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Eugen und Ilse Seibold-Preis 2001

Frau Professor Dr. Irmela Hijiya-Kirschnereit, Direktorin des deutschen Instituts für Japanstudien in Tokyo, und Professor Ken'ichi Mishima, Universität Osaka, erhalten in diesem Jahr den mit je 20.000 Mark dotierten Eugen und Ilse-Seibold-Preis der DFG.

Der Preis wird im Zwei-Jahres-Turnus jeweils an einen deutschen und an einen japanischen Wissenschaftler vergeben.

Professor Irmela Hijiya-Kirschnereit

Professor Irmela Hijiya- Kirschnereit

Professor Irmela Hijiya- Kirschnereit

Die Japanologin Irmela Hijiya-Kirschnereit, Jahrgang 1948, habilitierte sich 1980 an der Fakultät für Ostasienwissenschaft an der Ruhr- Universität Bochum.

Sie lehrte an den Universitäten von Bochum, Tokyo und Trier, bis sie 1991 eine Professur für Japanologie an der Freien Universität Berlin antrat.

Hijiya-Kirschnereit erhielt 1992 den Gottfried Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG und war 1993 Gründungsmitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Von 1994 bis 1997 war sie Präsidentin der European Association for Japanese Studies.

Professor Ken'ichi Mishima

Professor Ken'ichi Mishima

Professor Ken'ichi Mishima

Professor Ken'ichi Mishima, Jahrgang 1942, studierte Philosophie, Germanistik und vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Tokyo.

Mishima verbrachte zwischen 1970 und 1980 einige Jahre als Stipendiat des DAAD und der Alexander von Humboldt-Stiftung in Deutschland.

Er verfasste mehrere Bücher über Nietzsche; 1987 wurde er für seine besonderen Verdienste um die Verständigung zwischen Japan und Deutschland mit dem Philipp-Franz-von-Siebold-Preis ausgezeichnet.