Kopernikus-Preis 2010
Auszeichnung geht an Physiker aus Würzburg und Wrocław
Der Kopernikus-Preis 2010 geht an Professor Dr. Alfred Forchel und Professor Dr. Jan Misiewicz. Der mit 100 000 Euro dotierte Preis wurde am 10. Mai 2010 in Berlin verliehen. Er zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Verdienste um die deutsch-polnische wissenschaftliche Kooperation, insbesondere im Bereich der Nachwuchsförderung, aus.
Alfred Forchel
Professor Dr. Alfred Forchel leitet seit dem 1. Oktober 2009 als Präsident die Universität Würzburg und ist Leiter des Wilhelm Conrad Röntgen Research Center for Complex Material Systems. Forchel stammt aus Stuttgart, wo er das Studium der Physik mit Promotion (1983) und Habilitation (1988) absolvierte. Ebenfalls in Stuttgart leitete er von 1984 bis 1990 das Mikrostrukturlabor der Universität. Die Universität Würzburg berief ihn 1990 auf den Lehrstuhl für Technische Physik. Auch hier übernahm er die Leitung des Mikrostrukturlabors, das 1994 in Betrieb ging. Zudem begründete er den Studiengang Nanostrukturtechnik mit.
Jan Misiewicz
Professor Dr. Jan Misiewicz ist Direktor des Instituts für Physik der Universität Wrocław und der Leiter des Laboratory of Semiconductor Physics, Devices and Nanotechnology. Misiewicz absolvierte bereits seine akademische Ausbildung – ein Studium der Festkörperphysik mit anschließendem Ph.D. sowie eine Habilitation in Halbleiter-Physik – in Wrocław, wo er 1999 zum Professor berufen wurde. Er hatte zahlreiche akademische Ämter inne und baute das Labor für Optische Spektroskopie auf.