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Prof. Dr. Knut Drescher - Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger 2019

Mikrobiologie und Biophysik, Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie, Marburg

Knut Drescher, der an der Grenze von Physik, Biochemie, Materialwissenschaften und Biotechnologie arbeitet, hat wichtige Beiträge zur Erforschung der zellulären Abläufe während der Entstehung von bakteriellen Biofilmen geleistet. Seine Erkenntnisse helfen bei der Entwicklung von Maßnahmen, um in das Wachstum und die Verbreitung dieser multizellulären Kollektive einzugreifen. Dadurch rückt das Ziel in größere Nähe, das Sterblichkeitsrisiko von Infektionen zu reduzieren, die durch bestimmte Pathogene ausgelöst werden. Auch liefern Dreschers Arbeiten bedeutende Hinweise zu einem verbesserten Verständnis davon, wie innerhalb von zellulären Kollektiven selbstorganisiert Interaktionsmuster entstehen, die sich von individuellen Verhaltensweisen unterscheiden. Nach Stationen in Oxford, Cambridge und Princeton wurde Drescher 2014 Leiter einer Max-Planck-Forschungsgruppe, seit 2015 ist er zudem Professor für Biophysik an der Philipps-Universität Marburg. 2016 warb Drescher einen ERC Starting Grant ein und wurde Teilprojektleiter eines DFG-geförderten Sonderforschungsbereichs.

GEPRIS

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