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Das Neueste | 2005



IV. Quartal 2005

Heisenberg-Professur sichert nachhaltig Karrierewege

Die Heisenberg-Professur der DFG bietet ab sofort exzellenten und berufbaren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nicht nur eine fünf Jahre lang von der DFG finanzierte Stelle, sondern bei den entsprechenden landesrechtlichen Voraussetzungen im Anschluss auch die Aussicht auf eine unbefristete Weiterbeschäftigung.

DFG zum Fälschungsfall in Südkorea

Die DFG bedauert den aktuellen Fälschungsfall in Südkorea und bekräftigt die Notwendigkeit eines funktionierenden Systems der wissenschaftlichen Selbstkontrolle.

Strukturierte Doktorandenausbildung ist gefragt

Die DFG richtet deutschlandweit 26 neue Graduiertenkollegs ein und reagiert damit auf die weiterhin steigenden Antragszahlen in ihrem Nachwuchsprogramm. Innerhalb der letzten drei Jahre haben sich diese fast verdreifacht. Während 2003 noch 73 Neuanträge eingingen, lagen der DFG 2005 insgesamt 205 Anträge auf Neueinrichtung vor.

BMBF und DFG verdoppeln Förderung für klinische Studien

Die DFG und das BMBF fördern in dem gemeinsamen Programm "Klinische Studien" ab sofort mit jährlich 20 statt mit bislang 10 Millionen Euro. Die Erhöhung zur zweiten Förderrunde trägt dem erheblichen Interesse an dem Programm Rechnung.

Wie rechnen die Briten?

Am Montag werden im Beisein von DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker in London die Ergebnisse einer Evaluation zur Nutzung britischer Hochleistungscomputer mit DFG-Unterstützung vorgestellt. Es war die erste deutsch-britische Kooperation dieser Art überhaupt.

Verstärkte Kooperation zwischen deutschen und polnischen Wissenschaftlern

Die DFG hat zwei Abkommen unterzeichnet, um auf bilateraler Ebene Wissenschaftler beider Länder zu fördern. Damit setzt sie im Deutsch-Polnischen Jahr ein Zeichen für eine enge Zusammenarbeit in der Wissenschaft.

Leibniz-Preis 2006

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis 2006 geht an eine Wissenschaftlerin und zehn Wissenschaftler. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in seiner heutigen Sitzung. Die Preisträger erhalten eine Fördersumme von bis zu 1,55 Millionen Euro und können diese Mittel in einem Zeitraum von fünf Jahren flexibel für ihre Forschungsarbeiten einsetzen.

DFG-Förderinitiative ermöglicht neuen Online-Zugang

Die DFG unterstützt den Erwerb von Nationallizenzen für große Datenbanken und digitale Zeitschriftenarchive. Damit wird den geistes- und naturwissenschaftlichen Disziplinen in Deutschland eine wichtige Forschungsressource erschlossen.

DFG gratuliert der neuen Bundeskanzlerin

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft gratuliert der neuen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel herzlich zur heutigen Wahl und wünscht ihr für die verantwortungsvolle Aufgabe gutes Gelingen und besten Erfolg.

DFG bewilligt zwölf neue Sonderforschungsbereiche

Zum 1. Januar 2006 richtet die DFG zwölf neue Sonderforschungsbereiche ein. Das Themenspektrum der Projekte reicht diesmal von intelligenten Sicherheitssystemen für Autos über nicht-staatliche Regierungsmodelle bis hin zu Präventionsmethoden bei Nierenversagen oder Herzinfarkt.

Knobelspaß mit dem "Digitalen Adventskalender"

Wer Mathematik-Aufgaben liebt, kann auch in diesem Jahr wieder beim „Digitalen Adventskalender“ des DFG-Forschungszentrums Matheon sein Können prüfen. Ab dem 1. Dezember 2005 öffnet sich täglich ab 18 Uhr auf der Internetseite www.mathekalender.de ein neues virtuelles Türchen. Für die richtigen Lösungen winken für Schüler und in diesem Jahr erstmals auch Erwachsene viele Preise.

DFG schließt Abkommen zur internationalen Förderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften

Die DFG hat mit britischen und russischen Partnerorganisationen Vereinbarungen zur gemeinsamen Förderung in den Geistes- und Sozialwissenschaften getroffen. Damit soll die grenzüberschreitende Forschung und Vernetzung auf diesen Gebieten weiter vorangetrieben werden.

DFG und Bulgarische Akademie der Wissenschaften feiern 30-jährige wissenschaftliche Zusammenarbeit

Seit 30 Jahren pflegen Deutschland und Bulgarien wissenschaftliche Beziehungen. Bei einem Festakt am 3. November 2005 in Sofia resümierten DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker und der Präsident der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften, Professor Ivan Juchnovski, die Bedeutung des Abkommens für die wissenschaftliche Kooperation gerade während des Kalten Krieges – richteten den Blick aber auch in die Zukunft.

Entwicklung der Informationsverarbeitung in der Universitätsmedizin - Strategiepapier der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Als Ergebnis eines Rundgespräches mit Vertretern aus Universitäten, Landesregierungen und Wissenschaftsorganisationen und in Abstimmung mit der Kommission für Rechenanlagen der DFG wurde ein Strategiepapier zur Entwicklung der Informationsverarbeitung in der Universitätsmedizin erarbeitet.

DFG zeichnet den Sieger des nano-Spezialpreises aus

Sieger des ersten nano-Spezialpreises für die filmische Visualisierung wissenschaftlich-technischer Themen ist die "Millennium-Simulation" von Volker Springel vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching. Den von der DFG mit 3 000 Euro dotierten Preis überreicht bei dem Festakt am 29. Oktober um 20 Uhr im E-Werk in Baden-Baden Professor Martin Wegener, Koordinator des DFG-Centrums für Funktionelle Nanostrukturen (CFN) in Karlsruhe.

50 Jahre MAK-Kommission

Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe, kurz MAK-Kommission, hat Anfang Oktober ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. In festlichem Rahmen trafen sich über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Industrie und Politik auf dem Petersberg in Königswinter im ehemaligen Gästehaus der Bundesregierung.

DFG fördert drei neue Forschergruppen

Studien zur Religiosität, Analysen des absichtlichen Handelns sowie Arbeiten zum Thema Bluthochdruck stehen auf dem Programm der drei neuen Forschergruppen, die der Hauptausschuss der DFG bewilligt hat. Die Förderung ist auf sechs Jahre angelegt. Derzeit finanziert die DFG 126 Forschergruppen.

DFG finanziert vier Tomotherapie-Großgeräte

Jährlich erkranken in Deutschland circa 400.000 Menschen an Krebs. Bessere Heilungschancen und weniger Nebenwirkungen versprechen völlig neuartige Tomotherapie-Großgeräte, von denen die DFG jetzt vier fördert.

DFG vergibt erstmals den von Kaven-Preis

Professor Otmar Venjakob und Professor Erwin Stein sind die ersten Preisträger des neu geschaffenen von Kaven-Preises für Mathematik. Beide Preise finanzieren sich aus einer im Dezember 2004 von dem Detmolder Mathematiker Herbert von Kaven und der DFG ins Leben gerufenen Stiftung.

Wissenschaftler fordern eine attraktivere Hochschullandschaft für Deutschland

Die Initiative Zukunft Wissenschaft, ein Zusammenschluss deutscher und zum Teil DFG - geförderter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die derzeit in den USA arbeiten, benennt in einem offenen Brief an die Ministerien für Forschung und Wissenschaft auf Bundes- und Länderebene Wettbewerbsnachteile des deutschen Systems. Als Lösung sieht die Initiative die Einrichtung eines "tenure track"-Verfahrens, flexiblere Beschäftigungsstrukturen, transparente und zügige Berufungsverfahren, eine einheitliche Anerkennung akademischer Leistungen und die für erfolgreiches Forschen nötige finanzielle Austattung.

"DFG aktuell" liefert Neuigkeiten der DFG direkt in Ihr Postfach

Der neue Newsletter „DFG aktuell“ informiert ab sofort einmal im Monat über Neuigkeiten aus der DFG. Sie können den Newsletter abonnieren und bekommen Informationen aus der Forschungsförderung, zur wissenschaftlichen Karriere, über unsere Publikationen, Veranstaltungen und Termine direkt in Ihr Postfach geliefert.

Zuschauer entscheiden über die Vergabe des nano-Spezialpreises

Dass wissenschaftliche Ergebnisse Kunst hervorbringen können, zeigen sechs für den nano-Spezialpreis nominierte Filme im Rahmen des Internationalen Medienkunstpreises. Welcher der sechs im Wissenschaftsmagazin nano vorgestellten Kurzfilme den von der DFG mit 3000 Euro dotierten Preis gewinnt, entscheiden die Zuschauer. Sie können vom 17. bis zum 23. Oktober die Filme täglich um 18.30 Uhr in 3Sat ansehen und im Internet abstimmen.

Aufbruchstimmung bei den Universitäten - fast 300 Antragsskizzen zur Exzellenzinitiative eingegangen

Pünktlich zum 30.9. sind bei der DFG fast 300 Skizzen zur Bewerbung um die Mittel aus der Exzellenzinitiative eingegangen. Darunter 157 für Exzellenzcluster und 135 für Graduiertenschulen.

DFG-Präsident gratuliert Theodor Hänsch zum Nobelpreis für Physik

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Ernst-Ludwig Winnacker, hat dem Münchner Atomphysiker Professor Theodor W. Hänsch zum Nobelpreis für Physik 2005 - gemeinsam mit den amerikanischen Wissenschaftlern John L. Hall und Roy J. Glauber - gratuliert. In seinem Glückwunschschreiben nimmt Winnacker Bezug auf den 1989 an Theodor Hänsch verliehenen höchst dotierten deutschen Förderpreis, den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, in dessen Kontinuität auch die Arbeiten stehen, die zur Zuerkennung des Nobelpreises für Physik geführt haben.


 

III. Quartal 2005

Ausschreibung für den Communicator-Preis 2006

Zum siebten Mal schreibt die DFG den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, aus. Dieser Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

50 Jahre im Dienst der Gesundheit

Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erstellt seit mittlerweile 50 Jahren die so genannten MAK- und BAT-Werte-Listen, die die höchstzulässigen Konzentrationen gefährlicher Stoffe am Arbeitsplatz und biologische Arbeitsstoff-Toleranzwerte angeben. Zur Jubiläumsveranstaltung laden DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker und der Vorsitzende der Kommission, Professor Helmut Greim, am 6. Oktober 2005 ab 10 Uhr auf den Petersberg bei Bonn ein.

DFG intensiviert Zusammenarbeit mit Südkorea

Die DFG hat mit der Korea Science and Engineering Foundation (KOSEF) vereinbart, zukünftig deutsch-südkoreanische Graduiertenkollegs gemeinsam zu fördern. Die Partnerorganisationen einigten sich außerdem auf den Aufbau eines Netzwerks von Vertrauenswissenschaftlern bei ihrem Treffen in Bonn. Anlässlich der Asien-Pazifik-Wochen in Berlin unterstützt die DFG zudem am 27. September eine Konferenz zum Thema Stammzellforschung und lädt gemeinsam mit der Alexander von Humboldt-Stiftung am 29. September zu einem Expertengespräch über die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Südkorea.

Frist für Kopernikus-Preis läuft aus

Die DFG nimmt noch bis zum 15. Oktober 2005 Nominierungen für den nach dem berühmten Astronomen Nikolaus Kopernikus benannten Preis an. Der Preis wird 2006 gemeinsam von der DFG und der Foundation for Polish Science (FNP) zum ersten Mal vergeben, um exzellente Wissenschaftler auszuzeichnen, die sich im Tandem um die Vertiefung deutsch-polnischer Forschungskooperationen, insbesondere um die gemeinsame Nachwuchsförderung, nachhaltig verdient gemacht haben.

Deutschland und Ungarn rücken in der Forschungsförderung enger zusammen

Die DFG und die ungarische Forschungsförderorganisation Országos Tudományos Kutatási Alapprogramok (OTKA) haben eine weitere Intensivierung ihrer Zusammenarbeit verabredet. Als ersten Schritt können ungarische Wissenschaftler bei der OTKA für die internationale Erweiterung ihrer bereits geförderten Projekte weitere Mittel einwerben. Voraussichtlich ab Januar 2006 ist eine gemeinsame Begutachtung bilateraler Forschungsprojekte geplant.

DFG feiert 20 Jahre Leibniz-Preis

Mit einem "heiter-festlichen" Abend begeht die DFG das zwanzigjährige Bestehen des Leibniz-Preises. DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker begrüßt am 14. September zahlreiche Gäste, darunter viele Preisträgerinnen und Preisträger der vergangenen zwei Jahrzehnte, in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn.

DFG fördert neun Klinische Studien

In dem 2003 eingerichteten Sonderprogramm "Klinische Studien" hat der Hauptausschuss der DFG die ersten Förderentscheidungen getroffen: Neun Klinische Studien wurden bewilligt. Weitere acht Studien fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

EURYI Award geht in die dritte Runde

Für die dritte Runde des European Young Investigator (EURYI) Award können sich bis zum 30. November 2005 herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler um die Finanzierung ihrer Forschungen in einem europäischen Land ihrer Wahl bewerben.

Stipendiatentreffen in San Diego

Zum vierten Mal organisieren die DFG und andere deutsche Förderorganisationen gemeinsam ein Treffen für deutsche Nachwuchswissenschaftler in den USA. Vom 9.-11. September kommen rund 150 Stipendiatinnen und Stipendiaten in San Diego zusammen, um sich über aktuelle forschungspolitische Entwicklungen und berufliche Perspektiven in Deutschland zu informieren.

Gemeinschaftserlebnis Weltjugendtag

Zum Weltjugendtag 2005 in Köln fördert die DFG ein interdisziplinäres Projekt, das empirisch untersucht, wie ein solches Großereignis organisiert und durchgeführt wird. Im Zentrum stehen Fragen zum Zusammenspiel von traditioneller christlicher Praxis und moderner Event-Kultur.

EURYI Award 2005

Der European Young Investigator (EURYI) Award geht in diesem Jahr an 25 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 Ländern. Sie werden an europäischen Forschungseinrichtungen Nachwuchsgruppen einrichten und ihre eigenen Schwerpunkte etablieren. Drei der Preisträger haben sich über die DFG für den Preis beworben, um damit in den kommenden fünf Jahren an deutschen Instituten zu forschen.

Wissenschaftlichem Fehlverhalten entgegenwirken

"Wir wollen die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis noch stärker im Bewusstsein der Wissenschaftsgemeinschaft verankern", sagt die Sprecherin des neu berufenen Ombudsgremiums der DFG, Professor Ulrike Beisiegel, über die Ziele ihrer Arbeit. Die drei Wissenschaftler haben ihre Arbeit als Anlaufstelle für Fragen wie Autorschaftsstreitigkeiten, Plagiatsvorwürfe, mangelnde Sicherung wissenschaftlicher Daten und Forschungsbehinderung jetzt aufgenommen.

DFG-Studie zu Open Access im Internet

Die Verbreitung von Forschungsergebnissen über spezielle, für den Nutzer kostenlose Online-Plattformen (Open Access) wird von einem Großteil der Wissenschaftler aller Fachbereiche befürwortet. Trotzdem hat bisher nur etwa jeder Zehnte im Open Access veröffentlicht. Dies zeigt eine Studie der DFG, deren Ergebnisse jetzt im Internet abrufbar sind.

Viertes Emmy Noether-Jahrestreffen

Zum vierten Mal kamen auf Einladung der DFG herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Potsdam zusammen. 170 im Emmy Noether-Programm Geförderte diskutierten darüber, was exzellente Forschung möglich macht. Zentrale Themen waren der Wechsel von der C- zur W-Besoldung für Professoren, die "Tenure Track"-Option und die Prüfungserlaubnis.

DFG legt MAK- und BAT-Werte-Liste 2005 vor

Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der DFG hat die MAK- und BAT-Werte-Liste 2005 vorgelegt und dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit übergeben. Insgesamt ergaben sich gegenüber dem Vorjahresstand 70 Änderungen und Neuaufnahmen. Erstmals gibt es eine Kommentierungsfrist für alle neuen Vorschläge bis zum Jahresende.

DFG legt Studie zur Bildungsforschung vor

Die auch öffentlich breit diskutierten PISA-Studien gehören zur Empirischen Bildungsforschung, die bei Fragen zur Gestaltung des Bildungswesens eine wichtige Rolle spielen muss. Dies stellt der Band "Impulse für die Bildungsforschung" heraus, den die DFG jetzt herausgegeben hat.

DFG wird Partner im Netzwerk "Knowledge Exchange"

Die DFG hat ein internationales Abkommen zum Netzwerk „Knowledge Exchange“ unterzeichnet. Diese Initiative soll dafür sorgen, dass Wissenschaftler und Studierende über nationale Grenzen hinaus Zugang zu allen wissenschaftlich relevanten Informationen erhalten.

Informationen zur Exzellenzinitiative

Die Exzellenzinitiative soll gleichermaßen Spitzenforschung und die Anhebung der Qualität des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite fördern. Was es mit den Graduiertenschulen, Excellenzcluster und Zukunftskonzepten zum projektbezogenen Ausbau der universitären Spitzenforschung auf sich hat, finden Sie in einer Übersicht mit Informationen, häufig gestellten Fragen und Ansprechpartnern.

DFG richtet drei weitere Klinische Forschergruppen ein

In Erlangen, Hannover und Tübingen beginnen in Kürze drei neue Klinische Forschergruppen ihre Arbeit. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG und machte damit unter anderem den Weg frei für ein weiteres DFG-gefördertes Forschungsvorhaben zur adulten Stammzellforschung.

DFG unterstützt elf neue Forschergruppen

Der zuständige Bewilligungsausschuss hat in seiner Sitzung die Einrichtung von elf neuen Forschergruppen beschlossen. Im Zentrum des Programms steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an einer besonderen Fragestellung. Es werden Forschergruppen aus allen Bereichen gefördert.

DFG legt Jahresbericht 2004 vor

Für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) stand das Jahr 2004 ganz im Zeichen der Innovation. Grundlegende Neuerungen bei den Förderprogrammen erhöhten deren Attraktivität. Gleichzeitig forcierte die DFG ihr Engagement auch im
europäischen Bereich. Dies sind einige Fakten des "Jahresberichts 2004", den die DFG jetzt veröffentlicht hat.

Stefan Hornbostel übernimmt Leitung des IFQ

Direktor des von der DFG neu geschaffenen Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (IFQ) wird der Soziologe Prof. Dr. Stefan Hornbostel. Der Soziologe wird im Herbst 2005 die Leitung des IFQ und die damit verbundene Professur an der Humboldt-Universität Berlin aufnehmen.

Neue Vizepräsidenten der DFG gewählt

Die Mitgliederversammlung der DFG hat im Rahmen der DFG-Jahresversammlung Prof. Dr. Jürgen Schölmerich und Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner zu neuen Vizepräsidenten gewählt. Darüber hinaus führte sie Nachwahlen zum Senat durch.

Mitgliederversammlung der DFG begrüßt Exzellenzinitiative

Die Mitgliederversammlung der DFG begrüßt, dass der Bund und die Länder sich abschließend verständigt und verpflichtet haben, Spitzenforschung an deutschen Universitäten durch eine Exzellenzinitiative zu fördern.

Rüge für Professor Ringert, Göttingen

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Rahmen seiner heutigen Sitzung dem Leiter der Abteilung Urologie des Göttinger Universitätsklinikums, Herrn Professor Rolf-Hermann Ringert, wegen der festgestellten Verstöße gegen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis eine Rüge erteilt.

Kein wissenschaftliches Fehlverahlten bei Stefanie Dimmeler - Leibniz-Preis wird ausgehändigt

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in seiner heutigen Sitzung zur Kenntnis genommen, dass das Verfahren gegen die Frankfurter Kardiologin Professor Stefanie Dimmeler wegen Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens eingestellt wurde.

Neue Impulse für eine Geschichte Europas

Im Zentrum des neuen von der DFG geförderten Projekts "Nationen, Grenzen, Identitäten. Die Zeit der Revolutions- und Napoleonischen Kriege in der Europäischen Erinnerung" stehen die Kriege zwischen 1792 und 1815 als Gegenstand europäischer Erinnerungskulturen im 19. und 20. Jahrhundert. Die DFG unterstützt das Forschungsprojekt mit insgesamt 265.000 Euro.

DFG-Forschungszentren ín Bremen, Karlsruhe und Würzburg werden weiter gefördert

Die drei DFG-Forschungszentren "Ozeanränder" (Universität Bremen), "Funktionelle Nanostrukturen" (Universität Karlsruhe) und "Experimentelle Biomedizin" (Universität Würzburg) haben die erste Zwischenbegutachtung bestanden und werden weitere vier Jahre mit insgesamt je 20 Millionen Euro gefördert. Diese Entscheidung zeigt, dass die 2001 geschaffenen DFG-Forschungszentren Spitzenforschung auf innovativen und zukunftsträchtigen Forschungsgebieten betreiben und zu international sichtbaren Schwerpunkten bündeln.


 

II. Quartal 2005

Lebenselixier Wasser - DFG-Symposium zum blauen Gold

Am 9. und 10. Juli 2005 veranstaltet die DFG gemeinsam mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn ein Symposium zum Thema "Wasser - Das blaue Gold Arabiens". Internationale Wissenschaftler geben Einblick in den Stand der aktuellen Wasserforschung und diskutieren über ein nachhaltiges Wassermanagement in Arabien.

Ein Wegweiser für die Weltraumforschung

Mit der Übergabe eines Raumtransportermodells an das Deutsche Museum Bonn beendete die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Ausstellung "Der Neue Weg ins All" am 21. Juni, dem Tag der Weltraumforschung. Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen hatte den ELAC im Rahmen ihres Sonderforschungsbereichs bei Windkanaluntersuchungen eingesetzt und danach der Wanderausstellung zur Verfügung gestellt.

DFG und Wissenschaftsrat begrüßen Einigung über Exzellenzinitiative

Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben sich heute über die Exzellenzinitiative geeinigt. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Deutschland. Der Start des Programms kann nun zügig erfolgen.

DFG prominent beim Science Picnic in Warschau vertreten

Beim neunten Science Picnic mit 100 000 Besuchern in Warschau vertrat ein deutsch-polnisches Graduiertenkolleg die DFG. Sprecher Georg Bock: "Das Ziel war es, wissenschaftlich interessierte junge Menschen auf die DFG aufmerksam zu machen und sie für exzellente deutsche Forschung zu begeistern."

Verleihung des Communicator-Preises 2005 an Harald Lesch

Am Freitag, 17. Juni 2005, wird um 17.30 Uhr im Eugen-Gutmann-Haus der Dresdner Bank AG, Pariser Platz 6 (am Brandenburger Tor), 10117 Berlin der Communicator-Preis gemeinsam von den Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft an den Astrophysik Professor Dr. Harald Lesch verliehen.

DFG fordert Änderung des Stammzell-Import-Gesetzes

Anlässlich der Rede von Bundeskanzler Gerhard Schröder am Dienstag in Göttingen, forderte DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker nochmals Änderungen in der derzeitigen Gesetzgebung zur Arbeit mit Stammzellen. Schröders Ziel einer neuen Kultur der Wissenschaft in Deutschland sei in diesem Gebiet nur durch eine Neuregelung möglich.

DFG-Symposium beleuchtet mongolische Kultur unter Dschingis Khan und seinen Erben

Vor etwa 800 Jahren einte Dschingis Khan die Mongolenstämme und schuf das größte Reich der Geschichte. Der vielfältigen Kultur des Mongolenreichs widmet sich ein internationales Symposium, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) am 18. und 19. Juni 2005 zusammen mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn ausrichtet.

"Der Neue Weg ins All" - DFG-Ausstellung mit Rekordbesuch

Mit der Übergabe eines Raumtransporter-Modells aus der DFG-Ausstellung "Der Neue Weg ins All" an das Deutschen Museum Bonn endet die bislang erfolgreichste Wanderausstellung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

DFG-Jahresversammlung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hält ihre diesjährige Jahresversammlung vom 4. bis 6. Juli in Berlin ab.

Neue deutsch-französische Forschergruppe eingerichtet

Gemeinsam mit dem französischen Centre National de la Recherche Scientifique CNRS hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die deutsch-französische Forschergruppe "Micro-Macro Modelling and Simulation of Liquid-Vapour Flows" eingerichtet. Sie war bereits im Januar 2005 bewilligt worden, konnte wegen bilateralen Abstimmungsbedarfs aber erst jetzt eingerichtet werden.

Ein Langhalssaurier mit kurzem Hals überrascht Paläontologen

Neue Funde im Rahmen der durch die DFG geförderten Forschergruppe "Biologie der sauropoden Dinosaurier: Die Evolution des Gigantismus" stellen das Bild der behäbigen, wandlungsunfähigen Riesensaurier in Frage. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Nature" zeigt ein deutsch-argentinisches Forscherteam, dass ein neuentdeckter Sauropode sich anatomisch an bestimmte Futterpflanzen angepasst hat.

Erste ERA-Chemistry-Ausschreibung nach Vorschlägen aus der Wissenschaft

Für die Ausschreibung zum Thema "Hierarchisch organisierte chemische Strukturen: Von Molekülen zu Hybridmaterialien" des europäischen Forschungsförderungsnetzwerkes ERA-Chemistry haben ausgewählte europäische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen mit Wissenschaftsadministratoren nicht nur das Thema spezifiziert, sondern auch die Modalitäten der gemeinsamen Antragstellung, Begutachtung und Finanzierung festgelegt. Dieses Vorgehen hat auf europäischer wie auf nationaler Ebene Modellcharakter.

DFG legt Denkschrift zur Zukunft der Agrarwissenschaft vor

Freier Welthandel, globaler Klimawandel und Bevölkerungswachstum: Veränderte sozioökonomische und ökologische Bedingungen erfordern auch eine Neuausrichtung der Agrarwissenschaft. Dies ist eines der Ergebnisse der neuen DFG-Denkschrift "Perspektiven der agrarwissenschaftlichen Forschung".

DFG richtet neue Sonderforschungsbereiche ein

Ab Juli 2005 wird die DFG 16 neue Sonderforschungsbereiche fördern. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in seiner Sitzung am 23. und 24. Mai. Die DFG fördert damit insgesamt 269 Sonderforschungsbereiche.

Ausschreibung für Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2006

Für den mit je 16 000 Euro dotierten Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG können die Vorschlagsberechtigten ab jetzt bis zum 31. August 2005 herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissschenschaftler nominieren. Die DFG unterstützt mit dem Preis jedes Jahr sechs Preisträgerinnen und Preisträger darin, ihre wissenschaftliche Laufbahn erfolgreich weiterzuverfolgen.

DFG bewilligt weitere sechs Graduiertenkollegs

Die DFG hat im Anschluss an die Sitzung des zuständigen Bewilligungsausschusses am 22. April weitere sechs Graduiertenkollegs bewilligt. Damit erhöht sich die Zahl der neu bewilligten Kollegs auf 20. Der Senat der DFG begrüßte die Entscheidung in seiner Sitzung am 12. Mai ausdrücklich.

DFG richtet neue Schwerpunktprogramme ein

Ab Anfang 2006 wird die DFG 16 neue Schwerpunktprogramme fördern. Dies beschloss der Senat der DFG in seiner Sitzung am 12. Mai. Die Programme wurden aus 53 eingereichten Konzepten ausgewählt und werden mit einem Finanzvolumen von rund 48 Millionen Euro für die ersten beiden Jahre gefördert.

DFG-Förderinitiative ermöglicht Zugang zu digitalen Textsammlungen

Ab Mai 2005 haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende in Deutschland Zugriff auf 18 große digitale Textsammlungen und Fachdatenbanken. Der Erwerb von Nationallizenzen für digitale Text- und Werkausgaben schließt eine Lücke in der wissenschaftlichen Literaturversorgung.

Erwartungen an ein Regierungsprogramm des Bundes

Um Innovationen entstehen zu lassen, muss es einfacher werden, Erkenntnisse in der Forschung zu gewinnen und diese in Arbeitsplätze umzusetzen. Die DFG und die Max-Planck-Gesellschaft richten sich daher mit Vorschlägen an die nächste Bundesregierung.

50.000 Euro für deutsch-polnische Kooperation in der Nachwuchsförderung

Die DFG und die Stiftung für die polnische Wissenschaft schreiben erstmals den Kopernikus-Preis aus, mit dem alle zwei Jahre jeweils ein Wissenschaftler aus Deutschland und Polen ausgezeichnet werden.

Sorgenkind Klinische Forschung

Mit zehn Kernforderungen will eine Expertengruppe aus der Universitätsmedizin die Klinische Forschung in Deutschland stärken. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der DFG und dem Wissenschaftsrat gemeinsam herausgegebene Papier nennt dazu zentrale Ansatzpunkte.

Erstmals Genom einer sozialen Amöbe entziffert

Im Rahmen einer DFG-Initiative ist es Forschern aus Köln und Jena gemeinsam mit einer multinationalen Gruppe gelungen, ein Amöben-Genom vollständig zu entschlüsseln, das bei der Erforschung von Krankheiten nützlich sein könnte. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Nature" veröffentlicht.

DFG fördert 14 neue Graduiertenkollegs

Die DFG hat die Einrichtung von 14 neuen Graduiertenkollegs beschlossen. Der zuständige Bewilligungsausschuss wählte sie in seiner Sitzung am 22. April aus 37 Neuanträgen aus. Insgesamt lagen die Antragszahlen in diesem Jahr so hoch wie noch nie. Unter den neuen Kollegs ist erstmals auch eine deutsch-japanische Kooperation.

Verbesserungen bei der Urheberrechtsnovelle notwendig

In einer gemeinsamen Stellungnahme haben die großen deutschen Wissenschaftsorganisationen gefordert, das Zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft zum Nutzen von Forschung und Lehre zu verbessern.

Erstes "Zukunftsforum" von DFG und DLG - Wissenschaft und Praxis an einem Tisch

Mit dem "Zukunftsforum Wissenschaft und Praxis - Perspektiven biotechnologischer Forschung für die Agrar- und Ernährungswirtschaft" am 25. und 26. April 2005 in der Katholischen Akademie in Berlin wollen die DFG und die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) gemeinsam eine dauerhafte Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis in den Agrar- und Ernährungswissenschaften schaffen. Bei der ersten Veranstaltung der geplanten Reihe steht die Biotechnologie im Mittelpunkt.

DFG-Präsident kritisiert erneute Verschiebung der Exzellenzinitiative

Mit deutlichen Worten hat DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker die erneute Verschiebung der Exzellenzinitiative kritisiert. "Für die Blockade durch einige Bundesländer fehlt mir angesichts der Situation der deutschen Hochschulen jedes Verständnis" so Winnacker wörtlich.

RoboCup German Open 2005

Die internationalen deutschen Meisterschaften im RoboCup bieten auch in diesem Jahr Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse in der mobilen Robotik und Künstlichen Intelligenz praktisch zu erproben. Die Veranstaltung findet vom 8.-10. April im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn statt.


 

I. Quartal 2005

Symposium zur ägyptischen Hochkultur

Im Rahmen einer zweitägigen Vortragsveranstaltung werden Wissenschaftler in Bonn über aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Land der Pharaonen diskutieren. Das von der DFG und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland organisierte Symposium findet begleitend zur Tutanchamun-Ausstellung statt, die zurzeit in Bonn zu sehen ist.

Kultur als Bindeglied zwischen Japan und Deutschland

Für ihren Beitrag zur Förderung der Wissenschaft und zum Verständnis des jeweils anderen Landes erhalten in diesem Jahr der japanische Theaterwissenschaftler Professor Dr. Tatsuji Iwabuchi und der Direktor des japanologischen Seminars der Universität Bonn, Professor Dr. Josef Kreiner, den Eugen und Ilse Seibold-Preis der DFG.

DFG verleiht Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2005

Drei Nachwuchswissenschaftlerinnen und drei Nachwuchswissenschaftlern verleiht die DFG am 6. Juni in Bonn den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2005. Die mit je 16 000 Euro dotierten Preise erhalten ein Mathematiker, ein Pflanzenwissenschaftler, eine Dermatologin, eine Germanistin, ein Astrophysiker und eine Anglistin.

Junge Chemiker forschen zwei Monate in Japan

Zehn Doktoranden und Postdocs aus der Chemie werden auf Initiative und mit Förderung der DFG und der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) ab dem 25. März 2005 zu einem Forschungsaufenthalt nach Japan reisen. Anlässlich des Deutschlandjahres in Japan besuchen sie auch die Jahresversammlung der Japanischen Chemischen Gesellschaft (CSJ), um unter anderem potentielle Partner für Kooperationen über wissenschaftliche Forschung und technologische Entwicklungen in Deutschland zu informieren.

Startschuss für Exzellenzinitiative

Die Gemeinsame Kommission von DFG und Wissenschaftsrat hat am 28. Juli in ihrer konstituierenden Sitzung die Förderbedingungen für die Exzellenzinitiative verabschiedet. Die Universitäten sind nun eingeladen, Antragsskizzen einzureichen.

Harald Lesch mit dem Communicator-Preis ausgezeichnet

Der Münchner Astrophysiker erhält in diesem Jahr den mit 50.000 Euro dotierten Preis für seine Kommunikationsleistung von Wissenschaft in die Öffentlichkeit. Der Preis ist in enger Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Stifterverband entstanden und wird in diesem Jahr zum sechsten Mal verliehen.

Sicherheitsforschung in der Grünen Gentechnik darf nicht blockiert werden

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften und die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina appellieren in einer gemeinsamen Stellungnahme an das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, den Ressortforschungseinrichtungen vom Forschungsministerium bewilligte Projekte zur Sicherheitsforschung in der Grünen Gentechnik zu genehmigen.

Karlheinz Schmidt erhält Carl-Duisberg-Plakette

Für seine Bemühungen um den Aufbau eines europaweiten Chemie-Forschungsförderungsnetzwerkes zeichnet die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) den Leiter der Fachgruppe Chemie und Verfahrenstechnik in der Geschäftsstelle der DFG, Dr. Karlheinz Schmidt, mit der Carl-Duisberg-Plakette aus.

Crossing Borders - Forschungsförderung im Herzen Europas

In einer Präsentation vor dem Europäischen Parlament in Brüssel stellte DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker am 28. Februar 2005 die Arbeit und die Ziele der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie deren Einbettung in Europa vor. In einer anschließenden Podiumsdiskussion beschrieben deutsche Spitzenwissenschaftler verschiedener Fachrichtungen ihre Sicht des deutschen Systems und standen den Politikern Rede und Antwort.

DFG verleiht zum 20. Mal Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise

Am 2. März 2005 zeichnet DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger aus. Mit dem höchstdotierten deutschen Förderpreis will die DFG die Arbeitsbedingungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verbessern und ihre Forschungsmöglichkeiten erweitern. Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt auf Einladung, Journalisten sind nach Anmeldung willkommen.

DFG vergibt Bernd Rendel-Preis 2004

Am 25. Februar 2005 verleiht die DFG in Tübingen zum zweiten Mal den Bernd Rendel-Preis für
Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Geowissenschaften. Die sechs jungen diplomierten, aber noch nicht promovierten Preisträger erhalten 2000 Euro für die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen.

Im Dialog mit den besten Köpfen weltweit

Unter dem Motto "Research in Germany" präsentieren sich Deutschlands führende Wissenschaftsorganisationen vom 18. bis 21. Februar 2005 in Washington, DC, auf der Leistungsschau der amerikanischen Forschung - der Jahrestagung der American Association for the Advancement of Science (AAAS). Ziel ist es, über den Forschungsstandort Deutschland zu informieren, in den USA lebende Wissenschaftler für einen Aufenthalt in Deutschland zu gewinnen und Kooperationen zwischen deutschen und amerikanischen Forschern anzuregen.

DFG, HRK und Wissenschaftsrat fordern rasche Umsetzung des "Pakt für Forschung und Innovation" und der "Exzellenzinitiative"

In einer gemeinsamen Erklärung vor der Bundespressekonferenz am 18. Februar 2005 in Berlin haben DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker, HRK-Präsident Peter Gaehtgens und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates Karl Einhäupl gefordert, die zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems erforderlichen Programme "Pakt für Forschung und Innovation" und "Exzellenzinitiative" unverzüglich in die Tat umzusetzen.

NIH/DFG Research Career Transition Award Program eingerichtet

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit den National Institutes of Health (NIH) in den USA ein gemeinsames Förderprogramm ins Leben gerufen. Diese NIH/DFG Research Career Transition Awards sollen jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit geben, über einen zusammenhängenden Zeitraum von fünf Jahren (mit der Option der Verlängerung um ein weiteres Jahr) Forschungsarbeiten zunächst an einem der NIH-Institute in den USA und im Anschluss an einer deutschen Forschungseinrichtung durchzuführen.

Neues DFG-Forschungzentrum in Dresden

Die DFG wird an der TU Dresden ein DFG-Forschungszentrum "Regenerative Therapien" einrichten. Damit soll ein international sichtbarer Standort in der Grundlagenforschung und der Entwicklung regenerativer Behandlungsstrategien für eine Vielzahl von Krankheiten entstehen.

Antragsberechtigung an außeruniversitären Forschungseinrichtungen neu geregelt

Bei Anträgen zu neuen Projekten in der Einzelförderung sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an außeruniversitären Forschungseinrichtungen grundsätzlich nur antragsberechtigt im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts mit einem Hochschulangehörigen. Das beschloss der Hauptausschuss der DFG in seiner letzten Sitzung.

Grünes Licht für neue Forschergruppen

Die DFG hat sechs neue Forschergruppen eingerichtet. Rund 8,7 Millionen Euro stehen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den nächsten drei Jahren zur Verfügung. In Teamarbeit werden sie innovativen Fragestellungen aus den Bereichen Mathematik, Bodenkunde, Geo- und Neurowissenschaften nachgehen.

DFG erhält Slevogt-Porträt ihres ersten Präsidenten - Schenkung der Familie Schmidt-Ott in Berlin übergeben

Am Montagabend nahm DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker in Berlin das letzte von Max Slevogt geschaffene Porträt entgegen. Das wertvolle Kunstwerk zeigt den ersten Präsidenten der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft, der späteren DFG, Friedrich Schmidt-Ott. Das Bild wurde der DFG von den Nachkommen der Familie Schmidt-Ott übereignet.

Forschungspolitik darf keine Kirchturmpolitik sein

Beim Neujahrsempfang der DFG in Berlin am 11. Januar um 18 Uhr in Berlin forderte DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker Bund und Länder in Sachen Wissenschaftsförderung erneut zu gemeinsamem Handeln auf. Nun sei auch die bisherige Gemeinsamkeit zum Faustpfand einer der beiden Seiten geworden. Als große Herausforderungen für die Wissenschaft nannte er unter anderem den Klimaschutz und die klinische Forschung.


 

Aktuelle Nachrichten der DFG nach Erscheinungsjahr

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