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Daniel Gutzmann - Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger 2016

Allgemeine Sprachwissenschaften, Universität Frankfurt/Main

Daniel Gutzmann

Daniel Gutzmann

© (privat) Daniel Gutzmann

Bei der sprachwissenschaftlichen Modellierung der Bedeutung sprachlicher Ausdrücke wird traditionell zwischen einer semantischen, vom Äußerungskontext weitgehend unabhängigen, und einer pragmatischen, vom Äußerungskontext vergleichsweise stark abhängigen Ebene, unterschieden. Dieser Unterscheidung entsprechend haben sich in der Bedeutungstheorie und der Linguistik ein systemorientierter und ein gebrauchsorientierter Ansatz etabliert. In seinen an den Universitäten in Mainz und Frankfurt/Main entstandenen Arbeiten überwindet Daniel Gutzmann diese Zweiteilung, indem er ein zweidimensionales Modell sprachlicher Bedeutungen entwickelt, das sowohl eine situationsbeschreibende wie auch eine sprecherbezogene Dimension vorsieht. Das Modell lässt sich auf eine sehr breite Palette bisher nur unzureichend beschriebener Phänomene anwenden, wie zum Beispiel Modalpartikeln, Satzmodus oder auch expressive Ausdrücke. Seit April 2015 ist Gutzmann Vertretungsprofessor für Linguistik an der Universität zu Köln.

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