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Sebastian Sippel – Bernd Rendel-Preisträger 2017

Sein Studium der Geoökologie absolvierte Sebastian Sippel an der Universität Bayreuth, parallel dazu erwarb er im Rahmen eines Auslandsaufenthalts in Oxford einen Master of Science im Fach „Environmental Change and Management“. Seit 2014 promoviert er in Jena und Zürich über die Frage, wie sich klimatische Extremereignisse auf geoökologische Prozesse, insbesondere auf Interaktionen von Biosphäre und Atmosphäre, auswirken. Es geht also um die Frage, ob zunehmende Extremereignisse möglicherweise einen Effekt auf den globalen Kohlenstoffkreislauf haben. Für seine herausragenden Arbeiten im Bereich der Geoökologie, die sowohl auf Beobachtungen wie auch auf Modellergebnissen basieren, erhält Sippel den Bernd Rendel-Preis 2017. Die Jury überzeugte er, weil er sich nicht scheue, etablierte Ansätze zu hinterfragen. So bewies er in einer seiner neun Erstautoren-Publikationen in hervorragenden Fachzeitschriften, dass eine Reihe von früheren Studien den Anstieg in Temperaturextremen systematisch überschätzt habe.

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Preisträger und Programm