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Albert Maucher-Preis 2014

Preisträgerin Kathryn E. Fitzsimmons leitet Arbeitsgruppe zur Lumineszenzdatierung am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig

Dr. Kathryn E. Fitzsimmons heißt die Preisträgerin des Albert Maucher-Preises für Geowissenschaften 2014 der DFG. Sie arbeitet seit 2010 in der Abteilung Humanevolution am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Ihr Forschungsinteresse gilt dem Umweltwandel und Mensch-Umwelt-Interaktionen. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis stiftete der Münchner Geologe Albert Maucher, der zu Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn durch die DFG gefördert wurde. Nach dem Willen Mauchers würdigt die Auszeichnung ausdrücklich auch unkonventionelle Forschungsansätze und -methoden. Sie erhält den Preis am 23. September 2014.

Kathryn E. Fitzsimmons

Kathryn E. Fitzsimmons

Kathryn E. Fitzsimmons

Fitzsimmons betrachtet in ihrer Forschung, wie sich Trocken-und Löβgebiete in den vergangenen 2,6 Millionen Jahren – im sogenannten Quartär – verändert haben. Anhand von Feldprojekten versucht sie, die Geschichte der Umweltveränderungen und deren Einfluss auf den Menschen besser zu beschreiben. Dazu nutzt sie insbesondere die Lumineszenz-Datierung. Ihre Studien führen Fitzsimmons unter anderem in die Dünenfelder der australischen Sandwüsten, in die Willandra-Seenregion, einer Unesco Welterbestätte in Australien, oder in die Eurasische Lößsteppe in Rumänien und Kasachstan. Die Vielseitigkeit der gebürtigen Australierin zeigt sich schon in den zwei Vordiplomen in den Geowissenschaften und Germanistik, die sie parallel in Melbourne, Australien, ablegte. Nach dem Diplom in den Geowissenschaften promovierte sie in Canberra und arbeitet dort auch als Post-Doc. Seit 2010 ist sie am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie, Leipzig, tätig.

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Preisträger und Programm



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