Die Entscheidung fällt am 6. Dezember.

Der digitale Adventskalender des Matheon öffnet am 1. Dezember seine Türchen

Der digitale Adventskalender des DFG-Forschungszentrums Matheon öffenet in diesem Jahr bereits zum fünften Mal unter www.mathekalender.de seine Türchen im Internet. Jeden Tag ab 18 Uhr können die Besucher eine Aufgabe lösen - Preise wie ein Laptop, Handys, iPods, Uhren, Buddy-Bären, Bücher und Spiele locken für die schnellsten und richtigen Lösungen. Als Service wird es wieder ein Lösungsheft geben, in dem ab Januar 2008 jeder nachsehen kann, wie das richtige Ergebnis berechnet wird. Das Heft wird auf der Website des Kalenders veröffentlicht. Ebenso ist dort ab 1.12. 2006 das Forum frei geschaltet, in dem die Teilnehmer ihre Erfahrungen austauschen können.

DFG richtet zehn weitere Sonderforschungsbereiche ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zum 1. Januar 2008 zehn weitere Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Sie befassen sich unter anderem mit Entzündungen im Gehirn, der Sauerstoffverteilung im tropischen Ozean und mit Nanostrukturen in der Makrowelt. Weitere Themen sind die neurobiologischen Grundlagen des Verhaltens, das Zyklenmanagement in Innovationsprozessen und die Entwicklung hochbrillanter Laser. Zudem beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss die Fortsetzung von 26 SFB für eine weitere Förderperiode. Damit fördert die DFG ab Anfang kommenden Jahres insgesamt 259 Sonderforschungsbereiche.

Neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Stammzellforschung unterstreichen Notwendigkeit zur Änderung der Stichtagsregelung

Die jetzt von Yamanaka und Thomson in ihren neuen Publikationen vorgelegten Erkenntnisse zur Reprogrammierung menschlicher Körperzellen müssen nun erprobt werden. Dazu werden von den bereits etablierten humanen embryonalen Stammzelllinien die besten, neuen Zelllinien als ein „Goldstandard“ benötigt.

Allianz zum Thema Leopoldina als Nationale Akademie

DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner nimmt als derzeitiger Sprecher der Allianz der Wissenschaftsorganisationen Stellung zu den Plänen von Bundesforschungsministerin Schavan, der Leopoldina die Aufgaben einer Deutschen Akademie der Wissenschaften zu übertragen.

Neue DFG-Denkschrift präsentiert Perspektiven der Forschung und ihrer Förderung

Welches sind die wichtigsten mittelfristigen Trends in der Grundlagenforschung? Wie lassen sich Wissenschaftler und ihre Forschungsprojekte noch effektiver und transparenter fördern? Was muss getan werden, um den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit und den Erkenntnistransfer zwischen Forschung und Industrie zu optimieren? Antworten auf diese und weitere grundlegende Fragen unternimmt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in ihrer soeben erschienenen Denkschrift "Perspektiven der Forschung und ihrer Förderung. Aufgaben und Finanzierung 2007-2011".

DFG-Generalsekretärin eröffnet weltweit größte Medizinmesse MEDICA

Als wichtige Stütze der Forschung in der Schlüsselbranche Medizintechnik und als Brückenbauerin zur Anwendung in Klinik, Praxis und Gesundheitssystem präsentiert sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Start der „MEDICA 2007“. Die weltweit größte Medizinmesse wird am Mittwoch, dem 14. November, von der Generalsekretärin der DFG, Frau Dorothee Dzwonnek, in Düsseldorf eröffnet. In ihrem Eröffnungsvortrag beschreibt Dzwonnek die Medizintechnik als „Musterbeispiel für die DFG-Förderung von der Idee bis zum fertigen Produkt“.

Exzellenzcluster Rebirth mit "Hauptsache Biologie"-Preis ausgezeichnet

Der Exzellenzcluster "Rebirth" an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist für eine Artikelserie, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Journalistinnen und Journalisten erarbeitet haben, mit dem ersten Preis bei "Hauptsache Biologie" ausgezeichnet worden. Der Preis richtet sich an Regionalzeitungen und soll dort die Berichterstattung über Wissenschaft verstärken. Die Sieger erhielten den mit 10.000 Euro dotierten Preis am 8. November 2007 in Berlin.

Junge Mathematikerin erhält von Kaven-Ehrenpreis 2007

Die Gießener Mathematikerin Gitta Kutyniok erhält den von Kaven-Ehrenpreis für Mathematik der von der DFG verwalteten von Kaven-Stiftung für ihre herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Angewandten Harmonischen Analysis. Die 1972 geborene und im Heisenberg-Programm der DFG geförderte Mathematikerin nimmt die Auszeichnung am 16. November 2007 im Rahmen der Gauß-Vorlesung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) in Marburg in Empfang. Der von Kaven-Ehrenpreis wird in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen; er ist mit 10 000 Euro dotiert und speist sich aus der im Dezember 2004 von dem Mathematiker Herbert von Kaven ins Leben gerufenen Stiftung.

DFG unterstützt Gründung der Bundesvereinigung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik

Zur Bundesvereinigung Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (BV MatWerk) haben sich in Berlin 25 wissenschaftliche Organisationen zusammengeschlossen. Die BV MatWerk will als Interessenvertretung ihrer Mitglieder Initiativen in den Schlüsseltechnologien Werkstofftechnik und Materialwissenschaft bündeln, Kontakte zwischen Wissenschaft, Förderern, Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie zu Medien und Öffentlichkeit herstellen und den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Die DFG unterstützt die Gründung, um den Nachwuchs und die interdisziplinäre Vernetzung von Natur- und Ingenieurwissenschaften in diesem wichtigen Forschungsgebiet zu fördern.

Albert Maucher-Preis 2007 für exzellenten Nachwuchs in den Geowissenschaften

Hervorragende Forschungsergebnisse zweier Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Geowissenschaften zeichnet die DFG am 8. November 2007 mit dem Albert Maucher-Preis aus. Dr. Martin Blumenberg vom Institut für Biogeo- und Meereschemie der Universität Hamburg erhält den Preis für seine Untersuchungen zur anaeroben Methanoxidation, Dr. David Dolejs vom Bayerischen Geoinstitut an der Universität Bayreuth für seine Arbeiten zur Entwicklung komplexer thermodynamischer Modelle für fluorhaltige Silikatschmelzen.

Fachkollegienwahl 2007: Wählen Sie die, die Sie auswählen!

Ab dem 5. November 2007 haben Sie gemeinsam mit rund 100.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Wahl! Von diesem Tag, 14.00 Uhr, bis zum 3. Dezember 2007, 14.00 Uhr, stehen die Mitglieder der Fachkollegien der DFG zur Abstimmung. Alle Wahlberechtigten können mitentscheiden, welche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Fachkollegien Anträge an die DFG fachübergreifend bewerten und diese wichtige Instanz im Entscheidungsprozess der DFG besetzen. Wählen können Sie über das Online-Wahlsystem mit jedem internetfähigen Computer.

Die DFG präsentiert ihre Ausstellung „Damals in Europa“ in den USA – Ergebnisse eines Trierer Sonderforschungsbereichs

Nach einer Tournee durch Deutschland, Frankreich und Luxemburg zeigt die DFG ihre Ausstellung „Damals in Europa“ vom 7. bis 30. November im Goethe-Institut in Washington DC. Dokumentiert werden Ergebnisse des von der DFG über viele Jahre an der Universität Trier geförderten Sonderforschungsbereichs „Zwischen Maas und Rhein – Beziehungen, Begegnungen und Konflikte in einem europäischen Kernraum von der Spätantike bis zum 19. Jahrhundert“. DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner wird die Ausstellung am 6. November 2007 in Washington eröffnen.

Statement des DFG-Präsidenten zu den Mittelreduzierungen in der Exzellenzrunde

Die vom Bewilligungsausschuss am 19. Oktober 2007 beschlossene Reduzierung der Fördermittel in Höhe von bis zu 15 Prozent gilt ausdrücklich nicht für die Projekte, die im vergangenen Jahr in der ersten Runde der Exzellenzinitiative bewilligt wurden. Die Bewilligungsschreiben werden nicht nachträglich geändert. Entsprechende Befürchtungen sind unbegründet.

"Flaggschiff der deutsch-israelischen Forschungskooperation"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) verstärkt ihr Engagement für die Zusammenarbeit von deutschen und israelischen Wissenschaftlern. Zum
1. Januar 2008 übernimmt die DFG das Programm der Deutsch-Israelischen Projektkooperation (DIP). Das 1997 eingerichtete Förderprogramm wurde bisher vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dessen Internationalem Büro verantwortet. Mit ihm werden jährlich drei bis vier herausragende Kooperationen zwischen Forschern aus Deutschland und Israel ausgewählt und fünf Jahre lang unterstützt.

DFG-Präsident Kleiner im Chat

Am 23. Oktober beantwortete der Präsident der DFG, Professor Matthias Kleiner, im tagesschau.de-Live-Chat Fragen zur Exzellenzinitiative.

Zweite Runde in der Exzellenzinitiative entschieden

Die Förderentscheidungen in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative sind gefallen. Nach Begutachtung und Beratung von insgesamt 92 Anträgen für die drei Förderlinien in international besetzten Prüfungsgremien und in der Gemeinsamen Kommission von Wissenschaftsrat und Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Bewilligungsausschuss für die Exzellenzinitiative heute die Finanzierung von 21 Graduiertenschulen, 20 Exzellenzclustern und sechs Zukunftskonzepten beschlossen. Für die Förderung der an insgesamt 28 Hochschulen angesiedelten Initiativen ist in dieser zweiten Runde gut eine Milliarde Euro bewilligt worden.

DFG-Präsident Kleiner im Chat

Am 23. Oktober wird der Präsident der DFG, Professor Matthias Kleiner, von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr im tagesschau.de-Live-Chat Fragen zur Exzellenzinitaitive beantworten.

Entscheidungen in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative

Am 19. Oktober 2007 stehen die Entscheidungen in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative an. Die Ergebnisse werden im Anschluss an die Sitzung des Bewilligungsausschusses in einer Pressekonferenz bekanntgegeben (frühestens 14 Uhr). An dieser Stelle finden Sie mit Beginn der Pressekonferenz alle Informationen zu den Entscheidungen.

Ausstellung "Drehscheibe Sahel"

Hervorgehend aus Arbeiten des Sonderforschungsbereichs 268 „Kulturentwicklung und Sprachgeschichte im Naturraum westafrikanische Savanne“ findet in der Zeit vom 8. September 2007 bis zum 28. Oktober 2007 im Frankfurter Senckenberg Naturkundemuseum die Ausstellung "Drehscheibe Sahel" statt.

DFG gratuliert ihrem ehemaligen Vizepräsidenten zum Nobelpreis für Chemie

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, hat dem Berliner Chemiker und langjährigen DFG-Vizepräsidenten Professor Gerhard Ertl zum diesjährigen Nobelpreis für Chemie gratuliert. „Die DFG und die gesamte deutsche Wissenschaft freuen sich über diese wahrhaft verdiente Auszeichnung für Ihre grundlegenden Arbeiten zum Verständnis der elementaren Prozesse der Katalyse“, so Kleiner wörtlich in seinem Glückwunschschreiben an Ertl.

DFG-Präsident gratuliert Peter Grünberg zum Nobelpreis für Physik

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, hat dem Jülicher Festkörperphysiker Professor Peter Grünberg zum Nobelpreis für Physik gratuliert. „Wir freuen uns sehr, dass Ihre bahnbrechenden Leistungen auf dem Gebiet des Riesen-Magneto-Widerstandes nunmehr die höchste wissenschaftliche Auszeichnung gefunden haben", so Kleiner in seinem Glückwunsch wörtlich. Der Nobelpreis, so Kleiner weiter, sei immer auch ein Ausweis dafür, wie leistungsfähig ein Wissenschaftssystem sei. Dass nach Theodor Hänsch, der den Nobelpreis für Physik im Jahre 2005 erhielt, nun erneut ein deutscher Wissenschaftler geehrt werde, belege eindrucksvoll die Qualität von Forschung und Wissenschaft in Deutschland. Mit seinem wissenschaftlichen Werdegang stehe Grünberg auch für die Verbindung von außeruniversitärer mit universitärer Forschung.

DFG eröffnet Büro in New York

Vor rund 140 geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft hat der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, das neue DFG-Büro in New York eröffnet. Mit der Repräsentanz in Sichtweite der Vereinten Nationen will die DFG die Kontakte zu nordamerikanischen und kanadischen Hochschulen und Wissenschaftlern intensivieren.


 

III. Quartal 2007

DFG zahlt erste Programmpauschalen an erfolgreiche Forschungsprojekte

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zahlt in diesen Tagen die ersten Programmpauschalen aus. Mit ihnen erhalten die von der DFG geförderten Projekte künftig 20 Prozent ihrer Fördersumme zusätzlich - dringend benötigtes Geld, um Mieten für Laborräume, Softwarelizenzen, Verwaltungsausgaben und andere Kosten zu bezahlen, die indirekt mit den Forschungsarbeiten zusammenhängen und bislang die Hochschuletats belasteten. Die ersten Programmpauschalen gingen nach Paderborn, Karlsruhe, München, Siegen und Stuttgart.

DFG vergibt Bernd Rendel-Preis für herausragenden Nachwuchs in den Geowissenschaften

Die DFG zeichnet vier junge Forschende in den Geowissenschaften mit dem Bernd-Rendel-Preis aus. Gleich zwei von ihnen arbeiten in der Vulkanologie. Einer der beiden zeigt in seinen Studien sogar eine neue Methode zur Vorhersage von Vulkanausbrüchen auf. Die anderen Preisträger beschäftigen sich mit der Modellierung von Vulkanotektonik und Strömungen in Ozeanen sowie der Hydrogeochemie. Die Preise werden im Rahmen der Jahrestagung der Geologischen Vereinigung in Bremen vom 1. bis 5. Oktober 2007 verliehen.

GAIN-Jahrestagung motiviert Nachwuchswissenschaftler zur Rückkehr nach Deutschland

"Noch nie waren die Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland so gut wie heute" - dies war der Tenor bei der diesjährigen Jahrestagung von GAIN (German Academic International Network), zu der sich rund 230 junge deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in San Francisco versammelt hatten. Aus Deutschland waren hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft an die US-Westküste gekommen, um den derzeit in den USA und Kanada tätigen Forschernachwuchs zur Rückkehr in die Heimat zu bewegen.

Die Bonner Thesen - ein Aktionsplan der jungen Informatik

Was sind die Zukunftsthemen der Informatik und wie sollten die Strukturen in dieser Wissenschaft aussehen? Diesem Thema widmen sich rund 30 im Aktionsplan Informatik - einer Sonderform des Emmy Noether-Programms - von der DFG-Geförderte Informatikerinnen und Informatiker in den "Bonner Thesen". Das Papier kommentiert die universitären Strukturen und entwickelt ein aktuelles Selbstverständnis der Informatik.

Vierter EURYI Award holt vier Spitzenforscher nach Deutschland

Auch in der vierten Runde des European Young Investigator (EURYI) Award zeigt sich, wie attraktiv Deutschland für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus aller Welt ist. Wie schon im Vorjahr werden vier der nun ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den kommenden fünf Jahren an deutschen Einrichtungen forschen. Die EURYI Awards werden am 27. September 2007 in Helsinki verliehen.

Programmpauschalen in DFG-Programmen

Der am 14. Juli 2007 unterzeichnete Hochschulpakt 2020 ermöglicht der DFG die Zahlung von Programmpauschalen für bewilligte Projekte. Mit Wirkung vom 1. Januar 2007 an wird für Sonderforschungsbereiche, Forschungszentren und Graduiertenkollegs ein pauschaler Zuschlag zur Deckung der mit der Förderung verbundenen indirekten Projektausgaben gewährt (Programmpauschale). Ab dem 1. Januar 2008 (Zeitpunkt der Bewilligung) gilt dies auch für Neubewilligungen in der Allgemeinen Forschungsförderung bis auf wenige Ausnahmen.

Degussa unterstützt DFG-Forschungsinitiative zu Lithium-Hochleistungsbatterien

Zur Entwicklung künftiger Hochleistungsenergiespeicher will eine Forschungsinitiative beitragen, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft initiiert wurde und von der Essener Degussa GmbH, dem Weltmarktführer auf dem Gebiet der Spezialchemie, unterstützt wird. Sie befasst sich mit der zukunftsweisenden Lithium-Ionen-Technologie und zielt darauf ab, die Funktionsmaterialien und die Materialanalytik von Lithium-Hochleistungsbatterien grundlegend zu erforschen.

Ausschreibung zum Communicator-Preis 2008

Zum neunten Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, mit einer Preissumme von 50.000 Euro aus.

Grunwald in den Ruhestand verabschiedet

Mit einer Feierstunde in der Bonner Redoute wurde am Montag der langjährige Generalsekretär der DFG. Dr. Reinhard Grunwald, in den Ruhestand verabschiedet. Politiker und Wissenschaftler würdigten seine Verdienste.

Abschied und Neuanfang - Generalsekretär Dr. Reinhard Grunwald geht – Dorothee Dzwonnek Nachfolgerin

Im Rahmen einer Feierstunde in der Godesberger Redoute wird am 3. September der langjährige Generalsekretär der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Dr. Reinhard Grunwald, in den Ruhestand verabschiedet. Grußworte werden sprechen der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Andreas Storm, der Generalsekretär der Kultusministerkonferenz, Professor Erich Thies, der Präsident der Humboldt Universität Berlin, Professor Christoph Markschies, der Generalsekretär des European Research Council und frühere Präsident der DFG, Professor Ernst-Ludwig Winnacker, sowie die Nachfolgerin von Grunwald, die bisherige Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Frau Dorothee Dzwonnek. Der Jurist Grunwald war seit 1996 Generalsekretär der DFG. In seiner Amtszeit hat sich der Haushalt der DFG verdoppelt, wurde das Fachkollegiensystem eingeführt und die internationale Öffnung der DFG vorangetrieben. So wurden seit dem Jahr 2000 vier Verbindungsbüros in für die Wissenschaft in Deutschland strategisch wichtigen Ländern eingerichtet.

Vierter EURYI Award holt vier Spitzenforscher nach Deutschland

Auch in der vierten Runde des European Young Investigator (EURYI) Award zeigt sich, wie attraktiv Deutschland für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus aller Welt ist. Wie schon im Vorjahr werden vier der nun ausgezeichneten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den kommenden fünf Jahren an deutschen Einrichtungen forschen. Zwei von ihnen kommen aus den USA, die beiden weiteren aus der Schweiz nach Deutschland. Alle vier haben sich über die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) um den Preis beworben, mit dem insgesamt 20 junge Spitzenforscher ausgezeichnet werden.

107 Änderungen und Neuaufnahmen in MAK- und BAT-Werte-Liste 2007

Sie sind auch als der „Fluch des Pharao“ bekannt: Aflatoxine – hochgiftige und krebserregende Wirkstoffe aus bis zu mehreren hundert Jahre alten Schimmelpilzen – kommen in der Nahrungsmittelindustrie, in der Landwirtschaft sowie bei Laboranalysen vor. Bekannt sind die Wirkstoffe schon seit langem – doch jetzt bewertete sie die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der DFG für die jährliche MAK- und BAT-Werte-Liste der DFG. Nur ein Fall von 107 Stoffen, der sich mit aktualisierten Werten in der Liste 2007 wiederfindet.

Sechstes Emmy Noether-Jahrestreffen in Potsdam

Die Vereinbarkeit von Familienleben und Forscherkarriere stand im Mittelpunkt des sechsten Jahrestreffens der Nachwuchswissenschaftler, die von der DFG im Rahmen des Emmy Noether-Programms gefördert werden. Auf dem dreitägigen Treffen in Potsdam vom 13. bis 15. Juli diskutierten rund 150 Teilnehmer untereinander und mit Vertretern der DFG und anderer Wissenschaftseinrichtungen, wie sich die beiden oft einander behindernden Sphären Beruf und Familie besser in Einklang bringen lassen.

DFG enttäuscht über Novelle des Gentechnikgesetzes

Enttäuscht zeigt sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft über die geplante Novelle des Gentechnikgesetzes, deren Eckpunkte Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer in Berlin vorstellte. „Das Gesetz enthält zwar insgesamt einige Verbesserungen. Gerade in den für die Forschung zentralen Punkten soll sich gegenüber dem derzeit geltenden Gesetz jedoch nahezu nichts ändern“, sagte der Vizepräsident der größten deutschen Forschungsförderorganisation, der Würzburger Infektionsbiologe Professor Jörg Hinrich Hacker. Wenn es bei den jetzt beabsichtigten Änderungen bleibe, werde die molekulare Pflanzenforschung in Deutschland auch weiterhin erheblich erschwert.

DFG erschließt mit Nationallizenzen digitale Fundgrube für Forscher

Mehr als 30 große Datenbanken und Textsammlungen internationaler Wissenschaftsverlage mit insgesamt über 800 Millionen Textseiten können ab sofort von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland kostenlos und online genutzt werden. Möglich wird dies durch Nationallizenzen, Datenrechte mit deutschlandweiter Geltung, deren Ankauf die DFG mit mehr als 18 Millionen Euro finanziert hat. Zahlreichen Fachdisziplinen wird so eine völlig neue Forschungsgrundlage erschlossen.

DFG richtet sechs weitere Klinische Forschergruppen ein

Von der Alzheimer’schen Krankheit über Darmkrebs bis zur so genannten Wegener’schen Granulomatose reichen die Krankheiten, deren Aufklärung die DFG nun mit sechs neuen Klinischen Forschergruppen vorantreiben will. In allen Projekten sollen dabei Klinik, angewandte Forschung und Grundlagenforschung auf hohem Niveau eng miteinander verknüpft werden, was allgemein zum Markenzeichen der Klinischen Forschergruppen der DFG geworden ist. Die sechs neuen Forschergruppen unterstützen zudem die wissenschaftliche Profilbildung an ihren Medizinischen Fakultäten und verbessern die Ausbildungsbedingungen für Nachwuchsforscherinnen und -forscher.

DFG begrüßt Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zum Stammzellgesetz

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft begrüßt die Stellungnahme des Nationalen Ethikrates zu einer Änderung des Stammzellgesetzes grundsätzlich, wie Professor Jörg Hinrich Hacker, Vizepräsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Infektionsbiologe an der Universität Würzburg in einer Stellungnahme erklärt.

Deutsche Teams erfolgreich bei der RoboCup 2007 WM

Deutsche Roboter kickten und spielten bei der Weltmeisterschaft 2007 um die RoboCups vom 30. Juni bis zum 8.Juli 2007 am Georgia Institute of Technology in Atlanta, USA, ganz vorne mit. Viele DFG-geförderte Teams entschieden die Wettkämpfe für sich.

DFG-Jahresversammlung in Bonn

Mit der Jahrespressekonferenz und der Vorstellung des neuen Jahresberichts endete die Jahresversammlung 2007 der DFG. Der Jahresbericht 2006 präsentiert die vielfältigen Initiativen der DFG zur Stärkung der Forschung. Die Mitgliederversammlung der DFG beschloss, die Leopoldina als neues Mitglied aufzunehmen, wählte vier neue Vizepräsidenten und acht neue Senatoren. Außerdem äußerte sie sich zur Schöpfungslehre im Biologieunterreicht.

"Parlament der Wissenschaft" wird neu gewählt.Mehr als 90.000 Forscher bestimmen per Internet die Mitglieder der DFG-Fachkollegien

Sie sind die demokratisch legitimierten Vertreter der Wissenschaft in Deutschlands größter Forschungsförderorganisation, sie bringen einen erheblichen Teil ihrer Zeit ehrenamtlich für andere auf, sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Vergabe von Hunderten Millionen Euro Fördergelder pro Jahr: Die Bedeutung der Fachkollegien in der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist kaum zu überschätzen. Vor vier Jahren eingeführt, werden die Fachkollegien nun zum ersten Mal neu gewählt: Vom 5. November bis zum 3. Dezember 2007 können voraussichtlich mehr als 90.000 Wissenschaftler in ganz Deutschland über 1371 Kandidierende abstimmen, die sich um die insgesamt 594 Plätze in den Fachkollegien bewerben. Die Wahl findet per Internet statt und ist damit zugleich eine der bislang größten und technisch aufwendigsten Online-Abstimmungen in Deutschland.

Im Zeichen der Exzellenz. DFG-Jahresbericht 2006 präsentiert vielfältige Initiativen zur Stärkung der Forschung

Im Zeichen der Exzellenz DFG-Jahresbericht 2006 präsentiert vielfältige Initiativen zur Stärkung der Forschung Für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) war 2006 vor allem das Jahr der Exzellenzinitiative. Strategisch arbeitete die DFG weiter an der internationalen Vernetzung der Forschungsförderung. Besondere Anstöße gab sie bei der Gleichstellung von Mann und Frau sowie dem Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dies sind nur einige Themen des „Jahresberichts 2006“, den die größte Forschungsförderorganisation in Deutschland im Rahmen ihrer Jahrespressekonferenz in Berlin vorstellte. Optisch präsentiert sich der Bericht in diesem Jahr noch aufgelockerter und bunter als sein Vorgänger.

DFG-Senat wird weiblicher

Dem wichtigsten politischen Gremium von Deutschlands größter Forschungsförderorganisation gehören künftig mehr Wissenschaftlerinnen an. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wählte in Bonn acht neue Mitglieder für den Senat der DFG. Vier der neu vergebenen Sitze gingen an Wissenschaftlerinnen. Damit sind unter den 39 Mitgliedern des Senats nun elf Frauen, zwei mehr als bislang.

DFG nimmt Leopoldina auf

Mitgliederzuwachs für Deutschlands größte Forschungsförderorganisation: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V. in ihre Reihen aufgenommen. Die Mitglieder der DFG stimmten auf ihrer Jahresversammlung in Bonn der Aufnahme der in Halle ansässigen Akademie zu. Das neue Mitglied der DFG wurde bereits im Jahr 1652 gegründet und ist damit die weltweit älteste naturforschende Akademie. Mit der Leopoldina gehören der DFG nun 96 Mitglieder an.

DFG fördert einzigartiges Hochleistungs-Beschleuniger-Massenspektrometer

Mit einem in Deutschland einzigartigen wissenschaftlichen Großgerät eröffnet die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Geowissenschaften und der Klima- und Umweltforschung neue Perspektiven. Der Hauptausschuss der DFG bewilligte am gestrigen Dienstag im Rahmen ihrer Jahresversammlung in Bonn die Förderung eines 6-Megavolt (MV)-Hochleistungs-Beschleuniger-Massenspektrometers. Für die Beschaffung des Geräts stellt die DFG 5,5 Millionen Euro zur Verfügung. In Betrieb genommen wird das Massenspektrometer an der Universität Köln, die sich in einer Ausschreibung gegen andere Universitäten durchgesetzt hatte.

Mitgliederversammlung in Bonn wählt vier Vizepräsidenten

Neue Gesichter im obersten Gremium von Europas größter Forschungsförderorganisation: Auf der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Bonn wurden am heutigen Mittwoch gleich vier neue Mitglieder für das zehnköpfige Präsidium gewählt. Neue DFG-Vizepräsidenten sind Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter, Prof. Dr. Konrad Samwer, Prof. Dr. Ferdi Schüth sowie als zweite Frau im Präsidium Prof. Dr. Dorothea Wagner.

Keine Schöpfungslehre im Biologieunterricht

Mit Sorge betrachtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft die jüngsten Äußerungen der hessischen Kultusministerin Karin Wolff zur möglichen Aufnahme der Schöpfungslehre in den Biologieunterricht an hessischen Schulen. „Die Schöpfungslehre eignet sich nicht zur Beschreibung der Evolution“, sagte der Vizepräsident der größten deutschen Forschungsförderorganisation, der Würzburger Molekularbiologe Professor Jörg Hinrich Hacker, als Reaktion auf die bekannt gewordenen Überlegungen der Ministerin.


 

II. Quartal 2007

Personelle Veränderungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Nach mehr als 30 Jahren in der DFG tritt Dieter Hüsken, verantwortlicher Referent für Öffentlichkeitsarbeit, in den Ruhestand. Er war für die Zeitschriften der DFG, das Corporate Design, die Vortragsreihe und die Ausstellungen verantwortlich. Neu eingetreten in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist Marco Finetti, zuletzt Bildungs- und Wissenschaftskorrespondent der Süddeutschen Zeitung in Bonn.

Einstieg in die Vollkostenfinanzierung

Der Präsident der DFG, Professor Matthias Kleiner, begrüßte die Entscheidung der Regierungschefs des Bundes und der Länder zur Einführung der sogenannten indirekten Programmkostenpauschale im Rahmen des Hochschulpaktes 2020. Damit erhalten die DFG-geförderten Forschungsvorhaben künftig 20 Prozent ihrer jeweiligen Fördersumme zusätzlich. Dies, so Kleiner, sei ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Forschung und eine Belohung für erfolgreiche Wissenschaftler und Hochschulen.

Forschung besser finden

Wie viele Graduiertenkollegs fördert die DFG an meiner Hochschule? Wer forscht auf dem Gebiet der Materialforschung in Schleswig-Holstein? Und welche Themenschwerpunkte gibt es derzeit im Bereich der Stammzellforschung? Wer die DFG-Suchmaschine GEPRIS kennt, ist bei der Beantwortung dieser Fragen klar im Vorteil. Jetzt wurde GEPRIS erheblich modernisiert, erweitert und mit zahlreichen neuen Suchfunktionen versehen.

Jahresversammlung der DFG in Bonn

Die Jahresversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) findet vom 2. bis 4. Juli in Bonn statt. Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung steht die Neuwahl von vier der acht Vizepräsidenten der größten Forschungsförderorganisation in Deutschland. DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner wird in seinem ersten Bericht vor der Jahresversammlung vor allem auf den weltweiten Wettbewerb um "die besten Köpfe" und die Perspektiven von Frauen in der Wissenschaft eingehen.

Geisteswissenschaftliche Transferprojekte starten in Hamburg

Die Umsetzung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die Anwendung ist ein wichtiges Anliegen der DFG-Förderpolitik. Dass dieser Transfer auch in geisteswissenschaftlichen Forschungsvorhaben gelingen kann, zeigt das Beispiel des Hamburger Sonderforschungsbereichs 538 „Mehrsprachigkeit“. In vier Transferprojekten werden Ergebnisse aus der linguistischen Grundlagenforschung in die Praxis gebracht.

DFG im Wissenschaftssommer 2007

Sprach- und Kommunikationsforschung stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten, mit denen sich Projekte aus Förderung der DFG beim diesjährigen Wissenschaftssommer und auf dem Ausstellungsschiff "MS Wissenschaft" präsentieren. Das Ausstellungsschiff startet am 5. Juni in Hamburg. Der Wissenschaftssommer findet vom 9.-15. Juni in Essen statt.

DFG und NSF richten dritte gemeinsame Forschungskonferenz aus

Die Konferenz "Advanced Photonics in Application to Astrophysical Problems" vom 10. bis 12. Juni 2007 in Washington ist die dritte wissenschaftliche Tagung, die die DFG gemeinsam mit der amerikanischen National Science Foundation (NSF) ausrichtet. Ziel der Tagung ist es, neue Wege in der Forschung und Möglichkeiten der transatlantischen Zusammenarbeit zu diskutieren. Neben dem Austausch sollen konkrete Kooperationen zwischen amerikanischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf Basis der Fördermöglichkeiten von DFG und NSF unterstützt werden.

Die DFG und die Stiftung für die polnische Wissenschaft schreiben zum zweiten Mal den Kopernikus-Preis aus

Mit dem Kopernikus-Preis zeichnen die DFG und die Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP) zusammen alle zwei Jahre herausragende Verdienste um die deutsch-polnische wissenschaftliche Kooperation, insbesondere im Bereich der Nachwuchsförderung, aus. Die Preissumme von 50 000 Euro teilen sich jeweils ein Preisträger aus Deutschland und aus Polen. Bewerbungen für den 2005 erstmals ausgeschriebenen Preis können bis zum 12. Oktober 2007 bei der DFG und der FNP eingereicht werden.

Seit 30 Jahren verleiht die DFG den Heinz Maier-Leibnitz-Preis

„Physik ist sexy“ heißt das Programm des Kabarettisten Vince Ebert, der anlässlich der Festveranstaltung zur 30. Verleihung der Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2007 am 5. Juni im Forum der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn auftreten wird. Die gesamte Veranstaltung zeigt, wie attraktiv Wissenschaft sein kann – und die Preisträgerinnen und Preisträger des Preises sind dabei der beste Beweis dafür, dass es in Deutschland hochbegabten wissenschaftlichen Nachwuchs gibt, der mit hohem Leistungswillen in jungen Jahren außergewöhnliche, international herausragende Forschungsergebnisse erzielt.

Ausschreibung für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2008

Die DFG bittet die Vorschlagsberechtigten für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erneut um Vorschläge. Bis zum 31. August 2007 können herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für die insgesamt sechs mit jeweils 16.000 € dotierten Preise nominiert werden.

DFG bewilligt elf neue Sonderforschungsbereiche

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet zum 1. Juli 2007 elf neue Sonderforschungsbereiche (SFB) mit einem Finanzvolumen von insgesamt 75,5 Millionen Euro ein. Neben den Einrichtungen bewilligte der zuständige Ausschuss auch die Fortsetzung von 19 SFB für eine weitere Förderperiode. Als Neuerung des Förderprogramms beschloss der Ausschuss zudem die Integration der SFB-Nachwuchsgruppen in das Emmy Noether-Programm.

Zum Tod Carl Friedrich von Weizsäckers

"Mit Carl Friedrich von Weizsäcker verliert die deutsche Wissenschaft eine Persönlichkeit von großer Autorität sowie einen Physiker und Philosophen von Rang", formuliert der Präsident der DFG, Professor Matthias Kleiner, in seinem Kondolenzschreiben an die Familie des Verstorbenen. Er betont, wie prägend die warnende Stimme Carl Friedrich von Weizsäckers für die Wissenschaft im Deutschland der Nachkriegszeit war und wie sie im politischen und gesellschaftlichen Diskurs immer wieder ethische und moralische Grenzen thematisierte.

Anhörung zur "Stammzellforschung"

In der Anhörung des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zum Thema "Stammzellforschung" am 9. Mai 2007 in Berlin hat DFG-Vizepräsident Professor Jörg Hinrich Hacker die Stellungnahme zu diesem Forschungsgebiet vorgestellt. 23 Sachverständige standen den Abgeordneten Rede und Antwort.

LetterArt: DFG präsentiert Giorgio Milani

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft präsentiert ab dem 22. November 2007 in Bonn Werke des renommierten italienischen Künstlers Giorgio Milani. Im Mittelpunkt stehen Lettern aus Druckereien, Zeitungen, Parteibüros und von Dachböden, die der 1946 in Piacenza geborene Milani zu Werken „visueller Poesie“ zusammengesetzt hat. Die Ausstellung mit dem Titel "LetterArt" ist bis zum 24. Januar 2008 in den Räumen der DFG-Geschäftsstelle zu sehen.

Publikationsmöglichkeiten im Open Access

Eine zentrale DFG-geförderte Informations- und Kommunikationsplattform www.open-access.net wurde jetzt freigeschaltet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können hier praxisnahe Handreichungen für die konkrete Umsetzung von Open Access Publikationen abrufen.

Armutskrankheiten gemeinsam erforschen

Die DFG unterstützt im Rahmen einer neuen Förderinitiative deutsch-afrikanische Kooperationsprojekte zu Infektionskrankheiten. Ziel ist die langfristige Vernetzung der deutschen und afrikanischen Forschung und die Stabilisierung der beruflichen Karrieren afrikanischer Nachwuchswissenschaftler.

DFG richtet 13 weitere Schwerpunktprogramme ein

Am 27. April 2007 entschied der Senat der DFG über die Einrichtung 13 neuer Schwerpunktprogramme und fördert somit ab Anfang 2008 insgesamt 117 Initiativen in diesem Verfahren. Für die Programme, die aus 47 eingereichten Konzepten ausgewählt wurden, sind in der ersten Förderperiode rund 63 Millionen Euro vorgesehen.

Dorothee Dzwonnek wird Generalsekretärin der DFG

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft bestellte heute die derzeitige Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz zur neuen Generalsekretärin der DFG. Sie tritt ihr Amt als Nachfolgerin von Dr. Reinhard Grunwald zum 1.9.2007 an.

DFG verwundert über Bremer Beschränkung von Tierversuchen

Die DFG ist überrascht über den Versuch der Bremischen Bürgerschaft, die Forschung des Kognitionswissenschaftlers Andreas Kreiter einzuschränken. Das Parlament hat Ende März 2007 einstimmig beschlossen, dass dem Forscher ab Ende 2008 für seine Versuche an Rhesusaffen keine weiteren Genehmigungen erteilt werden sollen. Andreas Kreiter arbeitet derzeit in einem von der DFG geförderten Forschungsprojekt, für das er alle gesetzlich vorgesehenen Genehmigungen von der zuständigen Behörde erhalten hat. „Der Beschluss des Landtags ist ein vom Wahlkampf motivierter Versuch, in die grundrechtlich verbriefte Freiheit der Forschung einzugreifen“, sagt DFG-Präsident Matthias Kleiner.

Im Schatten der Akazie

Der Sonderforschungsbereich 389 "Kultur- und Landschaftswandel im ariden Afrika" stellt ab 22. April 2007 im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum die Ergebnisse seiner Arbeit vor. Das interdisziplinäre Forschungsvorhaben hat in den vergangenen zwölf Jahren die historische Entwicklung der Beziehung von Mensch und Umwelt in Afrika untersucht. Mehr als 70 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachgebieten gingen an der Universität Köln der Frage nach, welche Einflüsse die großen Wüstengebiete in den vergangenen 12.000 Jahren verändert haben und mit welchen Strategien sich Menschen an die zum Teil dramatisch veränderten Lebensbedingungen angepasst haben.

Communicator-Preis 2007 an Bremerhavener Eisforscher

Die Arbeitsgruppe Glaziologie am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) erhält in diesem Jahr den "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes". Die 15 Polar- und Meeresforscher um den Geophysiker Professor Heinz Miller werden damit für die herausragende öffentliche Vermittlung ihrer Forschungsarbeiten zur Klimaentwicklung ausgezeichnet. Die Gruppe ist das erste Wissenschaftlerteam, das den Communicator-Preis erhält, der in diesem Jahr zum achten Mal verliehen wird.

DFG-Initiativen zur Verbesserung der Situation forschender Ärzte

Ärzte, die neben ihrer Ausbildung in der Klinik forschen, müssen besondere Schwierigkeiten überwinden: Die hohen Anforderungen für die Zulassung als Facharzt oder ähnliche Qualifikationsschritte lassen kaum Zeit für wissenschaftliche Forschung. Die DFG setzt sich daher in ihrer Förderpolitik dafür ein, die Bedingungen für die Klinische Forschung zu verbessern. Dazu gehören Modifikationen im Emmy Noether-Programm sowie die Stellungnahme zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder und das Vorstellen guter Beispiele aus der Praxis zum Tag der Gesundheitsforschung.


 

I. Quartal 2007

Lebensmittelchemikerin Andrea Hartwig wird Vorsitzende der MAK-Kommission der DFG

Am 29. März 2007 übernimmt Frau Professor Andrea Hartwig den Vorsitz der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der DFG. Die Lebensmittelchemikerin löst Professor Helmut Greim ab, der seit 1992 die Kommission leitet.

Hô Hai Phùng erhält von Kaven-Ehrenpreis 2006 für Mathematik

Am 26. März 2007 wurde der aus Vietnam stammende Mathematiker Hô Hai Phùng mit dem von Kaven-Ehrenpreis für Mathematik ausgezeichnet. Er erhielt den zum zweiten Mal vergebenen persönlichen Preis als Auszeichnung für seine herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Quantengruppen. Den Rahmen für die Preisverleihung bildete die erste gemeinsame Konferenz der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) und der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) vom 25. bis 30. März in Berlin.

Mal riechen, wie’s dem Nachbarn geht

In einem im März veröffentlichten Artikel in dem international renommierten Fachmagazin PNAS veröffentlicht der DFG-geförderte Wissenschaftler Professor Martin Heil, wie Duftstoffe als Signale zwischen Pflanzen wirken. Duftstoffe von mit Insekten befallenen Pflanzen regen zum Beispiel andere Pflanzen an, ihre Nektarproduktion zu aktivieren. Dadurch werden Wespen und Ameisen angelockt, die die Blattfresser vernichten.

Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger 2007

Sechs junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten den mit je 16 000 Euro dotierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2007. In diesem Jahr feiert die DFG das 30-jährige Bestehen des Förderpreises für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Verleihung der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2007

Heute verleiht der DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner in feierlichem Rahmen die Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2007 an zehn Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Mit einer Fördersumme von bis zu 2,5 Millionen Euro ist die Auszeichnung der höchstdotierte deutsche Förderpreis.

Expertengespräch zum deutsch-russischen Wissenschaftsaustausch

Die DFG und die Alexander von Humboldt-Stiftung diskutieren bei einem Expertengespräch in Berlin über den Hintergrund und die Perspektiven des erstarkten deutsch-russischen Wissenschaftsaustauschs. Im Zentrum steht die Präsentation einer Studie zur internationalen Vernetzung der russischen Wissenschaft.

Karriereperspektive Heisenberg-Professur

Ein Jahr nach Einführung der Heisenberg-Professur zieht die DFG Bilanz: Sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhalten derzeit eine für fünf Jahre finanzierte Stelle, die danach von der jeweiligen Hochschule weitergeführt wird. Das Programm ermöglicht Wissenschaftlern eine langfristige Karriereperspektive und gibt den Hochschulen die Möglichkeit zur aktiven Strukturentwicklung.

Auftaktveranstaltung für den Europäischen Forschungsrat

Im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft organisiert die DFG vom 27.-28. Februar 2007 in Berlin die offizielle Auftaktveranstaltung für den Europäischen Forschungsrat. Zu der wissenschaftlichen Tagung, die unter anderem von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet wird, kommen rund 280 hochrangige Wissenschaftler aus mehr als 30 Ländern, um den Start des ERC zu feiern und seine strategischen und programmatischen Ziele zu diskutieren.

Zweite Exzellenzakademie Medizintechnik

Vom 5. bis 9. Februar 2007 findet in Bonn die zweite Exzellenzakademie Medizintechnik zum Thema "Monitoring & Computing in der perioperativen Medizin" statt. Sie soll junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem neuesten Stand auf diesem Gebiet vertraut machen. International renommierte Vertreter aus der Medizintechnik, der Industrie, der Ethik und der Telekommunikation werden zu verschiedensten Aspekten der zukünftigen medizintechnischen Entwicklung Stellung beziehen.

DFG unterstützt internationale Petition zum Open Access

Der freie und kostenlose Zugang zu den Ergebnissen öffentlich geförderter Forschung in Europa soll gesichert werden. Dafür setzt sich die DFG gemeinsam mit anderen europäischen Organisationen in einer Internet-Petition an die Europäische Kommission ein.

DFG vergibt Eugen und Ilse Seibold-Preis 2007

Für ihren Beitrag zur Förderung der Wissenschaft und des deutsch-japanischen Verständnisses erhalten in diesem Jahr der japanische Bauingenieur Professor Dr.-Ing. Hideo Nakamura und der ehemalige Direktor des Berliner Paul-Drude-Instituts für Festkörperelektronik, Professor Dr. Klaus H. Ploog, den Eugen und Ilse Seibold-Preis.

DFG informiert zum "Tag der Gesundheitsforschung"

Die DFG wird sich bei einer Informationsveranstaltung am 2. Februar 2007 in Berlin dem Thema Klinische Forschung widmen und dabei vorbildliche Projekte vorstellen und den aktuellen Handlungsbedarf auf diesem Forschungsfeld benennen. Den Anlass für die DFG-Veranstaltung gibt der jährliche "Tag der Gesundheitsforschung", der am 25. Februar 2007 unter dem Titel "Herz - Motor des Lebens" über die Leistungen, den aktuellen Stand und die Perspektiven der Gesundheitsforschung informiert.

Neujahrsempfang der DFG in Berlin

DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner hat am 15. Januar 2007 zum ersten Neujahrsempfang seiner Amtszeit in den Leibniz-Saal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften geladen.

Zweite Runde der Exzellenzinitiative

Die Gemeinsame Kommission für die Exzellenzinitiative hat in ihrer Sitzung vom 12. Januar 2007 über 305 Projektvorschläge entschieden. In den drei Förderlinien Graduiertenschulen, Exzellencluster und Zukunftskonzepte werden ingesamt 35 Universitäten zur Einreichung vollständiger Förderanträge aufgefordert.

Entscheidungen über Antragsskizzen in der Exzellenzinitiative

In der zweiten Runde der Exzellenzinitiative stehen am 12. Januar 2007 die ersten Zwischenergebnisse an. Die Gemeinsame Kommission für die Exzellenzinitiative, bestehend aus der Fachkommission der DFG und der Strategiekommission des Wissenschaftsrats, entscheidet darüber, welche Universitäten dazu aufgefordert werden, einen vollständigen Antrag einzureichen. Um 16 Uhr beginnt die Pressekonferenz. Die aktuellen Informationen finden Sie dann auch unter www.dfg.de.


 

Aktuelle Nachrichten der DFG nach Erscheinungsjahr

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