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Das Neueste | 2002




IV. Quartal 2002

Stellungnahme der DFG zur Ankündigung der Geburt des erste geklonten Babys

Die DFG hält die Ankündigung eines geklonten Babies für gleichermaßen unglaubwürdig wie verwerflich.
In Deutschland ist das Klonen gemäß Embryonenschutzgesetz verboten, und dies aus gutem Grunde. Das Klonen nach dem Dolly-Verfahren ist mit Nebenwirkungen verbunden, die in Analogie zu den Vorgängen im Tier zur Geburt von zahllosen behinderten Kindern führen müssten, um nur ein einzigen lebensfähigen Klon zu erhalten. Gleichzeitig wissen wir, dass auch das Klonschaf Dolly nicht gesund ist. Die DFG hält es für unvorstellbar, solche Versuche beim Menschen überhaupt zu denken, geschweige denn durchzuführen. Dazu kommen schwerste moralische Bedenken, indem eben ein Klon nicht zum Zwecke seiner selbst, sondern im Interesse Dritter beispielsweise als Ersatzteillager oder zur Stärkung deren eigenen Egos erzeugt würde. Dies ist mit dem Begriff der Menschenwürde unvereinbar.
Wir appellieren daher erneut an die Regierungen der UNO-Mitgliedsstaaten baldmöglichst ein weltweites Verbot zumindest des reproduktiven Klonens durchzusetzen.

Ernst-Ludwig Winnacker

Relaunch des DFG-Internetauftritts

Mit einer zielgruppenspezifischen Struktur und einem fortentwickelten Design begrüßt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Nutzerinnen und Nutzer auf ihren Onlineseiten. Das Ziel des runderneuerten Internetauftritts ist, übersichtlich gegliederte, klar strukturierte und präzise Informationen zu geben. Nutzerorientiert sind daher die Informations- und Serviceangebote der Website wesentlich ausgebaut und die Orientierung durch eine neue Navigation vereinfacht worden.

DFG zeigt Perspektiven der Forschung auf -- Aufgaben- und Finanzierungsplan 2002 bis 2006 veröffentlicht

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt den Band "Perspektiven der Forschung und ihrer Förderung - Aufgaben und Finanzierung 2002 bis 2006" vorgelegt. Ziel des neuen sogenannten "Grauen Plans", benannt nach der Farbe früherer Einbände, ist es, einen Überblick über mittelfristige Trends und Entwicklungen in der Grundlagenforschung an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu geben. Mit Blick in die Zukunft berichtet die DFG in der Denkschrift über ihre Ziele, Strategien, Pläne und Programme, indem sie zum einen ihr fortentwickeltes Aufgabenprofil als zentrale Selbstverwaltungsorganisation der deutschen Wissenschaft darstellt und zum anderen eine Auswahl besonders wichtiger und entwicklungsfähiger Forschungsfelder vorstellt. Vor dem Hintergrund veränderter Anforderungen an die Forschungslandschaft in Deutschland sollen auf diesem Wege exemplarisch zentrale Zukunftsfragen der Wissenschaft identifiziert, Innovations- und Forschungspotenziale fächerübergreifend ausgelotet sowie neue Herausforderungen für die staatlich finanzierte Forschungsförderung verdeutlicht werden.

Schulterschluß von DFG und MPG gegen die Nullrunde -- Protestaktion der deutschen Wissenschaft

Anlässlich der Jahrespressekonferenz der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin am 3.12. äußerten die Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Prof. Ernst-Ludwig Winnacker und der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Peter Gruss, gemeinsam ihren Protest angesichts der geplanten Nullrunde für die Forschungsorganisationen. Wenn es dabei bliebe, dass die Haushalte der Förderorganisationen auf dem Stand von 2002 eingefroren würden, sei die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wissenschaft gefährdet. Gerade in Zeiten knapper Kassen dürfe an der Forschung und den Möglichkeiten für Nachwuchswissenschaftler nicht gespart werden, denn hier gehe es um die Gestaltung der Zukunft. Die beiden Präsidenten appellierten erneut an den Bund, aber auch an die Länder, den Beschluss vom 17. Juni des Jahres, der trotz auch damals angespannter Haushaltslage einen Zuwachs für die Förderorganisationen vorsah, nicht zu revidieren.
Auch in einem Offenen Brief an die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung protestiert die deutsche Wissenschaft gegen das geplante Einfrieren der Forschungshaushalte in Deutschland. Den Protestbrief haben mehr als 1.800 Wissenschaftler unterzeichnet.

Leibniz-Preisträger 2003 Höchstdotierter Förderpreis geht an eine Wissenschaftlerin und zehn Wissenschaftler

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Preisträger im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der DFG für das Jahr 2003 bestimmt. Eine Wissenschaftlerin und zehn Wissenschaftler werden mit dem höchstdotierten deutschen Förderpreis ausgezeichnet. Die Fördersumme von 1,55 Mill. Euro ist für Forschungsarbeiten in einem Zeitraum von fünf Jahren vorgesehen und kann nach den Bedürfnissen der Wissenschaftlerin und der Wissenschaftler flexibel eingesetzt werden.

DFG richtet 13 neue Sonderforschungsbereiche ein

um 1. Januar 2003 wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft 13 Sonderforschungsbereiche einrichten - darunter vier Transregio/SFB - sowie einen Transferbereich. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in seiner Sitzung am 26. und 27. November 2002.

DFG-Präsident: Entwicklung der Forschung in Deutschland gefährdet

Forschungsgemeinschaft protestiert gegen geplante Nullrunde – Beschäftigungsmöglichkeiten für bis zu 2000 Nachwuchswissenschaftler stehen auf dem Spiel – Kehrtwende in der Forschungspolitik.

DFG erhält "FileNET Innovation Award 2002"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat von dem Software-Hersteller FileNET GmbH einen Innovationspreis erhalten. Mit dem "FileNET Innovation Award 2002" wurde das Projekt dMS/ElektrA ausgezeichnet, das die Entwicklung einer prozessorientierten IT-Plattform mit integriertem Dokumentenmanagement für die Bearbeitung von Förderanträgen in der DFG-Geschäftsstelle zum Gegenstand hat. In der Begründung heißt es, durch die "technologisch einzigartige" Lösung werde die DFG "ihren Kundenservice durch intensivere Beratung und Unterstützung von Forschungsvorhaben weiter ausbauen" können. Das vom Beratungshaus CSC Ploenzke realisierte Anwendungssystem wird 2003 in Betrieb genommen.

DFG verleiht fünf jungen Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftlern den Bernd-Rendel-Preis

Zum ersten Mal verleiht die DFG fünf jungen Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftlern den Bernd-Rendel-Preis. Die Preise sollen diplomierten, aber noch nicht promovierten Preisträgern die Teilnahme an internationalen Kongressen und Tagungen ermöglichen.

DFG lädt ein zur neuen Staffel der Vortragsreihe "Blickwechsel"

Zu zwei weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Reihe „Blickwechsel - Perspektiven der Wissenschaft“ laden die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Einstein Forum in die Staatsbibliothek zu Berlin ein.

DFG schärft das Profil der Graduiertenkollegs

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wird ihre Promotionsförderung im Programm Graduiertenkollegs neu ausrichten. Dies beschlossen Senat und Hauptausschuss der DFG bei ihren Sitzungen am 24. Oktober 2002. Wesentliche Ziele der Neuausrichtung ab 1. April 2003 sind eine stärkere thematische Eingrenzung der Graduiertenkollegs, ihre bessere finanzielle Ausstattung sowie die verstärkte Internationalisierung der Kollegs.

Communicator-Preis 2003 - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes 50.000 Euro für die beste Darstellung von Wissenschaft in der Öffentlichkeit

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt den Band "Perspektiven der Forschung und ihrer Förderung - Aufgaben und Finanzierung 2002 bis 2006" vorgelegt. Ziel des neuen sogenannten "Grauen Plans", benannt nach der Farbe früherer Einbände, ist es, einen Überblick über mittelfristige Trends und Entwicklungen in der Grundlagenforschung an Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu geben. Mit Blick in die Zukunft berichtet die DFG in der Denkschrift über ihre Ziele, Strategien, Pläne und Programme, indem sie zum einen ihr fortentwickeltes Aufgabenprofil als zentrale Selbstverwaltungsorganisation der deutschen Wissenschaft darstellt und zum anderen eine Auswahl besonders wichtiger und entwicklungsfähiger Forschungsfelder vorstellt. Vor dem Hintergrund veränderter Anforderungen an die Forschungslandschaft in Deutschland sollen auf diesem Wege exemplarisch zentrale Zukunftsfragen der Wissenschaft identifiziert, Innovations- und Forschungspotenziale fächerübergreifend ausgelotet sowie neue Herausforderungen für die staatlich finanzierte Forschungsförderung verdeutlicht werden.


 

III. Quartal 2002

DFG geht Fälschungsvorwürfen gegen Jan Hendrik Schön nach

 

"Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist schockiert, dass nach dem Untersuchungsbericht einer Kommission der amerikanischen Bell Laboratories der deutsche Physiker Jan Hendrik Schön über mehrere Jahre gefälschte Forschungsergebnisse veröffentlicht haben soll. Die DFG ist insofern involviert, als Herr Schön im Zeitraum vom 1.8.1998 bis zum 31.1.2000 ein Postdoktorandenstipendium der DFG für seinen Forschungsaufenthalt an den Bell Laboratories erhalten hat. Erste Überprüfungen haben ergeben, dass sich zwei der im Abschlussbericht von Herrn Schön an die DFG genannten Publikationen auf der Fälschungsliste der amerikanischen Untersuchungskommission wiederfinden. Folgende Schritte wird die DFG jetzt einleiten:

  • Herr Schön wird gebeten, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen
  • der Ausschuss zur Untersuchung von Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens der DFG wird sich mit dem Fall befassen
  • dieser Ausschuss wird dem Hautpausschuss der DFG berichten und ggf. sanktionsähnliche Maßnahmen vorschlagen
  • der Hauptausschuss wird über entsprechende Maßnahmen entscheiden."

 

"Nukleinsäurechemie" - Ausschreibung für länderübergreifende Forschungsförderungsanträge

Die Nukleinsäurechemie stellt das zweite Themengebiet einer Ausschreibung dar, die auf einer Initiative der "Chairmen and Directors of European Research Councils' Chemistry Committees" (CERC3) beruht. CERC3 bemüht sich darum, Möglichkeiten für europäische Gemeinschaftsprojekte in der Chemie nach dem bottom-up-Prinzip zu schaffen. Wie schon beim ersten Teil dieser Ausschreibung zum Thema "Chemistry in Support of Sustainability" sind Chemikerinnen und Chemiker eingeladen, gemeinsame transnationale Anträge mit einem oder mehreren europäischen Partnern zu formulieren, bei denen die länderübergreifende Kooperation einen wesentlichen Synergieeffekt erwarten lässt.

DFG-Büro in Washington

DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker wurde am 17.September das neue DFG-Büro in Washington in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Wissenschaft und Politik offiziell eröffnet. Das zweite Auslandsbüro der DFG - nach Peking - unter der Leitung von Dr. Walther Klofat - pflegt die Beziehungen zu wissenschaftlichen Partner in den Vereinigten Staaten und berät Wissenschaftler über die Förderungsmöglichkeiten durch die DFG.

Einladung zur Communicator-Preisverleihung in Bremen

Die Verleihung des "Communicator-Preises - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" an den Münchener Physiker und Nanowissenschaftler Wolfgang M. Heckl auf Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft findet statt am 22. August 2002 im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Wissenschaftssommer in Bremen.
Termin-Hinweis für Redaktionen: Donnerstag, 22. August 2002, 19:00 Uhr im Bremer Rathaus.

DFG lädt ein zur Ausstellung "Der Neue Weg ins All"

Vom 4. September bis 11. Oktober 2002 zeigt die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Wissenschaftszentrum Bonn, Ahrstraße 45, Bonn-Bad Godesberg die Ausstellung "Der Neue Weg ins All -- Raumtransporter der nächsten Generation".
Hinweis für Redaktionen: Pressevorbesichtigung der Aussstellung am Dienstag, dem 3. September 2002, 11:00 Uhr.

DFG-Vortragsreihe beim Wissenschaftssommer 2002

Während des diesjährigen Wissenschaftssommers in Bremen veranstaltet die DFG eine vierteilige Vortragsreihe mit dem Titel „Der Kampf ums Wasser“. Vom 23.-26. August greifen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland zentrale Fragen zur Nutzung und Aufbereitung sowie zum Erhalt der Ressource Wasser auf.

DFG unterstützt Biodiversitätskampagne

Der Schutz der Vielfalt von Arten und Lebensräumen steht im Mittelpunkt der Kampagne "Leben braucht Vielfalt" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Die DFG beteiligt sich an der Initiative mit der Internet-Darstellung des von ihr geförderten Projekts "Bodenkundliche, geobotanische und pflanzenphysiologische Grundlagen einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Munessa-Waldes, Äthiopien".

DFG legt MAK- und BAT-Werte Liste 2002 vor

Die DFG-Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe hat die MAK- und BAT-Werte-Liste 2002 vorgelegt und dem Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung als Vorschlag zu Verbesserung von Arbeitsschutzmaßnahmen übergeben. Zu den aktuellen Änderungen gehören die Neudefinition der Kurzzeitwert-Kategorien und die Vorstellung des neuen Grenzwertes "Biologischer Leitwert". Insgesamt ergaben sich gegenüber dem Vorjahr 166 Änderungen und Neuaufnahmen.

Neue Kooperation zwischen DFG und Robert Bosch Stiftung vereinbart

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft empfiehlt den von ihr geförderten Wissenschaftlern die Zusammenarbeit mit Schulen im Rahmen des Programms "NaT-Working" der Robert Bosch Stiftung. Seit Sommer 2000 fördert die Robert Bosch Stiftung mit NaT-Working - "Naturwissenschaften und Technik: Schüler, Lehrer und Wissenschaftler vernetzen sich" gemeinsame Projekte zwischen Wissenschaftlern und Schulen mit einer Million Euro pro Jahr. Über diese Zusammenarbeit ist nun eine Kooperationsvereinbarung zwischen DFG und Robert Bosch Stiftung geschlossen worden.

Emmy Noether-Jahrestreffen

Vom 12. - 14. Juli 2002 findet in Potsdam das 1. Jahrestreffen der im Emmy Noether-Programm geförderten jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler statt. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Netzwerkbildung.

Jahresversammlung und Jahrespressekonferenz der DFG

Im Anschluß an die Jahresversammlung hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft bei ihrer Jahrespressekonferenz am 4. Juli in Berlin den Jahresbericht 2001 vorgestellt.

Neuer Vizepräsident der DFG

Neuer Vizepräsident der DFG Die Mitgliederversammlung der DFG hat am 3. Juli 2002 im Rahmen der DFG-Jahrestagung in Bonn Professor Klaus Hopt, Hamburg, zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Turnusgemäß wählte die Mitgliederversammlung außerdem neue Senatorinnen und Senatoren.

Entscheidung über Satzungsänderung

Die Mitgliederversammlung der DFG hat am 3. Juli 2002 nach ausführlicher Diskussion mit überwältigender Mehrheit einer Satzungsänderung als Grundlage für eine Reform des DFG-Begutachtungssystems zugestimmt. Wesentliches Element der Reform ist die Einführung von Fachkollegien. Eine Arbeitsgruppe von Rektoren und Präsidenten der Mitgliedseinrichtungen soll in Zusammenarbeit mit dem Präsidium der DFG eine Geschäftsordnung für die neu zu schaffenden Fachkollegien erarbeiten.

DFG richtet Forschungszentrum in Göttingen ein

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat am 2. Juli 2002 beschlossen, in Göttingen ein DFG-Forschungszentrum „Molekularphysiologie des Gehirns - Molecular Physiology of the brain“ einzurichten. Im Mittelpunkt stehen die molekularen Grundlagen von Hirnfunktionen und ihrer Störungen bei neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen.


 

II. Quartal 2002

DFG-Verbindungsbüro in den USA hat Arbeit aufgenommen

Das Verbindungsbüro der DFG in Washington, D.C., hat im Mai 2002 seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist, die zahlreichen Stipendiatinnen und Stipendiaten der DFG in den USA verstärkt zu betreuen und zu beraten, auch im Hinblick auf Möglichkeiten zur Rückkehr nach Deutschland. Weitere Schwerpunkte bilden der Ausbau der wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen in den USA sowie die Unterstützung bei der Etablierung neuer Forschungskooperationen zwischen Arbeitsgruppen in beiden Ländern.

DFG vergibt Bernd-Rendel-Preise für junge Geowissenschaftler

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft vergibt ab 2002 jährlich an junge Diplom-Geowissenschaftler, die nicht promoviert sind (Geologen, Mineralogen, Geophysiker, Ozeanographen, Geodäten), Bernd-Rendel-Preise zu je € 1500,- (fünf Preise für das Jahr 2002). Diese Preise aus den vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft verwalteten Erträgen der Bernd-Rendel-Stiftung sollen den Preisträgern die Teilnahme an internationalen Kongres-sen und Tagungen ermöglichen. Rückfragen richten Sie bitte an Ute Bennerscheid (E-Mail: ute.bennerscheid@dfg.de).

DFG beschließt Förderinitiative „Forschergruppen in der empirischen Bildungsforschung“

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat eine Förderinitiative „Forschergruppen in der empirischen Bildungsforschung“ beschlossen. Die Ausschreibung dieses Programms geht auf eine Empfehlung zurück, die eine Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlern der betroffenen Disziplinen, Bildungsexperten und Vertretern aus der Wissenschaftsadministration im Herbst 2001 zur strukturellen Stärkung der empirischen Bildungsforschung erarbeitet hat.

Jahresversammlung der DFG in Bonn -- Jahrespressekonferenz in Berlin

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hält ihre diesjährige Jahresversammlung vom 1. bis 3. Juli 2002 in Bonn ab. In dieser Zeit tagen sämtliche Gremien der DFG: Präsidium, Senat, Kuratorium, Hauptausschuss, Bewilligungsausschuss und die Mitgliederversammlung. Die Jahrespressekonferenz der DFG mit der Vorlage des Jahresberichts 2001 findet am Donnerstag, dem 4. Juli 2002, um 11.00 Uhr im Wissenschaftsforum Berlin, Markgrafenstraße 37/Ecke Taubenstraße, (Gendarmenmarkt), 10117 Berlin, statt.

Besser, gesünder, länger leben - auf dem Weg zu einer vitalen GesellschaftErgebnisse eines Symposiums in Kooperation zwischen DFG und BDI: Forschung stärken, Innovationen forcieren und Kosten senken

Zahl und Anteil älterer Menschen in Deutschland wachsen ständig. Die Forschung sieht sich daher insbesondere in der Biotechnologie, aber auch in allen anderen Bereichen herausgefordert, ihren Beitrag dafür zu leisten, dass auch die Lebensqualität bis ins hohe Alter auf einem hohen Niveau erhalten bleibt und die Gesundheitskosten nicht weiter explodieren.

Communicator-Preis 2002 für Wolfgang Heckl

Der „Communicator-Preis - Wissenschaftspreis des Stifterverbandes“ geht in diesem Jahr an Wolfgang M. Heckl. Der Münchener Physiker und Nanowissenschaftler erhält 50.000 Euro für herausragende Leistungen in der Vermittlung seiner wissenschaftlichen Arbeit in die Öffentlichkeit. Die Verleihung des Preises auf Vorschlag der Deutschen Forschungsgemeinschaft durch den Stifterverband erfolgt am 22. August 2002 im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum diesjährigen Wissenschaftssommer in Bremen.

DFG will ihr Begutachtungssystem reformieren

Senat und Hauptausschuss der DFG haben nach ausführlicher Diskussion in ihren Mai-Sitzungen eine Reform des Begutachtungssystems der DFG beschlossen. Das Reformpaket wird nun der Mitgliederversammlung in deren Sitzung am 3. Juli zur Verabschiedung vorgelegt, damit es rechtzeitig zu den anstehenden Neuwahlen der Fachgutachterinnen und Fachgutachter im Jahr 2003 wirksam werden kann.

Stellungnahme zur Aufnahme eines Staatszieles "Tierschutz" in die Verfassung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren und die Max-Planck-Gesellschaft weisen auf die bereits vorhandene Bestimmung des Art 20 a GG hin, die dem Staat umfassend den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen aufgibt und auf diese Weise auch den Tierschutz zur Aufgabe der öffentlichen Gewalt macht. Soweit der verfassungsändernde Gesetzgeber eine Erweiterung des Art. 20 a GG für unverzichtbar hält, appellieren die Wissenschaftsorganisationen an den Gesetzgeber, im Verfahren der Ergänzung die Formulierung "einschließlich der Tiere" zu wählen.

DFG-Forschungszentrum für Berlin

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 8. Mai beschlossen, in Berlin ein Forschungszentrum „Mathematik für Schlüsseltechnologien: Modellierung, Simulation und Optimierung von real-world Prozessen - Mathematics for Key Technologies: Modelling, Simulation and Optimization of Real-World Processes“ einzurichten. Damit soll ein international sichtbares Zentrum für Modellierung und Simulation geschaffen werden, in dem mathematische Methoden für ein breites Spektrum von Anwendern weiterentwickelt werden. Für die ersten vier Jahre wurden rund 21 Millionen Euro bewilligt.

DFG richtet 14 neue Graduiertenkollegs ein

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird im Herbst 2002 14 neue Graduiertenkollegs einrichten. Dies hat der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG in seiner Sitzung vom 12. April beschlossen.

Preisverleihung: Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2002

Die Verleihung der Heinz Maier-Leibnitz-Preise durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn und den DFG-Präsidenten Ernst-Ludwig Winnacker findet am 2. Mai 2002 um 15 Uhr im Deutschen Museum in Bonn statt. Journalisten sind herzlich eingeladen.

Offener Brief an den Kölner Historiker Professor Wolfgang Schieder

Unter dem Titel: "Wahrnehmung und Wirklichkeit oder Aufregung als Prinzip" veröffentlicht die Deutsche Forschungsgemeinschaft einen offenen Brief an den Kölner Historiker Professor Wolfgang Schieder, der die DFG in einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 16.4. "Bürokratie statt Demokratie" wegen der anstehenden Reform des Begutachtungswesens heftig angegriffen hatte. Leider stimmt ausser dem ersten Satz in dem Beitrag von Herrn Schieder kaum etwas...

Symposion: Dialog der Kulturen - Religion, Kultur und Gesellschaft in west-östlichen Perspektiven

Am 24. April findet in der Bundeskunsthalle ein wissenschaftliches Symposium der Universität Bonn zu Geschichte und Perspektiven des Kulturdialogs zwischen Iran und Deutschland statt.

DFG und NSF setzen Förderinitiative fort

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die National Science Foundation (NSF) setzen ihre gemeinsame Förderinitiative "International Digital Libraries Research Program" mit einer neuen Ausschreibung fort. Gefördert werden Kooperationsprojekte auf dem Gebiet "Digital Libraries", die verbesserte Zugangs- und Nutzungsmöglichkeiten für digitale Informationsquellen eröffnen.


 

I. Quartal 2002

Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2002 Anerkennung für sechs Nachwuchswissenschaftler

Das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat jetzt die Auswahl für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2002 bestätigt. Danach erhalten fünf junge deutsche Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin im Mai in Bonn den mit je 16 000 Euro dotierten Preis.

DFG plädiert für eine forschungsfreundliche Umsetzung des neuen Hochschulrahmengesetzes

Als Forschungsförderer ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) an optimalen Rahmenbedingungen für die Forschung in höchstem Maße interessiert. Zu diesen Rahmenbedingungen gehören auch solche, die das Forschungssystem für den wissenschaftlichen Nachwuchs attraktiv machen und ihm Vertrauen in das System geben. Die DFG begrüßt daher die Zielrichtung des neuen Hochschulrahmengesetzes (5. HRG-Novelle), erwartet aber von allen Beteiligten eine forschungsfreundliche Umsetzung der neuen Vorschriften.

Stellungnahme der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Gesetzentwurf zum Stammzellenimport

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) begrüßt, dass ein erster Entwurf eines Gesetzes zur Regelung des Imports menschlicher embryonaler Stammzellen bereits drei Wochen nach dem Bundestagsbeschluss vom 30. Januar 2002 vorliegt und die politische Seite sich damit an den zugesagten Zeitplan gehalten hat. Gleichzeitig setzt sie darauf, manche Formulierung im Gesetzentwurf im parlamentarisch dafür vorgesehenen Rahmen, wie beispielsweise bei den Anhörungen zum Gesetzgebungsverfahren, noch näher diskutieren zu können.

Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2002

Die feierliche Verleihung der Preise im Leibniz-Programm für 2002 durch den DFG-Präsidenten Professor Ernst-Ludwig Winnacker wird am Mittwoch, dem 6. März 2002, um 15:00 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Markgrafenstraße 38, Berlin (Mitte), stattfinden. Journalisten sind zur Preisverleihung herzlich willkommen.

DFG bewilligt den Antrag Brüstle

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat in seiner heutigen Sitzung den Antrag des Bonner Neurowissenschaftlers Professor Oliver Brüstle auf Förderung seines Antrages "Gewinnung und Transplantation neuraler Vorläuferzellen aus humanen embryonalen Stammzellen" bewilligt. Die Bewilligung wird an die Erfüllung der gesetzlichen Bedingungen geknüpft, die in dem Beschluss des Deutschen Bundestages vom 30.01.2002 festgehalten sind. Bis zur Vorlage der erforderlichen Genehmigung bleiben daher die Fördermittel gesperrt.

Stellungnahme der DFG zu den Meldungen aus den USA über die Entdeckung der "ultimativen" adulten Stammzellen

Stellungnahme der DFG zur Befristung von Arbeitsverhältnissen mit wissenschaftlichem und künstlerischem Personal nach dem künftig geltenden Hochschulrahmengesetz (5. HRG-Novelle)


 

Aktuelle Nachrichten der DFG nach Erscheinungsjahr

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