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II. Quartal 2017

„Urheberrechtsreform muss schnell kommen“

(07.04.17) Die Allianz der Deutschen Wissenschaftsorganisationen begrüßt den vorliegenden Referentenentwurf für eine Urheberrechtsreform mit Nachdruck und spricht sich für eine rasche Verabschiedung aus. Eine moderne Wissensgesellschaft benötige ein zukunftsgerichtetes Urheberrecht, das eine zeitgemäße Nutzung von Werken für Lehre und Forschung erlaubt und das gleichzeitig die angemessene Vergütung von Autorinnen und Autoren sicherstellt, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Exzellenzstrategie: So geht es weiter im Programm

(07.04.17) In der „Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder“ hat sich das Expertengremium am 5./6. April in Bonn zu seiner zweiten Sitzung getroffen. Das mit 39 hauptsächlich im Ausland tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besetzte Gremium befasste sich unter der Leitung der Vorsitzenden des Wissenschaftsrates (WR), Prof. Dr. Martina Brockmeier, und von DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider zunächst mit weiteren Verfahrensschritten und legte dann die Anforderungen an die Antragstellung in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten fest.

„March for Science“, 22. April 2017

(07.04.17) Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen begrüßt und unterstützt den „March for Science“, der, initiiert in den Vereinigten Staaten, am 22. April auch in zahlreichen deutschen Städten und an vielen anderen Orten in der Welt stattfindet. Der Demonstrationszug sei ein wichtiges und deutliches Zeichen für die Freiheit der Wissenschaften und gegen die Angriffe, denen diese Freiheit derzeit in einer ganzen Reihe von Gesellschaften und Staaten auch mitten in der Europäischen Union ausgesetzt sei, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Exzellenzstrategie: 195 Antragsskizzen für Exzellenzcluster

(05.04.17) In der Exzellenzstrategie kann die Vorauswahl für die neuen Exzellenzcluster beginnen. Bis zum Ende der Einreichungsfrist am 3. April sind insgesamt 195 Antragsskizzen für Exzellenzcluster bei der in dieser Förderlinie federführenden DFG eingegangen. Sie kommen von 63 Universitäten und aus allen 16 Bundesländern. 47 Skizzen wurden von mehreren Universitäten abgegeben, darunter sechs Skizzen von drei Universitäten. Nach den nun folgenden Begutachtungen in international besetzten Panels entscheidet Ende September das Expertengremium, welche Skizzen in die Endauswahl kommen.

DFG richtet 17 neue Schwerpunktprogramme ein

(03.04.17) Die DFG richtet 17 neue Schwerpunktprogramme (SPP) für das Jahr 2018 ein. In den SPP sollen wissenschaftliche Grundlagen besonders aktueller oder sich gerade bildender Forschungsgebiete untersucht werden. Vom Senat der DFG wurden die neuen SPP aus insgesamt 66 zuvor bei der DFG eingereichten Initiativen ausgewählt. In den kommenden Monaten werden die Programme einzeln von der DFG ausgeschrieben. Für die 17 neuen Initiativen stehen in einer ersten Förderperiode in den kommenden drei Jahren insgesamt rund 100 Millionen Euro zur Verfügung.


 

I. Quartal 2017

DFG fördert vier neue Forschergruppen sowie zwei Kolleg-Forschergruppen

(31.03.17) Die DFG richtet vier neue Forschergruppen sowie zwei neue Kolleg-Forschergruppen ein. Dies beschloss der Senat der DFG in Bonn. Zusätzlich zu den jetzt eingerichteten Verbünden kann eine weitere Forschergruppe die Arbeit aufnehmen, die von der DFG gemeinsam mit dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) gefördert wird. Die Forschungsverbünde ermöglichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen. Kolleg-Forschergruppen sind speziell auf geisteswissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnitten.

Wissenschaftliches Fehlverhalten: Schriftliche Rüge und fünf Jahre Antragssperre

(31.03.17) Die DFG zieht erneut Konsequenzen aus einem Fall von wissenschaftlichem Fehlverhalten: Der Hauptausschuss beschloss auf seiner Sitzung am 31. März 2017 in Bonn Maßnahmen gegen die Molekular- und Zellbiologin Dr. Tina Wenz gemäß der DFG-Verfahrensordnung zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten. Wenz, die vormals an der Universität zu Köln tätig war und inzwischen aus der Wissenschaft ausgeschieden ist, wurde mit einer „Schriftlichen Rüge“ und mit einem „Ausschluss von der Antragsberechtigung für fünf Jahre“ belegt.

Communicator-Preis 2017 geht an Stefan Kröpelin

(30.03.17) Der Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes geht in diesem Jahr an den Geologen und Klimaforscher Dr. Stefan Kröpelin. Der Wissenschaftler von der Universität zu Köln erhält die mit 50 000 Euro dotierte Auszeichnung für sein langjähriges Engagement in der Vermittlung seiner Forschung über die Sahara. Die Communicator-Preis-Jury hob besonders die internationale Strahlkraft und Wirkung von Kröpelins Engagement hervor. Er habe sich immer für die Regionen eingesetzt, in denen er forscht, und dabei große Erfolge für den Naturschutz erreicht.

Verleihung des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises 2017: Gruppenbild

Leibniz-Preise 2017 verliehen

(16.03.17) Die DFG hat am 15. März ihre Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2017 verliehen. Bei der festlichen Veranstaltung in Berlin wurden neun der im Dezember 2016 vom Hauptausschuss der DFG zuerkannten Preise übergeben. Die Vergabe eines Preises ist wegen der Prüfung anonymer Hinweise im Zusammenhang mit Forschungsarbeiten der Materialwissenschaftlerin Prof. Dr. Britta Nestler (KIT) ausgesetzt.

DFG verleiht Leibniz-Preise 2017

(15.03.17) Die DFG verleiht heute ihre Gottfried Wilhelm Leibniz-Preise 2017. Bei der festlichen Veranstaltung in Berlin werden neun der im Dezember 2016 vom Hauptausschuss der DFG zuerkannten Preise übergeben. Kurz vor der Preisverleihung sind der DFG anonyme Hinweise im Zusammenhang mit Forschungsarbeiten einer der Ausgezeichneten, der Materialwissenschaftlerin Prof. Dr. Britta Nestler (KIT), bekannt gemacht worden, die der Prüfung bedürfen. Diese Prüfung findet aktuell und auch im Einvernehmen mit Frau Nestler statt; sie ist ergebnisoffen. Bis zu ihrem Abschluss wird die Verleihung des Preises ausgesetzt.

HALO hebt ab

Forschungsflugzeug HALO: Bedeutender Beitrag zur Klimaforschung

(14.03.17) Die DFG hat anlässlich eines Symposiums mit hochrangigen Gästen die Bedeutung des Forschungsflugzeugs HALO für die Wissenschaft hervorgehoben. Seit 2016 trägt die DFG 32,5 Prozent der laufenden Betriebskosten des Flugzeugs, das sind derzeit etwa 1,5 Millionen Euro jährlich. Zudem werden mithilfe eines speziellen Infrastruktur-Schwerpunktprogramms (SPP) Forschungsprojekte an Bord des Flugzeugs finanziert.

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftler aus

(23.02.17) Vier Wissenschaftlerinnen und sechs Wissenschaftler erhalten in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis und damit die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Das hat ein von der DFG und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzter Auswahlausschuss jetzt in Bonn beschlossen.
Die mit je 20 000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 3. Mai in Berlin verliehen, im Anschluss daran wird das 40-jährige Jubiläum des Preises gefeiert.

Allianz für modernes und wissenschaftsfreundliches Urheberrecht

(15.02.17) Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen hat die vom Bundesjustizministerium geplante Novellierung des Urheberrechts nachdrücklich begrüßt. Die Anerkennung und Nutzung geistiger Werke müsse eingebettet sein in ein Urheberrecht, das einer internationalen, offenen und digitalisierten Lehr- und Forschungskultur an Hochschulen und Forschungseinrichtungen entspreche, heißt es in einer Stellungnahme. Zugleich weisen die Wissenschaftsorganisationen das von Interessensvertretern aus dem Verlagswesen gebrauchte Szenario der „Enteignung" von Urhebern zurück.

„Brauchen wir eine neue Gentechnik-Definition?“

(15.02.17) Das Genome Editing erlaubt sehr präzise Eingriffe ins Erbgut und hat damit die gesamte molekularbiologische Grundlagenforschung stark verändert. Wie sich die neuen molekularbiologischen Methoden mit den Regelungen des deutschen Gentechnikgesetzes in Einklang bringen lassen, war Thema der Veranstaltung am 14. Februar 2017 in Berlin, die die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der Deutsche Ethikrat und die DFG ausgerichtet haben.

„Angriff auch auf die Grundwerte der Wissenschaft"

(03.02.17) In einer gemeinsamen Stellungnahme haben die DFG und andere deutsche Wissenschaftsorganisationen Kritik an dem von US-Präsident Trump verhängten Einreiseverbots-Dekret geäußert. Das Dekret sei „ein Angriff auch auf die Grundwerte der Wissenschaft“ und werde den für die wissenschaftliche Zusammenarbeit so wesentlichen internationalen Austausch empfindlich beeinträchtigen. Die Organisationen appellieren an die US-Regierung, das Einreiseverbot unverzüglich zurückzunehmen.

Neujahresempfang 2017

DFG-Neujahrsempfang 2017

(17.01.17) Die „Gesellschaft der Wissenschaft – und warum für sie gestritten werden muss“, war das zentrale Thema der Rede von DFG-Präsident Professor Dr. Peter Strohschneider beim Neujahrsempfang der DFG am 16. Januar 2017 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.


 

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