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Das Neueste | 2003



IV. Quartal 2003

DFG fördert zwei Großkammer-Rasterelektronenmikroskope

Der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG hat die Förderung von zwei Großkammer-Rasterelektronenmikroskopen bewilligt. Sie gehören zu einer neuen Klasse von Rasterelektronenmikroskopen und werden mit einer Gesamtsumme von 3,23 Mio. Euro gefördert.

Sonderforschungsbereich präsentiert Forschungsergebnisse in multimedialer Form

Eine CD-ROM gibt jetzt Einblick in die Arbeit des Sonderforschungsbereichs "Träger, Felder, Formen pragmatischer Schriftlichkeit im Mittelalter", den die DFG von 1986 bis 1999 an der Universität Münster gefördert hat. Die CD-ROM beschreibt ausgehend von der "Medienrevolution" im 11./12. Jahrhundert und anhand von ausgewählten Beispielen die Schrift im Mittelalter, ihre Funktionen und ihren Wandel.

Schwerpunktprogramm legt Abschlussbericht vor

Das DFG-Schwerpunktprogramm „Systemdynamik und Langzeitverhalten von Fahrwerk, Gleis und Untergrund“ wurde von 1996 bis 2002 mit über sechs Millionen Euro gefördert. Es hatte zum Ziel, die wachsenden Belastungsvorgänge im Schienenverkehr zu untersuchen und mit neuen Lösungsansätzen langfristig zu Verbesserungen im Bahnverkehr beizutragen.

DFG richtet neue Klinische Forschergruppen ein

Die DFG hat in der Sitzung des zuständigen Bewilligungsausschusses am 5. Dezember 2003 die Einrichtung von sieben neuen Klinischen Forschergruppen beschlossen. Damit finanziert die DFG nun insgesamt 21 Gruppen an 15 Hochschulen.

Leibniz-Preisträger 2004 - Höchstdotierter Förderpreis geht an zwei Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler

Der Hauptausschuss der DFG hat heute die Preisträger im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm für das Jahr 2004 bestimmt. Zwei Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler werden mit dem höchstdotierten deutschen Förderpreis ausgezeichnet. Die Fördersumme von 1,55 Mio. Euro ist für Forschungsarbeiten in einem Zeitraum von fünf Jahren vorgesehen und kann nach den Bedürfnissen der Wissenschaftlerin und der Wissenschaftler flexibel eingesetzt werden.

Statement des DFG-Präsidenten Prof. Ernst-Ludwig Winnacker zur Stammzellforschung durch die EU

Das Gerangel um die Entscheidung des EU-Ministerrats zur Förderung der embryonalen Stammzellforschung hat aufgrund der klaren Regelungen des Embryonenschutzgesetzes und des Stammzellgesetzes keine Auswirkungen auf Deutschland. Nach Ablauf des Moratoriums am 31.12.03 kann nach augenblicklichem Stand mit europäischem Geld erneut ohne Stichtagsregelung geforscht werden.

Ob das im Sinne Österreichs, Portugals, Italiens und Deutschlands ist, den Ländern, die eine Stichtagsregelung befürwortet hatten, sei dahingestellt.

DFG stellt Denkschrift zur Astronomie vor

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellen DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker und Professor Günther Hasinger, Direktor am MPI für extraterrestrische Physik in Garching, am 26. November in Berlin die neue Denkschrift „Status und Perspektiven der Astronomie in Deutschland 2003-2016“ vor. Die Veranstaltung findet um 11 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Markgrafenstraße 37 (Wissenschaftsforum) statt.

DFG richtet sieben neue Sonderforschungsbereiche ein

Zum 1. Januar 2004 wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) sieben neue Sonderforschungsbereiche einrichten, darunter drei transregionale Sonderforschungsbereiche. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in seiner Sitzung am 18. und 19. November 2003.

Mathematikum feiert einjähriges Bestehen

Das weltweit erste Mitmach-Museum für Mathematik in Gießen feiert am 19. November sein einjähriges Bestehen. Leiter und Initiator des Museums ist der Communicator-Preisträger Professor Albrecht Beutelspacher. Seit der Eröffnung haben sich bereits über 130.000 Besucher von den mathematischen Experimenten faszinieren lassen.

Symposium zum Thema "wissenschaftliches Fehlverhalten"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Ombudsman der DFG haben erstmals die Ombudsgremien von Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen. Bei der Tagung am 12. und 13. November in Bonn wurde auch über mögliche Ursachen für Fehlverhalten sowie rechtliche Aspekte der Untersuchungsverfahren und die Rolle der Medien diskutiert.

„Jugend forscht“ ruft auf: Den Einstein in sich entdecken

„Auf einmal ist alles relativ“ lautet das Motto, unter dem „Jugend forscht“ zur 39. Wettbewerbsrunde aufruft. Junge Menschen bis zu 21 Jahren sind aufgerufen, bis zum 30. November 2003 ihre Teilnahme anzumelden. Auch die DFG hat einen Preis für den Bundeswettbewerb gestiftet. Er ist mit 1500 Euro dotiert und wird jährlich für die beste interdisziplinäre Arbeit vergeben. Nähere Informationen:

BMBF und Deutsche Forschungsgemeinschaft starten gemeinsames Programm

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn und Professor Ernst-Ludwig Winnacker, Präsident der DFG, haben eine gemeinsame Initiative für die patientennahe medizinische Forschung in Deutschland vorgestellt. Damit können in Deutschland nun erstmals klinische Studien unabhängig von ihrer Fragestellung oder von der jeweiligen Krankheit finanziert werden. Das Programm ist in den nächsten vier Jahren mit insgesamt 40 Millionen Euro ausgestattet.

DFG-Büro in Moskau

Das neue DFG-Büro in Moskau wurde am 04. November 2003 vom DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Wissenschaft und Politik offiziell eröffnet. Das dritte Auslandsbüro der DFG - nach Peking und Washington - unter der Leitung von Dr. Doris Schenk - soll die Zusammenarbeit zwischen russischen und deutschen Wissenschaftlern und Wissenschaftsorganisationen weiter stärken.

Offizielle Eröffnung des DFG-Büros in Moskau

Das neue Verbindungsbüro der DFG in Moskau wird am 4. November 2003 vom Präsidenten der DFG, Professor Ernst-Ludwig Winnacker, offiziell eröffnet. Das neue Büro soll die Zusammenarbeit zwischen russischen und deutschen Wissenschaftlern und Wissenschaftsorganisationen verstärken.

Geistes- und Sozialwissenschaften in der DFG

Mit dem Buch "Einblicke - Geistes- und Sozialwissenschaften in der DFG" werden verschiedene Projekte der Geisteswissenschaften vorgestellt. Das Buch und die DFG-"Förderinitiative Geisteswissenschaften" werden am 3. November um 17.30 Uhr im Wissenschaftsforum Berlin, Markgrafenstraße 37 (Gendarmenmarkt), vorgestellt.

Die DFG ruft zur Wahl der Mitglieder der Fachkollegien auf

In der Zeit vom 3. bis 14. November 2003 sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Forschungseinrichtungen aufgerufen, die Mitglieder der Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu wählen.

Weitere Informationen:
Doris Brennecke-Schröder, Gruppe Qualitätssicherung und Verfahrensentwicklung, Tel.: 0228/885-2614, E-Mail: doris.brennecke-schroeder@dfg.de

DFG fördert neues Forschungsschiff "Maria S. Merian"

Der Hauptausschuss der DFG hat beschlossen, das Forschungsschiff Maria Sibylla Merian als neue "Hilfseinrichtung der Forschung" zu fördern. Das eisrandfähige Schiff soll zwei bereits stillgelegte Forschungsschiffe sowie die Alexander von Humboldt ersetzen, die Ende 2004 außer Dienst gestellt wird.

Berliner Erklärung zu „Open Access“ unterzeichnet

Zu den Unterzeichnern der „Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ gehört auch die DFG. Die Wissenschaftsorganisationen rufen dazu auf, das Internet für die wissenschaftliche Kommunikation und Publikation konsequent zu nutzen. Die DFG fördert bereits modellhafte Projekte zum „Open Access“. Druckkostenzuschüsse können auch für Publikationen im Internet eingesetzt werden.

DFG richtet 16 neue Graduiertenkollegs ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung von 16 neuen Graduiertenkollegs beschlossen. Der zuständige Bewilligungsausschuss wählte sie in seiner Sitzung am 17. Oktober aus 31 Neuanträgen aus. Die Stipendienhöhe in den neuen Ländern wird an das westliche Niveau angeglichen.

DFG-Vizepräsident Helmut Schwarz ist Otto-Hahn-Preisträger 2003

Professor Dr. Helmut Schwarz, Institut für Chemie der Technischen Universität Berlin, wurde für seine herausragenden Untersuchungen über den Ablauf chemischer Vorgänge auf molekularer Ebene und die kontinuierliche Fortentwicklung der Massenspektrometrie mit dem diesjährigen Otto-Hahn-Preis für Chemie und Physik ausgezeichnet. Der Otto-Hahn-Preis ist eine Auszeichnung von besonders hohem Rang, die höchste Auszeichnung für einen Naturwissenschaftler in Deutschland. Er wurde 1953 ins Leben gerufen und seither zwölf Mal vergeben. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Seine Arbeiten stellte der Preisträger im Vortrag zur Preisverleihung sehr anschaulich vor.

Erde, Wasser, Sumpf

Vom 9. Oktober bis 28. November 2003 zeigt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe WISSENSCHAFFTKUNST die Ausstellung „Erde, Wasser, Sumpf - Arbeiten von Helmut Dirnaichner“. Für die Öffentlichkeit ist die Ausstellung in der DFG-Geschäftsstelle an jedem Dienstag in der Zeit von 16 bis 19 Uhr zugänglich. Der Eintritt ist frei.

 

III. Quartal 2003

Ausschreibung Communicator-Preis

Zum fünften Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, mit einer Preissumme von 50.000 Euro aus. Dieser persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in herausragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

DFG-Auslandsvertretungen unter neuer Leitung

Am 30. September wird der Wechsel an der Spitze des Washingtoner Büros von Dr. Walther Klofat zu Dr. Marina Koch-Krumrei im Rahmen eines Empfangs durch den DFG-Präsidenten Professor Ernst-Ludwig Winnacker vollzogen. Am Chinesisch-Deutschen Zentrum in Peking hat Dr. Robert Paul Königs den vorherigen Direktor Dr. Jens-Egon Mosch abgelöst. Das DFG-Büro in Moskau, dessen offizielle Eröffnung am 4. November stattfinden wird, leitet Dr. Doris Schenk.

DFG schreibt EURYI Awards für Deutschland aus

Zur Förderung des exzellenten Nachwuchses aus aller Welt werden erstmals die European Young Investigator (EURYI) Awards ausgeschrieben. Das neue Nachwuchsprogramm für Europa wird gemeinsam getragen von den Forschungsförderern und Wissenschaftsorganisationen unter dem Dach von EUROHORCs (European Heads of Research Councils). In der Bundesrepublik Deutschland ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft für das Programm zuständig.

Quarks & Co feiert zehnjähriges Jubiläum

Aus Anlass des Jubiläums findet am 22. und 23. September in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn ein Forum zum Thema „Neue Wege der Wissensvermittlung“ statt. Zu dem Forum sind etwa dreihundert Gäste aus den Bereichen Medien, Forschung, Politik und Bildung geladen. Vorgestellt werden herausragende Beispiele gelungener Wissensvermittlung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft gehört zu den Partnern, mit denen der WDR dieses Forum gemeinsam durchführt.

Bundespräsident besucht das Chinesisch-Deutsche Zentrum

Im Rahmen seines Staatsbesuchs in China wird Bundespräsident Johannes Rau am 12. September das Chinesisch-Deutsche Zentrum für Wissenschaftsförderung in Peking besuchen. Er nimmt dort an einer Podiumsdiskussion zum Thema "Köpfe, Konkurrenz und Kooperation" teil.

Preisfrage der Jungen Akademie

Die Junge Akademie, die im Jahr 2000 gegründete erste Akademie des wissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland, hat erneut eine Preisfrage ausgeschrieben, um Wissenschaft und Gesellschaft miteinander ins Gespräch zu bringen. "Jeder aus aller Welt" ist aufgerufen, bis zum 31. Dezember 2003 auf die Frage "Was im Tier blickt uns an?" Beiträge in einer frei gewählten Ausdrucksform einzureichen. Die Verleihung der drei Preise in Höhe von 1500 bis 5000 Euro findet im Sommer 2004 statt.

Deutschlandfunk berichtet über das Graduiertenkolleg "Technisierung und Gesellschaft"

Ab dem 23. August, 14.05 - 15.00 Uhr, berichtet der Deutschlandfunk einmal im Monat in der Sendung "Campus und Karriere" über das Graduiertenkolleg "Technisierung und Gesellschaft". Der Sender begleitet die Doktoranden der Technischen Universität Darmstadt durch ihren Promotionsalltag und stellt das Kolleg selbst sowie das Programm "Graduiertenkollegs" vor.

Wenn Weiden zu Wüsten werden

Ein dreiteiliger Dokumentarfilm von Wolfram Schiebener, der im Auftrag des WDR und in Kooperation mit der DFG entstanden ist, dokumentiert die Arbeit des Kölner Sonderforschungsbereichs 389 „Kultur- und Landschaftswandel im ariden Afrika“ und begleitet die Wissenschaftler bei ihren Expeditionen. Der WDR sendet die drei Folgen ab dem 25. August in seiner Reihe Länder, Menschen, Abenteuer.

Zweites Emmy Noether-Jahrestreffen in Potsdam

Herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die im Rahmen des Emmy Noether-Programms von der DFG gefördert werden, diskutierten mit Bundesministerin Bulmahn und weiteren Politikern über die wissenschaftliche Elite in Deutschland. Einig waren sich die Anwesenden, dass ein nachwuchsfreundliches Klima notwendig sei, um die Forscher von der Abwanderung ins Ausland abzuhalten.

Communicator-Preis 2003 für Wolf Singer

Der "Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" geht in diesem Jahr an Professor Wolf Singer. Der Direktor des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Hirnforschung wird mit 50.000 Euro für herausragende Leistungen in der Vermittlung seiner wissenschaftlichen Arbeit in die Öffentlichkeit ausgezeichnet. Der Preis wird am Dienstag, dem 16. September, um 17.30 Uhr im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Wissenschaftssommer in Mainz im Spiegelsaal des Kurfürstlichen Schlosses verliehen. Vor der Verleihung findet um 15.00 Uhr ein Pressegespräch mit dem Preisträger im "Tiberius"-Saal im Domflügel des Hotels Hilton Mainz statt.

Gemeinsame Position der Allianz der Wissenschaftsorganisationen

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat eine gemeinsame Erklärung zur Neuordnung der Forschungsfinanzierung und des Hochschulbaus verfasst. Die gemeinschaftliche Förderung der Forschung durch Bund und Länder soll bleiben.

DFG legt MAK- und BAT-Werte-Liste 2003 vor

Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die MAK- und BAT-Werte-Liste 2003 vorgelegt und dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit übergeben. Insgesamt ergaben sich gegenüber dem Vorjahresstand 61 Änderungen und Neuaufnahmen.

Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen – Strafrechtliche Grundlagen und GrenzenDFG legt Rechtsgutachten vor

Das am 1. Juli 2002 in Kraft getretene „Gesetz zur Sicherstellung des Embryonenschutzes im Zusammenhang mit der Einfuhr und Verwendung menschlicher embryonaler Stammzellen“ (Stammzellgesetz) bringt für die Wissenschaft eine Reihe von Fragen mit sich. Da die Forschung mit und an humanen embryonalen Stammzellen durch internationale Kooperationen geprägt ist, stellt sich vor allem für deutsche Wissenschaftler die Frage nach den strafrechtlichen Grenzen, die ihren Arbeiten im internationalen Rahmen durch das Stammzellgesetz gezogen werden. Vor diesem Hintergrund hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zwei Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, die von den Strafrechtlern Professor Dr. Hans Dahs, Bonn, und Professor Dr. Albin Eser, Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht Freiburg, sowie ihren Kollegen, den Privatdozenten Dr. Bernd Müssig und Dr. Hans-Georg Koch erstellt worden sind.

DFG eröffnet Verbindungsbüro in Moskau

Zum 1. Juli 2003 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Verbindungsbüro in Moskau eingerichtet. Es soll die Zusammenarbeit zwischen russischen und deutschen Wissenschaftlern und Wissenschaftsorganisationen im Interesse beider Seiten verstärken und das gegenseitige Wissen über wissenschaftliche Aktivitäten und Forschungspotenziale verbessern.

Zweites Emmy Noether-Jahrestreffen in Potsdam

Vom 18. bis 20. Juli findet in Potsdam zum zweiten Mal ein Treffen herausragender Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler statt, die im Rahmen des Emmy Noether-Programms gefördert werden. Neben DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker wird auch Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn anwesend sein.

Stellungnahme der DFG zur Forschung mit embryonalen Stammzellen in der EU

Die gestrige Entscheidung der EU-Kommission, die Forschung an embryonalen Stammzellen unter strengen Auflagen zu fördern, bedarf noch der Zustimmung des EU-Ministerrats. Zudem muss das europäische Parlament eine Stellungnahme abgeben. Diese sind abzuwarten. Die DFG wird sich in ihren Förderentscheidungen strikt an die geltende Rechtslage in Deutschland halten.
Dem Vorschlag der Kommission zur Finanzierung einer europäischen Stammzellbank steht die DFG positiv gegenüber, weil diese letztlich zu einer Verringerung des Embryonenverbrauchs führt. Sie hält es für notwendig, dass auch deutsche Wissenschaftler Zugang zu einer europäischen Stammzellbank erhalten.

Symposium zur strukturierten Promotionsförderung in Deutschland

Am 1. Juli fand im Rahmen der diesjährigen Jahresversammlung der DFG in Würzburg ein "Symposium zur strukturierten Promotionsförderung in Deutschland" statt. Die unter Mitwirkung der Hochschulrektorenkonferenz organisierte Veranstaltung verfolgte den Zweck, Aspekte, die bei der Umsetzung strukturierter Programme zur Doktorandenqualifizierung eine wichtige Rolle spielen, vorzustellen.

DFG stellt erste Untersuchungsergebnisse vor

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft geht den Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens gegen den Leibnizpreisträger nach. Der DFG-Ausschuss zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens hat sich in seiner Sitzung vom 23. Juni 2003 mit den Vorwürfen befasst und auf der Jahresversammlung in Würzburg die ersten Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt.

DFG legt neues Förder-Ranking vor

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat auf der Jahrespressekonferenz in Berlin ihr „Förder-Ranking 2003 - Institutionen-Regionen-Netzwerke“ vorgestellt. Es gibt Auskunft über die Verteilung von DFG-Bewilligungen und über weitere Basisdaten öffentlich geförderter Forschung.

DFG Jahresbericht 2002

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat im Rahmen ihrer Jahresversammlung in Würzburg den Jahresbericht 2002 vorgelegt.

DFG-Präsident wiedergewählt

Der Präsident der DFG, Professor Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, wurde im Rahmen der Jahrestagung in Würzburg für eine dritte Amtsperiode vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2006 bestätigt.

Neuer Vizepräsident der DFG

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat am 2. Juli 2003 im Rahmen der DFG-Jahrestagung in Würzburg Professor Dr. Jörg Hinrich Hacker, Würzburg, zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Turnusgemäß wählte die Mitgliederversammlung außerdem neue Senatorinnen und Senatoren.

 

II. Quartal 2003

Jahresversammlung der DFG in Würzburg - Jahrespressekonferenz in Berlin

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hält ihre diesjährige Jahresversammlung vom 30. Juni bis 2. Juli in Würzburg ab. In dieser Zeit tagen sämtliche Gremien der DFG: Präsidium, Senat, Hauptausschuss, Bewilligungsausschuss und die Mitgliederversammlung.

Hinweis für Redaktionen: Die Jahrespressekonferenz der DFG mit der Vorstellung des neuen DFG-Förder-Rankings und der Vorlage des Jahresberichts 2002 findet am Donnerstag, dem 3. Juli 2003, um 12.00 Uhr im Wissenschaftsforum Berlin, Markgrafenstraße 37/Ecke Taubenstraße (Gendarmenmarkt), 10117 Berlin, statt.

Förderinitiative Geisteswissenschaften eingerichtet

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt eine "Förderinitiative Geisteswissenschaften" beschlossen, die in einer Pilotphase von drei Jahren umgesetzt werden soll. Hintergrund für die neue Förderinitiative ist die in weiten Teilen der Geisteswissenschaften formulierte Erwartung, dass die DFG als wichtigster Drittmittelgeber die spezifischen Belange dieses Forschungszweigs stärker berücksichtigen solle. Die Vorschläge der neuen Förderinitiative
wurden von einer eigens eingesetzten Arbeitsgruppe formuliert, die sich auf zahlreiche Stellungnahmen einschlägig ausgewiesener Wissenschaftler sowie die Ergebnisse einer Klausurtagung stützt.

Neue Regelungen zur Förderung der Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen im Ausland

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Verfahren für die Vergabe von Mitteln zur Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen im Ausland teilweise neu geregelt und damit in wesentlichen Punkten vereinfacht. Die Neuregelungen betreffen vor allem die Vergabe von Zuschüssen aus den vom Auswärtigen Amt zur Verfügung gestellten Sondermitteln, die in Deutschland arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen in Übersee und in Osteuropa ermöglichen.

Bisher konnten die Mittel aus diesem Fonds nur für Veranstaltungen in Übersee und Osteuropa bewilligt werden. Darüber hinaus war für die Antragstellerinnen und Antragsteller der Nachweis einer abgeschlossenen Promotion erforderlich.

Die Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen im Ausland kann nun unabhängig vom Veranstaltungsort gefördert werden. Die Förderung wurde zudem für den wissenschaftlichen Nachwuchs geöffnet. Künftig ist die Antragsberechtigung also nicht mehr an eine abgeschlossene Promotion gebunden, sondern lediglich daran, dass die Antragstellerinnen und Antragsteller sich aktiv an der Veranstaltung beteiligen.
Zudem haben nunmehr auch - nicht mit Mitteln der DFG finanzierte - deutsche Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die befristet im Ausland tätig sind und das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, die Möglichkeit, Mittel für die Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen in Deutschland zu beantragen, um ihnen so die Rückkehr zu erleichtern.

Die schon jetzt vorhandene Möglichkeit, im Rahmen von DFG-Projekten Kongressreisemittel zu beantragen, soll erweitert werden, indem die Notwendigkeit einer thematischen Beziehung zwischen Projekt und Kongress aufgehoben wird. Ab dem 1. Juli 2004 können dann aber nur noch die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler isolierte Anträge auf Gewährung einer Förderung der Teilnahme an einer wissenschaftlichen Veranstaltung im Ausland stellen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung keine andere laufende Förderung durch die DFG erhalten. Die Bagatellgrenze, unter der Anträge nicht entgegengenommen werden können, liegt bei 350 € für zuwendungsfähige Kosten.

Priorität für Forschung: Erklärung der Wissenschaft und des BDI

Die grossen Wissenschaftsorganisationen und der Bundesverband der Deutschen Industrie haben sich mit einer Erklärung gemeinsam an die Öffentlichkeit gewandt, um die "Priorität für Forschung" zu unterstreichen. In den Haushalten für Bund und Länder sei für 2004 eine Steigerungsrate von 5-7% für die Forschung erforderlich.

DFG richtet neun neue Sonderforschungsbereiche ein

Zum 1. Juli 2003 wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft neun Sonderforschungsbereiche, darunter zwei Transregio, sowie einen Transferbereich einrichten. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in seiner Sitzung am 20. und 21. Mai.

Ausschreibung für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2004

Die DFG schreibt erneut den Heinz Maier-Leibnitz-Preis aus. Die Vorschlagsberechtigten, darunter auch alle wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands, wurden aufgefordert, bis zum 30. August 2003 herausragende junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu nominieren. Der Preis ist mit je 16 000 Euro dotiert.

Jahr der Chemie: Projekt für Chemiker/innen in den Semesterferien - Ausstellungsbetreuung

Im Jahr der Chemie realisiert die Initiative Wissenschaft im Dialog das Ausstellungsschiff "MS Chemie", ähnlich dem "Geoschiff" des vergangenen Jahres, mit vielfältigen Exponaten der Wissenschaftsorganisationen zum Thema Chemie im Alltag. Von Anfang Juli bis Ende September wird das 105 Meter lange Binnenschiff Jenny zahlreiche Rheinhäfen anlaufen. Für die Betreuung dieser Ausstellung werden studentische Mitarbeiter/innen als Ausstellungslotsen und als Fahrtleiter/in Chemiker/innen gesucht.

Förmliches Untersuchungsverfahren eröffnet

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Vorprüfverfahren im Zusammenhang mit den insbesondere gegenüber dem Physiologen Heinz Breer (Universität Hohenheim) erhobenen Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens abgeschlossen. Sie hat daraufhin entschieden, dass den Vorwürfen, die vor allem im Zusammenhang mit der Publikation im Journal of Biological Chemistry erhoben worden sind, im Rahmen eines förmlichen Untersuchungsverfahrens nachgegangen werden muss.

Der Ausschuss zur Untersuchung wissenschaftlichen Fehlverhaltens wird so schnell wie möglich zusammentreten.

DFG veranstaltet Symposium zum Thema Archäologie in Kriegs- und Krisensituationen

Die Zerstörung von Kulturgütern im Zuge kriegerischer Auseinadersetzungen bedeutet in den meisten Fällen einen unwiederbringlichen Verlust kulturellen Erbes. Unter dem Titel „Archäologie im Niemandsland - Kulturgüterschutz und Forschung in Krisen- und Kriegssituationen“ werden Wissenschaftler am Beispiel von drei Ländern (Afghanistan, Irak und Bosnien-Herzegowina) über die Bedingungen ihrer Arbeit unter instabilen politischen Verhältnissen berichten. Das zweitägige Symposium, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in Zusammenarbeit mit der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland (KAH) veranstaltet, findet am 26. und 27. Mai in Bonn statt.

DFG richtet 14 neue Schwerpunktprogramme ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ab Anfang 2004 vierzehn neue Schwerpunktprogramme. Die unter den 58 eingereichten Vorschlägen ausgewählten Programme werden in den ersten zwei Jahren mit einem Gesamtvolumen von 38 Millionen Euro gefördert. Die Laufzeit der Schwerpunktprogramme beträgt in der Regel sechs Jahre.

DFG setzt Vortragsreihe „Blickwechsel“ in Berlin fort

Zu einer weiteren Veranstaltung der Reihe "Blickwechsel - Perspektiven der Wissenschaft" laden die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Einstein Forum in die Staatsbibliothek zu Berlin ein. Am Donnerstag, dem 15. Mai um 19 Uhr, diskutieren der Ägyptologe Jan Assmann und der Medientheoretiker Wolfgang Ernst das Thema "Erinnerungen zwischen Kulturwissenschaften und Medienarchäologie".

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2003

Sechs herausragende junge Wissenschaftler erhalten den diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG. Dies beschloss das Präsidium der DFG am 20. März. Die Verleihung der mit je 16 000 Euro dotierten Auszeichnung durch den DFG-Präsidenten Professor Ernst-Ludwig Winnacker und Staatssekretär Dr. Uwe Thomas vom Bundesministerium für Bildung und Forschung findet am Donnerstag, den 15. Mai, um 15.00 Uhr im Deutschen Museum in Bonn statt.

50 Jahre DNA - Festgala in Leipzig

"Der Dreh des Schicksals: Von der Doppelhelix zum Humangenom" - so lautet der Titel der Festgala zum 50. Jahrestag der Entdeckung der DNA, zu der die Robert Bosch-Stiftung, die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Wochenzeitung DIE ZEIT für den 22. Mai in das Gewandhaus nach Leipzig einladen. Auch der Nobelpreisträger und Mitentdecker der Doppelhelix-Struktur, Professor James Watson, nimmt an der Veranstaltung teil.

Ausstellung: "Der neue Weg ins All" in Berlin

Nach mehreren Stationen im In- und Ausland ist die DFG-Ausstellung „Der neue Weg ins All - Raumtransporter der nächsten Generation“ vom 5. Mai bis 1. Juni 2003 in der „Urania“ in Berlin zu sehen. Am Beispiel eines simulierten Raumflugs wird erlebbar, wie Weltraummissionen von morgen aussehen könnten.

DFG richtet zwölf neue Graduiertenkollegs ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung von zwölf neuen Graduiertenkollegs beschlossen. Der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG wählte sie in seiner Sitzung am 9. April aus 33 Neuanträgen aus. Unter den neuen Kollegs befinden sich auch drei internationale. Erstmals bilden eine Universität und Fachhochschule gemeinsam Doktoranden aus.

Präsentation historischer Zeitungsbestände aus Russland

Mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist im Februar 2003 ein wertvoller Bestand deutscher historischer Zeitungen aus Moskau nach Berlin zurückgekehrt. Vor diesem Hintergrund laden jetzt die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Beauftragte für Angelegenheiten der Kultur und der Medien und die DFG zu einer Vorstellung dieser Zeitungsbestände ein.

Gemeinsame Erklärung zum Patentschutz von Gensequenzen

Vertreter von Wissenschaft und industrieller Forschung einigten sich auf einen gemeinsamen Standpunkt zur Umsetzung der EG-Biopatentrichtlinie in deutsches Patentrecht. Sie begrüßten in dem Zusammenhang den entsprechenden Gesetzentwurf der Bundesregierung.

 

I. Quartal 2003

DFG-Stellungnahme "Prädiktive genetische Diagnostik"

Vor dem Hintergrund des sprunghaften Anstiegs genetischer Testverfahren stellt die DFG-Senatkommission für Grundsatzfragen der Genforschung ihre Stellungnahme zum Thema „Prädiktive genetische Diagnostik“ vor. Sie richtet sich an die allgemeine Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger.

Wasserpreis der Stadt Stockholm geht an Münchner Wissenschaftler

Professor Peter A. Wilderer ist der diesjährige Preisträger des Wasserpreises der Stadt Stockholm. Der Preis ist mit 150 000 US-Dollar dotiert und wird für außergewöhnliche Leistungen in der Wasserwirtschaft verliehen. Prof. Wilderer, TU München, betreibt seit über 30 Jahren interdisziplinäre Forschungen auf dem Gebiet der nachhaltigen Nutzung von Trinkwasser. Der Preis wird am 14. August 2003 von König Carl XVI. Gustaf von Schweden in Stockholm verliehen.

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2003

Sechs herausragende junge Wissenschaftler erhalten den diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preis der DFG. Dies beschloss das Präsidium der DFG am 20. März. Die mit je 16 000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 15. Mai in Bonn verliehen.

Pressekonferenz zum Thema: "Prädiktive genetische Diagnostik"

Am Donnerstag, den 27.03.2003, findet um 11:00 Uhr im Wissenschaftsforum am Gendarmenmarkt in Berlin eine Pressekonferenz der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Thema „Prädiktive genetische Diagnostik“ statt. Vor dem Hintergrund des sprunghaften Anstiegs genetischer Testverfahren stellt die DFG-Senatkommission ihre Stellungnahme zu diesem Thema vor. Die Stellungnahme richtet sich an die allgemeine Öffentlichkeit und die politischen Entscheidungsträger.

DFG-Senatskommission legt Denkschrift vor

Vom 16. bis 23. März findet in Kyoto das Internationale Welt-Wasser-Forum statt, bei dem der erste Welt-Wasser-Entwicklungsbericht vorgelegt wird. Die neue Denkschrift der DFG-Senatskommission für Wasserforschung (KOWA) liefert dazu einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag von deutscher Seite. Anhand von sieben Leitthemen werden erkennbare Defizite im Bereich der Wasserforschung identifiziert, Lösungsvorschläge formuliert und neue Forschungsschwerpunkte benannt.

Erste Tagung zu Doppelkarriere-Paaren

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft veranstalteten am 24. Februar in Bonn eine Tagung unter dem Titel „Verflechtung beruflicher Karrieren in Akademiker-Partnerschaften“. In Deutschland verfügt noch keine Universität über eine offizielle Politik für die Stellensuche der Partner von berufenen Professorinnen oder Professoren. Bei der Tagung wurden Lösungsansätze anhand internationaler Beispiele vorgestellt und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für deutsche Hochschulen erörtert.

Fernsehdokumentation "Humboldts Erben" - Kooperation zwischen ZDF und DFG

Zur besten Sendezeit strahlt das ZDF an vier Sonntagen nacheinander spannend und unterhaltsam gemachte Filme aus der Wissenschaft aus. Die zweite Staffel von Humboldts Erben führt zu Forschungsvorhaben an exotische Schauplätze nach Uganda, Kongo, zum Kilimandscharo und in die Welt der Oasen. Kooperationspartner der Sendereihe "Humbolds Erben" ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die dem ZDF Themen und wissenschaftliche Ansprechpartner vorschlägt.

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2003

Die feierliche Verleihung der Preise im Leibniz-Programm durch den DFG-Präsidenten Professor Ernst-Ludwig Winnacker fand am Montag, dem 17. Februar 2003, um 15:00 Uhr im Opernpalais, Unter den Linden, in Berlin statt.

Verdienste um die deutsch-japanische Zusammenarbeit Eugen-und-Ilse-Seibold-Preis wird zum vierten Mal verliehen

Der deutsche Physiker Professor Wolfgang Knoll und sein japanischer Kollege Professor Shigemasa Suga erhalten den mit jeweils 10 000 Euro dotierten Eugen-und-Ilse-Seibold-Preis. Der Preis, gestiftet von dem ehemaligen DFG-Präsidenten Professor Eugen Seibold und seiner Frau Dr. Ilse Seibold, wird alle zwei Jahre vergeben und würdigt die Arbeit von deutschen und japanischen Wissenschaftlern, die sich um die deutsch-japanische Zusammenarbeit verdient gemacht haben.

"Humboldts Erben" - die zweite Staffel Kooperation zwischen DFG und ZDF

Am Sonntag, dem 23. Februar 2003, startet die zweite Staffel der vierteiligen Sendereihe mit dem Titel "Humboldts Erben". Zur besten Sendezeit, um 19.30 Uhr, strahlt das ZDF an vier Sonntagen nacheinander spannend und unterhaltsam gemachte Filme aus der Wissenschaft aus. Kooperationspartner dieser Sendereihe ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die dem ZDF Themen und wissenschaftliche Ansprechpartner vorschlägt.

DFG unterstützt Rückführung historischer Zeitungen

Mehr als 80 000 historische Zeitungen kehren in diesen Tagen mit Unterstützung der DFG aus Moskau nach Deutschland zurück. Die seit dem Zweiten Weltkrieg in der Russischen Staatsbibliothek lagernden Zeitungsbestände werden zunächst in der Zeitungsabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin erfasst. Die Zeitungen sollen anschließend den ursprünglichen Bibliotheken übergeben und der Forschung und Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Vortragsveranstaltung "Eine Reise zu den aufregendsten Plätzen unseres Sonnensystems" in Bonn

Am Mittwoch, dem 29. Januar 2003, laden die Deutsche Forschungsgemeinschaft und die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zu einer gemeinsamen Vortragsveranstaltung ein: Professor Tilman Spohn, Institut für Planetologie der Universität Münster, referiert zum Thema "Eine Reise zu den aufregendsten Plätzen unseres Sonnensystems".

Neujahrsempfang der DFG -- Ansprache des Präsidenten

"Exzellenz in der Wissenschaft gibt es nur im offenen Austausch und im internationalen Wettbewerb. Deshalb hoffen wir auf das Zuwanderungsgesetz". Dies unterstrich DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker im Rahmen seiner Rede beim Neujahrsempfang am 14. Januar in Berlin.

Bernhard Schlink liest -- Die DFG präsentiert den Autor des Bestsellers "Der Vorleser"

Mit einer Ausstellung von Werken des Malers Peter Herrmann und des Bildhauers Hans Scheib wurde sie gestartet, mit einer Lesung des Bestsellerautors Bernhard Schlink wird sie fortgesetzt: WISSENSCHAFFTKUNST, die neue Veranstaltungsreihe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Ziel der Reihe ist es, Wissenschaft und Kunst zusammenzubringen und damit zugleich einem breiten Publikum in immer neuen Variationen zu belegen, dass Wissen Kunst schafft. Bernhard Schlink, Autor des Bestsellers "Der Vorleser", wird am Montag, 20. Januar 2003 um 19.00 Uhr im Wissenschaftszentrum Bonn (Ahrstraße 45, Bonn-Bad Godesberg) aus seinen Werken vortragen. Der Eintritt zu dieser gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft veranstalteten Lesung ist frei.

DFG setzt Vortragsreihe "Blickwechsel" in Berlin fort

Zu zwei weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Reihe "Blickwechsel - Perspektiven der Wissenschaft" laden die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Einstein Forum in die Staatsbibliothek zu Berlin ein. Am Dienstag, dem 14. Januar 2003, steht das Thema "From Taboo in Social Anthropolgy to Uncleanness in the Bible" im Mittelpunkt und findet der Blickwechsel zwischen Mary Douglas, Professorin für Sozialanthropologie und Honorary Research Fellow am University College, London, und Bernhard Lang, Professor für Katholische Theologie an der Universität Paderborn, statt.

 

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