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Internationale Programme

Die DFG fördert die internationale Projektkooperation, die internationale Mobilität von Wissenschaftlern von und nach Deutschland und die Internationalisierung der Hochschulen in Deutschland mit einer Vielzahl von Instrumenten. Generell gilt: In allen Arten der Projektförderung können die für die internationale Kooperation erforderlichen Mittel mit beantragt werden. Spezielle Förderverfahren sind im folgenden aufgelistet.

Aufbau internationaler Kooperationen

Antragstellende, die eine wissenschaftliche Kooperation mit ausländischen Partnerinnen oder Partnern aufbauen möchten, können Mittel für Auslandsreisen, Gastaufenthalte oder bilaterale Workshops beantragen.

Internationale wissenschaftliche Veranstaltungen

Gefördert wird die Organisation/Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen in Deutschland.

Mercator-Fellows

Fellows ermöglichen im Rahmen der Projekte einen intensiven und langfristigen Austausch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland. Dabei sind die Fellows teilweise vor Ort, stehen aber auch über die Dauer ihres Aufenthaltes hinaus mit den am Projekt Beteiligten in Kontakt.

Gemeinsame Antragstellung mit Österreich und Schweiz (D-A-CH)

Im Rahmen der D-A-CH Zusammenarbeit wurde zwischen der DFG und ihren Partnerorganisationen FWF sowie SNF eine Vereinbarung über gegenseitige Öffnung der jeweiligen Förderverfahren („Lead Agency“-Verfahren) und grenzüberschreitende Förderung („Money follows Cooperation Line“) unterzeichnet, um die Mobilität der Forschenden und die Durchführung grenzüberschreitender Forschungsprojekte zu erleichtern.

Kooperation mit Entwicklungsländern

Die DFG ermöglicht Forschungskooperationen von Projektpartnern in Entwicklungsländern direkt über DFG-Verfahren beantragen zu können.

Trilaterale Projekte

Seit 1995 fördert die DFG die Zusammenarbeit mit Israel und seinen Nachbarländern auf trilateraler Basis. Der koordinierende Wissenschaftler in Deutschland kann dabei auch Mittel für seine Kooperationspartner beantragen. Trilaterale Projekte können bis zu einer Dauer von 6 Jahren gefördert werden. Erstanträge laufen über einen Zeitraum von 3 Jahren.

Sachbeihilfe im Rahmen einer Kooperation mit Israel

Im Rahmen der Einzelförderung unterstützt die DFG deutsch-israelische Kooperationsprojekte, wobei Wissenschaftler in Deutschland projektbezogene Mittel zugunsten eines israelischen Kooperationspartners beantragen können, die im Bewilligungsfall an die betreffende israelische Institution weiterzuleiten sind.

Deutsch-Israelische Projektkooperation

Im Rahmen dieses 1997 vom BMBF eingerichteten Exzellenzprogramms können die sechs israelischen Universitäten und das Weizmann Institut pro Jahr je zwei Projektvorschläge einreichen. Die deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind nicht selbst antragsberchtigt, sondern als Kooperationspartner über den israelischen Projektantrag in das jeweilige Projekt mit eingebunden.

Max Kade-Stipendium

Neben zahlreichen Instrumenten der internationalen Förderung unterstützt die DFG auch die Max-Kade-Foundation, eine gemeinnützige Stiftung nach amerikanischen Recht, in der fachlichen Auswahl von Bewerbern für ein Stipendienprogramm, dessen Ziel es ist, Forschungsaufenthalte von Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern sowie Medizinerinnen und Medizinern aus der Bundesrepublik Deutschland in den USA zu fördern.

Zusatzinformationen

Weitere Informationen

Die DFG fördert die internationale Kooperation auf vielfältige Weise. Einen Überblick bietet die Seite

© 2010-2016 DFG Aktualisierungsdatum: 27.04.2016Sitemap  |  Impressum  |  Kontakt  |  RSS Feeds

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