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Mein erster Antrag – Nützliche Hinweise rund um die Antragstellung

Sie sind Wissenschaftler/in und stecken voller Ideen, die Sie selbstständig in einem eigenen Forschungsprojekt umsetzen möchten? Die geeigneten Förderinstrumente finden Sie bei der DFG.

Auf dem Weg zur wissenschaftlichen Selbstständigkeit legt das erste eigene Projekt den Grundstein für die weitere Karriere. Deshalb ist es der DFG ein besonderes Anliegen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase zur selbstständigen Antragstellung zu ermuntern. Natürlich ist die Einwerbung von Fördermitteln kein Kinderspiel, denn die Antragstellung ist aufwändig und die Konkurrenz ist groß. Sie ist aber auch keine Hexerei, und: Einmal ist immer das erste Mal.

Wenn Sie eine interessante Projektidee und erste Forschungserfahrungen haben, zögern Sie nicht, einen eigenen Antrag zu stellen, denn bei der DFG haben Sie mit Ihrem Forschungsvorhaben als Einsteiger die gleichen Chancen auf eine Förderung wie erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – sofern Sie ein sehr gutes Projekt vorstellen. Denn bei der Begutachtung wird berücksichtigt, wie lange die Antrag stellende Person bereits in der Forschung tätig ist.

Um Sie bei Ihrem ersten Antrag zu unterstützen, haben wir als Ergänzung zu den Merkblättern einige wichtige Informationen und Hinweise zusammengestellt, die vor allem für weniger erfahrene Antragstellerinnen und Antragsteller nützlich sind.

Die Wahl des geeigneten Förderinstrumentes

Die sorgfältige Auswahl des geeigneten Förderinstrumentes ist die Grundlage für einen erfolgreichen Antrag. Wählen Sie stets das Programm aus, das zu Ihrer Projektidee passt, und versuchen Sie nicht, Ihre Idee dem Programm anzupassen. Aus dem umfangreichen Förderangebot der DFG, eignen sich für weniger erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem die folgenden zwei Programme:

  • Wenn Sie ein thematisch und zeitlich begrenztes Forschungsprojekt in Deutschland planen, wählen Sie normalerweise das Sachbeihilfeverfahren. Es bildet den Kern der Forschungsförderung durch die DFG und bietet Ihnen auch die Möglichkeit, Ihre „Eigene Stelle“zu finanzieren.
  • Wenn Sie (für maximal zwei Jahre) ein umgrenztes Forschungsprojekt im Ausland durchführen möchten, kommt für Sie das Forschungsstipendium in Frage. Ob ein Forschungsaufenthalt in einem renommierten Labor in China oder Archivstudien in einer bedeutenden Sammlung in den USA – das Forschungsstipendium ermöglicht Ihnen, sich im Rahmen eines eigenen Projektes in neue wissenschaftliche Methoden einzuarbeiten oder ein größeres Forschungsvorhaben abzuschließen, und zwar an dem Ort, der dafür am besten geeignet ist. Die Arbeit an renommierten Instituten im Ausland bringt Erfahrungen, die Ihnen später in der wissenschaftlichen Karriere zupass kommen.

 

Zusatzinformationen

Einen Überblick über alle geförderten Projekte der DFG gibt das Recherchetool Gepris

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