Name des Preises
Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis
Art des Preises
der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland
Ziel der Förderung
Ziel dieses Programms ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Spitzenforscherinnen und -forscher zu verbessern und ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu erleichtern.
Anzahl der Preise und Preissummen
jährlich bis zu zehn Preise, dotiert mit einer Preissumme von jeweils bis zu 2,5 Millionen Euro
Vorschlagsberechtigte
Die Preise werden auf Vorschlag Dritter vergeben. Das Recht, Preisträgerinnen und Preisträger vorzuschlagen, haben
alle gegenwärtigen und künftigen Mitglieder der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
die gewählten Sprecher und stellvertretenden Sprecher der Fachkollegien der Deutschen Forschungsgemeinschaft,
die Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren,
die bisherigen Leibniz-Preisträgerinnen und -Preisträger,
die ehemaligen Mitglieder des Nominierungsausschusses.
Eigenbewerbungen sind ausgeschlossen.
Kriterien für die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger
Ausgezeichnet werden können qualitativ herausragende jüngere Forscherinnen und Forscher, die sich noch in einer Phase wachsender Produktivität befinden, die mit der zusätzlichen Förderung unterstützt werden soll. Die Verleihung des Preises ist nicht auf bestimmte Wissenschaftsbereiche beschränkt; allein die wissenschaftliche Qualität der bisherigen Arbeit der Wissenschaftlerin beziehungsweise des Wissenschaftlers ist das Kriterium für eine Nominierung. Das Alter der Förderungsempfänger soll deutlich niedriger sein als das Durchschnittsalter der etablierten Vertreter ihres Fachgebiets. Der Preis kann an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland verliehen werden.
Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger
Die Entscheidung über die Preisträger/innen trifft der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft aufgrund einer Empfehlung eines eigens hierfür eingesetzten Nominierungsausschusses.
Ausschreibung
Der Preis wird jährlich mit Angabe einer Eingangsfrist ausgeschrieben.
Unterlagen
nach Möglichkeit in deutscher und englischer Sprache:
ein- bis zweiseitige Würdigung
ein wissenschaftlicher Lebenslauf
ein aktuelles Veröffentlichungsverzeichnis der Vorgeschlagenen