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Das Neueste | 2006



IV. Quartal 2006

Die DFG verabschiedet ihren Präsidenten

In einer Feierstunde wurde am 19. Dezember Professor Ernst-Ludwig Winnacker als Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft verabschiedet. Er tritt am 1. Januar 2007 sein neues Amt als ERC-Generalsekretär in Brüssel an.

"forschung" als Reiselektüre

Zum Jahresende wird zum dritten Mal eine Ausgabe von "forschung SPEZIAL" in ICE-Zügen der Deutschen Bahn aushängen. Zwischen Hamburg und München, zwischen Bonn und Berlin werden so weit über eine Million Reisende über Ergebnisse DFG-geförderter Grundlagenforschung informiert.

Stellungnahme zur Entwicklung der Gentherapie

Die DFG-Senatskommission für Grundsatzfragen der Genforschung hat eine zweite Stellungnahme zur Entwicklung der Gentherapie vorgelegt. Sie macht deutlich, dass sich dieses Forschungsfeld in den vergangenen Jahren stark entwickelt hat. Umfangreiche experimentelle Arbeiten haben das therapeutische Potenzial, aber auch die Risiken der Gentherapie aufgezeigt. Die Gentherapie verspricht in einigen Bereichen bereits jetzt Erfolg, auf anderen Gebieten besteht jedoch noch umfangreicher Forschungsbedarf.

DUZ spezial zu Konferenz "Karrierewege in Wissenschaft und Forschung" erschienen

Eine neuerschienene Beilage zu der Deutschen Universitätszeitung (DUZ) fasst die Ergebnisse des gemeinsamen Workshops "Karrierewege in Wissenschaft und Forschung" der DFG und des BMBF zusammen. Das DUZ spezial befasst sich mit den Chancen für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland und zeigt best practice Beispiele.

Neues DFG-Programm "Forschungsgroßgeräte"

Ab 2007 wird die DFG Elektronenmikroskope, Massenspektrometer und andere Forschungsgroßgeräte in einem neuen Programm fördern. Dieses war nötig geworden, weil durch die Föderalismusreform das Hochschulbauförderungsgesetz (HBFG) außer Kraft gesetzt wurde. Für das Programm stellt der Bund jährlich 85 Millionen Euro zur Verfügung.

Kolleg-Forschergruppen in den Geisteswissenschaften

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft schreibt erstmals Kolleg-Forschergruppen für die Geisteswissenschaften aus. Eine Kolleg-Forschergruppe soll von einer kleinen Gruppe besonders ausgewiesener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geleitet werden, die über eine umfangreiche Erfahrung in der Durchführung von Forschungsprojekten verfügen.

Leibniz-Preisträger 2007 stehen fest

Der höchstdotierte deutsche Förderpreis geht im nächsten Jahr an zwei Wissenschaftlerinnen und acht Wissenschaftler: Der zuständige Hauptausschuss der DFG hat heute die Preisträgerinnen und Preisträger 2007 im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm bestimmt. Sie erhalten erstmals eine Fördersumme von je 2,5 Millionen Euro (vormals: 1,55 Millionen Euro).

DFG baut wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Brasilien aus

Brasilien hat in den vergangenen Jahren durch systematische Förderung in vielen Forschungsbereichen Höchstleistungen erzielt und sich zu einem interessanten Kooperationspartner für die deutsche Wissenschaft entwickelt. Mit der Etablierung von Vertrauenswissenschaftlern und der Ausweitung von Kooperationsabkommen stellt die DFG jetzt die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Brasilien auf eine breitere Basis.

DFG vertieft deutsch-polnische Forschungszusammenarbeit

Am 20. November hat DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker in Warschau das erste „Liaison-Scientists“-Netzwerk eingeweiht. Dieses Netzwerk wird von zehn renommierten polnischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gebildet. Sie sollen als Verbindungswissenschaftler an polnischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu den Fördermöglichkeiten für deutsch-polnische Kooperationen beraten.

DFG bewilligt acht neue Sonderforschungsbereiche

Die DFG richtet zum 1. Januar 2007 acht Sonderforschungsbereiche (SFB) ein. Dazu gehören neben sechs ortsgebundenen SFB auch zwei auf bis zu drei Standorte verteilte SFB/Transregios. Die Forschungsvorhaben beschäftigen sich mit Elementarteilchen, Knochenregeneration sowie dem Wechselspiel zwischen Erde, Vegetation und Atmosphäre.

DFG-Präsident wird Mitglied der französischen Ehrenlegion

Der französische Botschafter in Deutschland hat am 9. November 2006 im Namen des Staatspräsidenten dem DFG-Präsidenten, Professor Ernst-Ludwig Winnacker, den Orden eines Ritters der Ehrenlegion verliehen.

DFG verleiht zum zweiten Mal den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis

Die DFG verleiht am 21. November 2006 zum zweiten Mal den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis. Er geht an Harald Langer und Ping Ping Tsai. Der Preis zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die sich vorbildlich und nachhaltig darum bemühen, den Tierschutz in der Forschung zu verbessern.

DFG legt neue Empfehlungen zur Stammzellforschung vor

Die internationale Stammzellforschung hat in den vergangenen Jahren wichtige neue Erkenntnisse hervorgebracht. Die Wissenschaft in Deutschland kann allerdings zurzeit aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen auf diesem Gebiet nur einen begrenzten Beitrag leisten. Durch die im Stammzellgesetz festgelegte Stichtagsregelung und die Strafandrohung sind deutsche Forscher vom Zugriff auf neue Zelllinien und von der Arbeit in internationalen Projekten weitgehend ausgeschlossen. In ihren neuen Empfehlungen zur Stammzellforschung schlägt die DFG daher eine Änderung des Stammzellgesetzes vor.

DFG-Verbindungsbüro in New Delhi eröffnet

Das Verbindungsbüro der Deutschen Forschungsgemeinschaft in New Delhi in Indien ist am 4. November 2006 feierlich eröffnet worden. In seiner Eröffnungsrede bezeichnete DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker die Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Indien und Deutschland als eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Büros. Professor Valangiman Subramanian Ramamurthy, Staatssekretär im indischen Wissenschaftsministerium, betonte die strategische Bedeutung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Indien und Deutschland und bezeichnete sie als Basis für die Zusammenarbeit auch im politischen Bereich.

Eröffnung des ersten deutsch-koreanischen Graduiertenkollegs

Am 2. November 2006 eröffnen die DFG und die Korea Science and Engineering Foundation (KOSEF) das Internationale Graduiertenkolleg „Self-organised Materials for Optoelectronics“. In diesem Kolleg arbeiten Wissenschaftler aus Deutschland und Korea und bringen Grundlagenforschung und Anwendung international auf hohem Niveau zusammen. Den Rahmen für die Eröffnung bildet die von der DFG intensiv unterstützte Kampagne „Deutschland und Korea: Partner in Forschung und Entwicklung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Symposium der deutschen Ombudspersonen

Zunehmender Leistungsdruck und Wettbewerb im Wissenschaftsbetrieb verführen immer mehr zu wissenschaftlichem Fehlverhalten. Beim zweiten „Symposium der deutschen Ombudspersonen“ in Hamburg diskutierten Ombudsleute deutscher Hochschulen mit ausländischen Kollegen über mögliche Maßnahmen gegen diese Entwicklung.

Stärkung der Kooperation mit Rumänien

Rumänien ist das zweitgrößte osteuropäische Land der kommenden EU 27 und damit von höchstem Interesse für Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland. Die DFG bemüht sich, die deutsch-rumänische Zusammenarbeit in der Forschung und Forschungsförderung weiter zu stärken und hat im Oktober wichtige Akteure aus den Wissenschaftssystemen beider Länder zum Austausch zusammengebracht.

Erste Runde in der Exzellenzinitiative entschieden. 873 Millionen Euro für die universitäre Spitzenforschung

Der Bewilligungsausschuss für die Exzellenzinitiative hat heute die Finanzierung von 18 Graduiertenschulen, 17 Exzellenzclustern und
3 Zukunftskonzepten beschlossen. Für die Förderung der an insgesamt 22 Hochschulen angesiedelten Initiativen sind in dieser ersten Runde pro Jahr rund 174,7 Mio. Euro bewilligt worden.

Wie ehrlich ist die Wissenschaft? Ombudsman der DFG veranstaltet Symposium in Hamburg mit öffentlichem Vortrag und Podiumsdiskussion

Vom 19. bis 20. Oktober 2006 findet an der Universität Hamburg das zweite „Symposium der deutschen Ombudspersonen“ statt. Es wird vom Ombudsman der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der DFG gemeinsam ausgerichtet. Zu einer Podiumsdiskussion und einem Informationsgespräch über die Ergebnisse des Symposiums am 20. Oktober ist die Presse herzlich eingeladen.

Exzellenz braucht attraktive Bedingungen

Der Wissenschaftsstandort Deutschland kann nur so gut sein wie sein Nachwuchs. Deshalb müsse alles getan werden, um die jungen Talente zu fördern und ihnen klare Perspektiven zu geben. Dies ist das Fazit der gemeinsamen Konferenz „Karrierewege in Forschung und Wissenschaft“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der DFG am 4. und 5. Oktober 2006 in Berlin.

Maßstab für Exzellenz und Profilierung. DFG legt viertes Förder-Ranking deutscher Hochschulen vor

Die Ludwig-Maximilians-Universität München führt das Förder-Ranking 2006 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an. 131 Millionen Euro warben ihre Wissenschaftler zwischen 2002 und 2004 an DFG-Drittmitteln ein, dicht gefolgt von der Technischen Hochschule Aachen (126 Millionen Euro) und den Universitäten Heidelberg und Würzburg (je 105 Millionen Euro). Bei dem Bewilligungsvolumen pro Professor war die vergleichsweise kleinere Universität Karlsruhe Spitzenreiter. Dies geht aus der vierten Ranking-Studie der DFG hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde.


 

III. Quartal 2006

DFG zum Verkauf mittelalterlicher Handschriften

Das Land Baden-Württemberg plant den Verkauf großer Teile des Handschriftenbestandes der Badischen Landesbibliothek in Karlsruhe. Die DFG hat die Erschließung und Katalogisierung der Handschriften mit rund 1,5 Millionen Euro gefördert und erwartet, dass diese Bestände für die Wissenschaft und Forschung zugänglich bleiben.

DFG-Ausstellung „Wissenschaft, Planung, Vertreibung – Der Generalplan Ost der Nationalsozialisten“

Unter dem Titel „Wissenschaft, Planung, Vertreibung – Der Generalplan Ost der Nationalsozialisten“ zeigt die Deutsche Forschungsgemeinschaft vom 28. September bis 27. Oktober 2006 im Wissenschaftszentrum Bonn eine Ausstellung, die von der engen Verbindung akademischer Forschung, rationaler Planung und Forschungsförderung im Dienste der nationalsozialistischen Eroberungs- und Vernichtungspolitik berichtet.

Zweite Runde der Exzellenzinitiative

Mit 261 Antragsskizzen gehen die deutschen Hochschulen in die zweite Wettbewerbsrunde um Fördermittel in der Exzellenzinitiative. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erhielt bis zum 15. September 123 Skizzen für Exzellenzcluster, 118 für Graduiertenschulen und 20 für Zukunftskonzepte.

Communicator-Preis 2007

Zum achten Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, mit einer Preissumme von 50.000 Euro aus.

Spitzenuniversitäten nicht nur im Süden

Dass die Exzellenzinitiative keineswegs die Geisteswissenschaften oder Universitäten im deutschen Norden benachteiligt, stellt die DFG in einem Leserbrief an die Frankfurter Allgemeine Zeitung klar. Zusätzlich werden Ablauf und Entscheidungsfindung in der Exzellenzinitiative erläutert.

Deutscher Wissenschaftsnachwuchs tagt in Boston

Auf der bisher größten Tagung für deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Nordamerika stehen Beschäftigungsperspektiven in Deutschland im Fokus. Das Rahmenthema „Neue Chancen in Deutschland und Europa“ bringt vom 8. bis 10. September 2006 über 320 Teilnehmer in Boston zusammen. Der Veranstalter ist GAIN, eine gemeinsame Initiative der Wissenschaftsorganisationen, in Zusammenarbeit mit der German Scholars Organization.

Vierte Ausschreibung für den EURYI Award

Der European Young Investigator (EURYI) Award soll den europäischen Forschungsraum für herausragenden Nachwuchs aus aller Welt attraktiv machen. Bis zum 30. November 2006 können bei der DFG Anträge auf Förderung eines innovativen Forschungsvorhabens in Deutschland eingereicht werden.

Neue Empfehlungen der Kommission für Rechenanlagen

Die Kommission für Rechenanlagen der DFG hat jetzt neue Empfehlungen zur Ausstattung der Hochschulen mit Rechnern vorgelegt. Behandelt werden grundsätzliche Fragen und Perspektiven für die Informationsverarbeitung an den deutschen Hochschulen für den Zeitraum von 2006 bis 2010.

Nationallizenzen für den Forschungsstandort Deutschland

Dreißig große Datenbanken, elektronische Textsammlungen und Zeitschriftenarchive namhafter internationaler Wissenschaftsverlage konnten jetzt deutschlandweit freigeschaltet werden. Ermöglicht wird dieses neue elektronische Informationsangebot durch Nationallizenzen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den Ankauf der Datenrechte mit 21,5 Millionen Euro finanziert.

Verstärkte Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft stellt in seinem Bericht „Innovationsfaktor Kooperation“ wichtige Fragen zur Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft: Welche Erfolgsfaktoren gibt es, was sind die Rahmenbedingungen und worin bestehen die Anreize? Der Auftakt des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft angeregten Projektes ist eine breit angelegte Umfrage bei allen beteiligten Akteuren.

Leserbrief zum FAZ-Beitrag "Zu alt für Exzellenz"

In einem Leserbrief reagiert DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker auf den Beitrag von Jürgen Trabant "Zu alt für Exzellenz", FAZ vom 2. August 2006.

Bernd Rendel-Preis der DFG für junge Geowissenschaftler

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt 2007 erneut den Bernd Rendel-Preis an junge, nicht promovierte Diplom-Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Geophysik, Marine Geowissenschaften oder Geodäsie.

5. Emmy Noether-Jahrestreffen

Wie lässt sich wissenschaftliche Leistung messen? Und wie lässt sich ein Erfolgsprogramm wie das Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft noch weiter verbessern? Auf beide Fragen suchten 162 Geförderte im DFG-Programm für frühe wissenschaftliche Selbstständigkeit auf ihrem jährlichen Treffen vom 21. bis 23. Juli 2006 in Potsdam nach Antworten.

Deutsche schneiden beim dritten EURYI Award sehr gut ab

Die 25 Preisträger der dritten Runde des European Young Investigator (EURYI) Award stehen fest. Vier der Preisträger haben sich über die DFG für den Preis beworben, drei weitere deutsche Forscher gehen mit ihrem Preisgeld nach Frankreich, in die Niederlande und in die Schweiz. Die EURYI Awards werden am 13. Oktober 2006 in Prag verliehen.

Gemeinsame Stellungnahme der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft zur Sondersitzung der EU-Forschungsminister

Deutsche Forschungsgemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft sind erleichtert über die Verabschiedung des EU-Forschungsbudgets für die Jahre 2007-2013. Die von der Bundesregierung erwirkte Protokollnotiz zum Verbot der Herstellung embryonaler Stammzellen entspricht dem Status quo. Mit diesem Kompromiss konnte eine Situation vermieden werden, die das gesamte Forschungsbudget, und nicht nur die Forschung mit menschlichen embryonalen Stammzellen, in Frage gestellt hätte.

Verleihung des Communicator-Preis 2006 an Friedemann Schrenk

Der „Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ geht in diesem Jahr an Friedemann Schrenk. Der Preis ist mit 50 000 Euro dotiert und wird gemeinsam von den Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft am 18. Juli 2006 in einer Festveranstaltung während des Wissenschaftssommers in München verliehen.

DFG präsentiert beim Wissenschaftssommer 2006 Informatik zum Anfassen

Informatik macht Spaß! Das können die Besucher des Wissenschaftssommers 2006 in München vom 15. bis 21. Juli am Stand der DFG im Aktionszelt auf dem Marienhof erleben. Ob mit Robotern, die weltmeisterlichen Fußball spielen und am Eröffnungswochenende ihr Können in München zeigen, oder beim Internet-Spiel, das Kinder und Erwachsene entdecken lässt, wie das Internet funktioniert.

DFG legt MAK- und BAT-Werte-Liste 2006 vor

Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe hat die MAK- und BAT-Werte-Liste 2006 vorgelegt. Sie enthält 155 Änderungen und Neuaufnahmen. Besonderes Augenmerk richtete die Kommission in diesem Jahr auf die Kriterien für die Beurteilung der Gefährdung durch Arbeitsstoffe in der Schwangerschaft. Zusätzlich wurden die beiden Stoffe Blei und o-Toluidin nach neuen Untersuchungen als krebserzeugend im Tierversuch, beziehungsweise für den Menschen sowie als mutagen für die Keimzellen eingeordnet.


 

II. Quartal 2006

DFG und AWMF geben Empfehlungen für nicht-kommerzielle Studien an Universitätskliniken heraus

Die 12. Novelle des Arzneimittelgesetzes bedeutet für nicht-kommerzielle Arzneimittelstudien an Universitätskliniken mehr Verwaltung und höhere Kosten. Die DFG und die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften haben aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dem Gesetz am 29. Juni 2006 Empfehlungen für die Umsetzung der Vorgaben in der Praxis veröffentlicht.

DFG richtet 34 neue Graduiertenkollegs ein

Die Graduiertenkollegs, über die der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG am 21. Juni 2006 entschieden hat, bieten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, zu Themen wie der Signalverarbeitung im Gehirn, dem Wertekomplex Menschenwürde oder der Stochastik komplexer Prozesse möglichst interdisziplinäre Expertise zu sammeln und frühzeitig wissenschaftlich selbstständig zu werden. Insgesamt fördert die DFG derzeit 283 Kollegs, davon 53 Internationale.

Gemeinsame Presseerklärung der Allianz zum Urheberrecht

Die sieben in der Allianz zusammengeschlossenen Wissenschaftsorganisationen fordern eine bildungs- und forschungsfreundliche Ausgestaltung des Urheberrechts. Hintergrund ist die derzeitige Debatte um die von der Bundesregierung vorgelegte Urheberrechtsnovelle.

Stellungnahme des DFG-Präsidenten zur Embryonenforschung mit EU-Mitteln

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Ernst-Ludwig Winnacker, zur gestrigen Entscheidung des Europa-Parlaments, die Embryonenforschung mit EU-Mitteln zu fördern.

DFG nimmt Stellung zu Angriffen auf Freilandversuche zur Grünen Gentechnik

Genehmigte und als sicher eingestufte wissenschaftliche Projekte zur Grünen Gentechnik dürfen nicht behindert und Versuchsanlagen nicht zerstört werden. Darauf weisen die Senatskommission für Stoffe und Ressourcen in der Landwirtschaft und die Senatskommission für Grundsatzfragen der Gentechnik der Deutschen Forschungsgemeinschaft jetzt hin. Anlass ist der gezielte Angriff von Gentechnik-Gegnern auf ein Gelände der Justus-Liebig-Universität in Gießen, bei dem am Pfingstwochenende rund 20 Prozent eines Freilandversuchs mit transgener Gerste – der erste seiner Art in der Bundesrepublik – zerstört wurden.

Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2006

Am 13. Juni 2006 verleiht die DFG die diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preise an sechs Nachwuchswissenschaftler. Der Preis, benannt nach dem ehemaligen DFG-Präsidenten, zeichnet seit 1977 junge Forscherinnen und Forschern für ihre wissenschaftlichen Leistungen aus und soll ihnen Anreiz für die weitere wissenschaftliche Arbeit bieten.

Anpfiff zum "DFG-Pokal"

Im Rahmen der RoboCup-WM 2006 in Bremen treten zwei Teams aus dem DFG-Schwerpunktprogramm "RoboCup" zum Sonderspiel "DFG-Pokal" gegeneinander an. In der Veranstaltung wird ZDF-Moderator Karsten Schwanke mit Wissenschaftlern und dem zukünftigen DFG-Präsidenten Professor Matthias Kleiner der Forschung hinter dem Fußball nachspüren.

Ausschreibung für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2007

Die DFG schreibt den Heinz Maier-Leibnitz-Preis für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für das Jahr 2007 aus. Vorschlagsberechtigte können bis zum 31. August 2006 herausragende Nachwuchsforscherinnen und -forscher für die insgesamt sechs mit jeweils 16.000 € dotierten Preise nominieren.

Rückblick und Ausblick

DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker und sein am 31. Mai gewählter Nachfolger, Professor Matthias Kleiner, haben auf der Jahrespressekonferenz am 1. Juni 2006 Journalisten nicht nur einen Abriss über Themen der Forschungsförderung 2005 wie Exzellenzinitiative, Föderalismusdiskussion und Chancengleichheit sondern auch einen Ausblick auf die Zukunft gegeben.

DFG-Jahresbericht in neuem Gewand

Für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stand 2005 ganz im Zeichen der im Juni des Jahres gestarteten Exzellenzinitiative. Gleichzeitig wurde das strategische Ziel einer Internationalisierung der Forschungsförderung weiterverfolgt und die Qualitätssicherung der eigenen Begutachtungsverfahren weiter vorangetrieben. Dies sind nur einige Fakten des "Jahresberichts 2005", der sich in diesem Jahr in neuem Layout und inhaltlich völlig überarbeiteter Form präsentiert.

Neue DFG-Senatoren gewählt

Die Mitgliederversammlung der DFG hat turnusgemäß Wahlen zum Senat durchgeführt. Darüber hinaus wurde Prof. Dr. Jörg Hinrich Hacker in seinem Amt als Vizepräsident bestätigt.

Neuer DFG-Präsident gewählt

Die Mitgliederversammlung der DFG hat Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner zum neuen Präsidenten gewählt. Nach neunjähriger Amtszeit endet die Präsidentschaft von Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker.

Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) will den Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft deutlich verbessern. Der DFG-Hauptausschuss beschloss deshalb bei der DFG-Jahresversammlung am 30. Mai 2006, das Förderinstrument „Eigene Stelle“ und das Emmy Noether-Programm im Hinblick auf eine engere Verzahnung von Universitätsforschung und Industrie zu modifizieren.

Änderungen im Leibniz-Programm der DFG

Der Hauptausschuss der DFG hat die Weiterentwicklung des Leibniz-Programms beschlossen. Eine Erhöhung der Preissumme auf 2,5 Millionen Euro und eine auf sieben Jahre verlängerte Laufzeit stehen dabei im Mittelpunkt. Die Änderungen sollen das Programm an die heutigen Arbeitsbedingungen und Bedürfnisse herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anpassen.

Neue Initiative in der Biodiversitätsforschung

Zur Förderung der ökologischen Forschung in Deutschland richtet die DFG erstmals drei so genannte Biodiversitätsexploratorien ein. Hauptziel der Forschung ist es, die Beziehungen zwischen Veränderungen in der Artenvielfalt und der Intensität der Landnutzung sowie die Folgen dieser Veränderungen für Ökosystemprozesse zu untersuchen.

DFG-Partner aus Ostasien setzen auf gemeinsame Nachwuchsförderung und Kooperation mit der Wirtschaft

Zwei Delegationen aus Südkorea und China mit hochrangigen Vertretern aus Wissenschaft und Politik haben sich Ende April und Anfang Mai zu Gesprächen mit dem Vorstand der DFG in Bonn getroffen. Während sich die südkoreanische Delegation um Forschungsminister Kim Woo-Sik vor allem für die Exzellenzinitiative, das Begutachtungsverfahren und die Kooperation der DFG mit der Wirtschaft interessierte, legte die chinesische Delegation, angeführt vom Präsidenten der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, Professor Lu Yongxiang, während ihres Besuchs den Grundstein für weitere Gespräche zum Ausbau der gemeinsamen Nachwuchsförderung.

Jugend forscht – zum Beispiel an Photonen

Den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gestifteten Preis "Jugend forscht" im Bereich Physik gewinnen 2006 drei Kasseler Jungforscher. Sie zeigten, dass das in Physikbüchern häufig aufgeführte Experiment des Physikers G. Taylor aus dem Jahr 1909 nicht eindeutig den Wellen-Teilchen-Charakter des Lichts nachweist und entwickelten einen alternativen Aufbau, um einzelne Lichtteilchen sichtbar zu machen.

Hochschulen geben Materialwissenschaft und Werkstofftechnik eine Stimme

Der neugegründete "Studientag Materialwissenschaft und Werkstofftechnik“ fasst materialwissenschaftliche und werkstofftechnische Fakultäten, Fachbereiche und Abteilungen der deutschen Universitäten und Hochschulen zusammen. Er soll im Sinne eines Fakultätentages den beiden Fachrichtungen ein eigenständiges Profil für diese interdisziplinäre Fachrichtung entwickeln.

Die DFG bewilligt 13 neue Sonderforschungsbereiche

Die Dunkle Materie, logistische Systeme, flexible Werkstoffe und die Genomforschung stehen im Zentrum der strukturfördernden Initiativen aus allen Wissenschaftsbereichen. Mit den neu bewilligten Einrichtungen fördert die DFG insgesamt 277 Sonderforschungsbereiche ab dem 1. Juli.

DFG legt Studie zur Antragsaktivität von Juniorprofessoren vor

Juniorprofessoren gehen der Forschung trotz ihres vergleichsweise hohen Lehrdeputats nicht verloren. Im starken Wettbewerb um Drittmittel aus dem Fördertopf der DFG können sie sich behaupten. Dies belegt der neue Infobrief zu "Antragsaktivität und -erfolg von Juniorprofessoren bei der DFG", der die ersten zwei Jahre des neuen Qualifikationsweges erstmals genauer unter die Lupe nimmt.

Materialwissenschaft und Werkstofftechnik rücken näher zusammen

Als Vertretung beider Fachrichtungen nimmt die Arbeitsgemeinschaft „Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (M&W)“ am 3. Mai 2006 ihre Arbeit auf. Unter dem Dach der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) soll sie Kontakte zwischen Wissenschaft, Förderern, Politik, Wirtschaft und Verwaltung herstellen, die Öffentlichkeitsarbeit koordinieren und den Nachwuchs fördern.

Ernährungsforschung in Deutschland - Situation und Perspektiven

 

In der Reihe "Standpunkte / Positions" ist der zweisprachige Band "Ernährungsforschung in Deutschland - Situation und Perspektiven / Nutritional Research in Germany" erschienen. Hrsg. von Hans-Georg Joost, Gerhard Eisenbrand und Hannelore Daniel, ISBN 3-527-31709-0.

  • Zu bestellen bei Heike Klebe, Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der DFG, Tel.:0228/885-2109, E-Mail: Heike.Klebe@dfg.de

Vier Nachwuchswissenschaftler erhalten Bernd Rendel-Preis 2005 der DFG

Salzstrukturen, die Prozesse in Ölvorkommen, Wasserabflüsse aus Gletschern und das Sehvermögen von fossilen Wirbeltieren sind die Forschungsschwerpunkte der vier Nachwuchswissenschaftler, die die DFG am 28. April 2006 in Tübingen mit dem Bernd Rendel-Preis 2005 auszeichnet.

DFG entsetzt über Anschlag auf Potsdamer Wissenschaftler

DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker übermittelt die Anteilnahme der DFG an das Opfer, seine Familie und Kollegen. Die DFG erklärt sich solidarisch mit allen ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in Deutschland.

DFG-Jahresversammlung in München

Die diesjährige Jahresversammlung der DFG findet vom 29. bis 31. Mai in München statt. Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung steht unter anderem die Neuwahl des DFG-Präsidenten.

16 neue Schwerpunktprogramme bewilligt

Ab Anfang 2007 wird die DFG 16 neue Schwerpunktprogramme in allen Wissenschaftsgebieten fördern. Für diese Programme sind in der ersten Förderperiode rund 57 Millionen Euro vorgesehen.

Startschuss für die zweite Runde der Exzellenzinitiative

Die Hochschulen sind erneut dazu eingeladen, ihre Antragsskizzen für das Programm zur Förderung universitärer Spitzenforschung einzureichen. Die Initiative umfasst eine Finanzierung in den drei Förderlinien Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte.

DFG benennt Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger 2006

Sechs junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich über die Auszeichnung mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis und je 16 000 Euro Preisgeld freuen. Die Preisträger im Jahr 2006 überzeugten das Auswahlgremium durch herausragende Leistungen in den Neurowissenschaften, der Theoretischen Physik, der Klassischen Philologie, der Neuroonkologie, der Polymerchemie und der Biophysik. Der Heinz Maier-Leibnitz-Preis wird am 13. Juni 2006 im Max-Liebermann-Haus in Berlin verliehen.

Wissenschaft und Kunst treffen sich wieder in Bonn

Im Rahmen der Reihe WISSENSCHAFFTKUNST zeigen die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Wissenschaftszentrum Bonn Arbeiten von Hans-Hendrik Grimmling.

Communicator-Preis an Friedemann Schrenk

Der mit 50 000 Euro dotierte Preis geht in diesem Jahr an Friedemann Schrenk. Der Paläobiologe hat sich in besonderer Weise um die Vermittlung seiner wissenschaftlichen Arbeit in die Öffentlichkeit bemüht.

Nächste Station Brüssel

Der langjährige Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Ernst-Ludwig Winnacker, übernimmt zum Januar 2007 die Position des "Secretary General" des neu geschaffenen European Research Council (ERC) in Brüssel.

Einladung zur Antragstellung für deutsch-französische Projekte auf dem Gebiet „Weiße Biotechnologie“

Deutsche und französische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können ab sofort gemeinsame Projektanträge zum Thema „Weiße Biotechnologie“ in den Gebieten „Biokraftstoffe“, „Bioremediation“ und „Biokatalyse“ stellen.


 

I. Quartal 2006

Erste Anträge beim NanoSci-ERA möglich

Individuelle nanoskalige Objekte stehen im Mittelpunkt der transnationalen Ausschreibung des European Research Area Network für Nanowissenschaften (NanoSci-ERA). Anträge stellen können ab sofort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Israel, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, der Slowakei oder Spanien forschen.

Radikalisierung der Wissenschaft im Dienste des Regimes

Die Forschungsgruppe zur Geschichte der Deutschen Forschungsgemeinschaft 1920 - 1970 stellte vergangene Woche in Berlin erste Ergebnisse vor.

Papst-Audienz für DFG-Delegation

Tief beeindruckt zeigte sich Professor Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), nach einer Begegnung mit Papst Benedikt XVI. vergangene Woche in Rom. Dieser Papst ist im Herzen ein Wissenschaftler geblieben, so Winnacker. "Außerdem hat es mich sehr berührt zu sehen, wie sich Benedikt XVI. auf jeden Einzelnen seiner Gesprächspartner einzulassen vermag."

DFG vergibt erstmals Kopernikus-Preis

Die DFG und die Stiftung für die polnische Wissenschaft (FNP) verleihen den mit 50.000 Euro dotierten Kopernikus-Preis für deutsch-polnische Zusammenarbeit an die Pharmakologen Eberhard Schlicker aus Bonn und Barbara Malinowska aus Białystok.

Neuausrichtung des DFG-Programms Forschergruppen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) passt das Förderprogramm Forschergruppen dem aktuellen Bedarf an. Forschergruppen können künftig modular aus verschiedenen Bausteinen aufgebaut sein. Die Auswahl der jeweiligen Module erfolgt nach fachlichen Gesichtspunkten und kann daher in Abhängigkeit von der jeweiligen Fragestellung, den einbezogenen Wissenschaftsgebieten und dem gewünschten strukturbildenden Aspekt variieren. Entscheidungen im Programm Forschergruppen fallen ab sofort vier- statt zweimal pro Jahr.

DFG fördert neues Forschungsschiff

Das heute in Dienst gestellte neue Forschungsschiff Maria S. Merian, das am Institut für Ostseeforschung in Warnemünde beheimatet ist, wird schon am 16. Februar zu seiner ersten Forschungsreise in die Ostsee aufbrechen.

DFG startet Exzellenzakademie Medizintechnik

Für 20 besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler läuft vom 13. bis 18. Februar 2006 die erste Phase der „Exzellenzakademie Medizintechnik“ (EAMT). Veranstaltungsort ist das Lern- und Trainingszentrum am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München.

Preisverleihung im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm

Am 8. Februar hat die DFG mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis den höchstdotierten deutschen Förderpreis an eine Wissenschaftlerin und zehn Wissenschaftler verliehen.

Erste Entscheidungen in der Exzellenzinitiative

Die Gemeinsame Kommission von DFG und Wissenschaftsrat hat am 20. Januar 2006 entschieden, insgesamt 36 Hochschulen zur Antragsstellung für die Förderlinien Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte aufzufordern. Die Anträge müssen bis zum 20. April 2006 eingereicht werden.

ERA-NET Plant Genomics ruft erstmals zur Antragstellung auf

Synergien zu schaffen sowie die Qualität und Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Pflanzengenomforschung zu erhöhen, sind die Ziele des European Research Area Network "Plant Genomics" (ERA-PG) mit seiner ersten gemeinsamen Ausschreibung. Zum Thema "Structuring Plant Genomic Research in Europe" können ab sofort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland und anderen Mitgliedsstaaten von ERA-PG Voranträge (pre-proposals) einreichen.

Breites Themenspektrum bei Forschergruppen

Der Hauptausschuss der DFG hat die Förderung von 19 neuen Forschergruppen beschlossen.
Etwa 30,6 Millionen Euro stehen insgesamt für die nächsten drei Jahre zur Verfügung. In Forschergruppen können mehrere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interdisziplinär an einer Fragestellung gemeinsam arbeiten.

Neujahrsansprache 2006

„Das Projekt Exzellenzinitiative wird die Forschungslandschaft in Deutschland grundlegend verändern: Es wird einigen Universitäten und den damit verbundenen außeruniversitären Einrichtungen zu einer wirklichen Spitzenstellung in der Forschung verhelfen und damit auch zu internationaler Sichtbarkeit“, so DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker in seiner Neujahrsansprache 2006 in Berlin.

Pressekonferenz Exzellenzinitiative

Gemeinsame Pressekonferenz DFG und Wissenschaftsrat zur Exzellenzinitiative am Freitag, 20.01.2006, 18.30 Uhr, Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstraße 45, 53175 Bonn. Anmeldungen von Journalisten an: Jutta Höhn, Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, DFG Bonn, E-Mail: jutta.hoehn@dfg.de; Fax: 0228 / 885-2180

DFG veröffentlicht Multimedia-DVD

Ab sofort ergänzt die Image-DVD "Denken, Fördern, Gestalten" die Publikationen der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die DVD enthält einen 20-minütigen Film und einen multimedialen, interaktiven DVD-ROM-Teil, der auf dem Computer läuft.

Neujahrsempfang der DFG

Am 16. Januar hat der Präsident der DFG, Professor Ernst-Ludwig Winnacker zum Neujahrsempfang im Leibniz-Saal in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin geladen.


 

Aktuelle Nachrichten der DFG nach Erscheinungsjahr

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