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Prof. Dr. Konrad Samwer - Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger 2004

Festkörperphysik, Universität Göttingen (1,55 Mio. Euro)

Prof. Dr. Konrad Samwer

Prof. Dr. Konrad Samwer

Konrad Samwer zeichnet sich durch ein breites Spektrum von Arbeiten auf dem Gebiet der Festkörperphysik aus. Seine wissenschaftlichen Aktivitäten sind der Hochtemperatur-Supraleitung, dem sogenannten Kondo-Effekt, den Unordnungsphänomenen und dem Magnetismus gewidmet. Alle seine Arbeiten enthalten Beiträge mit betont materialwissenschaftlichen Aspekten.

Hervorzuheben sind insbesondere seine Arbeiten zur Physik der Gläser. Bahnbrechend war die Entdeckung des kolossalen Magnetwiderstandes in Manganat-Schichtstrukturen, die international ein neues Forschungsgebiet eröffnet hat. Die Originalarbeit aus dem Jahre 1993 wurde bis heute bereits mehr als 1600-mal zitiert. Neben der Bedeutung des Effektes für die Grundlagenforschung sind auch die möglichen Anwendungen etwa im Bereich der Sensorik hervorzuheben.

Das Zentrum des Forscherlebens von Konrad Samwer liegt in Göttingen. Dort und in Bonn studierte er Physik, in Göttingen promovierte er 1981 mit Auszeichnung, dort erfolgte 1987 auch seine Habilitation. Nach einer zehnjährigen Phase als C4-Professor für Experimentalphysik in Augsburg kehrte er 1999 auf eine ebensolche Professur nach Göttingen zurück. Er arbeitete wiederholt und längerfristig am California Institute of Technology.