Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

Das Neueste | 2001



IV. Quartal 2001

Stellungnahme zum Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 21.12.2001 "Im Trüben forschen"

Stellungnahme der DFG-Senatskommission zur Beurteilung von Stoffen in der Landwirtschaft (SKLW)

DFG modifiziert ihre Publikationsförderung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wird ihre Publikationsförderung umstellen und deutlich erweitern. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG auf seiner Sitzung am 7. Dezember 2001. Zukünftig kann eine Publikationsförderung bei der DFG unmittelbar mit einem Projekt oder einem Stipendium beantragt werden, wobei die Publikationsform in der freien Wahl des Antragstellers liegt. Auf diesem Wege will die DFG dazu beitragen, in allen wissenschaftlichen Disziplinen die jedem Projekt angemessene Form der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen zu unterstützen. Sie wird dafür ab 2002 erweiterte Fördermittel bis zu jährlich fünfzehn Millionen Euro bereitstellen.

Stellungnahme der DFG zu Klon-Experimenten durch das US-Unternehmen ACT

Das Klonen menschlicher Embryonen durch Zellkernübertragung in entkernte Eizellen, wie von Wissenschaftlern des US-Biotechnik-Unternehmens Advanced Cell Technology, Inc. durchgeführt, ist in Deutschland aufgrund des Embryonenschutzgesetzes verboten. Die DFG lehnt diese Transaktionen, auch wenn sie nicht auf das reproduktive Klonen, sondern nur auf das therapeutische Klonen zielen, ab (siehe Empfehlungen vom 3. Mai 2001). Der DFG ging es in ihren Empfehlungen um die Herstellung embryonaler Stammzelllinien, die aus so genannten überzähligen Embryonen gewonnen wurden. An diesen können die Mechanismen der Reprogrammierung der Stammzellen erforscht und auf adulte Stammzellen übertragen werden. Damit können nach Ansicht der DFG in Zukunft auch ohne die Methodik des Klonens im Sinne des "Dolly"-Prinzips Therapien entwickelt werden, die die Abstoßungsreaktionen von Zellen und Gewebe umgehen.

DFG-Hauptausschuss verschiebt Entscheidung über den Antrag Brüstle

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat auf Bitten des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung vom 7. Dezember 2001 mit großer Mehrheit beschlossen, die Entscheidung über den Antrag des Bonner Neurowissenschaftlers Professor Oliver Brüstle "Gewinnung und Transplantation neuraler Vorläuferzellen aus humanen embryonalen Stammzellen" erneut zu verschieben. Die Entscheidung wurde bereits zweimal verschoben - am 4. Mai und am 3. Juli 2001. In seiner nächsten Sitzung am 31. Januar 2002 wird sich der Hauptausschuss erneut mit dem Antrag Brüstle befassen.

Mit einem Schreiben vom 14. November 2001 bat der Bundestagspräsident Wolfgang Thierse die DFG, die Entscheidung noch einmal aufzuschieben, um dem Bundestag Gelegenheit zur Debatte vor der DFG-Entscheidung zu geben. Diese Debatte - ursprünglich für die erste Dezemberwoche vorgesehen - konnte aufgrund von Terminproblemen in der Folge des 11. September nicht stattfinden.

Der Bundestag will nunmehr am 30. Januar 2002 abschließend beraten. Die DFG, die schon bei der Vorstellung ihrer Empfehlungen zur Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen am 3. Mai 2001 betont hat, dass eine umfassende gesellschaftliche Debatte zu diesem Thema stattfinden solle, ist daher der Bitte des Souveräns gefolgt.

"Blickwechsel"-Veranstaltung findet Resonanz

Die zweite diesjährige Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Blickwechsel -- Perspektiven der Wissenschaft" zum Thema "After Writing Culture" hat am Abend des 13. November 2001 in Berlin eine gute Resonanz gefunden. Etwa 500 Zuhörerinnen und Zuhörer waren in die Berliner Staatsbibliothek gekommen, um den Blickwechsel zwischen dem amerikanischen Ethnologen und Anthropologen Clifford Geertz und dem deutschen Kultur- und Völkerkundler Karl-Heinz Kohl zu verfolgen. Die nächste Blickwechsel-Veranstaltung, gemeinsam von der DFG und dem Einstein Forum vorbereitet, findet am 11. Dezember 2001 unter der Fragestellung "Bin ich ein Hirnzustand? Traditionelles Menschenbild und moderne Neurowissenschaft" statt.

DFG setzt Vortragsreihe "Blickwechsel" in Berlin fort

Zu zwei weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Reihe "Blickwechsel - Perspektiven der Wissenschaft" laden die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Einstein Forum in die Staatsbibliothek zu Berlin ein. Am Dienstag, dem 13. November, steht zunächst das Thema "After Writing Culture" im Mittelpunkt und findet der Blickwechsel zwischen dem amerikanischen Ethnologen und Anthropologen Clifford Geertz und dem deutschen Kultur- und Völkerkundler Karl-Heinz Kohl statt.

DFG vergibt Albert Maucher-Preis 2001

Der diesjährige Preisträger des Albert Maucher-Preises für Geowissenschaften heißt Gerald Haug. Der 33-jährige Meeresgeologe, Department Erdwissenschaften der ETH Zürich, erhält den mit 20 000 Mark dotierten Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Verleihung erfolgt am 8. November 2001 im Rahmen einer Festveranstaltung der DFG-Senatskommission für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsforschung in Bremen.

DFG fördert 12 neue Klinische Forschergruppen

Zur Förderung der medizinischen Forschung an den Universitätsklinika wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zwölf neue Klinische Forschergruppen einrichten. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG auf seiner Sitzung am 26. Oktober 2001. Damit setzt die DFG Empfehlungen ihrer 1999 veröffentlichten Denkschrift zur klinischen Forschung um, die darauf zielen, die Struktur der klinischen Forschung in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

DFG richtet 25 neue Graduiertenkollegs ein Senatsausschuss plant Reform des Förderprogramms

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Förderung von 25 neuen Graduiertenkollegs ab Beginn des Jahres 2002 beschlossen. Der zuständige Bewilligungsausschuss der DFG wählte sie in seiner Sitzung vom 19. Oktober 2001 aus 43 Neuanträgen aus. Unter den neuen Graduiertenkollegs befinden sich auch sieben europäische Kollegs, in denen deutsche Nachwuchswissenschaftler mit Kolleginnen und Kollegen aus den Niederlanden, Schweden, Italien, Polen und Ungarn forschen und studieren werden.

Communicator-Preis 2002

Zum dritten Mal schreibt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Communicator-Preis, Wissenschaftspreis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, mit einer Preissumme von jetzt 50.000 Euro aus. Dieser persönliche Preis wird an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben, die sich in hervorragender Weise um die Vermittlung ihrer wissenschaftlichen Ergebnisse in die Öffentlichkeit bemüht haben.

Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu Gast bei Lothar Späth in Berlin

Prof. Ernst-Ludwig Winnacker wird am kommenden Sonntag, dem 7. Oktober, in der Sendung "Späth am Abend" mit Dr. Lothar Späth und Prof. Herta Däubler-Gmelin das Thema "Biopolitik: Welcher Kurs für Deutschland?" diskutieren. Die Gesprächsrunde wird ab 19.15 Uhr im Haus der DG-Bank in Berlin-Mitte aufgezeichnet werden und am darauffolgenden Sonntag bei n-tv zu sehen sein. Zuschauerplätze können kostenlos unter 030-20267-120 oder s.gatz@ave.de reserviert werden.

Ausschreibung für den Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2002

Die DFG schreibt wieder den Heinz Maier-Leibnitz-Preis für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. Vorschlagsberechtigte nominieren bis zum 10. Dezember 2001 herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler für die insgesamt sechs mit jeweils 30.000,- DM dotierten Preise.

 

III. Quartal 2001

DFG geht Fälschungsvorwürfen gegen Jan Hendrik Schön nach

Der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen und Mikroorganismen in der Nahrungsmittelproduktion hilft, die Ernährung der Weltbevölkerung zu sichern und die natürlichen Ressourcen im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft zu schützen. Zu diesem Ergebnis kommt die Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für Grundsatzfragen der Genforschung in ihrer Mitteilung "Gentechnik und Lebensmittel", mit der sie sich jetzt an die politische und wissenschaftliche Öffentlichkeit wendet.

Trauer um die Opfer in den USA - Solidarität mit der amerikanischen Wissenschaft

Angesichts der tragischen Ereignisse in den Vereinigten Staaten ist die große Gemeinschaft der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Mitgefühl und Solidarität mit ihren amerikanischen Freunden aufs Engste verbunden, erklärte DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker in Schreiben an die Präsidenten und Vorsitzenden der amerikanischen Wissenschaftsorganisationen. Sein tiefempfundenes Mitgefühl gelte den Opfern der furchtbaren Terroranschläge. Die internationale Zusammenarbeit sei jetzt noch wichtiger geworden, unterstrich Winnacker. Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben auf der Grundlage gemeinsamer Werte seien Weltoffenheit, Verständnis und gegenseitiger Respekt.

Communicator-Preis 2001

Die Verleihung des Communicator-Preises 2001 an Professor Gerold Wefer, Bremen, durch den Präsidenten des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Dr. Arend Oetker, und den Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Ernst-Ludwig Winnacker, wird am Abend des 13.09.2001 um 21.00 Uhr im Hotel Berlin, Lützowplatz 17, 10785 Berlin, stattfinden.

Treffen der DFG - Schwerpunktprogramme im Rahmen des Wissenschaftssommers

Vom 13. - 15. September 2001 halten in Berlin im Rahmen des diesjährigen Wissenschaftssommers mehr als 20 DFG-Schwerpunktprogramme ihre jährlichen Kolloquien ab. Insgesamt werden rund 1.200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeitgleich in Berlin sein und ein interessantes Programm mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen des jeweiligen Gebietes präsentieren.

Chat! Forschung mit Stammzellen am 5. September 2001

Am Mittwoch, dem 5. September 2001, veranstaltet die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Kooperation mit der Initiative "Wissenschaft im Dialog" einen Internet-Chat unter dem Titel "Forschung mit Stammzellen - Fragen an DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker". In der Zeit zwischen 10:30 und 12:30 Uhr ist jeder Interessierte eingeladen, sich an der Live-Diskussion zu beteiligen.

DFG sieht sich durch US-Entscheidung bestätigt

Stellungnahme des DFG Präsidenten, Prof. E.-L. Winnacker, zur Entscheidung des amerikanischen Präsidenten, die Forschung an embryonalen Stammzellen zu fördern: "Indem Präsident Bush dei Forschung an embryonalen Stammzellen mit öffentlichen Mitteln gestattet, erkennt er die besondere Bedeutung für die Therapieentwicklung an. " Mit seiner vorsichtigen Entscheidung zur Nutzung bereits existierender Linien sehen wir uns in unserer Vorgehensweise bestätigt, wie sie in den Empfehlungen der DFG vom 3. Mai zum Ausdruck gebracht ist.

Wir setzen darauf, daß Forschungsprojekte mit embryonalen Stammzelllinien unter den in der DFG empfohlenen Randbedingungen, darunter auch einer autonomen Kontrollinstanz, in Kürze auch durch die Gremien der DFG bewilligt werden können."

Stellungnahme des DFG-Präsidenten, Prof. E.-L. Winnacker, zur Ankündigung von Severino Antinori und Panos Zavos

Angesichts der Ankündigung des italienischen Reproduktionsmediziners, Severino Antinori und seines amerikanischen Partners, Panos Zavos, noch im Jahre 2001 mit dem Klonen von Menschen beginnen zu wollen, erklärte der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker:

"Die Ankündigungen sind unsinnig und hochgradig verwerflich. Sie entbehren zudem jeder wissenschaftlichen Grundlage. Ein Klonen von Menschen kann weder im Hinblick auf die Legitimität der Ziele noch auf die Vertretbarkeit der Mittel zulässig sein. In rechtlicher Hinsicht ist eine Klonierung beim Menschen nach deutscher Gesetzeslage auf Grund des Embryonenschutzgesetzes verboten. Schon in unserer Stellungnahme von 1997 hat die DFG internationale Vereinbarungen gegen das Klonen von Menschen gefordert und wird sich allen Bemühungen in dieser Hinsicht anschließen."

Communicator-Preis 2001 für Gerold Wefer

Der Bremer Geowissenschaftler und Meeresforscher Gerold Wefer erhält den mit 100.000 Mark dotierten Preis für seine herausragenden Leistungen in der verständlichen Darstellung seiner wissenschaftlichen Arbeit in der Öffentlichkeit. Die Verleihung des Preises erfolgt am 13. September 2001 in Berlin.

Fünfzig Jahre DFG in der Bundesrepublik Deutschland

Zur Förderung der Forschung in der Bundesrepublik Deutschland ist am 2. August 1951 die Deutsche Forschungsgemeinschaft neu gegründet worden. Vor jetzt fünfzig Jahren gab sich die DFG, hervorgegangen aus einer Fusion von Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft und Deutschem Forschungsrat, ihre bis heute gültige Satzung.

Neue MAK- und BAT-Werte-Liste 2001

Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat die MAK- und BAT-Werte-Liste 2001 vorgelegt und dem Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung als Vorschlag zur Verbesserung von Arbeitsschutzmaßnahmen übergeben.

DFG Jahresbericht 2000

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft legt im Rahmen Ihrer Jahresversammlung in Berlin den Jahresbericht 2000 vor.

Bericht des DFG-Präsidenten Prof. Ernst-Ludwig Winnacker

zur Jahresversammlung 2001 in Berlin

DFG richtet erstmals Forschungszentren ein

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat beschlossen, folgende Forschungszentren einzurichten:
  • "Ozeanränder" an der Universität Bremen
  • "Funktionelle Nanostrukturen" an der Universität Karlsruhe"
  • "Experimentelle Biomedizin
  • Target Protein Research" an der Universität Würzburg

Entscheidung über Brüstle-Antrag zurückgestellt

Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat in seiner Sitzung am 3. Juli 2001 beschlossen, die Entscheidung über den Antrag von Wissenschaftlern der Universität Bonn zu Forschung mit humanen embryonalen Stammzellen zurückzustellen. Spätestens in der Hauptausschuss-Sitzung vom 7. Dezember 2001 wird über den Antrag auf der Basis der dann geltenden Rechtslage entschieden werden.

 

II. Quartal 2001

Jahresversammlung und Jahrespressekonferenz der DFG in Berlin

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hält ihre diesjährige Jahresversammlung vom 2. bis 4. Juli in Berlin ab. In dieser Zeit tagen sämtliche Gremien der DFG: Präsidium, Senat, Kuratorium, Hauptausschuss und die Mitgliederversammlung.

Auf der Jahrespressekonferenz am 5. Juli 2001 berichtet DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker u.a. über die Ergebnisse der Jahresversammlung und stellt den DFG-Jahresbericht 2000 vor. Weitere Themen der Jahrespressekonferenz werden die Bemühungen der DFG um die Internationalisierung der Forschung sowie erneut die Diskussion um die Stammzellforschung sein.

Vorschlag des Präsidiums der Deutschen Forschungsgemeinschaft an den Hauptausschuß, die Entscheidung über Verwendung menschlicher embryonaler Stammzellen zu verschieben

Das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft schlägt dem Hauptausschuß vor, die Behandlung des Antrages von Wissenschaftlern der Universität Bonn von der Tagesordnung des Hauptausschusses am 3. Juli 2001 abzusetzen.

Verleihung des Heinz Maier-Leibnitz-Preises

Anerkennung und Ansporn zugleich soll der Heinz Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sein, den sechs junge Wissenschaftler nun erhalten werden. Der Preis, benannt nach dem früheren, Ende 2000 verstorbenen DFG-Präsidenten, wird gemeinsam von der Bundesministerin für Bildung und Forschung und dem amtierenden DFG-Präsidenten am 6. Juni 2001 um 14.00 Uhr in der Universität Potsdam verliehen.

DFG richtet 15 neue Sonderforschungsbereiche ein

Zum 1. Juli 2001 wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fünfzehn Sonderforschungsbereiche, darunter zwei Transregio, und einen neuen Transferbereich einrichten. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in seiner Sitzung am 30. Mai. Insgesamt wird die DFG 284 Sonderforschungsbereiche an 60 Hochschulen ab Juli 2001 fördern, für die rund 663 Millionen Mark zur Verfügung stehen.

Blickwechsel - Perspektiven der Wissenschaft

DFG startet neue Vortragsreihe in Kooperation mit dem Einstein Forum Potsdam Unter dem Titel "Blickwechsel" starten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Einstein Forum am Dienstag, dem 22. Mai 2001, mit einer neuen Vortragsreihe in der Staatsbibliothek zu Berlin. Es geht um die Sicht unterschiedlicher Generationen von Wissenschaftlern auf ihr jeweiliges Fach, die einen tieferen Einblick in die Dynamik der jeweiligen Disziplin eröffnen soll.

Statement des DFG-Präsidenten zur Berliner Rede des Bundespräsidenten am 18. Mai

Die DFG hat die Rede des Bundespräsidenten zur Kenntnis genommen. Es ist keine Frage: Gerade dort, wo der Mensch selbst in den Blickpunkt forscherischen Bemühens gerät, müssen Grenzen gelten und gezogen werden. Die ständig steigende Lebensqualität und -erwartung zeigen jedoch auch, dass diese Grenzen immer wieder verändert worden sind und auch in Zukunft Veränderungen unterliegen müssen.

Auch können solche Grenzziehungen nicht isoliert von Entwicklungen in Europa formuliert werden. Die DFG vermisst daher in der Rede des Bundespräsidenten konkrete Hinweise darauf, wie diese notwendigen und unausweichlichen Grenzveränderungen transparent gemacht und im Interesse unserer Gesellschaft gehandhabt werden können. Die DFG erwartet von der sich jetzt entwickelnden Diskussion Anhaltspunkte dafür, wie und ob überhaupt in Deutschland an diesen Grenzen verantwortbare wissenschaftliche Weiterentwicklungen anzugehen sind.

Professor Dr. Ernst-Ludwig Winnacker
Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Tübinger Krebsforscher von Fälschungsvorwürfen entlastet

Krebsforscher soll nicht mehr Gutachter sein

DFG-Pressekonferenz am 3. Mai: Forschung mit menschlichen Stammzellen

Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 3.5. die neue Stellungnahme der DFG zur Forschung mit menschlichen Stammzellen abschließend diskutiert und verabschiedet. Die beiden vergangenen Jahre seit dem letzten Bericht der DFG vom März 1999 zu diesem Thema haben große Fortschritte in der Stammzellforschung gebracht. Die DFG ist der Ansicht, dass die Wissenschaft jetzt einen Stand erreicht hat, der sowohl potenzielle Patienten als auch Wissenschaftler in Deutschland nicht mehr von diesen Entwicklungen ausschließen sollte.

Verleihung des Eugen und Ilse-Seibold-Preises

Frau Professor Dr. Irmela Hijiya-Kirschnereit, Direktorin des deutschen Instituts für Japanstudien in Tokyo, und Professor Ken'ichi Mishima, Universität Osaka, erhalten in diesem Jahr den mit je 20.000 Mark dotierten Eugen und Ilse-Seibold-Preis der DFG. Die Verleihung findet am 23. April 2001 um 17.00 Uhr im Deutschen Museum in Bonn statt.

Neue Graduiertenkollegs ab Herbst 2001

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wird in diesem Jahr 19 neue Graduiertenkollegs einrichten. Unter den neuen Kollegs befinden sich auch drei europäische Graduiertenkollegs, in denen deutsche Nachwuchswissenschaftler gemeinsam mit Forschern aus dem Ausland arbeiten und studieren werden.

 

I. Quartal 2001

Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2001

Sechs junge Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis, der gemeinsam von der Bundesministerin für Bildung und Forschung und dem Präsidenten der DFG vergeben wird. Die Preise, mit jeweils 30 000 Mark dotiert, werden an herausragende Forscherinnen und Forscher verliehen, die nicht älter als 33 Jahre sind.

Zweites Berliner Wissenschaftsgespräch - ein großer Erfolg

Das zweite Berliner Wissenschaftsgespräch zum Thema "Mensch nach Maß? - Medizin der Zukunft" hat am Abend des 12. März 2001 in Berlin eine große Resonanz gefunden. Rund 550 Zuhörerinnen und Zuhörer waren in den Berliner Verlag gekommen, um die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, Frau Gudrun Schaich-Walch (in Vertretung der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt), den Kulturstaatsminister Professor Julian Nida-Rümelin, den DFG-Präsidenten Professor Dr. Ernst-Ludwig Winnacker und den evangelischen Theologen Professor Dr. Richard Schröder als Diskutanten zu erleben.

Sonderforschungsbereiche: Symposium "Kultur und Wissen - Aktuelle Tendenzen kulturwissenschaftlicher Forschung"

Auf Initiative der geistes- und kulturwissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche wird am 22. Februar 2001 ein Symposium "Kultur und Wissen - Aktuelle Tendenzen kulturwissenschaftlicher Forschung" in der Staatsbibliothek in Berlin stattfinden. Mit dem Symposium wollen sich die Wissenschaftler vorwiegend an die außerakademische Öffentlichkeit wenden und über ihre aktuelle Forschung berichten.

DFG lädt zum Live-Chat im Internet (Februar 2001)

Die DFG veranstaltet am 21. Februar zwischen 10:30 und 12:00 Uhr einen Internet-Chat unter dem Titel "Wahnsinn BSE -- was tut die Forschung?" DFG-Präsident Prof. Ernst-Ludwig Winnacker und zwei Experten stellen sich den Fragen.

Verleihung der Leibniz-Preise (Februar 2001)

DFG-Präsident Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker wird am 15. Februar in der Aula der Bonner Universität die Preise im Leibniz-Programm 2001 verleihen. Den Festvortrag hält der in den USA tätige deutsche Nobelpreisträger Günter Blobel

Erste DFG-Forschungszentren noch in diesem Jahr (Januar 2001)

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird zur Jahresmitte 2001 erstmals zwei bis drei DFG-Forschungszentren an deutschen Hochschulen einrichten. Weitere Zentren sind für Januar 2002 geplant.

Finanzierung der eigenen Stelle für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler (Januar 2001)

Der Hauptausschuss der DFG hat jetzt beschlossen, dass zukünftig Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler innerhalb von 5 Jahren nach ihrer Promotion im Rahmen eines Projektantrags die eigene Stelle für maximal 3 Jahre nach BAT IIa bzw. BAT-Ost IIa beantragen können.

Intensivierung der wissenschaftlichen und technologischen Zusammenarbeit mit Singapur

Neue Impulse für die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Singapur erhoffen sich die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das National Science and Technology Board (NSTB) von der Unterzeichnung eines diesbezüglichen Memorandums am 6.2.2001.

Erstes gemeinsames Forschungszentrum in Vietnam eröffnet

Anlässlich des Besuches von DFG-Präsident Professor Ernst-Ludwig Winnacker, DFG Vize-Präsidentin Frau Professor Bärbel Friedrich und einer Abordnung namhafter Wissenschaftler wurde das erste Deutsch-Vietnamesische Forschungszentrum (CRC) an der landwirtschaftlichen Universität in Hanoi offiziell eröffnet.

Erfolgreiche Kooperation von DFG und ZDF

"Humboldts Erben" heißt eine neue vierteilige Sendereihe, die auf einer Kooperation von DFG und ZDF beruht. Die Fernsehautorin Gisela Graichen begleitet Wissenschaftler aus DFG-geförderten Forschungsprojekten rund um die Welt und beobachtet ihre Arbeiten, die häufig unter extremsten Bedingungen durchgeführt werden. Der erste Teil der vierteiligen Reihe, die "Jagd nach den Feuerzwergen", wird am Sonntag, dem 7. Januar 2001 um 19.30 Uhr ausgestrahlt. Prof. Stetter aus Regensburg gewährt in dieser Folge einen Einblick in die Welt der Archäen, mikroskopisch kleine Organismen, die in den heißen Quellen der chilenischen Anden leben. Die drei weiteren Folgen unter den Titeln "Nachrichten für die Ewigkeit", "Die aus dem Weltall kommen" und "Im Tal der Hundertjährigen" sendet das ZDF an den darauffolgenden Sonntagen um die gleiche Zeit.

DFG setzt Empfehlungen zur Nachwuchsförderung um

Der Hauptausschuss der DFG hat jetzt beschlossen, die bisherigen Forschungs- und Habilitandenstipendien zu einem einheitlichen Forschungsstipendium zusammenzufassen. Darüber hinaus gibt es für Postdocs die Möglichkeit, ihre eigene Stelle als Projektleiter zu beantragen.

 

Aktuelle Nachrichten der DFG nach Erscheinungsjahr

© 2010-2017 by DFG
Ausdruck aus dem Angebot der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)