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Transferprojekte in Sonderforschungsbereichen

Transferprojekte in Sonderforschungsbereichen dienen dazu, Erkenntnisse der Grundlagenforschung unter Praxisbedingungen zu prüfen oder gemeinsam mit einem Anwendungspartner bis zu einem Prototyp oder einer beispielhaften Anwendung weiterzuentwickeln. Das Ziel ist ein Wissenstransfer zwischen Forschung und Anwendung zu beiderseitigem Nutzen. Zum einen werden so wissenschaftliche Ergebnisse unter Praxisbedingungen überprüft, zum anderen erhält die Grundlagenforschung im Sonderforschungsbereich wichtige Anregungen und Hinweise aus der Praxis.

Transferprojekte stehen allen Wissenschaftsgebieten offen. Anwendungsfelder reichen von der industriellen Produktion und Verfahrensentwicklung über die Translation lebenswissenschaftlicher oder medizinischer Erkenntnisse in die Praxis bis hin zum Dienstleistungs- und Bildungssektor.

In einem Transferprojekt arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Sonderforschungsbereich mit einem oder mehreren Kooperationspartnern aus dem In- oder Ausland zusammen. Die Kooperationspartner können private oder öffentliche Anwender unterschiedlichster Art sein, so zum Beispiel Produzenten von Industriegütern ebenso wie Arzneimittelfirmen, Software-Anbieter, Verlage oder Museen.

Die Zusammenarbeit zwischen der wissenschaftlichen Einrichtung und dem Kooperationspartner ist in einem Kooperationsvertrag zu regeln. Es wird empfohlen, bereits frühzeitig mit dem Kooperationspartner darüber zu sprechen. Der Kooperationsvertrag bedarf der Zustimmung der DFG-Geschäftsstelle. Musterverträge hierzu sind unter "Formulare und Merkblätter" zu finden:

Für die am Transferprojekt beteiligte wissenschaftliche Einrichtung können Mittel beantragt werden. Eine angemessene Eigenleistung des Anwendungspartners in Form von Personal-, Sach- oder Investitionsmitteln wird erwartet. Mittel für den Anwendungspartner können nicht beantragt werden. Flexible Förderzeiträume bis zu 48 Monate sind möglich und erlauben es, die Projekte für die jeweiligen Erfordernisse maßzuschneidern. Weitere Hinweise zu Transferprojekten sind auch dem DFG-Merkblatt „Sonderforschungsbereiche (50.06)“ zu entnehmen.

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