Zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen

Logo: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - zur Startseite Deutsche Forschungsgemeinschaft

Eugen und Ilse Seibold-Preis 

Mit dem Eugen und Ilse Seibold-Preis werden japanische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet, die in besonderer Weise zum Verständnis des jeweils anderen Landes beigetragen haben. Der mit etwa 10.000 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre jeweils an einen deutschen und einen japanischen Wissenschaftler verliehen. In besonderen Fällen kann auch ein Forscherteam ausgezeichnet werden. Die Preise werden für besondere Leistungen auf allen Wissenschaftsgebieten vergeben, jedoch im Turnus wechselnd zwischen den Geistes- und Sozialwissenschaften und den Naturwissenschaften, einschließlich Biowissenschaften und Medizin.

Die Mittel für den Preis stammen aus einem von Eugen und Ilse Seibold gestifteten Fonds. Der Meeresgeologe Professor Eugen Seibold wurde 1994 gemeinsam mit dem amerikanischen Umweltschützer Lester Brown mit dem "Blue Planet Prize" der japanischen Asahi Glas-Stiftung, dem mit 400.000 Euro weltweit höchstdotierten Umweltpreis, ausgezeichnet. Von dem Preisgeld haben Eugen Seibold, der von 1980 bis 1985 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft war, und seine Frau Dr. Ilse Seibold der Deutschen Forschungsgemeinschaft 150.000 Euro zur Begründung eines Fonds gestiftet. Die Erträge des "Eugen-und-Ilse-Seibold-Fonds" dienen der Förderung der Wissenschaft und der Verständigung zwischen Deutschland und Japan.

Kompaktdarstellung

Art des Preises

seit 1997 im Zwei-Jahres-Rhythmus verliehener persönlicher Preis

Ziel der Förderung

Mit dem Eugen und Ilse Seibold-Preis werden japanische und deutsche Wissenschaftler/innen ausgezeichnet, die in besonderer Weise zum Verständnis des jeweils anderen Landes beigetragen haben.

Anzahl der Preise und Preissummen

Der mit etwa 10.000 EUR dotierte Preis wird jeweils an einen deutschen und einen japanischen Wissenschaftler, in besonderen Fällen auch an ein Forscherteam, verliehen.

Vorschlagsberechtigte

Die Preise werden auf Vorschlag Dritter vergeben, nach gesonderter Einladung durch die DFG. Vorschlagsberechtigt sind:

  • Das Deutsche Institut für Japanstudien Tokio der Philipp-Franz-von-Siebold-Stiftung
  • Die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V.
  • Das Deutsch-Ostasiatische Wissenschaftsforum Tübingen – Stuttgart - Hohenheim
  • Die Gesellschaft für Japanforschung e.V.
  • Das Japanisch-Deutsche Zentrum Berlin
  • Das Japanische Kulturinstitut Köln
  • Die Japan Society for the Promotion of Science
  • Die European Association for Japanese Studies
  • Die Deutsch-Japanische Juristenvereinigung e.V.
  • Die Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Der Deutsche Akademische Austauschdienst
  • Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft
  • Die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF)
  • Die früheren Preisträger und Preisträgerinnen

Kriterien für die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Preise werden für besondere Leistungen auf allen Wissenschaftsgebieten vergeben, jedoch im Turnus wechselnd zwischen den Geistes- und Sozialwissenschaften, einschließlich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, und den Naturwissenschaften, einschließlich Bio- und Ingenieurwissenschaften sowie Medizin. Die Preise 2017 werden auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, einschließlich Bio- und Ingenieurwissenschaften sowie Medizin verliehen. Durch den Preis kann sowohl das Lebenswerk eines/r Wissenschaftlers/in ausgezeichnet werden als auch eine junge Wissenschaftlerin/ein junger Wissenschaftler, die/der sich bereits durch herausragende und wichtige Arbeiten qualifiziert hat, ermutigt werden.

Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger

Die Auswahl der Preisträger/innen trifft ein Preisgericht unter dem Vorsitz einer Vizepräsidentin/eines Vizepräsidenten der DFG; der Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung gehört der Jury von Amts wegen an. Die Jurymitglieder werden für jeweils eine Preisrunde berufen.

Vorschlagsfristen

Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen endet am 31. Januar 2017.

Unterlagen

Würdigung der besonderen Verdienste des Kandidaten im Sinne des Preises, Curriculum vitae, vollständiges Publikationsverzeichnis und zwei Referenzen.

Formulare und Merkblätter

Ansprechpersonen

Weitere Informationen zum Eugen und Ilse Seibold-Preis:

© 2010-2017 by DFG
Ausdruck aus dem Angebot der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)