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Gemeinsame Antragstellung mit Österreich und Schweiz (D-A-CH)

Im Rahmen der D-A-CH-Zusammenarbeit gibt es zwischen der DFG und ihren Partnerorganisationen FWF (Fonds für wissenschaftliche Forschung, Österreich) sowie SNF (Schweizerischer Nationalfonds, Schweiz) eine Vereinbarung über gegenseitige Öffnung der jeweiligen Förderverfahren („Lead Agency“-Verfahren), um die Durchführung grenzüberschreitender Forschungsprojekte zu erleichtern.

Kompaktdarstellung des Programms

Ziel der Förderung

Durchführung eines thematisch und zeitlich begrenzten Forschungsvorhabens in der Einzelförderung oder in den koordinierten Programmen „Forschergruppen“ oder „Schwerpunktprogramme“ mit Partnerinnen und Partnern aus der Schweiz und/oder Österreich.

Antragsberechtigung

Wissenschaftler/innen aller Fachdisziplinen an deutschen Forschungseinrichtungen mit abgeschlossener wissenschaftlicher Ausbildung (i. d. R. Promotion) und deren Partnerinnen und Partner aus der Schweiz und/oder Österreich, die ihrerseits bei der jeweiligen Heimatorganisation antragsberechtigt sein müssen.

Nicht: Angehörige(r) einer Einrichtung, die nur erwerbswirtschaftlichen Zwecken dient; Angehörige(r) einer Einrichtung, dem/der es nicht gestattet ist, Ergebnisse in allgemein zugänglicher Form zu veröffentlichen.

Anforderungen an das Projekt

Die Projekte stehen im Wettbewerb mit den rein nationalen Anträgen. Hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität des Forschungsvorhabens auf internationalem Niveau ist daher erforderlich.

Bi- oder trilaterale Forschungsprojekte mit wesentlichen Forschungsanteilen in Deutschland, Österreich und/oder der Schweiz werden bei der federführenden Förderorganisation (Lead Agency) in einem der drei Partnerländer eingereicht. Nach Bewilligung folgt die Finanzierung dieser D-A-CH-Projekte dann getrennt durch die jeweils national zuständige Förderorganisation.

Bei grenzüberschreitenden Projekten, die nur einen sehr kleinen Projektanteil in Deutschland oder in der Schweiz aufweisen, kann die Finanzierung aufgrund einer Sondervereinbarung zu „Money follows cooperation line“ vollständig durch die Förderorganisation (DFG oder SNF) mit dem finanziellen Schwerpunkt erfolgen.

Art und Umfang der Förderung

Art und Umfang der Förderung des deutschen Projektteils richten sich vollständig nach den Regeln für die Sachbeihilfe.

Dauer der Förderung

Projektspezifisch (i.d.R. mehrere Jahre)

Formulare und Merkblätter

Antragsfristen

Falls der Lead bei der DFG liegt:

  • Neuantrag: keine Einreichungsfrist
  • Fortsetzungsantrag: spätestens 6 Monate vor Verbrauch der bewilligten Mittel

Ansonsten sind die Antragsfristen der Partnerorganisationen zu beachten.

Ansprechpersonen

Wenn Sie Fragen zu den von der DFG angebotenen Fördermöglichkeiten und zu fachspezifischen Angelegenheiten haben, stehen Ihnen in der Geschäftsstelle die entsprechenden Ansprechpersonen zu Verfügung.

Antragstellung im Einzelverfahren, bei Forschergruppen und im Schwerpunktprogramm:

Antragstellung bei Graduiertenkollegs:

Antragstellung bei Sonderforschungsbereichen:

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