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DFG verleiht zum zweiten Mal Preise für internationale Forschungsmarketingkonzepte

Lichtshow des Künstlers Till Pöhlmann
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Mit einer Lichtshow des Künstlers Till Pöhlmann beginnt die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing 2017“

© DFG/ Michael Lüder

„Internationales Forschungsmarketing gehört heute mehr denn je auf die Agenda der Hochschulen, denn der Wettbewerb um die besten Köpfe in der Wissenschaft wird weltweit immer härter. Ein gutes Marketing für den Forschungsstandort Deutschland muss wissenschaftsnah und authentisch sein. Nur so können hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Kooperationen oder für einen Forschungsaufenthalt gewonnen, kann Deutschland als starker Wissenschaftsstandort und Partner im globalen Wissenschaftssystem sichtbar werden.“ Mit diesen Worten leitete Professor Roland A. Fischer, Vizepräsident der DFG, die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing“ ein. Gemeinsam mit MinDirig Frithjof A. Maennel, Leiter der Unterabteilung Internationale Zusammenarbeit des BMBF, zeichnete er am 16. Februar 2017 im Rahmen der Jahrestagung des Netzwerks forschungsreferenten.de in Potsdam die Gewinnerkonzepte der Humboldt-Universität zu Berlin, der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) mit dem 100.000 Euro dotierten Hauptpreis aus. Mit dem erstmalig ausgelobten „Start-up“-Sonderpreis in Höhe von 75.000 Euro wurde die Technische Universität Kaiserslautern gewürdigt, die mit ihrem Konzept erste Schritte unternimmt, das neue Handlungsfeld an der Institution zu etablieren.

Die Gewinnerkonzepte überzeugten das internationale Auswahlgremium durch ihre mutigen Ansätze und die gelungene Fokussierung auf die institutionseigene Kompetenz. Es seien echte Gemeinschaftsprojekte von Wissenschaft und Verwaltung mit einer starken Verankerung auf der Leitungsebene innerhalb der Institutionen. Darüber hinaus stünden nicht mehr nur einzelne Institutionen, sondern Regionen mit ihren Forschungsschwerpunkten im Vordergrund, die eine Strahlkraft für den gesamten Forschungsstandort Deutschland erwarten lassen, so die Jury.

Stellvertretend für die Gewinnerinstitutionen nahmen Frau Professorin Sabine Kunst, Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, Frau Professorin Brigitte Haar, Vizepräsidentin für Internationalisierung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Herr Professor Reinhard Hüttl, Leiter des Wissenschaftlichen Vorstandes des Deutschen Geoforschungszentrums Potsdam (GFZ) und Herr Professor Arnd Poetzsch-Heffter, Vizepräsident für Forschung und Technologie der Technischen Universität Kaiserslautern, die Preise entgegen.

Wie die Ideen zu den Konzepten entstanden sind, welche Akteure in die Konzeptentwicklung eingebunden waren, was bei der Planung von internationalen Forschungsmarketingstrategien unbedingt berücksichtigt werden sollte und worin der Mehrwert eines internationalen Forschungsmarketings für die Institutionen besteht, das erörterte der Wissenschaftsjournalist Jan-Martin Wiarda in einer abschließenden Interviewrunde mit den Preisträgerinnen und Preisträgern. Mit diesem lohnenden Blick hinter die Kulissen endete die Preisverleihung.

2017 wird es eine weitere Ausschreibungsrunde im Ideenwettbewerb geben. Informationen zur neuen Ausschreibung und zu den Gewinnerkonzepten der beiden vergangenen Wettbewerbsrunden finden sich unter

Der Ideenwettbewerb „Internationales Forschungsmarketing“ ist Teil der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Initiative „Research in Germany“, an der sich die DFG gemeinsam mit der Alexander von Humboldt-Stiftung, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und der Fraunhofer-Gesellschaft seit 2010 beteiligt.

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