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Ute Scholl - Heinz Maier-Leibnitz-Preisträgerin 2017

Nephrologie, Universitätsklinikum Düsseldorf

Ute Scholl
Ute Scholl
© Universitätsklinikum Düsseldorf
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Ute Scholls Gebiet ist die Forschung zu Hypertonie, vor allem zu deren (Prä-)Disposition bei genetischen Defekten an Ionenkanälen und Ionentransportern. Nach ihrer Promotion zu CIC-K-Chloridkanälen, aus der mehrere hoch beachtete Publikationen hervorgingen, beschrieb sie in ihrer Postdoc-Phase als Erste ein neues Syndrom und dessen genetische Grundlage, welches mit Epilepsie, Innenohrschwerhörigkeit, Ataxie und renalem Salzverlust einhergeht. Scholls Forschungen trugen maßgeblich dazu bei, jene hormonellen Degenerationsvorgänge zu verstehen, die zu sekundärer Hypertonie mit Folgen wie kardialer Durchblutungsstörung oder Schlaganfall führen. Seit 2014 ist Scholl Juniorprofessorin für Experimentelle Nephrologie und Hypertensiologie an der Universität Düsseldorf, 2016 war sie stellvertretende Sprecherin des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Walter-Clawiter-Preis und dem Ingrid zu Solms-Wissenschaftspreis.

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