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Eva C. M. Nowack  - Heinz Maier-Leibnitz-Preisträgerin 2018

Evolutionsbiologie, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Eva C. M. Nowack

Eva C. M. Nowack

© DFG/Fotografin Ellen B. Reitz

Seit 2014 leitet Eva C. M. Nowack eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe zu „Frühen Schritten in der Evolution eines Organells“. Zuvor arbeitete sie vier Jahre als Postdoktorandin an der renommierten Carnegie Institution for Science in Stanford. Mit ihren Arbeiten hat Nowack wesentlich zu einem besseren Verständnis der Organellentstehung beigetragen. Bereits seit ihrer Doktorarbeit beschäftigte sie sich mit der Entstehung von Zellorganellen aus prokaryotischen Vorläufern über Endosymbiose. Bekannt ist ein solcher Entstehungsweg für die Mitochondrien sowie für die Plastiden von Algen und höheren Pflanzen. Lange wurde für diese beiden Organellen jeweils ein einzelnes, ein bis zwei Milliarden Jahre zurückliegendes Ursprungsereignis angenommen. Nowack gelang es, eine evolutionär sehr viel jüngere Plastidenent­stehung nachzuweisen. Sie konnte zeigen, dass das für die Fotosynthese wichtige Organell der Amöbe Paulinella chromatophora vor etwa 100 Millionen Jahren neu entstanden ist. Inzwischen forscht Nowack nach weiteren Organismen mit „evolutionär jungen“ Organellen.

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