Bereichsnavigation

Europa-Preis 2015

Gleich fünf Träger des Europa-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sind beim European Union Contest for Young Scientists 2015 vom 17. bis 22. September in Mailand auch auf internationaler Ebene ausgezeichnet worden. Einen der drei mit 7000 Euro dotierten ersten Preise gab es für Lukas Stockner aus Altötting, der zusätzlich – als Sonderpreis – die Nobelpreis-Verleihungen in Stockholm im Dezember besuchen darf. Anselm von Wangenheim aus Kassel erhielt neben einem der drei dritten Preise (3500 Euro) einen Sonderpreis der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der ihm einen Besuch beim niederländischen ESA-Standort ermöglicht. Jakob Dichgans, Daniel Riesterer und Lumen Haendler aus Überlingen werden dank eines Sonderpreises bei der Intel International Science and Engineering Fair (Intel ISEF) 2016 in den USA dabei sein können.

50. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“
50. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“
© DFG/Höhn

Impressionen der Preisverleihung

50. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“
50. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Grußwort des Bundespräsidenten Joachim Gauck
Grußwort des Bundespräsidenten Joachim Gauck
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Finale mit den Laudatoren
Finale mit den Laudatoren
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Jakob Dichgans, Daniel Riesterer und Lumen Haendler (Mitte), Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit und Europa-Preis 2015
Jakob Dichgans, Daniel Riesterer und Lumen Haendler (Mitte), Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit und Europa-Preis 2015
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Anselm von Wangenheim (rechts neben Bundespräsidenten Gauck), Bundessieg im Fach Physik und Europa-Preis 2015
Anselm von Wangenheim (rechts neben Bundespräsidenten Gauck), Bundessieg im Fach Physik und Europa-Preis 2015
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Die diesjährigen Europa-Preisträgerinnen und -Preisträger mit DFG-Vizepräsidentin Marlis Hochbruck (rechts)
Die diesjährigen Europa-Preisträgerinnen und -Preisträger mit DFG-Vizepräsidentin Marlis Hochbruck (rechts)
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Gruppenbild mit allen Preisträgern der 4. Plätze u.a. mit Larissa Roth, Felicitas Kaplar und Levin Winzinger, Europa-Preis 2015
Gruppenbild mit allen Preisträgern der 4. Plätze u.a. mit Larissa Roth, Felicitas Kaplar und Levin Winzinger, Europa-Preis 2015
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Lukas Stockner, Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit und Europa-Preis 2015
Lukas Stockner, Preis des Bundespräsidenten für eine außergewöhnliche Arbeit und Europa-Preis 2015
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Jakob Dichgans, Prof. Dr. Johanna Wanka, Lumen Haendler, Daniel Riesterer und die Moderatorin Dr. Susanne Holst
Jakob Dichgans, Prof. Dr. Johanna Wanka, Lumen Haendler, Daniel Riesterer und die Moderatorin Dr. Susanne Holst
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Prof. Dr. Ferdi Schüth mit dem Bundessieger im Fach Physik, Anselm von Wangenheim, Europa-Preis 2015
Prof. Dr. Ferdi Schüth mit dem Bundessieger im Fach Physik, Anselm von Wangenheim, Europa-Preis 2015
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Prof. Dr. Marlis Hochbruck, Vize-Präsidentin der DFG, stellt den Europa-Preis vor (rechts: Moderatorin Dr. Susanne Holst)
Prof. Dr. Marlis Hochbruck, Vize-Präsidentin der DFG, stellt den Europa-Preis vor (rechts: Moderatorin Dr. Susanne Holst)
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Der Schweizer Künstler Mädir Eugster mit einer Gleichgewichts-Skulptur
Der Schweizer Künstler Mädir Eugster mit einer Gleichgewichts-Skulptur
© DFG/Höhn


Öffnen (jpg)

Bevor die fünf jungen Wissenschaftler auf der Bühne des Mailänder Theater- und Opernhauses Teatro dal Verme die Preise entgegennehmen konnten, mussten sie ihre bereits im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ ausgezeichneten Arbeiten einer internationalen Jury vorstellen. Für die Vorträge in englischer Sprache hatte die DFG den Europa-Preisträgern Mentoren vermittelt und den Auftritt auf europäischem Parkett mit einem Coaching in Bonn vorbereitet.

Fotorealistische Darstellungen per Computer haben Lukas Stockner (18) in seinem Projekt beschäftigt. Damit auch sonnendurchstrahlte Glaskaraffen in der Grafik aussehen wie in der Wirklichkeit, müssen Lichtstreuung und -reflektion genau beschrieben werden. Stockner wendete dafür anspruchsvolle statistische Methoden an. Er wurde vom Mathematiker Professor Felix Krahmer aus Garching auf den großen Auftritt in Mailand vorbereitet, der ihm bescheinigt: „Lukas‘ Algorithmus kann durch eine Kombination von mathematischen Methoden von beeindruckender Tiefe und effizienter Umsetzung die besten heute verwendeten Methoden um Längen schlagen. Um der Jury dies zu vermitteln, haben wir seine Präsentation in mehreren mehrstündigen Treffen unter Mithilfe von internationalen Gästen meiner Arbeitsgruppe optimiert. Es freut mich sehr, dass Lukas‘ harte Arbeit von Erfolg gekrönt worden ist.“

Eröffnung des European Union Contest for Young Scientists in Mailand am 17. September 2015
Eröffnung des European Union Contest for Young Scientists in Mailand am 17. September 2015. Die deutsche Flagge trug der DFG-Europa-Preisträger Jakob Dichgans
© European Union

Impressionen von EUCYS 2015 in Mailand

Eröffnung des European Union Contest for Young Scientists in Mailand am 17. September 2015
Eröffnung des European Union Contest for Young Scientists in Mailand am 17. September 2015. Die deutsche Flagge trug der DFG-Europa-Preisträger Jakob Dichgans
© European Union


Öffnen (jpg)

Auszeichnung mit einem ersten Preis: Peter Dröll, Preisträger Lukas Stockner, Lina Tomasella, Mario Monti (v.l.)
Auszeichnung mit einem ersten Preis: Peter Dröll, Preisträger Lukas Stockner, Lina Tomasella, Mario Monti (v.l.)
© EUCYS2015


Öffnen (jpg)

Ein dritter Preis und der ESA-Sonderpreis für Anselm Freiherr von Wangenheim, hier mit Francesco Sette und Lina Tomasella
Ein dritter Preis und der ESA-Sonderpreis für Anselm Freiherr von Wangenheim, hier mit Francesco Sette und Lina Tomasella
© EUCYS2015


Öffnen (jpg)

Daniel Riesterer, Jakob Dichgans und Lumen Haendler (.v.l.) haben den Sonderpreis Teilnahme an der Intel International Science and Engineering Fair (Intel ISEF)
Daniel Riesterer, Jakob Dichgans und Lumen Haendler (.v.l.) haben den Sonderpreis Teilnahme an der Intel International Science and Engineering Fair (Intel ISEF) gewonnen - hier mit Sharon Snyder von der US-amerikanischen Society for Science & the Publicund Lina Tomasella, Präsidentin der Jury und Preisträgerin beim 1. EUCYS 1989 in Brüssel
© DFG / Jutta Höhn


Öffnen (jpg)

Applaus für die Preisträgerinnen und Preisträger im Teatro dal Verme in Mailand
Applaus für die Preisträgerinnen und Preisträger im Teatro dal Verme in Mailand
© EUCYS2015


Öffnen (jpg)

Zuvor präsentierten die Anwärterinnen und Anwärter ihre Projekte an den Ständen
Zuvor präsentierten die Anwärterinnen und Anwärter ihre Projekte an den Ständen
© DFG / Jutta Höhn


Öffnen (jpg)

Mit Methan zum Erfolg: Jakob Dichgans, Lumen Haendler, Daniel Riesterer (v.l.)
Mit Methan zum Erfolg: Jakob Dichgans, Lumen Haendler, Daniel Riesterer (v.l.)
© European Commission


Öffnen (jpg)

Bundessieger Levin Winzinger, Larissa Roth und Felicitas Kaplar (v.l.) aus Hösbach
Bundessieger Levin Winzinger, Larissa Roth und Felicitas Kaplar (v.l.) aus Hösbach präsentierten im Rahmen der Food Expo 2015 ihr Projekt "Grüne Olefine ausnachwachsenden Rohstoffen: Perspektiven für das Nachölzeitalter"
© European Commission


Öffnen (jpg)

Die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich
Die deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich
© DFG / Jutta Höhn


Öffnen (jpg)

„Anselm von Wangenheim ist ein sehr talentierter und kreativer junger Forscher, der vielseitig interessiert ist und gerne spannenden Problemen aus der Mathematik, Informatik und Physik nachgeht. Ein Highlight ist die Berechnung und Realisierung eines auf dem Kopf stehenden Pendels, dass nur durch ein Schwungrad stabilisiert wird“, bescheinigte der Mentor Dr. Moritz Maus vom Imperial College in London dem 18-Jährigen. Von Wangenheim ließ in seinen Mono-Pod – einen einbeinigen, springenden und trotzdem stabilen Roboter – laut Bioingenieur Maus seine mathematischen Fähigkeiten mit großen Kenntnissen der Informatik und der erfolgreichen Umsetzung im ingenieurwissenschaftlichen Sinne zusammenfließen. Als Vorarbeit hatte von Wangenheim mit aufwendigen Simulationen gezeigt, dass ein solcher Roboter überhaupt möglich ist – in Mailand präsentierte er außerdem den Prototyp.

Im Projekt „Power to Gas“ entwickelten Jakob Dichgans (17), Daniel Riesterer (18) und Lumen Haendler (19) Ideen zur Speicherung überschüssiger Energie aus Solaranlagen mithilfe des Gases Methan. Der Trick der Überlinger: Der anfallende Strom spaltet zunächst Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff, der in der Folge mit Kohlendioxid zu Methan umgewandelt wird. Dieses Verfahren speichert nicht nur den überschüssigen Strom in gut nutzbarer Form, sondern nutzt außerdem das Kohlendioxid aus Verbrennungsabgasen. „Besonders begeistert hat mich der Mut der Jungforscher, eine der großen Herausforderungen der Energiewende anzunehmen. Mit ihrem frischen unverstellten Blick haben sie einen cleveren Ansatz entdeckt und eine aussichtsreiche Technologie entwickelt“, lobte sie ihr Mentor, der Aachener Thermodynamiker Professor André Bardow.

Die DFG vergibt seit 2010 jährlich an Siegerinnen und -sieger des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ ihren Europa-Preis. Neben einem Preisgeld von 1000 Euro erhält jeder der Ausgezeichneten die Möglichkeit, sich gezielt auf EUCYS vorzubereiten.

Zusatzinformationen

© 2010-2017 DFG Aktualisierungsdatum: 16.11.2015Sitemap  |  Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Kontakt  |  RSS Feeds

Textvergrößerung und Kontrastanpassung