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Prof. Dr. Peter Scholze - Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger 2016

Arithmetische Algebraische Geometrie, Hausdorff Center for Mathematics, Universität Bonn

Prof. Dr. Peter Scholze
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Prof. Dr. Peter Scholze

© DFG / Ausserhofer

Mit 27 Jahren ist Peter Scholze der jüngste Wissenschaftler, dem der Leibniz-Preis bislang in seiner mehr als 30-jährigen Geschichte zuerkannt worden ist. Scholze gilt schon jetzt als einer der weltweit führenden Mathematiker überhaupt und als ein Ausnahmetalent, wie es sie lediglich alle paar Jahrzehnte gibt. Bereits in jüngsten Jahren hat er fundamentale Fragen in der arithmetischen  algebraischen Geometrie beantwortet, die zuvor jahrzehntelang ungelöst waren. Dies gilt vor allem für seinen Beweis der sogenannten Langlands-Vermutung für p-adische lokale Körper. Mit seiner Theorie der sogenannten perfektoiden Räume hat er das Methodenspektrum der Mathematik in ungeahnter Weise erweitert. Diese und andere Arbeiten Scholzes werden als ebenso einleuchtend wie elegant gerühmt und haben ihm überall in der mathematischen Welt höchste Anerkennung eingebracht.

Peter Scholze studierte Mathematik in Bonn und wurde nach Bachelor- und Masterabschluss dort 2012 auch promoviert, mit nur 24 Jahren. Noch im selben Jahr berief die Bonner Universität Scholze auf einen der fünf Lehrstühle an ihrem international renommierten Hausdorff Center for Mathematics. Damit war Scholze der jüngste W3-Professor in ganz Deutschland – und ist es bis heute. Schon in seiner frühen Schulzeit war Scholzes Begabung bei Mathematik-Olympiaden aufgefallen, woraufhin er intensiv gefördert wurde und auf internationalen Mathematik-Olympiaden mehrere Goldmedaillen gewann, denen inzwischen viele der wichtigsten Mathematik-Preise gefolgt sind.

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