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Ideenwettbewerb "Internationales Forschungsmarketing" 2016

DFG verleiht zum zweiten Mal Preise für internationale Forschungsmarketingkonzepte

Lichtshow des Künstlers Till Pöhlmann

Mit einer Lichtshow des Künstlers Till Pöhlmann beginnt die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing 2017“

© DFG/ Michael Lüder

Internationales Forschungsmarketing gehört heute mehr denn je auf die Agenda der Hochschulen, denn der Wettbewerb um die besten Köpfe in der Wissenschaft wird weltweit immer härter. Ein gutes Marketing für den Forschungsstandort Deutschland muss wissenschaftsnah und authentisch sein.

Nur so können hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen oder für einen Forschungsaufenthalt gewonnen, kann Deutschland als starker Wissenschaftsstandort und Partner im globalen Wissenschaftssystem sichtbar werden.“ Mit diesen Worten leitete Professor Roland A. Fischer, Vizepräsident der DFG, die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing“ ein. Interner Linkmehr

Humboldt-Universität zu Berlin

Internationalisierung der Wissenschaftskommunikation zur Steigerung der internationalen Sichtbarkeit des Forschungsstandortes Berlins

Konzept: BERLIN SCIENCE COMMUNICATION AWARD - Journalist-in-Residence Programm

Kern des Forschungsmarketingkonzepts der Humboldt-Universität zu Berlin ist ein Journalist-in-Residence-Programm. Zusammen mit der Technischen Universität zu Berlin, der Charité und der Einstein-Stiftung Berlin, sowie mit Unterstützung von Wissenschaft im Dialog und der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH werden talentierte Nachwuchsjournalistinnen und –journalisten aus Nord- und Südamerika sowie Asien – Regionen, in denen die Humboldt-Universität zu Berlin ihr internationales Netzwerk strategisch ausgebaut hat, nach Berlin eingeladen. Sie sollen den Wissenschaftsstandort Berlin, darunter Exzellenzcluster und Graduiertenschulen, kennenlernen und in ihrer Heimat über die gewonnenen Eindrücke berichten. Während ihres Aufenthalts entwickeln die internationalen Journalistinnen und Journalisten gemeinsam mit den Berliner Kooperationspartnern innovative On- und Offline-Formate, die die kulturellen Besonderheiten ihrer jeweiligen Heimatregion berücksichtigen.

Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Profilierung der Rhein-Main-Region als führende Region im Bereich der biomedizinischen Forschung

Konzept: Let's Talk About UBAUT

Die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main richtet ihr Konzept auf den universitätseigenen Forschungsschwerpunkt in der Ubiquitin- und Autophagieforschung (UBAUT) aus, der rund um den Sonderforschungsbereich „Molekulare und funktionale Charakterisierung der selektiven Autophagie“ entstanden ist. Ziel ist, die UBAUT-Forschung der Rhein-Main-Region mit Spitzenuniversitäten der San Francisco Bay Area und der Region Boston zu vernetzen. Dazu sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Region als Botschafter fungieren. Darüber hinaus wird ein Stipendienprogramm für Kurzaufenthalte eingerichtet, dass es internationalen Forscherinnen und Forschern ermöglicht, den Forschungsstandort kennenzulernen. Gemeinsam mit amerikanischen Forscherinnen und Forschern wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Rhein-Main-Region im Kontext einer Klausurtagung mögliche strategische Ausrichtungen des wissenschaftlichen Netzwerks diskutieren.

Deutsches Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ)

Mit exzellenter Forschung, Strukturen und zukunftsweisenden Themen positioniert sich der Raum Berlin-Brandenburg im Ausland

Konzept: The international Geo-Campus Potsdam/Berlin - Enhancing the international visibility of GFZ and the Geo.X Network to capitalize a worldwide unique constellation of research and training opportunities

Das gemeinsame Forschungsmarketingkonzept des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) und des Geo.X Netzwerks fokussiert sich auf die beiden Zielregionen Russland und Naher Osten mit dem Ziel, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler über die Ausbildungs- und Forschungsmöglichkeiten und exzellenten Forschungsinfrastrukturen des internationalen Geo-Campus Potsdam/Berlin zu informieren. Wissenschaft als Brücke zur Aufrechterhaltung des bilateralen Dialogs und Frieden stiftendes Instrument sind wichtige Motivationsgründe, die die Auswahl der Zielregion begründen. Die Konzentration auf die Zielländer soll zudem helfen, wissenschaftliche Kooperationen in bislang wenig beachteten Regionen voranzutreiben. Das GFZ wird Sommerschulen und Workshops besonders für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler organisieren. Darüber hinaus werden im Rahmen sogenannter „Geoscience Days“ in den Deutschen Botschaften der Zielregionen Vernetzungsmöglichkeiten angeboten.

Start-Up-Sonderpreis: Technische Universität Kaiserslautern

Rekrutierung von Postdoktorandinnen und -doktoranden mit einem umfassenden, individuellen Betreuungs- und Beratungsangebot

Konzept: Kaiserslautern Research Matching (KAREMA) - Meet First Class Scientists for First Class Funding

Mit dem 2016 erstmals ausgeschriebenen „Start-up“-Sonderpreis wurde das Konzept der Technischen Universität Kaiserslautern ausgezeichnet. Der Incoming- und der starke Service-Ansatz könne nach Ansicht der Jury modellhaft und eine gute Strategie für andere Standorte sein.

Unter dem Titel Kaiserslautern Research Matching (KAREMA) unternimmt Kaiserslautern erste systematische Schritte im Bereich des Internationalen Forschungsmarketings. Dazu sollen internationale Postdoktorandinnen und –doktoranden in den Forschungsschwerpunkten „Optics and Material Sciences“, „Mathematical Modelling in the Engineering Sciences“ und „Biology and Biotechnology“ für den Standort gewonnen werden. Im Rahmen des stark service-orientierten Konzepts werden nach einem Ausschreibungs- und Auswahlverfahren qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu einem zweiwöchigen Kurzaufenthalt eingeladen, mit dem Ziel einer anschließenden Bewerbung auf eine der freien Postdoc-Stellen oder der Aussicht auf eine Beteiligung an einem gemeinsamen Kooperationsprojekt. Forscherinnen und Forscher der TU Kaiserslautern werden die internationalen Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler vor Ort als so genannte „Individual Research Counselors“ (IRCs) umfassend begleiten.

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